Zum Inhalt springen

Was wird in Deutschland am meisten studiert?

Gefragt von: Frau Prof. Dr. Marlen Kuhn MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 21. Mai 2026
sternezahl: 4.9/5 (46 sternebewertungen)

In Deutschland ist Betriebswirtschaftslehre (BWL) das meiststudierte Fach, gefolgt von Informatik, Medizin, Psychologie und Rechtswissenschaften. BWL zieht sowohl die meisten männlichen als auch weiblichen Studierenden an, während sich die Top-Fächer danach geschlechtsspezifisch unterscheiden können (z.B. Maschinenbau bei Männern, Germanistik bei Frauen).

Was wird am wenigsten in Deutschland studiert?

Sorabistik. Dieser Studiengang ist einer der seltensten der Welt – und damit handelt es sich um ein Studium mit Jobgarantie.

Was sind die 10 schwersten Studiengänge in Deutschland?

Die Top 10 schwierigsten Studiengänge

  1. Luft- und Raumfahrttechnik. Zu den grundlegenden Kenntnissen des Studiums Luft- und Raumfahrttechnik gehören: ...
  2. Jura. Zum Jurastudium gehören: ...
  3. Maschinenbau. Maschinenbau gehört zu den Ingenieur-Studiengängen. ...
  4. Architektur. ...
  5. Chemie. ...
  6. Medizin. ...
  7. Pharmazie. ...
  8. Psychologie.

Welche Studenten in Deutschland lernen am meisten?

Im bundesweiten Durchschnitt bearbeiten Jurafuchs-Nutzer jährlich 10.184 Lerneinheiten pro Person. Besonders hoch ist das Lernpensum an der Universität Augsburg: Dort werden pro Kopf im Schnitt 13.748 Lerneinheiten pro Jahr bearbeitet, was gleichbedeutend mit dem ersten Platz im Fleiß-Ranking von Jurafuchs ist.

Welches Fach wird in Deutschland am meisten studiert?

Studienfächer mit den meisten Studierenden 2024/25. Das beliebteste Studienfach in Deutschland war im Wintersemester 2024/2025 die Betriebswirtschaftslehre (BWL). 229.753 Studierende waren in diesem Zeitraum in Deutschland im Studienfach BWL eingeschrieben.

Die Zahl der arbeitslosen Hochqualifizierten steigt – aber wieso?

42 verwandte Fragen gefunden

Kann man mit 3.0 Abi Medizin studieren?

Ja, Medizin mit 3,0 Abitur zu studieren ist möglich, aber an staatlichen Unis nur mit viel Anlauf über Quoten wie die Zentrale Eignungsquote (ZEQ) oder TMS (Test für Medizinische Studiengänge), da die Abiturbestenquote (ABQ) Einser-Noten erfordert; Alternativen sind private Hochschulen, das Studium im Ausland (z.B. Ungarn, Polen) oder über die Bundeswehr sowie durch eine Ausbildung/FSJ, die Punkte bringt, aber der TMS ist oft der beste Weg.
 

Was ist das leichteste Studium in Deutschland?

Das "einfachste" Studium gibt es nicht, da es stark von persönlichen Interessen und Stärken abhängt, aber oft werden Geistes- und Sozialwissenschaften (z. B. Germanistik, Soziologie, Medienwissenschaften, Politikwissenschaft), Lehramt und BWL als zugänglicher wahrgenommen, da sie weniger Mathe und mehr Textarbeit haben; auch Medien- und Kommunikationswissenschaften sowie künstlerische Fächer gelten oft als leichter, wenn Leidenschaft vorhanden ist. 

Welches Studium hat die höchste Durchfallquote?

Die höchsten Durchfallquoten im Studium finden sich traditionell in den Natur- und Ingenieurwissenschaften, insbesondere bei Mathematik, Bauingenieurwesen, Informatik, Chemie und Physik, sowie oft auch in Medizin und Architektur, wobei Mathematik häufig als absoluter Spitzenreiter genannt wird (oft über 40%, teilweise 80% Abbruchquote), gefolgt von technischen Fächern wie Bauingenieurwesen (über 50%) und Luft- und Raumfahrttechnik (bis 65%).
 

Welche ist die schwierigste Hochschule in Deutschland?

Goethe-Universität Frankfurt

Als eine der anspruchsvollsten und besten Universitäten Deutschlands bietet sie ein breites Spektrum an akademischen Programmen in Disziplinen wie Geisteswissenschaften, Sozialwissenschaften, Naturwissenschaften und Medizin an.

Welches Studium lohnt sich wirklich?

Seit Jahren unangefochten an der Spitze, wenn es um Studiengänge mit Zukunft und gutem Gehalt geht, sind die MINT-Fächer. Das Akronym steht für Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik. Fachrichtungen, die Fortschritt und Innovation vorantreiben und deshalb schon immer als zukunftssicher gelten.

Welche ist die günstigste Universität in Deutschland?

1. Universität Bremen . Die Universität Bremen (QS-Weltrangliste Platz 514) ist günstiger, da sie nur 350 € pro Semester erhebt und keine Studiengebühren verlangt. Sie befindet sich in Bremen und ist eine mittelgroße deutsche staatliche Universität sowie eine etablierte Forschungseinrichtung, die 1971 gegründet wurde.

Welcher Studiengang hat die höchste Arbeitslosenquote?

Studiengänge mit tendenziell höheren Arbeitslosenquoten sind oft Geistes-, Sozial- und Naturwissenschaften sowie Bereiche wie Marketing und Medien, wobei Biologie, Geschichte, Psychologie und Politikwissenschaften 2024 oft genannt wurden, während spezifische Fachbereiche wie Marketing und Werbung und Mediengestaltung ebenfalls betroffen waren, aber oft die Berufsperspektiven entscheidend sind. Die Arbeitslosenquoten sind im Vergleich zu MINT-Fächern (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) oder BWL/Controlling tendenziell höher, aber auch innerhalb dieser breiten Fächer gibt es große Unterschiede. 

