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Was verdienen Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat?

Gefragt von: Frau Dr. Gaby Hempel B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 3. September 2026
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Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat verdienen grundsätzlich das gleiche Entgelt wie ihre Anteilseigner-Kollegen, da Gleichbehandlung gilt, aber oft geben sie einen Großteil davon an die gewerkschaftliche Unterstützungsorganisation, wie die Hans-Böckler-Stiftung, ab, während sie nur einen kleinen Teil behalten. Die genaue Höhe variiert stark je nach Unternehmensgröße (DAX vs. Mittelstand) und liegt oft im fünf- bis sechsstelligen Bereich für einfache Mitglieder, mit Zulagen für Ausschussarbeit und Vorsitz.

Wie viel Geld bekommt man im Aufsichtsrat?

Gehaltsspanne: Aufsichtsrat/-rätin in Deutschland

197.656 € 15.940 € Bruttogehalt (Median) bei 40 Wochenstunden: 50% der Datensätze liegen über diesem Wert und 50% darunter. 158.300 € 12.766 € (Unteres Quartil) und 246.797 € 19.903 € (Oberes Quartil): 25% der Gehälter liegen jeweils darunter bzw. darüber.

Wie viel verdienen Personen, die im Aufsichtsrat sitzen?

Die Vergütung von Aufsichtsratsmitgliedern kann im Durchschnitt deutlich höher ausfallen, insbesondere in großen börsennotierten Unternehmen. Ihre Gehälter können leicht 300.000 bis 500.000 US-Dollar jährlich erreichen. Zusätzlich zum Gehalt erhalten Aufsichtsratsmitglieder im Rahmen ihres Vergütungspakets eine Reihe weiterer Leistungen.

Welche Aufgaben hat ein Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat?

Je nach Unternehmensform und Mitarbeiterzahl können Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat Mitwirkungsrechte wahrnehmen. Der Aufsichtsrat hat die Aufgabe, die Geschäftsführung zu überwachen. Auf Unternehmensebene können Mitwirkungsrechte auch durch die Vertretung von Arbeitnehmern im Aufsichtsrat bestehen.

Wie hoch ist die Vergütung für die Mitglieder des Aufsichtsrats?

Die Aufsichtsratsentschädigung ist eine Vergütung für das Mandat, die in der Satzung festgelegt und durch die Hauptversammlung beschlossen wird; sie besteht oft aus Fixgehältern, variablen Tantiemen (Gewinnabhängig) und Sitzungsgeldern und zählt steuerlich zu den Einkünften aus selbstständiger Arbeit, nicht zu Arbeitslohn. Die Höhe variiert stark je nach Unternehmensgröße und Verantwortung, kann aber je nach Ausschuss-Zugehörigkeit und Sitzungsteilnahme gestaffelt sein, wobei Vorsitzende deutlich mehr erhalten. Wichtig: Für kommunale oder öffentliche Aufsichtsräte gibt es oft spezielle Regelungen und Steuerbefreiungen (Ehrenamtspauschale). 

Mitbestimmung im Aufsichtsrat - Erklärfilm

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Kann ein Arbeitnehmer im Aufsichtsrat sein?

Anforderungen an Aufsichtsräte

Aufsichtsratsmitglied kann nur eine natürliche, unbeschränkt geschäftsfähige Person werden (§ 100 Abs. 1 AktG). Da der Aufsichtsrat die Gesellschaft zu überwachen hat, werden Geschäftsführungs- und Kontrollfunktion in Deutschland gesetzlich getrennt.

Welche Einkünfte hat ein Aufsichtsratsmitglied?

Das Gehalt eines Aufsichtsratsmitglieds variiert stark je nach Unternehmensgröße und Branche, liegt aber oft im fünf- bis sechsstelligen Bereich pro Jahr, mit dem Vorsitzenden und Ausschussmitgliedern an der Spitze; es setzt sich zusammen aus einer Grundvergütung, Sitzungsgeldern und oft zusätzlichen Ausschusszuschlägen, die im Geschäftsbericht offengelegt werden müssen und als Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit gelten.
 

