Was tut am meisten weh bei der Geburt?
Gefragt von: Hertha Keßler | Letzte Aktualisierung: 2. Februar 2026sternezahl: 4.4/5 (58 sternebewertungen)
Am meisten schmerzen oft die Eröffnungswehen (durch Dehnung von Muttermund und Becken) und der starke Druck in der Austreibungsphase, besonders wenn das Köpfchen durch den Geburtskanal kommt, was sich als intensives Brennen und Dehnung anfühlt, sowie der mögliche Dammriss durch extreme Dehnung des Gewebes. Die Schmerzen kommen und gehen jedoch mit den Wehen, und das Gehirn schüttet natürliche Schmerzmittel (Endorphine) aus, was die Wahrnehmung beeinflusst.
Welcher Schmerz ist mit einer Geburt vergleichbar?
Geburtsschmerzen werden oft als eine Mischung aus starken Menstruationskrämpfen, Rückenschmerzen und heftigen Magen-Darm-Krämpfen beschrieben, wobei der Schmerz in Wellen kommt und geht, was eine Pause nach jeder Wehe ermöglicht. Manche empfinden es als ziehend, andere als stechend oder dumpf, ähnlich dem Druck, der durch die Dehnung von Muttermund und Beckenboden entsteht, wobei der Körper gleichzeitig Endorphine ausschüttet, die schmerzlindernd wirken können. Es gibt Vergleiche, es fühle sich an wie 20 Knochenbrüche gleichzeitig oder das Treten mit einem Stilettoabsatz auf den Handrücken, aber die Schmerzintensität variiert stark von Frau zu Frau.
Was sind die schlimmsten Schmerzen bei der Geburt?
Den Dammriss selbst nehmen die meisten Frauen als stechenden, kurzen Schmerz wahr, dem ein Brennen folgt. Die Schmerzen nach der Geburt sind abhängig davon, wie tief der Dammriss ist.
Was schmerzt so sehr wie eine Geburt?
Gallensteine
„Fünf Wochen nach der Geburt bekam ich Gallensteine und war deshalb einige Monate lang immer wieder im Krankenhaus, bis mir schließlich die Gallenblase entfernt wurde“, erzählt Kim L. „Die Schmerzen waren definitiv viel schlimmer als bei meinen beiden Geburten!“
Wie kann man Geburtsschmerzen aushalten?
In Bewegung zu bleiben und die Körperhaltung immer wieder zu wechseln, kann bei der Bewältigung von Wehenschmerzen helfen. Stehen, sitzen, hocken, liegen, herumgehen, mit dem Becken kreisen – Gebärende spüren selbst am besten, was ihnen gerade guttut und wie sie sich bewegen möchten.
Wie stark sind die Schmerzen bei einer natürlichen Geburt?
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Würde ein Mann Geburtsschmerzen aushalten?
Somit kann auch mit einem gängigen Vorurteil aufgeräumt werden: Männer könnten also durchaus die Schmerzen einer Geburt aushalten – da sie eben Schmerzen nicht so stark empfinden.
Wie übersteht man die Geburt ohne PDA?
Eine natürliche Geburt ist eine Geburt ohne Schmerzmittel. Stattdessen finden Menschen, die eine natürliche Geburt haben, Linderung durch Methoden wie Massage, Wassergymnastik und Atemtechniken .
Wie sehr tut eine normale Geburt weh?
Wissenschaftler, die versucht haben, die Intensität dieses Schmerzes einzuordnen, beschreiben ihn so: Es tut so weh, als würde jemand mit einem Stilettoabsatz auf deinen Handrücken treten.
Wie schmerzhaft ist eine normale Geburt?
Schmerzen während der Wehen und der Geburt
Die Wehenschmerzen entstehen durch die Kontraktion der Gebärmuttermuskulatur und den Druck auf den Muttermund. Sie äußern sich als starke Krämpfe im Unterleib, in der Leiste und im Rücken sowie als dumpfes Gefühl . Manche Frauen verspüren auch Schmerzen in den Flanken oder Oberschenkeln.
Wie viel schlimmer sind Wehen als Regelschmerzen?
