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Was wenn Bestrahlung nicht hilft?

Gefragt von: Annette Karl B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 12. Juni 2026
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Wenn Bestrahlung nicht hilft, gibt es oft alternative oder ergänzende Therapien wie Chemotherapie, nuklearmedizinische Ansätze, zielgerichtete Medikamente (z.B. PARP-Inhibitoren bei bestimmten Genmutationen), Hormontherapie oder die Kombination mit Chemotherapie (Radiochemotherapie), da Krebs oft personalisierte Ansätze erfordert, aber auch unterstützende Maßnahmen wie Psychoonkologie wichtig sind, um mit den Belastungen umzugehen und die Lebensqualität zu sichern, bis der Erfolg der Therapie bewertet werden kann.

Was ist, wenn Strahlentherapie nicht anschlägt?

Manche Lungentumore sprechen nicht auf die Strahlentherapie an. Dieser Effekt kann durch die Blockade eines Enzyms in den Tumorzellen aufgehoben werden, wie ein Würzburger Forschungsteam berichtet.

Warum ist mein Tumor nach der Bestrahlung nicht weg?

Die Wirkung der Bestrahlung auf den Tumor dauert noch viele Wochen an. Auch nach der Strahlenbehandlung bildet sich der Tumor in der Regel weiterhin zurück. Aus diesem Grund ist es frühestens sechs Wochen nach Ende der Strahlentherapie möglich und sinnvoll, den Erfolg der Strahlenbehandlung zu prüfen.

Wie oft kann Strahlentherapie wiederholt werden?

Strahlentherapie wird typischerweise einmal täglich, 5-mal pro Woche (Montag bis Freitag), für einen Zeitraum von etwa zwei bis acht Wochen durchgeführt, abhängig von der Krebsart und dem Behandlungsziel, wobei modernere Techniken auch kürzere oder andere Fraktionierungen (z.B. zweimal täglich) ermöglichen können. Jede Sitzung dauert nur wenige Minuten, aber der gesamte Ablauf wird individuell festgelegt. 

Wann kommt die Besserung nach Bestrahlung?

Die akuten Nebenwirkungen einer Strahlentherapie klingen meist zwei bis sechs Wochen nach Therapieende wieder ab. Nach Abschluss der Strahlentherapie können die akuten Nachwirkungen unter Umständen auch noch einige Tage zunehmen, insbesondere Hautreaktionen.

So bekämpft man Krebs!

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Wann zeigt Bestrahlung Wirkung?

Die Wirkung einer Bestrahlung setzt nicht sofort ein; es dauert oft Wochen bis Monate, bis eine Tumorverkleinerung sichtbar wird oder Schmerzen nachlassen, wobei das Maximum der Effektivität erst mehrere Wochen nach Therapieende erreicht wird. Während die einzelne Sitzung nur wenige Minuten dauert (Gesamtbehandlung meist 3-7 Wochen), arbeiten die Strahlen noch lange nach, um die Krebszellen zu zerstören, wobei sich akute Nebenwirkungen meist 2-6 Wochen nach Ende der Behandlung zurückbilden.
 

Kann man ein zweites Mal bestrahlt werden?

Eine erneute Bestrahlung ist im HWS-Bereich grundsätzlich möglich, allerdings gilt es dabei, eine Nutzen-Risiko-Analyse zwischen der Schädigung und den Funktionsausfällen des Myelons durch das Tumorrezidiv und der potenziellen Schädigung durch die Strahlenwirkung vorzunehmen.

Wie hoch ist die Erfolgsquote der Strahlentherapie?

50 bis 60 Prozent aller Krebsbetroffenen erhalten im Laufe ihrer Behandlung eine Strahlentherapie, bei etwa 50 Prozent aller dauerhaften Tumorheilungen ist sie ein Bestandteil der Therapie oder sogar die einzige Behandlungsform.

Wie viele Bestrahlungen sind normal?