Haben Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat Kündigungsschutz?

Eine Kündigung eines Arbeitnehmervertreters im Aufsichtsrat ist unzulässig und nach § 134 BGB nichtig, wenn diese dazu dient, ihn wegen der Ausübung seines Amtes zu maßregeln. Es liegt insoweit ein Verstoß gegen § 78 BetrVG bzw. § 10 BPersVG vor.

Wie wird eine Aufsichtsratsvergütung steuerlich behandelt?

Die Aufsichtsratsvergütungen führen zu Einkünften aus nichtselbstständiger Arbeit, unterliegen aber nicht dem Lohnsteuerabzug, sondern müssen bei der Veranlagung zur Einkommensteuer des Arbeitnehmers erfasst werden.

Wer sind die Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat?

Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat sind gewählte Vertreter der Belegschaft in den Kontrollgremien großer Unternehmen, die die Geschäftsführung überwachen und beraten und somit die Interessen der Arbeitnehmer auf höchster Ebene vertreten. Sie haben grundsätzlich die gleichen Rechte und Pflichten wie andere Aufsichtsratsmitglieder, benötigen aber Fachwissen, um die Unternehmensstrategie zu verstehen und mitzugestalten, was oft durch Schulungen vermittelt wird. Ihre Tätigkeit ist in der Regel nicht Arbeitszeit, aber vergütet, und sie sind für die Einhaltung rechtlicher und ethischer Standards mitverantwortlich, was ein Haftungsrisiko mit sich bringt.
 

Wie oft trifft sich ein Aufsichtsrat?

Wie oft muss der Aufsichtsrat tagen? Grundsätzlich sind mindestens zwei Aufsichtsratssitzungen je Kalenderhalbjahr vorgeschrieben, § 110 Abs. 3 AktG.

Wie viele Personen müssen im Aufsichtsrat sein?

Aufsichtsrat OHNE Arbeitnehmer / Arbeitnehmervertreter

Der Aufsichtsrat besteht grundsätzlich aus (mindestens) drei Mitgliedern. Die Satzung kann eine höhere Zahl festsetzen.

Was bringt ein Aufsichtsrat?

Der Aufsichtsrat kontrolliert, ob der Vorstand das Unternehmen ordnungsgemäß führt. Zunächst geht es um die Rechtsaufsicht, also um die Einhaltung der maßgeblichen Gesetze, Rechtsnormen und Regeln. Darüber hinaus prüft der Aufsichtsrat die Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Geschäftsführung des Vorstands.

Wie kommt man im Aufsichtsrat?

Wenn Sie zu einem Aufsichtsrat gehören möchten, werden Sie daher grundsätzlich von den Aktionär*innen oder Gesellschafter*innen des Unternehmens gewählt. Diese entscheiden auf einer Hauptversammlung oder Gesellschafterversammlung darüber, ob Sie als Aufsichtsratsmitglied des Unternehmens gewählt werden.

Wer verdient mehr, Vorstand oder Aufsichtsrat?

Das ist das Ergebnis einer Studie. Die Chefs der Aufsichtsräte deutscher Konzerne sind im Vergleich zu Vorstandsvorsitzenden von Unternehmen angeblich zu schlecht bezahlt. „Vorstandschefs haben 2018 im Schnitt rund das 15-fache eines Aufsichtsratsvorsitzenden erhalten.

Wie hoch ist die Vergütung eines Aufsichtsratsmitglieds bei Rheinmetall?

Geregelt in der Satzung

(1) (a) Jedes Aufsichtsratsmitglied erhält eine feste, nach Ablauf des Geschäftsjahres zahlbare Vergütung von 100.000,00 EUR.

Wie wird ein Aufsichtsrat vergütet?

