Was verdient ein General bei der Bundeswehr?
Gefragt von: Luzia Knoll-Baumgartner | Letzte Aktualisierung: 20. März 2026sternezahl: 4.8/5 (2 sternebewertungen)
Ein General bei der Bundeswehr verdient je nach Rang zwischen etwa 11.300 € (Brigadegeneral) und über 15.600 € brutto pro Monat (General/Admiral B10), wobei das Gehalt je nach Dienstgrad und Erfahrungsstufe in den Besoldungsgruppen B 6 bis B 10 steigt und zusätzliche Zulagen möglich sind.
Wie viel verdient ein General netto?
Ein "General" verdient bei der Bundeswehr netto deutlich mehr als ein ziviler "General Manager", wobei die Netto-Beträge stark vom Dienstgrad (z.B. Brigadegeneral, Generalmajor, Generalleutnant, General/Admiral) und individuellen Zulagen abhängen; ein General (Vier-Sterne) kann mit ~10.000 € bis über 12.000 € netto rechnen, abhängig von Stufe und Zulagen, während ein ziviler General Manager netto oft ca. 5.000 € bis über 7.000 € (oft 60-70% vom Brutto) erreicht, je nach Branche und Unternehmensgröße.
Was verdient ein 4-Sterne-General der Bundeswehr?
Ein Vier-Sterne-General bei der Bundeswehr (Besoldungsgruppe B 10) erhält ein Grundgehalt von rund 14.600 € brutto monatlich (Stand 2022), zuzüglich einer Amtszulage, die den Gesamtbetrag auf über 15.600 € steigert, abhängig von Erfahrung und Dienstalter, wobei der Generalinspekteur (höchster Vier-Sterne-Rang) die höchste Stufe (B 10 mit Zulage) erreicht und damit über 16.000 € brutto verdient.
Was ist das höchste Gehalt bei der Bundeswehr?
Das höchste Gehalt bei der Bundeswehr wird von den Generälen und Admiralen (Besoldungsgruppe B10) erreicht, wobei der Generalinspekteur als höchster Soldat mit Amtszulage noch mehr verdient, mit Grundgehältern für B10-Positionen von über 13.000 € und mehr. Generäle starten bei ca. 12.900 € und können über 16.000 € erreichen, während Stabsoffiziere und Oberste ebenfalls hohe Gehälter (6.000 € bis 9.000 €+) erzielen, abhängig von Dienstgrad und Stufe.
Wie viel verdient ein 5-Sterne-General?
200.965 € 16.207 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter. 178.182 € 14.370 € (Unteres Quartil) und 226.661 € 18.279 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.
Sold, Zulage & Co. (3/3) - Offiziere | Bundeswehr
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Wie viel verdient ein Stabshauptmann netto?
Ein Stabshauptmann bei der Bundeswehr verdient brutto zwischen ca. 5.000 € und 6.400 € (Besoldungsgruppe A 13), wobei der genaue Betrag von Erfahrungsstufe, Zulagen und Familienstand abhängt; netto liegt das Einkommen nach Abzug von Steuern und Sozialabgaben entsprechend darunter, oft im Bereich von 3.800 € bis 4.800 €, abhängig von persönlichen Merkmalen (Steuerklasse, Kinder).
Wie viele 4-Sterne-Generale hat Deutschland?
Die Bundeswehr hat in der Regel wenige Vier-Sterne-Generäle, oft nur eine Handvoll, da dieser Rang (General/Admiral) für die höchsten Führungspositionen wie den Generalinspekteur der Bundeswehr und die Spitzenposten bei NATO reserviert ist. Die genaue Zahl schwankt je nach Bedarf und Umstrukturierungen, aber es sind deutlich weniger als die drei- oder zwei-Sterne-Generäle, die die Struktur der Streitkräfte bilden.
Was verdient ein Berufssoldat im Monat?