Die konventionell fraktionierte Strahlentherapie erfolgt mit Einzeldosen von 1.5–2.0 Gy pro Sitzung und 7.5–10 Gy pro Woche zwecks Erreichen einer Gesamtdosis von 12–60 Gy in einem Zeitraum von zwei bis sechs Wochen mit je fünf Sitzungen pro Woche.

Welche Krebsarten werden bestrahlt?

Bei folgenden Erkrankungen wird eine Strahlentherapie häufig eingesetzt:

  • Kopf-Halstumore.
  • Hirntumore.
  • Lungentumore.
  • Lymphome.
  • Tumore des Magen-Darmtraktes (Speiseröhrenkarzinom, Magenkarzinom, Enddarmtumore, Pankreaskarzinom, Analkarzinom)

Kann ein Tumor trotz Bestrahlung wachsen?

Das Gegenteil von Chemosensitivität ist Chemoresistenz. Damit ist gemeint, dass der Tumor auch in Gegenwart des Chemotherapeutikums weiterwachsen kann, also – vergleichbar einer Antibiotikaresistenz bei Bakterien – nicht empfindlich auf es reagiert.

Wann schrumpft ein Tumor nach Bestrahlung?

bei Bestrahlungen von Kopf-Hals Tumoren oder bei Brustkrebs. Diese Reaktionen verschwinden innerhalb von wenigen Wochen nach Abschluss der Strahlentherapie.

Kann ein Tumor zum Stillstand kommen?

Wenn ein Mensch nur sehr wenige Metastasen hat, kann der Krebs durchaus noch heilbar sein. In jedem Fall können Fachleute Metastasen gut behandeln und ihr Wachstum zum Stillstand bringen – oft sogar über längere Zeit.

Was passiert, wenn die Strahlung nicht wirkt?

Wenn Ihre Krebserkrankung nicht auf die Strahlentherapie anspricht, kann eine zusätzliche Therapie (adjuvante Therapie) oder eine ganz andere Behandlung (Zweitlinientherapie) eingesetzt werden .

Wie kündigt sich der Tod bei Krebspatienten an?

Anzeichen für das Sterben an Krebs im Endstadium sind körperliche Schwäche, Appetitlosigkeit, veränderte Atmung (flacher, unregelmäßiger oder mit Pausen), blasse/marmorierte Haut, kühle Extremitäten, glasiger Blick und zunehmende Teilnahmslosigkeit; oft tritt ein „Todesrasseln“ durch Schleim auf, und die Betroffenen ziehen sich stark zurück. Wichtig ist hier palliative Pflege, um Symptome wie Schmerz oder Unruhe zu lindern und den Prozess friedlich zu begleiten. 

Muss die Strahlentherapie aufeinanderfolgend erfolgen?

Das Auslassen mehrerer aufeinanderfolgender Wochen der Strahlentherapie wird dringend abgeraten , da dies den Krebszellen die Möglichkeit geben kann, sich neu zu formieren und resistenter zu werden. Wetterbedingte Unterbrechungen können zu Behandlungsverzögerungen führen, die die Wirksamkeit Ihrer Behandlung jedoch voraussichtlich nicht beeinträchtigen.

Wie viel Strahlentherapie ist maximal möglich?

Eine Strahlentherapie zur Heilung von Krebs dauert in der Regel 1 bis 7 Wochen. Zur Linderung von Symptomen kann die Strahlentherapie zwischen einer einzelnen Behandlung und einem zweiwöchigen Behandlungszeitraum variieren. Es kann auch länger dauern. Ihr Arzt wird Ihnen die genaue Anzahl der Behandlungen mitteilen.

Was ist eine palliative Strahlentherapie?

