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Was wenn man durchs Staatsexamen fällt?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Heinz-Joachim Götz B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 8. September 2026
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Wenn man durchs Staatsexamen fällt, kann man es wiederholen (oft gibt es zwei Versuche), eine Prüfung anfechten, einen alternativen Abschluss wie einen Bachelor of Laws (LL.B.) anstreben, einen anderen Beruf ergreifen (z.B. Rechtspfleger, Rechtsanwaltsfachangestellter) oder sich beruflich in Kanzleien als Paralegal oder Sachbearbeiter neu orientieren, da die juristischen Fähigkeiten dennoch wertvoll sind. Wichtig ist, sich emotional zu unterstützen, einen Plan B zu entwickeln und die rechtlichen Fristen für Anfechtungen zu beachten.

Was passiert, wenn man das Staatsexamen nicht besteht?

Wenn man das Staatsexamen nicht besteht, kann man es in der Regel wiederholen (oft zwei Versuche, mit Chance auf einen dritten „Gnadenversuch“), sich durch Zusatzleistungen einen Bachelor of Laws (LL.B.) anrechnen lassen, sich auf andere Berufe (z. B. in der Verwaltung, Wirtschaft) orientieren oder eine Anfechtung der Prüfung prüfen, wobei die Optionen je nach Fachbereich (Jura, Medizin) variieren und ein Jurist bei endgültigem Nichtbestehen dennoch vielfältige Karrierewege offenstehen. 

Was passiert, wenn man durchs 2. Staatsexamen fällt?

Anders als im Falle eines Verbesserungsversuchs oder wenn man ein zweites Mal durchgefallen ist, bleibt man also Referendar und wird vergütet. Die Vergütung wird allerdings wegen des Durchfallens und der außerplanmäßigen Verlängerung des Vorbereitungsdienstes um ca. 15 Prozent gekürzt.

Wie oft darf man durch das Staatsexamen gefallen?

Man kann ein Staatsexamen meist zwei Mal wiederholen, also insgesamt drei Versuche haben, wobei es je nach Fach (Jura, Medizin, Lehramt) und Bundesland leichte Unterschiede gibt; oft gibt es spezielle Regelungen für einen dritten oder „Gnadenversuch“ bei besonderen Härtefällen, aber grundsätzliche Wiederholungsmöglichkeiten sind meist auf zwei weitere Versuche begrenzt. 

Wie viel Prozent fallen endgültig durchs Staatsexamen?

Neben der belastbaren Zahl der im jeweiligen Jahr im staatlichen Teil der Ersten Prüfung bundesweit endgültig erfolglosen Individuen steht auch immer eine Prozentzahl. Für das Jahr 2022 lautet sie 3,9 % und bezieht sich auf 513 Betroffene.

50 Übungsklausuren bestanden....im Examen durchgefallen?!

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Was ist das schwierigste Staatsexamen in Deutschland?

💭 Das Jura-Staatsexamen gilt als eine der anspruchsvollsten Prüfungen in Deutschland. Es verlangt umfassendes Wissen, präzises Arbeiten unter Zeitdruck und tiefes Verständnis der Rechtsmaterien. Ob es das schwerste ist, hängt von der individuellen Perspektive ab – klar ist: Eine gute Vorbereitung ist entscheidend!

Ist es üblich, eine Prüfung nicht zu bestehen?

Normalerweise fallen weniger als 20 % der Studierenden durch eine Prüfung , und selbst eine Durchfallquote von 30 % gilt unter normalen Umständen bereits als sehr hoch. Natürlich gibt es Ausnahmen. Im ersten Studienjahr der Mathematik gab es einige Fächer, in denen rund 50 % der Studierenden durchfielen.

Welches Staatsexamen hat die höchste Durchfallquote?

Das juristische Staatsexamen gilt als eine der härtesten Prüfungen in Deutschland – zurecht. Denn die Durchfallquote ist nicht nur ein gefühltes Schreckgespenst, sondern real hoch.

Hat jemals jemand 18 Punkte in Jura erreicht?

Ja, 18 Punkte sind im juristischen Staatsexamen theoretisch erreichbar (als Höchstnote), aber extrem selten; es handelt sich um eine absolute Ausnahmeerscheinung, da die Bewertung sehr streng ist, aber es gibt Berichte über einzelne Klausuren oder Prüfungen, in denen diese Punktzahl vergeben wurde, wobei der Gesamtdurchschnitt dann meist niedriger lag. 

Wie viel kostet der Verbesserungsversuch Jura?

Der Verbesserungsversuch kostet je nach Bundesland zwischen 400 und 600 €. Wenn man nach den Klausuren zurücktritt und die mündliche Prüfung nicht in Anspruch nimmt, reduzieren sich die Gebühren in der Regel.

Wie hoch ist die Durchfallquote im Referendariat?

Im Referendariat hingegen liegt die Abbruchquote lediglich bei 5 Prozent. Die DPhV-Bundesvorsitzende Susanne Lin-Klitzing sagte dazu am 15. Januar 2025: „Der immer wieder beschriebene außerordentliche ‚Praxisschock' sowie besonders hohe Abbruchquoten im Referendariat sind ein Mythos!

Ist 7 Punkte in Jura gut?

Ein "vollbefriedigend" erreichst du dabei schon mit 9 Punkten, ein "sehr gut" mit 14 Punkten. Ab einer Gesamtbewertung von mindestens 9 Punkten (vollbefriedigend) oder besser spricht man in den Rechtswissenschaften von einem sogenannten Prädikatsexamen.