Das monatliche Gehalt eines Berufssoldaten in der Bundeswehr variiert stark je nach Dienstgrad, Laufbahn und Erfahrungsstufe, startet aber oft bei rund 2.700 € bis über 3.000 € brutto für Einstiegsränge (z.B. A3/A4) und kann für erfahrenere Unteroffiziere (Feldwebel) bereits über 3.000 € bis 3.700 € erreichen, plus Zulagen, wobei die Besoldungsgruppen (A) die Basis bilden und mit der Dienstzeit (Stufen) steigen.
Wer ist der jüngste General der Bundeswehr?
Der jüngste General der Bundeswehr wechselt häufig je nach Beförderung, aber in jüngerer Zeit war Christian Freuding mit 59 Jahren (Stand 2025) als Inspekteur des Heeres ein sehr junger Generalmajor/Generalleutnant, während Generalleutnant (2 Sterne) Christian Freuding seit Oktober 2025 der jüngste Inspekteur des Heeres (3 Sterne) ist und somit einer der jüngsten Spitzenoffiziere. Im November 2023 war Freuding zum Generalmajor befördert worden, was ihn zu einem der jüngsten seiner Stufe machte, und wurde 2025 zum Generalleutnant befördert.
Was verdient man als Reservist?
Als Reservist verdient man je nach Dienstgrad, Dauer und Art des Dienstes unterschiedlich, aber die Vergütung basiert auf Tagessätzen, die oft durch Zulagen ergänzt werden, wobei Spezialisten und höhere Ränge deutlich mehr verdienen können, wobei die Einnahmen auch den zivilen Einkommensverlust ausgleichen können, mit Potenzial für überdurchschnittliche Beträge bei längeren Einsätzen.
Wie viel verdient ein Offizier bei der Bundeswehr netto?
Das Nettogehalt eines Offiziers bei der Bundeswehr variiert stark nach Dienstgrad, Familienstand und Zulagen, startet aber oft bei rund 2.000 bis 3.400 € netto im Monat für Berufseinsteiger (Offizieranwärter, Leutnant) und steigt mit Beförderungen auf deutlich über 4.000 € bis hin zu über 9.000 € netto (z.B. für höhere Generale). Die Besoldung erfolgt nach dem Bundesbesoldungsgesetz (z.B. Besoldungsgruppe A oder B), wobei konkrete Zahlen von Faktoren wie Familienzuschlägen abhängen, die das Nettoeinkommen erhöhen.
Sind 3000 Euro netto ein gutes Gehalt in Deutschland?
Ein Bruttojahresgehalt zwischen 64.000 und 70.000 Euro gilt in Deutschland als gutes Gehalt. Für eine Einzelperson entspricht dies etwa 40.000 bis 43.000 Euro netto im Jahr bzw. 3.300 bis 3.600 Euro netto im Monat . Die Gehälter variieren stark je nach Standort.
Wie hoch ist das Gehalt eines Brigadegenerals bei der Bundeswehr?
Ein Brigadegeneral bei der Bundeswehr (Besoldungsgruppe B 6) verdient ein Grundgehalt von rund 11.300 € bis 11.372 € brutto monatlich, abhängig von Erfahrungsstufen und Zulagen, zusätzlich zu verschiedenen Zuschlägen für Familienstand, Kinder und weitere Leistungen. Die Besoldung steigt mit Dienstjahren und Erfahrung, wobei Generäle der höheren Besoldungsgruppe B 10 (z.B. General) deutlich mehr verdienen.
Kann ein Berufssoldat Beamter werden?
Ein Berufssoldat ist eine besondere Form eines Soldaten auf Lebenszeit, der ein öffentlich-rechtliches Dienst- und Treueverhältnis zum Staat hat, ähnlich einem Beamten, aber durch das Soldatengesetz (SG) geregelt ist. Berufssoldaten erhalten Besoldung nach Bundesbesoldungsordnung und Versorgung wie Beamte, aber mit eigenen Regelungen (z. B. „freie Heilfürsorge“, eigene Pensionsansprüche) und können unter bestimmten Voraussetzungen in ein reguläres Beamtenverhältnis wechseln, wobei sie keine speziellen Vorrechte im Bewerbungsverfahren haben.
Wie hoch ist das Gehalt eines Soldaten im Auslandseinsatz?
