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Was übernimmt die ARAG Rechtsschutz?

Gefragt von: Nicolas May  |  Letzte Aktualisierung: 15. März 2026
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Die ARAG Rechtsschutzversicherung übernimmt in der Regel Anwalts- und Gerichtskosten, Kosten für Gutachten und Zeugen, die Gebühren der Gegenseite bei einer Niederlage sowie Kosten für außergerichtliche Streitbeilegung (Mediation). Die genauen Leistungen variieren je nach gewähltem Tarif (z.B. Privat, Beruf, Verkehr) und Paket, aber sie decken meist die Kosten für die Interessenvertretung in verschiedenen Lebensbereichen ab, auch mit Online-Services und Soforthilfe-Angeboten.

Was deckt Arag Rechtsschutz ab?

Die Privatrechtsschutz Versicherung deckt die Anwalts- und Prozesskosten im Falle privater rechtlicher Auseinandersetzungen. Die Kosten werden außergerichtlich sowie gerichtlich im Rahmen der versicherten Summen übernommen.

Was deckt den Rechtsschutz nicht ab?

Eine Rechtsschutzversicherung deckt in der Regel keine vorsätzlich begangenen Straftaten, Streitigkeiten im Familien- und Erbrecht (z.B. Scheidung), im Baurecht (Hausbau) und bei Kapitalanlagen ab; auch Kriegsfälle, Spielschulden und Kosten für vorsätzliche Rechtsverstöße wie Bußgelder sind ausgeschlossen, da diese Risiken entweder zu extrem sind oder in den Bereich anderer Versicherungen (z.B. Haftpflicht) fallen. 

Welche Kosten werden von der Rechtsschutzversicherung übernommen?

Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten für Anwälte, Gerichte, Gutachter, Zeugen und oft auch die der Gegenseite bei Niederlage, sowie Mediation und Kautionen, abhängig vom gewählten Baustein (Privat, Beruf, Verkehr, etc.) und bis zur vereinbarten Versicherungssumme, um Sie vor hohen Ausgaben bei Rechtsstreitigkeiten zu schützen. 

Was deckt eine private Rechtsschutzversicherung alles ab?

Ein Privatrechtsschutz deckt Anwalts-, Gerichts-, Sachverständigen- und Zeugenkosten bei Rechtsstreitigkeiten im privaten Bereich ab, wie z.B. in den Bereichen Schadenersatz, Vertrags-, Sozial-, Steuer-, Straf-, Ordnungswidrigkeiten-, Erb- und Familienrecht (oft mit Zusatzbausteinen). Er bietet finanzielle Sicherheit und unterstützt mit juristischem Beistand bei Konflikten mit Vertragspartnern, Nachbarn oder im Verkehr, wobei zusätzliche Services wie Erstberatung und Vertragsprüfung oft enthalten sind. 

Was zahlt eine Rechtsschutzversicherung?

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Was sollte Rechtsschutz abdecken?

Eine gute Rechtsschutzversicherung sollte verschiedene Lebensbereiche abdecken (Privat, Beruf, Verkehr, Wohnen) und Kosten für Anwalt, Gericht, Gutachter und Gegenseite übernehmen, idealerweise mit hoher oder unbegrenzter Deckungssumme (mindestens 300.000 €), weltweiter Gültigkeit und eventuell optionalen Bausteinen wie Mediation oder Cyber-Rechtsschutz, um umfassenden Schutz bei Streitigkeiten zu bieten. 

Deckt eine Rechtsschutzversicherung die Anwaltskosten ab?

Für Anwaltskosten gibt es die Rechtsschutzversicherung, die typischerweise Anwalts- und Gerichtskosten, Sachverständigenkosten sowie Kosten der Gegenseite übernimmt, oft mit Bausteinen für Privat-, Berufs-, Verkehrs- oder Mietrecht. Alternativ kann bei geringem Einkommen die staatliche Prozesskostenhilfe beantragt werden, um Gerichts- und Anwaltskosten zu finanzieren. Wichtig ist bei beiden Optionen eine vorherige Klärung mit dem Versicherer oder Gericht sowie die Beachtung von Wartezeiten und Selbstbeteiligungen.
 

Wie gut ist die Arag Rechtsschutzversicherung?

