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Was wird beim Check up gemacht?

Gefragt von: Eric Moser-Schmitt  |  Letzte Aktualisierung: 14. Juli 2026
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Ein Check-up (Gesundheits-Check-up) umfasst ein ärztliches Gespräch (Anamnese), eine umfassende körperliche Untersuchung (Blutdruck, Abhören von Herz und Lunge), die Überprüfung des Impfstatus sowie bei Bedarf eine Blut- und Urinuntersuchung, um Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes zu erkennen, inklusive Cholesterin- und Blutzuckerwerte. Ziel ist die Früherkennung von Krankheiten und die Beratung zur Gesunderhaltung.

Was wird bei einem Check-up beim Hausarzt alles untersucht?

Ein Check-up beim Hausarzt (Gesundheits-Check-up 35+) beinhaltet ein ausführliches Gespräch (Anamnese) über Ihre Gesundheit, Lebensgewohnheiten und Risiken, eine gründliche körperliche Untersuchung (Herz, Lunge abhören, Blutdruck, Bauchabtasten etc.), die Messung von Größe/Gewicht, eine Urinprobe sowie eine Blutentnahme zur Bestimmung von Blutzucker- und Cholesterinwerten. Zusätzlich wird der Impfstatus überprüft und es können weitere Laboruntersuchungen oder ein Hepatitis-Screening (einmalig) erfolgen, um Risiken für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und andere Leiden frühzeitig zu erkennen. 

Was gehört zum 3-jährigen Gesundheitscheck?

Ein 3-jähriger Gesundheits-Check (oft als „Check-up 35“ bezeichnet, aber auch früher relevant) umfasst eine umfassende Anamnese (Gespräch über Gesundheit und Risiken) und eine Ganzkörperuntersuchung (Blutdruck, Herz-Lunge abhören, Bauch abtasten, Haut, Sinnesorgane prüfen), sowie Laboruntersuchungen von Blut (Cholesterin, Blutzucker) und Urin, und eine Impfstatus-Überprüfung, um frühe Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen zu erkennen.
 

Wird beim Check-up ein großes Blutbild gemacht?

Ja, beim Gesundheits-Check-up wird standardmäßig ein großes Blutbild (oft in Kombination mit weiteren Werten) durchgeführt und von den Krankenkassen übernommen, insbesondere ab 35 Jahren alle drei Jahre. Es liefert wichtige Informationen über Infektionen, Entzündungen und organische Funktionen, ergänzt das kleine Blutbild durch die Differenzierung der weißen Blutkörperchen (Leukozyten).
 

Wird beim Check-up ein EKG gemacht?

Ein EKG ist nicht standardmäßig beim allgemeinen Check-up (z.B. dem Check-up 35) enthalten, wird aber oft als sinnvolle Zusatzleistung angeboten, besonders bei Hinweisen auf Herz-Kreislauf-Probleme wie Bluthochdruck, Risikofaktoren oder Symptomen wie Brustschmerzen oder Atemnot. Der Arzt entscheidet je nach individuellen Risiken (Alter, Lebensstil, Familiengeschichte) und Befunden (z.B. Blutdruck, Laborwerte) über die Notwendigkeit eines Ruhe-EKGs oder auch eines Belastungs-EKGs. 

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Was gehört alles zum Check-up beim Arzt?

Ein Gesundheits-Check-up beim Arzt umfasst ein ausführliches Gespräch (Anamnese) über Ihre Gesundheit und Risiken, eine gründliche körperliche Untersuchung (Blutdruck, Abhören von Herz/Lunge), die Prüfung des Impfstatus sowie Blut- und Urinuntersuchungen zur Bestimmung von Blutzucker, Cholesterin und Nieren-/Blasenfunktion, um Risiken frühzeitig zu erkennen. Das Ziel ist, Risikofaktoren für Volkskrankheiten wie Diabetes oder Herz-Kreislauf-Erkrankungen frühzeitig zu identifizieren.
 

Welche Krankheiten kann man im EKG sehen?

Typische Erkrankungen, die sich im EKG ablesen lassen, sind zum Beispiel:

  • Herz-Rhythmus-Störungen wie Vorhofflimmern.
  • Herzinfarkt.
  • Verdickungen der Herzwand.
  • Herzmuskel-Entzündungen (Myokarditis)
  • Entzündungen des Herzbeutels (Perikarditis)

Welche 3 Blutwerte sind wichtig?

