Was versteht man unter Teilkasko ohne Selbstbeteiligung?
Gefragt von: Babette Rapp | Letzte Aktualisierung: 12. Mai 2026sternezahl: 4.1/5 (54 sternebewertungen)
Eine Teilkasko ohne Selbstbeteiligung bedeutet, dass die Versicherung alle Schäden übernimmt, die durch äußere Einflüsse wie Diebstahl, Brand, Unwetter (Sturm, Hagel, Überschwemmung) oder Wildunfälle entstehen, ohne dass Sie einen Eigenanteil zahlen müssen, was den Versicherungsschutz maximiert, aber auch die Versicherungsprämie erhöht. Im Gegensatz zu Tarifen mit Selbstbeteiligung tragen Sie hier keine Fixkosten im Schadensfall, nur bei einem Totalschaden, wenn die Reparaturkosten den Restwert übersteigen, müssen Sie die Differenz selbst aufbringen.
Was übernimmt eine Teilkaskoversicherung ohne Selbstbeteiligung?
Wenn Sie eine Teilkasko ohne Selbstbeteiligung wählen, übernimmt die Versicherung den gesamten Schaden. Die monatlichen oder jährlichen Beiträge sind aber entsprechend höher. Gut zu wissen: In der Teilkaskoversicherung sind Schadenfreiheitsrabatte nicht vorgesehen.
Ist Teilkasko ohne Selbstbeteiligung sinnvoll?
Eine Teilkasko ohne Selbstbeteiligung bedeutet zwar eine höhere Versicherungs-prämie, dafür sind Sie allerdings im Schadensfall dennoch abgesichert. Lediglich wenn die Reparaturkosten den aktuellen Restwert des Fahrzeugs übersteigen, müssen Sie die übrige Summe selbst aufbringen.
Was übernimmt die Teilkasko nicht?
Die Teilkasko deckt keine selbstverschuldeten Unfälle, Vandalismus oder Schäden durch Fahren unter Alkohol-/Drogeneinfluss ab; sie greift auch nicht bei Fahrerflucht des Unfallgegners oder Schäden an persönlichen Gegenständen im Auto, sondern fokussiert sich auf externe Einflüsse wie Diebstahl, Wildunfälle, Glasbruch, Brand und Naturschäden.
Ist eine Kfz-Versicherung mit oder ohne Selbstbeteiligung günstiger?
Bei der Kfz-Versicherung lohnt sich eine Selbstbeteiligung in der Teil- und Vollkasko, um Beiträge zu sparen (oft 150€/300€), da Sie kleinere Schäden selbst zahlen und die Prämie sinkt; in der Haftpflicht gibt es keine Selbstbeteiligung, außer bei Eigenschäden am eigenen Fahrzeug, wobei eine Variante ohne Selbstbehalt (mehr Prämie) teurer, aber bei vielen kleinen Schäden besser sein kann. Die Entscheidung hängt von Ihrer Risikobereitschaft und dem Fahrzeugtyp ab – ein älteres Auto rechtfertigt oft keinen hohen Kasko-Selbstbehalt.
ADAC BEBT: Warum tausende Mitglieder jetzt kündigen
45 verwandte Fragen gefunden
Ist es sinnvoll, ein 10 Jahre altes Auto vollkasko zu versichern?
Ob Vollkasko für ein 10 Jahre altes Auto sinnvoll ist, hängt vom individuellen Fahrzeugwert, Ihren finanziellen Verhältnissen und dem Risiko ab; oft lohnt sich der Wechsel zur Teilkasko oder Haftpflicht, aber bei hohem emotionalen Wert oder geringer SF-Klasse kann Vollkasko noch rentabel sein – ein Vergleich von Prämie und Restwert ist entscheidend.
Was bedeutet eine Selbstbeteiligung von 150 Euro bei einer Teilkaskoversicherung?