Die ARAG Rechtsschutzversicherung gilt bei unabhängigen Testern oft als sehr gut bis gut, mit starkem Fokus auf Preis-Leistung und umfassende Abdeckung, wobei Tarife wie der Komfort- oder Premium-Tarif positiv hervorgehoben werden. Sie wird für ihren umfangreichen Leistungsumfang und ihr gutes Preis-Leistungs-Verhältnis gelobt, auch von Verbrauchermagazinen und Testinstituten wie Stiftung Warentest und Handelsblatt. Allerdings gibt es auch unterschiedliche Kundenbewertungen, die von sehr gut bis ausreichend reichen, was auf eine differenzierte Wahrnehmung hindeutet.
 

Wann lehnt die Rechtsschutzversicherung ab?

Eine Rechtsschutzversicherung deckt in der Regel keine vorsätzlich begangenen Straftaten, Streitigkeiten im Familien- und Erbrecht (z.B. Scheidung), im Baurecht (Hausbau) und bei Kapitalanlagen ab; auch Kriegsfälle, Spielschulden und Kosten für vorsätzliche Rechtsverstöße wie Bußgelder sind ausgeschlossen, da diese Risiken entweder zu extrem sind oder in den Bereich anderer Versicherungen (z.B. Haftpflicht) fallen. 

Was ist in einer privaten Rechtsschutzversicherung versichert?

Eine private Rechtsschutzversicherung sichert Privatpersonen finanziell bei rechtlichen Auseinandersetzungen im Alltag ab, indem sie Anwalts-, Gerichts- und weitere Kosten übernimmt, z.B. bei Streitigkeiten mit Online-Händlern, Handwerkern oder Nachbarn, und ergänzt den Versicherungsschutz um finanzielle Sicherheit bei juristischen Problemen. Sie deckt typischerweise Bereiche wie Vertrags-, Sozial-, Verwaltungs- und Steuerrecht ab und lässt sich oft mit weiteren Bausteinen wie Berufs- oder Verkehrsrechtsschutz erweitern.
 

Kann ich mit meiner Rechtsschutzversicherung jeden Anwalt nehmen?

Das Wichtigste in Kürze. Gehört die freie Anwaltswahl zum Leistungsumfang der Rechtsschutzversicherung, dürfen Sie Ihren Anwalt frei wählen. Dies ist bei den meisten Tarifen der Fall. Die Entscheidung für einen Partneranwalt der Versicherung bringt jedoch in der Regel finanzielle Vorteile für den Versicherten mit sich.

Wann greift der Rechtsschutz ein?

Eine Rechtsschutzversicherung greift je nach Rechtsbereich meist erst nach einer Wartezeit von 3 Monaten ab Vertragsbeginn, wobei einige Bereiche wie der Verkehrs-Rechtsschutz oft sofort ab Vertragsbeginn abgedeckt sind und spezielle Bereiche (z.B. Scheidung, Studienplatzklagen) sogar längere Wartezeiten haben können, erklärt AXA. Die genauen Regelungen finden sich in Ihren Vertragsunterlagen, da die Wartezeiten je nach Anbieter und Tarif variieren, so Württembergische Versicherung.
 

Wann muss man den Rechtsanwalt der Gegenseite bezahlen?

Zahlt die Gegenseite, nachdem der Anwalt mit der außergerichtlichen Geltendmachung beauftragt ist, muss sie – Verzug vorausgesetzt – in der Regel auch die Kosten der anwaltlichen Vertretung tragen. Dies gilt auch dann, wenn die Zahlung vor dem Zugang eines Aufforderungsschreiben des Anwalts erfolgt.

Welche Kosten deckt die Rechtsschutzversicherung?

Was deckt eine Rechtsschutz-Versicherung?

  • Anwaltshonorare.
  • Gutachten.
  • Gerichtsgebühren.
  • Prozessentschädigung an Gegenpartei.
  • Strafkautionen (Vorschuss)

Ist mein Rechtsschutz im Ausland gültig?

Üblicherweise besteht der Schutz der Bausteine Verkehrsrechtsschutz und Privatrechtsschutz innerhalb Europas zeitlich unbegrenzt. Viele Versicherer zählen dazu auch Urlaubsländer wie Tunesien und die Türkei. Der Versicherungsschutz für den privaten Bereich besteht bei einigen Tarifen auch außerhalb Europas.

Was ist der Unterschied zwischen Rechtsschutz und Privatrechtsschutz?

Eine Rechtsschutzversicherung übernimmt die Kosten, die im Zusammenhang mit einem Rechtsstreit entstehen. Im Falle des Privatrechtsschutzes betrifft das vor allem die Bereiche Finanzen, Familie und Gesundheit.

Welche Kosten übernimmt eine Rechtsschutzversicherung in der Regel?