Die 10 wichtigsten Blutwerte im Überblick

  • Zeigt Entzündungen im Körper an: CRP (C-reaktives Protein) ...
  • Leberwert: GPT. ...
  • Steuert die Schilddrüse: TSH (Thyreoidea-stimulierendes Hormon) ...
  • Misst die Entgiftungsleistung: der Nierenwert Kreatinin. ...
  • Wichtige Blutfette für das Herz-Kreislauf-System: LDL und HDL (Cholesterinwerte)

Welche Tests sind in einem kompletten Blutbild enthalten?

Ein komplettes Blutbild (CBC) ist eine Blutuntersuchung, die die Anzahl und Größe Ihrer roten Blutkörperchen, des Hämoglobins, der weißen Blutkörperchen und der Blutplättchen misst. Ihr Arzt kann es zur Überwachung und Diagnose von Erkrankungen sowie zur Überprüfung Ihres Immunsystems verwenden.

Was wird beim Check-up ab 50 gemacht?

Beim Check-up ab 50 werden die Früherkennung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Nierenerkrankungen sowie vor allem Krebsvorsorge (Darm-, Brust-, Gebärmutterhalskrebs) durch Gespräche, körperliche Untersuchungen (Blutdruck, Abhören) und Laboruntersuchungen (Blut, Urin) intensiviert, ergänzt durch spezifische Screenings wie das Mammographie-Screening für Frauen und die Darmspiegelung für Männer und Frauen. 

Wird die Schilddrüse bei einem Check-up untersucht?

Ja, die Schilddrüse wird beim Gesundheits-Check-up (Check-up 35) untersucht, aber meist nur durch das Abtasten des Halses und die Bestimmung von Schilddrüsenwerten im Blut (TSH), während ein spezieller Schilddrüsen-Check (oft als Individuelle Gesundheitsleistung, IGeL) auch Ultraschall und Antikörpertests umfasst, um Probleme frühzeitig zu erkennen, da Schilddrüsenerkrankungen häufig vorkommen, aber lange unentdeckt bleiben können.
 

Was gehört zum Gesundheitscheck ab 60 beim Hausarzt?

Ab dem 60. Lebensjahr werden wichtige Gesundheitschecks empfohlen, darunter Blutdruckmessung, Blutzuckertest, Cholesterinmessung, Darmkrebsvorsorge, Knochendichtemessung, Augen- und Hörtests sowie Hautkrebsvorsorge. Ihr Hausarzt kann Sie bei der Planung und Durchführung Ihrer Vorsorgeuntersuchungen unterstützen.

Was man vor einer Gesundheitsuntersuchung vermeiden sollte?

Beispielsweise werden Sie möglicherweise gebeten , bis zu 12 Stunden vor Ihrer Blutentnahme nichts zu essen oder zu trinken (außer Wasser) . Dies nennt man Nüchternblutentnahme. In manchen Fällen werden Sie gebeten, die Einnahme bestimmter Medikamente zu unterbrechen. Möglicherweise werden Sie auch angewiesen, vor der Blutentnahme keinen Alkohol zu trinken oder nicht zu rauchen.

Wie untersucht der Hautarzt den Intimbereich?

Ein Hautarzt untersucht den Intimbereich meist im Rahmen eines Ganzkörper-Screenings, indem er die Haut visuell inspiziert, oft mit einer Lupe (Dermatoskop) oder einem speziellen Mikroskop (Auflichtmikroskop), um Muttermale und andere Veränderungen aufzufinden; dabei werden auch Kopfhaut, Mund, Fußsohlen und Zehenzwischenräume begutachtet, wobei der Patient sich teilweise entkleidet und bei Bedarf die Vorhaut zurückzieht oder die Pobacken spreizt, um eine vollständige Einsicht zu gewährleisten. 

Wie lange dauert ein Check-up beim Hausarzt?

Ein Check-up beim Hausarzt dauert nicht pauschal, aber man sollte etwa eine bis zwei Stunden einplanen, da er ein ausführliches Gespräch (Anamnese), eine körperliche Untersuchung (Blutdruck, Abhören von Herz/Lunge), die Überprüfung des Impfstatus und oft auch Laboruntersuchungen (Blut- und Urinwerte) umfasst, wobei sich die Dauer je nach individuellen Fragen und Befunden variieren kann. 

Was gehört zum 3-jährigen Gesundheitscheck?