Ein Soldat im Auslandseinsatz verdient sein normales Gehalt plus einen steuerfreien Auslandsverwendungszuschlag (AVZ), der je nach Gefahrenstufe und Land zwischen ca. 48 € (Stufe 1) und 145 € (Stufe 6) pro Tag liegt, was monatlich eine beträchtliche Summe ergibt, z.B. 110 €/Tag bei 30 Tagen = 3.300 € extra. Hinzu kommen oft steuerfreie Aufwandsentschädigungen und weitere Zulagen, wodurch sich das Nettoeinkommen deutlich erhöht, wobei das Grundgehalt je nach Dienstgrad variiert, etwa 2.600 € für einfache Soldaten.
Wie viele Beamte bekommen mehr als 3000 € Pension?
Die Statistik zu den Beamtenpensionen sagt – ebenfalls netto nach Abgaben für Krankenkasse, Pflegekasse und Einkommensteuer: 46 Prozent aller Männer erhalten eine Pension von sogar über 3000 Euro. Und immerhin 16 Prozent der Ex-Beamtinnen.
Wie viel Rente bekomme ich als Berufssoldat?
Anders beim Ruhegehalt
Ähnlich wie in der Rentenversicherung gibt es ein Punktesystem. Pro Dienstjahr erhält derjenige 1, 79375%. Nach vollen 40 Dienstjahren hat man also Zugang zu seiner vollen Pension von 71,75% seines Bruttos.
Welche Vorteile hat man als Berufssoldat?
Berufssoldaten profitieren von der Beamtenstellung mit weniger Abzügen, kostenloser medizinischer Versorgung ("freie Heilfürsorge"), finanziellen Vergünstigungen (Rabatte bei Versicherungen, Handy, etc.), sicherem Arbeitsplatz und einem zuverlässigen Einkommen, einschließlich Ruhegehalt, sowie umfangreichen Weiterbildungsmöglichkeiten und Unterstützung bei der Vereinbarkeit von Familie und Dienst. Auch steuerfreie Zulagen, Zuschüsse und spezielle Fördermittel (z.B. Wohnungsbau) sind attraktive Vorteile.
Wie viele weibliche Generale hat die Bundeswehr?
Aktuell gibt es in der Bundeswehr wenige weibliche Generäle, die genaue Zahl variiert je nach Quelle und Stichtag, aber es sind nur eine Handvoll, wobei Nicole Schilling als erste Drei-Sterne-Generalin (Generaloberstabsärztin) im August 2025 eine neue Höchstmarke setzte und andere nur im Rang von Generalärztinnen oder mit weniger Sternen dienten, während frühere Pionierinnen wie Verena von Weymarn und Erika Franke den Weg ebneten. Die Zahl ist immer noch sehr gering im Vergleich zu den männlichen Generälen, die Gesamtzahl der Soldatinnen liegt bei über 13 %, aber in Führungspositionen ist der Frauenanteil viel niedriger.
Wie lange dauert es bis man General wird?
Um General zu werden, braucht man bei der Bundeswehr in der Regel mindestens 20 bis 25 Jahre Dienstzeit, da man die gesamte Offizierslaufbahn durchlaufen muss, einschließlich eines anspruchsvollen zweijährigen Generalstabslehrgangs, der die Befähigung für strategische Führung vermittelt und oft erst nach vielen Dienstjahren absolviert wird. Der Weg umfasst Studium, verschiedene Offiziersränge und schließlich die Stabsoffiziersausbildung, um strategische und operative Führungspositionen zu erreichen.
Wer ist der ranghöchste Soldat der Bundeswehr?
Der höchste Soldat der Bundeswehr ist der Generalinspekteur der Bundeswehr, aktuell ist dies General Carsten Breuer (Heer), der seit März 2023 im Amt ist und als ranghöchster Soldat die Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung verantwortet und die Streitkräfte führt. Der höchste Dienstgrad ist der "General" (Vier-Sterne-General), wobei der Dienstgrad in der Marine "Admiral" lautet und bei Sanitätsoffizieren "Generaloberstabsarzt".
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