Die palliative Strahlentherapie ist eine lindernde Behandlung bei fortgeschrittenen, nicht heilbaren Krebserkrankungen, die darauf abzielt, Symptome wie Schmerzen, Atemnot oder Blutungen zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern, anstatt die Krankheit zu heilen. Sie nutzt oft wenige Sitzungen mit höheren Dosen, um Beschwerden gezielt dort zu behandeln, wo Tumore oder Metastasen Schmerzen und andere Probleme verursachen, etwa bei Knochenmetastasen (Schmerzlinderung, Stabilisierung) oder Hirnmetastasen (Symptomlinderung). Ziel ist die Schonung des Patienten und eine möglichst geringe Belastung.
 

Sind 33 Bestrahlungen viel?

Ja, 33 Bestrahlungen sind eine übliche, aber auch intensive Anzahl, die oft bei Krebsarten wie Brust- oder Prostatakrebs vorkommt (meist 30-38 Sitzungen, 5x/Woche), um eine Gesamtdosis in kleinere, schonendere Einzeldosen aufzuteilen, was dem gesunden Gewebe Zeit zur Erholung gibt. Die genaue Zahl hängt aber immer von Tumorart und -stadium ab, wobei auch kürzere Protokolle möglich sind. 

Wann fängt eine Bestrahlung an zu wirken?

Die Wirkung einer Bestrahlung setzt nicht sofort ein; es dauert oft Wochen bis Monate, bis eine Tumorverkleinerung sichtbar wird oder Schmerzen nachlassen, wobei das Maximum der Effektivität erst mehrere Wochen nach Therapieende erreicht wird. Während die einzelne Sitzung nur wenige Minuten dauert (Gesamtbehandlung meist 3-7 Wochen), arbeiten die Strahlen noch lange nach, um die Krebszellen zu zerstören, wobei sich akute Nebenwirkungen meist 2-6 Wochen nach Ende der Behandlung zurückbilden.
 

Wie lange dauert es, bis eine Strahlentherapie wirkt?

Eine Strahlentherapie wirkt langfristig, da sie Tumorzellen zerstört, der volle Erfolg (Tumorverkleinerung) zeigt sich oft erst Wochen bis Monate später, während akute Nebenwirkungen (Müdigkeit, Hautrötung) meist 2-6 Wochen nach Therapieende abklingen. Die therapeutische Wirkung hält lange an, kann bei Schmerzen sogar Monate dauern, und bei manchen Krebserkrankungen (z.B. Brustkrebs) kann die Wirkung bis zu 10 Jahre nachweisen, wie eine Studie zeigt. 

Wie hoch ist die Chance, dass Hirnmetastasen durch Bestrahlung verschwinden?

558 Patientinnen und Patienten mit Hirnmetastasen wurden in einer Studie [2] im Median mit einer Gesamtdosis von 30 Gy (aufgeteilt auf Einzeldosen von im Median 6 Gy) bestrahlt. Das Gesamtüberleben betrug 65% nach einem Jahr, 46% nach zwei Jahren und 33% nach drei Jahren.

Kann man einen Tumor mehrmals bestrahlen?

Die Re-Bestrahlung kann eine Therapieoption bei Rezidiven nach vorheriger Strahlentherapie sein, wie an den Beispielen von Glioblastomen, Kopf-Hals-Tumoren und Prostatakarzinomen verdeutlicht. Die Entscheidung über eine Re-Bestrahlung sollte immer individuell getroffen werden.

Werden Metastasen durch Bestrahlung zerstört?

Ja, Metastasen können durch Bestrahlung (Radiotherapie) zerstört werden, insbesondere wenn es sich um wenige, einzelne Metastasen handelt, die präzise mit modernen Techniken wie der stereotaktischen Bestrahlung (SBRT) angezielt werden können, um das umliegende Gewebe zu schonen. Bestrahlung wird auch oft zur Linderung von Symptomen wie Schmerzen eingesetzt, besonders bei Knochenmetastasen, und kann das Fortschreiten der Krankheit vorübergehend stoppen. 

Welche Tumore werden bestrahlt?

Die stereotaktische Bestrahlung ist für Hirntumoren, Tumoren im Kopf-Halsbereich sowie Tumoren und Metastasen in Lunge, Leber, Prostata und Wirbelsäule geeignet.