Was ist schwerer, ein 1. oder zweites Staatsexamen?

Das zweite Staatsexamen wird oft als schwieriger empfunden, da es praxisnäher ist, unterschiedliche Klausurformate (z.B. Urteile statt nur Gutachten) verlangt und die Vorbereitung während des arbeitspflichtigen Referendariats mit Zeitdruck und zusätzlichen Aufgaben (AGs) stattfindet. Obwohl die Durchfallquoten statistisch niedriger sind, stellt die Kombination aus Zeitmangel, neuen Anforderungen (Urteilsstil, Prozessrecht) und dem anspruchsvollen Stoff die große Herausforderung dar. 

Ist das Staatsexamen machbar?

Anders als beim Bachelor- und Master-System wirst du hier von einer staatlichen Behörde geprüft. Diese Prüfungen sind kein Zuckerschlecken, aber mit viel Fleiß und Motivation durchaus machbar.

Reichen 60 % noch als Bestehen aus?

Die meisten Hochschulen und Universitäten betrachten eine Note „D“ (oder eine Punktzahl zwischen 60 % und 69 %) im Allgemeinen als bestanden . Es ist wichtig zu beachten, dass dieser Mindeststandard für das Bestehen je nach Hochschule oder Studiengang erheblich variieren kann.

Was machen mit abgebrochenem Jurastudium?

Ein Auszug deiner (juristischen) Möglichkeiten:

  • Bachelor Recht und Management.
  • dadurch Option für einen Masterstudiengang.
  • duales Studium zum Dipl. ...
  • dadurch Option für eine Weiterbildung zum Amtsanwalt.
  • i.d.R. dreijährige Berufsausbildung zum Rechtsanwalts-, Notar- oder Justizfachangestellten.

Was ist die schwerste Prüfung der Welt?

Die "schwerste Prüfung der Welt" ist subjektiv, aber oft werden Chinas Gaokao (Hochschulaufnahmeprüfung) und die Prüfung zum Master Sommelier genannt; auch das deutsche Wirtschaftsprüferexamen und die ESA-Astronauten-Auswahl gelten als extrem herausfordernd, wobei der Gaokao aufgrund der riesigen Teilnehmerzahl und des enormen Leistungsdrucks für viele als härteste gilt.
 

Welche Uni hat den besten Ruf für Jura?

Zu den fünf besten Universitäten in Deutschland im Bereich Jura zählen 2025 demnach in absteigender Reihenfolge: die Ludwig-Maximilians-Universität München, die Humboldt-Universität zu Berlin, die Ruprecht-Karls-Universität Heidelberg, die Universität zu Köln und die Universität Hamburg.

Wie viele Punkte gibt es für eine Großkanzlei?

Je besser die Noten, desto höher das Gehalt. Großkanzleien gehen nach dem 18-Punkte-Prinzip vor: Sie nehmen eigentlich nur Bewerber, die aus beiden Examina jeweils mindestens acht Punkte mitbringen, dazu kommen noch die Zusatzqualifikationen LL. M. und Promotion, die mit jeweils einem Punkt bewertet werden.

In welchem Bundesland ist Jura am leichtesten?

Noten im Ersten Staatsexamen

Mit einem „Ausreichend“ gerade so geschafft haben es in Bremen, dem Saarland und Mecklenburg-Vorpommern mit jeweils über 25 % die meisten Prüflinge.

Was ist das schwerste Berufsexamen?

Das Examen zum Wirtschaftsprüfer gilt als eine der härtesten Prüfungen im deutschen Bildungswesen, weil umfassendes Wissen aus Wirtschaftswissenschaften und Recht abgefragt wird.

Welche staatliche Prüfung ist die schwierigste?

Das Tripura Board of Secondary Education (TBSE) verfügt über den umfassendsten Lehrplan, insbesondere in den Fächern Naturwissenschaften und Sprachen. Die Prüfungen bestehen aus schriftlichen Antworten und Aufsätzen, was sie anspruchsvoll macht. Darüber hinaus müssen die Schüler fließend Englisch und die jeweilige Regionalsprache beherrschen.

Was passiert, wenn man durch die Prüfung fällt?

Bei einer nicht bestandenen Prüfung können Auszubildende eine Verlängerung des Ausbildungsverhältnisses beantragen. Sprich hierzu zuerst mit deinem Ausbildungsbetrieb. Die Verlängerung erfolgt in der Regel um 6 Monate, bis zur nächstmöglichen Wiederholungsprüfung - höchstens jedoch um ein Jahr.

Wie nennt man das Durchfallen bei einer Prüfung?

Er ist durch seine Abschlussprüfungen gefallen. Synonyme: durchfallen, vermasseln (umgangssprachlich), durchfallen (umgangssprachlich)

Wie nennt man ein Bestehen oder Nichtbestehen?

Die Benotung mit „bestanden/nicht bestanden“ ist eine Alternative zu herkömmlichen Noten. Bei diesem System werden Studierende in der Regel anhand ihrer Gesamtleistung in einem Kurs entweder als „bestanden“ oder „nicht bestanden“ eingestuft. An manchen Hochschulen wird dies auch als „bestanden/nicht bestanden“ oder „ausreichend/nicht ausreichend “ bezeichnet.

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