Regelschmerzen können schmerzhaft sein, sind aber ein normaler Bestandteil des Menstruationszyklus. Wehen hingegen treten bei einer Schwangeren auf, wenn sich die Gebärmutter zusammenzieht, um das Baby während der Geburt auszutreiben. Sie sind in der Regel stärker und regelmäßiger als Regelschmerzen .
Ist die Geburt das Schmerzlichste auf der Welt?
Wehenschmerzen zählen zu den stärksten körperlichen Schmerzen, die Frauen im Laufe ihres Lebens erfahren können . Daher ist die Schmerzlinderung ein wesentlicher Bestandteil der medizinischen Versorgung während der Geburt.
Was ist der stärkste Schmerz der Welt?
Der stärkste Schmerz der Welt ist subjektiv, aber häufig werden die Cluster-Kopfschmerzen und die Trigeminusneuralgie (Gesichtsnervenschmerz) als extremste Schmerzarten genannt, die sogar schlimmer als Geburtsschmerz empfunden werden können. Auch andere Leiden wie Nierenkoliken oder die Stiche der Bullet Ant (24-Stunden-Ameise) werden oft als extrem schmerzhaft beschrieben, wobei der Schmerz je nach Körperstelle und individueller Wahrnehmung variiert.
Wie viele Frauen haben Stuhlgang bei der Geburt?
Viele Frauen haben während der Geburt Stuhlgang, da der Druck auf den Darm und hormonelle Veränderungen zum Entleeren führen; es ist ein normaler physiologischer Vorgang, der durch den Druck des Kopfes auf das Rektum ausgelöst wird, und nicht immer zu verhindern, aber auch kein Grund zur Scham, da es häufig vorkommt, etwa bei jedem dritten bis vierten Geburtsvorgang, auch wenn die genaue Zahl variiert, aber es ist normal.
Ist der Geburtsschmerz der schlimmste Schmerz?
Ja, Geburtsschmerzen zählen zu den intensivsten körperlichen Schmerzen, die Frauen erleben können, da sie durch extreme Dehnung von Muttermund, Beckenboden und Damm entstehen, aber die Intensität variiert stark; manche empfinden es als unerträglich, während es für andere eher ein starkes Ziehen ist, wobei Wehenwellen (mit Pausen) typisch sind und der Schmerz nicht pathologisch, sondern ein wichtiger Teil des Geburtsprozesses ist.
Wie fühlt sich die Geburt im Vergleich dazu an?
Mütter beschreiben, wie sich die Wehen anfühlen. Viele berichteten, dass sich ihre Wehen wie extrem starke Menstruationskrämpfe anfühlten, während andere sie mit Krämpfen durch Blähungen, Magen-Darm-Grippe oder Wadenkrämpfe verglichen. „Es war wie tausendfach stärkere Blähungsschmerzen.“
Was ist das schmerzhafteste, was ein Mensch erleben kann?
Das schmerzhafteste Erlebnis ist subjektiv, aber oft werden die Trigeminusneuralgie (Gesichtsnervenschmerz), Cluster-Kopfschmerzen, Geburtsschmerzen und extreme Zustände wie lebendig verbrannt werden oder schwere Traumata (z. B. ein schwerer Verkehrsunfall, Stichverletzungen) als extrem schmerzhaft genannt, da sie die höchsten Schmerzskalen erreichen können. Auch chronische Schmerzzustände wie Fibromyalgie oder der Schmerz bei Krankheiten wie Gürtelrose (Zoster) werden oft als kaum erträglich beschrieben.
Was ist die schmerzhafteste Art der Geburt?
Die Steinschnittlage wird bei mehreren Wehen angewendet, wenn der kindliche Kopf hinter der Symphyse eingeklemmt ist. Die Rückenlage senkt den Blutdruck, verstärkt die Rückenschmerzen, führt zu schmerzhafteren und häufigeren Wehen und verzögert den Geburtsfortschritt.
Sind die Schmerzen bei der Geburt auszuhalten?