Eine "150 Selbstbeteiligung" bedeutet, dass Sie bei einem Schaden in Ihrer Versicherung (häufig Teilkasko) die ersten 150 Euro selbst zahlen, den Rest übernimmt der Versicherer. Dies senkt Ihre Versicherungsprämie, ist aber nur sinnvoll, wenn Sie die 150 Euro im Schadenfall aufbringen können und das Risiko kleinerer Schäden (z. B. durch Steinschlag) selbst tragen möchten. Es ist ein beliebter Kompromiss, um Beiträge zu sparen, aber auch in anderen Versicherungen wie der Rechtsschutz möglich.
Wann ist Teilkasko nicht mehr sinnvoll?
Eine Teilkasko lohnt sich oft nicht mehr, wenn der Zeitwert des Autos sehr niedrig ist (unter ca. 1.000 bis 4.000 Euro) und die Versicherungskosten den potenziellen Schaden übersteigen, da die Erstattung dann nur gering wäre – besser ist nur Haftpflicht, wenn Sie selbst Reparaturen oder Ersatz tragen können. Sie lohnt sich auch nicht bei selbstverschuldeten Unfällen oder Vandalismus, da die Teilkasko hier nicht zahlt.
Wird bei Teilkasko der eigene Schäden bezahlt?
Nein, die Teilkasko zahlt bei selbst verursachten Schäden an Ihrem eigenen Fahrzeug nicht, sondern nur bei Schäden durch äußere Einflüsse wie Diebstahl, Brand, Hagel, Sturm oder Wildunfälle. Selbstverschuldete Unfälle oder Vandalismus werden durch die Teilkasko nicht abgedeckt; dafür benötigen Sie eine Vollkaskoversicherung. Bei Teilkasko zahlen Sie bei teureren Schäden meist einen vereinbarten Selbstbehalt, den Rest übernimmt die Versicherung.
Wie lange ist es sinnvoll, ein Auto mit Teilkaskoversicherung zu versichern?
Eine Teilkasko lohnt sich für ältere Fahrzeuge, meist ab ca. 3-5 Jahren, wenn der Wertverlust eine Vollkasko unwirtschaftlich macht (oft < 4.000 € Restwert) oder Schäden wie Glasbruch, Diebstahl und Wildunfälle nicht selbst getragen werden sollen; der Wechsel von Vollkasko zur Teilkasko wird oft um das 5. bis 8. Fahrzeugjahr empfohlen, wobei der individuelle Wertverlust und Schutzbedarf entscheidend sind. Es gibt keine feste Zeitgrenze, aber der Nutzen der Teilkasko sinkt bei Autos mit sehr geringem Wert (unter ca. 4.000 €), wo eine reine Kfz-Haftpflicht ausreicht.
Wie alt darf ein Auto für Teilkasko sein?
Eine Teilkasko lohnt sich für Autos, die älter als fünf Jahre sind und deren Restwert noch über etwa 4.000 Euro liegt, da sie Schäden durch Diebstahl, Brand, Glasbruch, Unwetter und Tierkollisionen abdeckt, aber nicht selbstverschuldete Unfälle. Der Wechsel von der teureren Vollkasko zur Teilkasko ist ratsam, wenn die jährlichen Beiträge die potenziellen Kosten für selbstverschuldete Schäden übersteigen und der Fahrzeugwert sinkt, soDA Direkt.
Was zahlt Teilkasko bei Totalschaden?
Bei einem Totalschaden zahlt die Teilkasko in der Regel den Wiederbeschaffungswert (den Betrag, den Sie bräuchten, um ein gleichwertiges Fahrzeug zu kaufen), oft abzüglich des Restwerts, je nach Tarif und Alter des Fahrzeugs. Für Neuwagen gibt es oft eine spezielle Neuwertentschädigung (z. B. in den ersten 24 Monaten nach Erstzulassung) oder bei Gebrauchtwagen eine Kaufpreisentschädigung, die den bezahlten Preis erstattet, anstatt nur den Zeitwert. Die Teilkasko deckt Totalschäden durch äußere Einflüsse wie Diebstahl, Naturereignisse (Sturm, Hagel), Brand oder Glasbruch ab, nicht aber selbstverschuldete Unfälle.
