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Was war das kälteste Jahr in Deutschland?

Gefragt von: Claudia Schuler  |  Letzte Aktualisierung: 10. September 2026
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Das kälteste Jahr in Deutschland war nicht eindeutig definiert, aber der Winter 1962/63 gilt als der kälteste seit Beginn der Wetteraufzeichnungen, mit einer bundesweiten Durchschnittstemperatur von rund -5,5 °C, während auch die Jahre 1940 und 1942 sowie 1982 extreme Kältephasen hatten und 1996 als noch relativ kalt im modernen Vergleich gilt.

Wann waren minus 20 Grad in Deutschland?

4. Februar 2015: In Merklingen auf der Schwäbischen Alb geht das Quecksilber auf minus 20,4 Grad zurück.

Wann war der strengste Winter in Deutschland?

Der strengste Winter im 20. Jahrhundert in Deutschland war in den Jahren 1962/1963. Von 120 Tagen zwischen November und Februar gab es über 100 Frosttage.

Was war das kälteste Wetter in Deutschland?

Rekordhalter ist stattdessen Wolnzach-Hüll in Oberbayern. Dort wurde es am 12. Februar 1929 minus 37,8 Grad kalt. Selbst für Meteorologe Reinartz etwas Besonderes.

Wann war der kälteste Winter aller Zeiten?

Jahrtausendwinter von 1708/1709. Der Jahrtausendwinter von 1708/1709 war ein außergewöhnlich kalter Winter in Europa von Ende 1708 bis zum Frühjahr 1709. Der Winter traf selbst Länder mit in der Regel milden Wintern wie Portugal oder Italien. Der Winter gilt als der kälteste der vergangenen 500 Jahre.

Leben extrem am kältesten Ort der Welt | Galileo | ProSieben

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Welches Jahr hatte den schlimmsten Winter?

Der Winter 1963 – der kälteste seit über 200 Jahren

Es begann abrupt kurz vor Weihnachten 1962. Die Wochen zuvor waren wechselhaft und stürmisch gewesen, doch dann, am 22. Dezember, zog ein Hochdruckgebiet nordöstlich der Britischen Inseln vorbei und brachte bitterkalte Winde über das Land.

Waren die Winter früher wirklich kälter?

Ja, früher gab es tendenziell mehr und intensivere Kältewellen und strengere Winter, besonders vor der starken Erwärmung des 20. und 21. Jahrhunderts, auch wenn es schon immer milde Ausnahmen gab. Die „echten“, langen Winter mit durchgehendem Schnee in Mitteleuropa sind seltener geworden, während die wirklich extremen Jahrhundertwinter (wie 1928/29 oder 1962/63) schon länger zurückliegen, aber die Erinnerung an diese Zeit prägt das Bild der „früheren“ Winter stark. 

Wann war der schneereichste Winter in Deutschland?

Vor 50 Jahren gab es in beiden Seiten des damals noch geteilten Deutschland nicht nur einen der längsten und schneereichsten Winter überhaupt – es war auch die Zeit der Hongkong-Grippe.

Welcher Winter war der schlimmste in Europa?

Der Große Frost , wie er in England genannt wurde, oder Le Grand Hiver („Der Große Winter“), wie er in Frankreich genannt wurde, war ein außergewöhnlich kalter Winter in Europa in den Jahren 1708–1709 und der kälteste europäische Winter der letzten 500 Jahre.

Was passiert bei minus 273 Grad?

Sinkt das Thermometer auf etwa minus 273 Grad Celsius, ist der absolute Nullpunkt der Temperatur erreicht. Nichts bewegt sich mehr – alle Teilchen sind vollständig eingefroren. Doch dieser Nullpunkt lässt sich nie perfekt erreichen und Stoffe auch nur annähernd auf diese Temperatur abzukühlen, ist bereits schwierig.

Wann war der schlimme Winter in Deutschland?

❄️ Der Winter 1978/79 ging als "Schneekatastrophe" in die Geschichte ein: Innerhalb weniger Stunden fielen die Temperaturen um 30 Grad, meterhohe Schneeverwehungen legten den Norden lahm. Rund 80 Dörfer in Schleswig-Holstein waren von der Außenwelt abgeschnitten und Straßen durch den Schnee unpassierbar.

Wie wird der Winter 202425 in Deutschland?

Der Winter 2024/25 war in Deutschland mehrheitlich mild, geprägt von frühlingshaften Schüben, aber auch von vorübergehenden, teils markanten Frostphasen – das berichtete der Deutsche Wetterdienst in seinem Rückblick auf den vergangenen Winter.

Welche ist die kälteste Stadt in Deutschland?

Funtensee – Alpen, Deutschland – Rexby . Der Funtensee, bekannt als kältester Ort Deutschlands, verzeichnete Temperaturen von bis zu -45,9 °C.

Wie kalt wäre es in Deutschland ohne Golfstrom?