Wo studiert die Elite Deutschlands?

Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU)

Die Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) München ist nach der Fernuni Hagen die größte Universität Deutschlands und ebenfalls von Anfang an als Elitehochschule in der Exzellenzinitiative vertreten.

Was ist das beliebteste Fach in Deutschland?

Platz 1: Betriebswirtschaftslehre

Unangefochten auf Platz 1 der beliebtesten Studiengänge in Deutschland ist mit über 232.475 Studierenden im Wintersemester 2023/2024 die Betriebswirtschaftslehre (BWL).

Welches Studium wird am häufigsten abgebrochen?

Studiengänge mit den höchsten Abbruchquoten sind oft die MINT-Fächer (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik) sowie einige Geisteswissenschaften und Ingenieurstudiengänge, wobei Mathematik häufig an der Spitze steht, gefolgt von Geowissenschaften, Elektrotechnik, Bauingenieurwesen und Physik; auch Fächer wie Architektur, Chemie und Jura haben hohe Quoten, aber die genauen Zahlen variieren je nach Quelle und Universität, wobei Leistungsprobleme und die hohe Arbeitsbelastung im ersten Jahr die Hauptgründe sind.
 

Was ist das schwerste Fach zu studieren?

Das „schwerste“ Studium ist subjektiv, aber Medizin, Jura, Physik, Chemie, Pharmazie und Ingenieurwissenschaften (besonders Maschinenbau/Bauingenieurwesen) gelten konsistent als die anspruchsvollsten Fächer mit hohem Lernpensum und hohen Abbruchquoten, wobei Medizin oft als die „königliche Disziplin“ genannt wird. Die Schwierigkeit hängt stark von den eigenen Interessen ab, da auch Fächer wie Informatik oder Psychologie durch komplexe Inhalte und hohe Anforderungen (z.B. NC) extrem herausfordernd sein können. 

Ist Jura oder Medizin schwerer?

Beide Studiengänge, Jura und Medizin, gelten als extrem anspruchsvoll und gehören zu den schwierigsten in Deutschland, mit hohen Durchfallquoten und enormen Lernaufwand; die "Schwere" hängt stark von den persönlichen Neigungen ab: Medizin ist naturwissenschaftlich-faktenbasiert und praxisorientiert (Anatomie, Chemie), während Jura eine enorme Textmenge, logisches Denken und juristisches Argumentieren erfordert und mit Staatsexamen abschließt, ähnlich dem medizinischen Examen. 

Was ist das seltenste Studium?

Angewandte Sexualwissenschaft

Klingt unglaublich, ist aber wirklich wahr: Als einen der seltensten Studiengänge Deutschlands kann man an der Hochschule Merseburg den Master in Angewandte Sexualwissenschaften studieren.

Was kann man mit schlechtem Abi studieren?

Mit schlechtem Abitur kannst du viele Fächer studieren, oft ohne Numerus Clausus (NC) an privaten Hochschulen, Fachhochschulen oder dualen Studiengängen, in Bereichen wie BWL, Ingenieurwesen, Sozialwissenschaften oder Naturwissenschaften, aber auch mit alternativen Wegen wie TMS (Test für Medizinische Studiengänge) für Medizin, Auslandsstudium oder über den zweiten Bildungsweg. Wichtig sind Motivation, die Wahl des richtigen Studiengangs und die Nutzung alternativer Zugänge, nicht nur der NC. 

Welche Studiengänge haben eine gute Zukunft?

Zukunftsträchtige Studiengänge liegen vor allem in den Bereichen MINT (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft, Technik), Digitalisierung, Gesundheit, Umwelt & Nachhaltigkeit sowie Wirtschaft & Management, da diese Branchen durch Technologie und gesellschaftlichen Wandel wachsen, wobei Informatik, Data Science, KI, Ingenieurwesen (Maschinenbau, Elektrotechnik) sowie spezialisierte BWL-Fächer (Digital Business) besonders gefragt sind. Auch kreative und soziale Studiengänge wie Game Design, Digital Marketing und Psychologie bieten gute Chancen, wenn sie aktuelle Trends (z.B. Gaming, Online-Kommunikation) aufgreifen. 

Kann man mit schlechtem Abi Medizin studieren?

Fazit: Auch mit schlechtem Abi kannst du Medizin studieren

Ein unterdurchschnittlicher Abischnitt ist kein Hindernis – er ist nur eine Ausgangslage. Mit der richtigen Strategie, einem guten TMS-Ergebnis und gezielter Vorbereitung kannst du dir deinen Traum vom Medizinstudium erfüllen.

Was bedeutet ein NC von 2,2?

Ein Beispiel: Ein NC von 2,2 bedeutet, dass Bewerber*innen mit einer Durchschnittsnote von 2,1 und besser – aber auch einige mit 2,2 – zugelassen wurden. Häufig können nicht alle Bewerber*innen mit der gleichen Durchschnittsnote zugelassen werden, weil die verfügbaren Studienplätze nicht ausreichen.

Welchen Abi-Durchschnitt für Zahnarzt?

Zusammengefasst: Im WS 2023/24 wurde für das Zahnmedizin Studium an den meisten Hochschulen mindestens ein NC von 1,0 bis 1,1 verlangt. Die besten Chancen auf einen Studienplatz in der Zahnmedizin hast du demnach mit einer Abi-Note von 1,0.

Vorheriger Artikel
Sind 300 Liegestütze am Tag gut?
Nächster Artikel
Was kostet Super 95 in Tschechien?