Habe ich Anspruch auf einen Leihwagen, wenn mein Auto einen Teilkaskoschaden hat?
Bei einem Teilkaskoschaden haben Sie grundsätzlich keinen automatischen Anspruch auf einen Leihwagen, es sei denn, Ihr Vertrag beinhaltet einen Schutzbrief oder eine Mobilitätsgarantie, die einen Mietwagen für die Reparaturzeit abdeckt (z.B. bei Wildunfall, Hagelschaden). Standard-Teilkaskoversicherungen decken meist nur Schäden durch äußere Einwirkungen ab, nicht die Kosten für Ersatzmobilität, wie es bei einem selbst verschuldeten Unfall der Fall wäre, wo die gegnerische Haftpflicht zahlt. Prüfen Sie Ihren Vertrag oder rufen Sie Ihre Versicherung an, um zu sehen, ob eine erweiterte Option wie der Allianz Schutzbrief verfügbar ist.
Was ist besser, Teilkasko mit oder ohne Selbstbeteiligung?
Eine Teilkasko mit Selbstbeteiligung ist meist besser, weil die Prämie deutlich günstiger wird (oft 10-30% Ersparnis), wobei sich 150 € Eigenanteil als guter Kompromiss etabliert haben, da Sie kleinere Schäden selbst zahlen und größere nicht melden, was die Beiträge niedrig hält und Ihnen eine Ersparnis beschert, ohne bei einem größeren Schaden zu viel selbst tragen zu müssen. Eine Teilkasko ohne Selbstbeteiligung ist nur sinnvoll, wenn Sie absolut keine Reparaturkosten selbst tragen möchten, zahlen dafür aber deutlich mehr Beitrag.
Wird ich bei Steinschlag hochgestuft?
Bei einem Steinschlag an der Scheibe erfolgt durch die Teilkasko keine Hochstufung der Schadenfreiheitsklasse (SF-Klasse), da es dort keine SF-Klassen gibt – Ihr Beitrag bleibt gleich, nur die Selbstbeteiligung fällt an. Wird ein Lackschaden durch Steinschlag über die Vollkasko reguliert, kommt es jedoch zu einer Hochstufung in der SF-Klasse, wodurch der Beitrag steigt; um dies zu vermeiden, kann man den Lackschaden selbst zahlen.
Wer zahlt, wenn mein Auto abbrennt?
Ist Ihr Auto abgebrannt, kommt die Teilkasko in der Regel für die Ihnen entstehenden Kosten auf, da sie Schäden, die durch Brand, Explosion oder Kurzschluss entstanden, reguliert. Sind Autos komplett abgebrannt, ersetzt die Teilkasko in der Regel den Wiederbeschaffungswert.
Was wird bei Teilkasko nicht bezahlt?
Wann die Teilkasko nicht zahlt:
Selbst verschuldete Schäden: Wenn Sie Ihr Fahrzeug bei einem Unfall selbst beschädigen oder zerstörten, übernimmt die Teilkasko keine Kosten am eigenen Auto. Alkohol- oder Drogeneinfluss: Die Teilkasko leistet bei grober Fahrlässigkeit.
Was bezahlt die Teilkasko ohne Selbstbeteiligung?
Die Teilkasko zahlt bei Schäden, die Du nicht selbst verursacht hast. Etwa durch Unwetter, Diebstahl, Brand, Wildunfälle oder Tierbisse und – soweit vereinbart – deren Folgeschäden.
Welche Schäden deckt die Teilkasko nicht ab?
