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Was tun wenn Zehen weh tun?

Gefragt von: Kristina Schlüter B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 20. Mai 2026
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Bei Zehenschmerzen helfen oft Hausmittel wie Kühlen, Hochlegen und bequeme Schuhe; bei anhaltenden, starken oder kribbelnden Schmerzen sollte man aber unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache (z.B. eingewachsener Nagel, Fußpilz, Nervenreizung, Arthrose) zu klären und eine gezielte Behandlung (Einlagen, Medikamente, Physiotherapie oder ggf. OP) zu starten, die von der Ursache abhängt.

Was sind die Ursachen für Zehenschmerzen?

Zehenschmerzen haben vielfältige Ursachen, darunter Verletzungen (Prellungen, Brüche), Fehlstellungen (Hallux valgus, Hammerzehen), Entzündungen (Gicht, Nagelbettentzündungen, Arthritis) sowie Nervenschäden (Morton Neurom, Polyneuropathie durch Diabetes). Auch Druckstellen, Hühneraugen, Pilzinfektionen, Durchblutungsstörungen oder systemische Krankheiten wie rheumatische Erkrankungen können Schmerzen verursachen, oft ausgelöst durch falsches Schuhwerk oder Überlastung. Eine genaue Diagnose durch einen Arzt ist entscheidend. 

Was kann ich gegen schmerzende Zehen tun?

Generell gilt: in den meisten Fällen ist eine gelenkschonende Bewegung besser als ein völliges Ruhigstellen. Fußmassagen oder Fußbäder wirken zusätzlich lindernd auf belastungsabhängige Schmerzen im Mittelfuß oder den Zehen.

Welche Ursachen können Zehenschmerzen im Ruhezustand haben?

Zehenschmerzen in Ruhe können durch Durchblutungsstörungen, Nervenprobleme (wie Morton-Neurom oder Tarsaltunnelsyndrom), Entzündungen (z.B. durch Gicht, Arthritis), Diabetes (Neuropathie) oder orthopädische Probleme (z.B. Hallux rigidus, Fehlstellungen) verursacht werden, oft verstärkt durch die Horizontalstellung, die den Blutfluss ändert. Begleiterscheinungen wie Kribbeln, Taubheit oder ein starker Bewegungsdrang (besonders nachts) sind wichtige Hinweise, die eine ärztliche Abklärung unerlässlich machen, um die richtige Diagnose und Therapie zu finden.
 

Welche Salbe bei Schmerzen in den Zehen?

FUNGIZID-ratiopharm Creme* 50 g

Wenn es zwischen den Zehen juckt und brennt, insbesondere zwischen dem kleinen Zeh und dem Nachbarzeh, kann es sich um Fußpilz handeln. Zur Behandlung eignet sich Fungizid-ratiopharm® Creme. Sie lindert die Beschwerden von Fußpilz und ist gut verträglich.

Was tun bei einem eingewachsenen Zehennagel? | Dr. Johannes Wimmer

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Was sind die Ursachen für entzündete Zehen?

FAQ – Häufige Fragen zu rote Zehen Ursachen

Am häufigsten: Gichtanfälle, Infektionen (Nagelbett, Fußpilz), Durchblutungsstörungen, mechanischer Druck und Hauterkrankungen/Allergien.

Was hilft gegen Nervenschmerzen in den Zehen?

Spritzen in die schmerzende Stelle mit einer Kortikosteroid-Betäubungsmittel-Lösung und die richtigen Schuhe, gelegentlich auch eine Orthese (Schuheinlage), können die Symptome lindern. Ruhigstellung und Kälteanwendungen können ebenfalls helfen.

Wie machen sich Durchblutungsstörungen in den Zehen bemerkbar?

Symptome von Durchblutungsstörungen in den Zehen sind kalte, blasse oder bläuliche Haut, Taubheitsgefühle, Kribbeln, Schmerzen (besonders beim Gehen, sogenannte Claudicatio intermittens), schlechte Wundheilung und langsameres Haarwachstum oder Haarausfall an den Füßen; bei schweren Fällen können Geschwüre oder Gewebeschäden auftreten. Achten Sie auf diese Anzeichen, da sie auf eine mangelnde Sauerstoffversorgung der Zehen hindeuten und dringend behandelt werden sollten. 

Wie fühlt sich Arthrose in den Zehen an?

Arthrose im Zeh, oft als Hallux rigidus bekannt, fühlt sich hauptsächlich durch stechende Schmerzen beim Gehen an, besonders beim Abrollen des Fußes und beim Abstoßen vom Boden, begleitet von steifer, unbeweglicher Großzehe und oft einer Schwellung, Rötung oder Verdickung am Gelenk, was das Gangbild verändert und zu Schonhaltung führt. Die Beschwerden nehmen bei Belastung zu und können auch bei Kälte auftreten, später auch in Ruhe.
 

Welchen Arzt bei Zehenschmerzen?

Wenn Du unter Fußschmerzen leidest, die über mehrere Tage andauern, solltest Du in jedem Fall einen Termin beim Orthopäden ausmachen. Werden diese nicht behandelt, besteht die Gefahr, dass die Beschwerden sich weiter verschlimmern. Der Orthopäde kann außerdem weiterführende Therapien und Medikamente verschreiben.