Die Rechtsschutzversicherung bezahlt die Gebühren der Rechtsanwälte und des Gerichts, die Entschädigungen für Zeugen, die Kosten des Sachverständigen und des Gerichtsvollziehers. Auch die Reisekosten zu einem ausländischen Gericht werden bezahlt.

Was passiert, wenn die Versicherung den Schaden nicht zahlt?

Wenn die Versicherung den Schaden nicht zahlt, obwohl sie sollte, können Sie Widerspruch einlegen, den Versicherungsombudsmann einschalten, eine Frist setzen und gegebenenfalls einen Anwalt für Versicherungsrecht hinzuziehen, um Ihre Ansprüche gerichtlich durchzusetzen; oft liegt der Grund in einer unvollständigen Schadensmeldung, Obliegenheitsverletzung (z.B. grobe Fahrlässigkeit) oder es handelt sich um eine verzögerte Regulierung. 

Welche Fälle deckt eine Rechtsschutzversicherung ab?

Was ist eine Rechtsschutzversicherung?

  • Nachbarschaftsstreitigkeiten.
  • Mietrechtsstreit.
  • Durchsetzung von Schadenersatzforderungen.
  • Steuerrechtlichen Angelegenheiten vor Gericht.
  • Streitigkeiten im Arbeitsrecht.
  • Verkehrsunfällen.

Was zahlt die Arag Rechtsschutz?

In allen 3 Varianten des ARAG Mietrechtsschutzes werden die Anwaltskosten und Gerichtskosten übernommen. Im Service enthalten ist eine Bonitätsauskunft und das Erstellen eines Übergabeprotokolls, telefonische Beratung durch einen Anwalt und das ARAG Bauherrentelefon sowie der Bauherren-Service.

Was deckt die Rechtsschutzversicherung nicht ab?

Eine Rechtsschutzversicherung deckt in der Regel keine vorsätzlich begangenen Straftaten, Streitigkeiten im Familien- und Erbrecht (z.B. Scheidung), im Baurecht (Hausbau) und bei Kapitalanlagen ab; auch Kriegsfälle, Spielschulden und Kosten für vorsätzliche Rechtsverstöße wie Bußgelder sind ausgeschlossen, da diese Risiken entweder zu extrem sind oder in den Bereich anderer Versicherungen (z.B. Haftpflicht) fallen. 

Wie lange dauert die Erstattung bei ARAG?

Auch die Erstattung regulärer Rechnungen dauert extrem lange. Es sind Wartezeiten von 6 bis 8 Wochen völlig normal.

Deckt meine Rechtsschutzversicherung die Anwaltskosten ab?

Eine Rechnung vom Anwalt trotz Rechtsschutzversicherung kann kommen, wenn eine Selbstbeteiligung fällig wird, der Anwalt Sonderleistungen erbracht hat, die nicht gedeckt sind, oder wenn das vereinbarte Honorar höher ist, als die Versicherung zahlt – oft müssen Sie dann nur die Differenz zahlen; die Hauptkosten (Gerichtskosten, gegnerische Anwaltskosten etc.) übernimmt der Versicherer nach Deckungszusage direkt. Prüfen Sie immer die Deckungszusage genau, fordern Sie diese schriftlich ein und klären Sie mit Ihrem Anwalt ab, welche Kosten er direkt mit der Versicherung abrechnet und welche Sie selbst tragen müssen. 

Was kostet mich ein Anwalt ohne Rechtsschutz?

Anwaltskosten ohne Rechtsschutz richten sich nach dem Gegenstandswert (Streitwert) und dem Rechtsgebiet, wobei die Erstberatung bei maximal 190 € netto (226,10 € brutto) gedeckelt ist; bei geringem Einkommen helfen Beratungshilfe (außergerichtlich) oder Prozesskostenhilfe (gerichtlich), die Anwalt und Gerichtskosten übernehmen können, wenn eine Erfolgsaussicht besteht. Ansonsten fallen Gebühren nach dem RVG (Rechtsanwaltsvergütungsgesetz) an, die je nach Fall (z.B. Mietvertrag, Arbeitsrecht) stark variieren und oft teurer sind, als man denkt, weshalb eine Abrede der Kosten zu Beginn wichtig ist.
 

Kann man mit einer Rechtsschutzversicherung zu jedem Anwalt gehen?

Auch bei Rechtsschutzversicherungen gilt die freie Anwaltswahl. Empfiehlt Ihnen die Rechtsschutzversicherung einen Anwalt, sind Sie als Versicherungsnehmer keinesfalls daran gebunden. Sie können Ihren Rechtsanwalt selbst aussuchen und beauftragen.

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