Die Vergütung wird in der Satzung festgesetzt oder von der Hauptversammlung bewilligt. Sie kann als monatlich gleichbleibender Betrag, als Gewinnanteil oder in einer Kombination von beidem gewährt werden. Es handelt sich nicht um Arbeitslohn, sondern um Einkünfte aus selbstständiger Arbeit.

Welche Tantiemen erhalten Aufsichtsratsmitglieder?

Eine Aufsichtsratstantieme ist eine erfolgsabhängige Zusatzvergütung für Aufsichtsratsmitglieder, die an den Gewinn des Unternehmens gekoppelt ist und die Leistung honorieren soll, aber nicht direkt an einzelne Geschäfte gebunden ist, sondern an die Gesamtleistung; sie wird nach dem Bilanzgewinn berechnet und in der Satzung oder dem Anstellungsvertrag festgelegt, wobei sie steuerpflichtig ist und in den Anhang der Bilanz gehört. 

Sind Sitzungsgelder steuerpflichtig?

Die pauschalen Entschädigungen und Sitzungsgelder sind jedoch mindestens in Höhe des in R 3.12 Absatz 3 Satz 2 der Lohnsteuer-Richtlinien genannten Betrages von 250 Euro monatlich steuerfrei. Die Nummern 2.1.2 und 2.1.3 sind entsprechend anzuwenden.

Was verdient man als Mitglied im Aufsichtsrat?

Das Gehalt eines Aufsichtsratsmitglieds variiert stark je nach Unternehmensgröße und Branche, liegt aber oft im fünf- bis sechsstelligen Bereich pro Jahr, mit dem Vorsitzenden und Ausschussmitgliedern an der Spitze; es setzt sich zusammen aus einer Grundvergütung, Sitzungsgeldern und oft zusätzlichen Ausschusszuschlägen, die im Geschäftsbericht offengelegt werden müssen und als Einkünfte aus selbständiger Tätigkeit gelten.
 

Kann ein Mitarbeiter Aufsichtsrat sein?

Die Arbeitnehmervertreter werden in allgemeiner, geheimer Wahl von den Arbeitnehmern des Unternehmens gewählt (§§ 4, 5 DrittelbG). Arbeitnehmer des Unternehmens sind die dort Beschäftigten (§ 5 Abs. 1 BetrVG) mit Ausnahme der leitenden Angestellten (§ 5 Abs. 3 BetrVG, § 3 Abs.

Was macht ein Arbeitnehmervertreter?

Die Aufgaben einer Mitarbeitervertretung (MAV) sind die Interessenvertretung der Beschäftigten in kirchlichen oder sozialen Einrichtungen, die Förderung der Zusammenarbeit und die Durchsetzung von Mitbestimmungsrechten bei Personalentscheidungen (Einstellungen, Kündigungen), Arbeitsbedingungen (Arbeitszeit, Urlaub), Arbeitsschutz und technischer Einführung. Sie wirkt auf die Einhaltung von Gesetzen hin, nimmt Anregungen und Beschwerden entgegen und organisiert Mitarbeiterversammlungen, um eine partnerschaftliche Zusammenarbeit mit der Dienststellenleitung zu gewährleisten.
 

Wie hoch ist die Vergütung des Aufsichtsrats?

Zusätzlich zur festen Vergütung erhalten Aufsichtsräte in Finanzunternehmen auch Sitzungsgelder, die pro Teilnahme an einer Aufsichtsratssitzung ausgezahlt werden. Das Sitzungsgeld variiert je nach Unternehmen, liegt aber in der Regel zwischen 500 und 3.000 Euro pro Sitzung.

Ist die Aufsichtsratsvergütung steuerfrei?

Aufsichtsratsvergütungen zählen regelmäßig zu den Einkünften aus selbstständiger Tätigkeit. Diese Vergütungen unterliegen daher nicht dem Lohnsteuerabzug und werden durch die Veranlagung zur Einkommensteuer erfasst.

Ist Aufsichtsratsvergütung steuerfrei?

§ 3 Nr. 26a EStG steuerfrei sind.

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