Die Teilkasko deckt keine selbstverschuldeten Unfälle, Vandalismus oder Schäden durch Fahren unter Alkohol-/Drogeneinfluss ab; sie greift auch nicht bei Fahrerflucht des Unfallgegners oder Schäden an persönlichen Gegenständen im Auto, sondern fokussiert sich auf externe Einflüsse wie Diebstahl, Wildunfälle, Glasbruch, Brand und Naturschäden.
Was ist besser, Haftpflicht- oder Teilkasko?
Besser ist nicht pauschal die eine oder andere, es kommt auf Fahrzeugwert und Alter an: Die Haftpflicht ist gesetzlich vorgeschrieben und deckt Schäden an anderen ab, während die Teilkasko zusätzlich Schäden am eigenen Auto durch äußere Einflüsse (Diebstahl, Hagel, Wildunfall, Glasbruch) abdeckt, aber günstiger ist als die Vollkasko. Für Neuwagen lohnt sich oft die Vollkasko, für ältere Gebrauchtwagen (5-10 Jahre) ist die Teilkasko oft der beste Mittelweg, und bei sehr alten Autos mit geringem Restwert kann reine Haftpflicht ausreichen.
Wann sollte man von voll auf Teilkasko wechseln?
Sie sollten von Vollkasko auf Teilkasko wechseln, wenn Ihr Auto älter als ca. 5-7 Jahre ist und an Wert verloren hat, sodass die Prämien im Verhältnis zum Restwert zu hoch werden, oder wenn Sie bereit sind, kleinere Schäden selbst zu tragen; der Wechsel ist meist zum Ende des Versicherungsjahres möglich (bis 30.11.). Eine genaue Entscheidung hängt vom Fahrzeugwert, Ihren persönlichen Risikobereitschaft und dem Fahrverhalten ab.
Soll ich Teilkasko machen?
In der Regel empfehlen wir eine Teilkasko für Fahrzeuge ab dem 5. Betriebsjahr. Sie macht besonders Sinn, wenn: Ihr Auto potenziell Feuer, Elementarschäden (Hagel, Sturm, Hochwasser etc.), Diebstahl, Kollision mit Tieren, Glasbruch sowie die Folgen von Marderbissen ausgesetzt ist.
Warum lohnt sich Vollkasko nicht mehr?
Eine Vollkaskoversicherung lohnt sich für Neuwagen meist während der ersten drei bis fünf, bei teureren Autos auch bis sieben Jahre. Danach verliert dein Auto deutlich an Wert und die hohen Kosten für einen Vollkaskoschutz rentieren sich meist nicht mehr. Ein Wechsel zur Teilkasko ist dann oft sinnvoll.
Was wird alles bei Teilkasko bezahlt?
Die Teilkasko übernimmt Schäden am eigenen Fahrzeug durch äußere Einflüsse, die Sie nicht selbst verursacht haben, wie Diebstahl, Glasbruch (Steinschlag), Schäden durch Unwetter (Sturm, Hagel, Überschwemmung), Brand, Blitzschlag, Wildunfälle (Zusammenstoß mit Tieren) und Tierbiss (z. B. Marder) sowie Kurzschlüsse an Kabeln und deren Folgeschäden. Sie deckt keine selbstverschuldeten Unfälle oder Vandalismus ab; dafür ist die Vollkasko zuständig.
Kann man Teilkasko jederzeit kündigen?
Nein, eine Teilkaskoversicherung ist nicht jederzeit frei kündbar, sondern meist nur zum Ende des Versicherungsjahres (oft 30. November) mit einer Frist von einem Monat oder bei bestimmten Ereignissen durch ein Sonderkündigungsrecht (z.B. nach einem Schadenfall, Fahrzeugverkauf oder Beitragserhöhung). Die Kündigung muss schriftlich erfolgen und die Fristen sind einzuhalten, um eine automatische Verlängerung zu verhindern.
Wie kann man sich bei 1&1 beschweren?
Wie viel Zoll sind 94 cm Diagonale?