Jede natürliche Geburt ist mit Schmerzen verbunden. Aber es ist möglich, die Schmerzen zu lindern. Doch Schmerz ist nicht gleich Schmerz. Was für eine Frau gut auszuhalten ist, kann für eine andere schon unerträglich sein.
Ist eine normale Geburt ohne Schmerzen möglich?
Eine der modernsten Geburtsmethoden ist die schmerzarme natürliche Geburt, die durch eine Periduralanästhesie (PDA) ermöglicht wird . Dank gestiegener Aufklärung und verbessertem Zugang zur Gesundheitsversorgung haben werdende Mütter heute die Wahl, je nach ihren individuellen Gegebenheiten entweder traditionelle Methoden anzuwenden oder eine weniger schmerzhafte Geburt zu wählen.
Welcher Schmerz ist mit einer Geburt zu vergleichen?
Geburtsschmerzen werden oft als eine Mischung aus starken Menstruationskrämpfen, Rückenschmerzen und heftigen Magen-Darm-Krämpfen beschrieben, wobei der Schmerz in Wellen kommt und geht, was eine Pause nach jeder Wehe ermöglicht. Manche empfinden es als ziehend, andere als stechend oder dumpf, ähnlich dem Druck, der durch die Dehnung von Muttermund und Beckenboden entsteht, wobei der Körper gleichzeitig Endorphine ausschüttet, die schmerzlindernd wirken können. Es gibt Vergleiche, es fühle sich an wie 20 Knochenbrüche gleichzeitig oder das Treten mit einem Stilettoabsatz auf den Handrücken, aber die Schmerzintensität variiert stark von Frau zu Frau.
Welche Stärke haben Wehen?
Wehenstärke variiert stark, beginnend mit leichten, krampfartigen Schmerzen (ähnlich Regelschmerzen), die stärker und regelmäßiger werden, bis zu intensiven, fast unerträglichen Kontraktionen (>80 mmHg), die den Muttermund öffnen und das Baby durch das Becken pressen, wobei der Körper Endorphine zur Schmerzbewältigung freisetzt. Sie werden oft als Ziehen im Rücken/Unterleib beschrieben, das sich zu kurzen, heftigen Wellen steigert, die durch tiefe Konzentration und Atmung bewältigt werden müssen.
Sind Wehen auszuhalten?
Die Eröffnungswehen lassen sich meist gut aushalten und veratmen. Als deutlich unangenehmer empfinden die meisten werdenden Mütter die Eröffnungsswehen, während derer sich der Muttermund öffnet. Während dieser wirst du dich vermutlich nur noch in den Wehenpausen bewegen können.
Wie viele Frauen schaffen eine Geburt ohne PDA?
Statistiken zeigen, dass in Deutschland nur etwa 8 % der gesunden Schwangeren eine Geburt komplett ohne Interventionen erleben, wobei die PDA-Nutzung bei ca. 15–20 % liegt, die meisten Frauen jedoch eine Form der Schmerzlinderung erhalten, während in der Schweiz 2020 rund ein Drittel der Spontangeburten ohne PDA stattfand, was auf regionale Unterschiede hindeutet. Die Wahl der Geburt hängt stark von individuellen Präferenzen, medizinischen Gründen und regionalen Gegebenheiten ab, wobei die PDA bei rund 90 % der Frauen eine starke oder vollständige Schmerzlinderung bewirkt.
Was ist die beste Art der Geburt?
Eine vaginale Geburt ist die sicherste und häufigste Geburtsmethode. In den Vereinigten Staaten erfolgen etwa 68 % aller Geburten vaginal. Die meisten medizinischen Organisationen und Geburtshelfer empfehlen eine vaginale Geburt, es sei denn, es liegt ein medizinischer Grund für einen Kaiserschnitt vor.
Welche Nachteile hat die PDA bei der Geburt?
Der Nachteil einer PDA besteht darin, dass sie den Fortschritt der Wehenarbeit verlangsamen kann. So kann die PDA die Geburt verlängern. Eine PDA ist vor allem dann sinnvoll, wenn Frauen sehr große Angst vor den Geburtsschmerzen haben oder durch einen langen Geburtsverlauf erschöpft sind.
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