Ein 3-jähriger Gesundheits-Check (oft als „Check-up 35“ bezeichnet, aber auch früher relevant) umfasst eine umfassende Anamnese (Gespräch über Gesundheit und Risiken) und eine Ganzkörperuntersuchung (Blutdruck, Herz-Lunge abhören, Bauch abtasten, Haut, Sinnesorgane prüfen), sowie Laboruntersuchungen von Blut (Cholesterin, Blutzucker) und Urin, und eine Impfstatus-Überprüfung, um frühe Anzeichen von Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Nierenerkrankungen zu erkennen.
 

Welche Krebsarten können durch ein komplettes Blutbild erkannt werden?

Vollständiges Blutbild (CBC).

Ein komplettes Blutbild kann bestimmte Blut- oder Immunsystemkrebsarten wie Leukämie und Lymphome erkennen.

Welche Blutwerte sollte man zusätzlich checken?

Sowohl im Rahmen einer Vorsorgeuntersuchung als auch bei konkreten Beschwerden werden einige zentrale Laborwerte besonders häufig ermittelt:

  • das kleine und große Blutbild.
  • Entzündungswerte wie Blutsenkung (BSG) und C-reaktives Protein (CRP)
  • Cholesterin: Gesamt-, HDL- und LDL-Cholesterin.
  • Blutfette (Triglyzeride)

Ist ein CRP-Test im Blutbild enthalten?

Ein Test auf C-reaktives Protein wird häufig zusammen mit einem kompletten Blutbild angeordnet . C-reaktives Protein (CRP) ist ein hochsensitives Akute-Phase-Protein, das innerhalb weniger Stunden nach Verletzungen, Infektionen oder anderen Entzündungsursachen in den Blutkreislauf freigesetzt wird.

Welche 7 Blutwerte sind wichtig?

Zu den wichtigsten Blutwerten gehören Blutzucker, Blutfette (LDL, HDL, Triglyzeride), Leber- und Nierenwerte, Entzündungsmarker wie CRP sowie Vitamin D, B12 und Eisen. Sie geben einen umfassenden Überblick über Stoffwechsel, Organfunktion und Nährstoffversorgung.

Was sind Warnsignale bei einem Bluttest?

Dies sind in der Regel vom Computer generierte Hinweise, wenn ein Bluttestergebnis auffällig oder außerhalb des Normbereichs liegt . Verständlicherweise kann dies beunruhigend sein. Sie können jedoch beruhigt sein, dass diese Hinweise von Ihrem Hausarzt oder einem anderen medizinischen Fachpersonal überprüft werden, das Sie informiert, falls Anlass zur Sorge besteht.

Ist man gesund, wenn das Blutbild in Ordnung ist?

Nein, ein "normales" Blutbild bedeutet nicht automatisch, dass man vollständig gesund ist, es ist aber ein wichtiger Indikator für den Zustand von Organen, Stoffwechsel und Immunsystem. Werte im Referenzbereich zeigen oft nur, dass keine akuten, schwerwiegenden Probleme erkennbar sind, können aber Mangelerscheinungen oder leichte Abweichungen verbergen, die sich in Müdigkeit oder Antriebslosigkeit zeigen können, selbst wenn Symptome bestehen. Es kommt auf das Gesamtbild an, und Ärzte bewerten die Werte immer im Zusammenhang mit Ihren Symptomen und Ihrer Krankengeschichte.
 

Kann der Hausarzt Herzprobleme feststellen?

Das Ruhe-EKG kann in jeder Hausarzt-Praxis gemacht werden, bei Auffälligkeiten wird der Hausarzt in der Regel eine weiterführende Diagnostik beim Kardiologen empfehlen. Gibt es z.B. Hinweise auf chronische Durchblutungsstörungen des Herzens, schließt sich an das Ruhe-EKG noch ein Belastungs-EKG an.

Darf ich während eines EKGs einen BH tragen?

Der EKG-Techniker bittet Sie, sich bis zur Taille auszuziehen und Platz zu nehmen. Anschließend werden Ihnen selbstklebende EKG-Elektroden auf die Brust geklebt. Frauen müssen gegebenenfalls ihren BH zurechtrücken oder ausziehen, und Männer müssen eventuell einige Haare entfernen, damit die Elektroden besser haften.

Kann Angst im EKG sichtbar sein?

Bei einigen Patienten mit Angstsymptomen können im Elektrokardiogramm RS-T-Segment-Abweichungen und niedrige oder diphasische T-Wellen in verschiedenen Ableitungen sichtbar sein .