Ohne den Golfstrom (Atlantische meridionale Umwälzzirkulation, AMOC) wäre es in Deutschland deutlich kälter, vor allem im Winter, mit Durchschnittstemperaturen, die um mehrere Grade bis zu 8-10 °C sinken könnten, vergleichbar mit den Klimabedingungen in Sibirien. Die Winter würden extrem eisig, mit mehr Frosttagen und extremeren Minustemperaturen, was das Klima in Nord- und Westeuropa grundlegend verändern würde, mit weitreichenden Folgen wie häufiger gefrorenem Meer an den Küsten.
 

Welcher Teil Deutschlands ist überflutet?

Starke Regenfälle führten auch in Baden-Württemberg und Sachsen zu Überschwemmungen. Am 15. Juli wurde in Sachsen noch eine Person vermisst. Weitere starke Regenfälle am 17. Juli verursachten Überschwemmungen in Sachsen und Bayern, z. B. an der Berchtesgadener Ache, wo mindestens ein Mensch ums Leben kam.

Wann war das schlimmste Wetter in Deutschland?

Extreme Schneefälle, Verwehungen, Stromausfälle: Ein plötzlicher Temperaturabfall stürzt den Norden ab dem 28. Dezember 1978 ins Chaos. Die Schneemassen sind noch nicht abgetaut, da kommt es ab dem 13. Februar 1979 erneut zu heftigen Schneefällen.

Welcher war der schlimmste Winter in der Geschichte der Menschheit?

Der vulkanische Winter des Jahres 536 zählte zu den schwersten und längsten Phasen klimatischer Abkühlung auf der Nordhalbkugel der letzten zweitausend Jahre. Er wurde durch mindestens drei Ausbrüche unklarer Herkunft verursacht, wobei mehrere mögliche Ausbruchsorte auf verschiedenen Kontinenten vorgeschlagen wurden.

Wann war der letzte starke Winter in Deutschland?

16 / 31. 1996/1997: Der letzte wirklich kalte Winter in Deutschland, der diesen Namen verdient, liegt fast zwanzig Jahre zurück. 1996 war er zwei Grad kälter als der langjährige Jahresdurchschnitt.

Welches Klima in Europa ist am gesündesten?

In dieser Hinsicht schneidet die Costa Blanca gut ab. Darüber hinaus wurde die Region von der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bereits mehrfach zum gesündesten Ort Europas erklärt. Die 300 Sonnentage im Jahr und eine Durchschnittstemperatur von 18 °C tragen zweifellos dazu bei.

Welcher war der schneereichste Winter in Deutschland?

Der schneereichste Winter in Deutschland lässt sich nicht auf ein einziges Jahr festlegen, aber die Schneekatastrophe 1978/79 im Norden und der extreme Winter 1962/63 mit seinen eisigen Temperaturen sind legendär; auch der Winter 1969/70 war sehr schneereich und in NRW zählte man 1969 mit 145 Schneetagen die meisten.
 

War der Gardasee schon einmal zugefroren?

In alten Aufzeichnungen kann man nachlesen, dass der See zum letzten Mal im Winter 1708-1709 komplett zugefroren und zum letzten Mal im Winter 1984-1985 teilweise von Eis bedeckt war.

Welcher Monat ist der kälteste in Deutschland?

Mit kühlem, nasskaltem und trübem Wetter ist der Januar der kälteste Monat in Deutschland. Im Norden des Landes regnet es häufig, während es im Süden oft schneit.

War es zur Römerzeit wärmer als heute?

Zuerst mal muss man klarstellen, dass die "2 Grad C wärmer als heute" für die Römische Warmzeit (oder das Römische Klimaoptimum, wie es auch genannt wird) sich auf rekonstruierte Meeresoberflächentemperaturen (SST) für das Mittelmeer bezieht, nicht auf die Temperatur an Land (z.B. Margaritelli et al, 2020).

Wird es im Winter 2025 schneien?

Das europäische ECMWF-Modell zeigt für den Winter 2025/2026 keinen ausgeprägt milden Winter. Die Temperaturvorhersage liegt um das Mittel, während an der Nordseite der Alpen leicht erhöhte Niederschlagssignale zu sehen sind. Das erhöht die Chance auf Schnee während nordwestlicher Strömungen, besonders in höheren Lagen.

Wann war der letzte schneereiche Winter?

Der letzte wirklich schneereiche Winter, der oft als Referenz dient, war der von 2009/2010, mit einer landesweit geschlossenen Schneedecke zu Weihnachten, während der Winter 2010/2011 ebenfalls sehr kalt und schneereich war, mit den letzten deutschlandweiten weißen Weihnachten. Seitdem gab es zwar noch schneereiche Phasen wie 2013, aber die allgemeinen Trends zeigen zu schneeärmeren Wintern, auch wenn es immer wieder Ausnahmen gibt.
 

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