Was sind die Ursachen für brennende Schmerzen in den Zehen?

Ein brennender Schmerz in den Zehen deutet oft auf Nervenprobleme (Neuropathie, Morton-Neurom), Durchblutungsstörungen, Fußfehlstellungen (z. B. Spreizfuß), aber auch auf Infektionen wie Fußpilz oder Gelenkprobleme hin. Wichtige Ursachen sind diabetische Neuropathie, das Morton-Neurom (Nervenverdickung zwischen den Zehen) und eingeklemmte Nerven, die oft belastungsabhängig sind und sich durch Taubheit, Kribbeln oder "Ameisenlaufen" äußern können. Da die Ursachen vielfältig sind, sollte ein Arzt (Orthopäde, Neurologe) die genaue Diagnose stellen.
 

Wie bekomme ich Fußschmerzen weg?

Bei Fußschmerzen helfen oft Hausmittel wie Fußbäder (Apfelessig, Rosmarin), Kühlung, Dehnübungen, Massagen (Faszienrolle), gut sitzende Schuhe und Einlagen; bei anhaltenden oder starken Beschwerden sollten Sie einen Orthopäden aufsuchen, da die Ursache (Überlastung, Fehlstellung, Entzündung) behandelt werden muss, oft durch Physiotherapie oder Medikamente. 

Welches Organ ist mit der großen Zehe verbunden?

Die Zehen sind generell für den oberen Körperbereich verantwortlich, sprich den Kopf. So ist der Großzeh (Hallux) mit dem Gehirn verbunden, die anderen Zehen mit den Augen und Ohren.

Was hilft bei schmerzenden Zehen?

Bei Zehenschmerzen helfen oft Hausmittel wie Kühlen, Hochlegen und bequeme Schuhe; bei anhaltenden, starken oder kribbelnden Schmerzen sollte man aber unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache (z.B. eingewachsener Nagel, Fußpilz, Nervenreizung, Arthrose) zu klären und eine gezielte Behandlung (Einlagen, Medikamente, Physiotherapie oder ggf. OP) zu starten, die von der Ursache abhängt. 

Was sagen die Zehen über die Gesundheit aus?

Geschwollene, gerötete oder kalte Zehen sind nicht nur ästhetische Veränderungen. Sie können Anzeichen für Durchblutungs- oder neurologische Erkrankungen sein. Auch wiederkehrende Hornhaut, eingewachsene Zehennägel oder Zehen, die sich von ihrer natürlichen Position entfernen, sollten beachtet werden.

Wie fühlt sich Gicht im Zeh an?

Gicht im Zeh fühlt sich an wie ein plötzlicher, extrem starker Schmerz, oft im Großzehengrundgelenk, der sich wie eine Entzündung anfühlt: Das Gelenk schwillt stark an, wird glühend heiß, rot und ist unerträglich berührungsempfindlich, selbst die Bettdecke oder ein leichter Druck kann pochende Schmerzen verursachen, die oft nachts oder früh morgens beginnen und den Betroffenen fast lähmen.
 

Was können Schmerzen in den Zehen bedeuten?

Zehenschmerzen haben vielfältige Ursachen, darunter Verletzungen (Prellungen, Brüche), Fehlstellungen (Hallux valgus, Hammerzehen), Entzündungen (Gicht, Nagelbettentzündungen, Arthritis) sowie Nervenschäden (Morton Neurom, Polyneuropathie durch Diabetes). Auch Druckstellen, Hühneraugen, Pilzinfektionen, Durchblutungsstörungen oder systemische Krankheiten wie rheumatische Erkrankungen können Schmerzen verursachen, oft ausgelöst durch falsches Schuhwerk oder Überlastung. Eine genaue Diagnose durch einen Arzt ist entscheidend. 

Was kann man gegen Zehschmerzen machen?

Bei Zehenschmerzen helfen oft Hausmittel wie Kühlen, Hochlegen und bequeme Schuhe; bei anhaltenden, starken oder kribbelnden Schmerzen sollte man aber unbedingt einen Arzt aufsuchen, um die Ursache (z.B. eingewachsener Nagel, Fußpilz, Nervenreizung, Arthrose) zu klären und eine gezielte Behandlung (Einlagen, Medikamente, Physiotherapie oder ggf. OP) zu starten, die von der Ursache abhängt. 

Wie kann ich testen, ob ich Arthrose habe?

Arthrose wird durch eine Kombination aus Patientengespräch (Anamnese) über Schmerzen und Symptome (Anlaufschmerz, Steifigkeit), körperlicher Untersuchung (Abklopfen, Beweglichkeit prüfen) und bildgebenden Verfahren wie Röntgen (zeigt Gelenkspalt), MRT, CT oder Ultraschall diagnostiziert, um Knorpelverlust und andere Veränderungen sichtbar zu machen und andere Erkrankungen auszuschließen. 

Was sind Anzeichen für eine schlechte Durchblutung in den Füßen?

Symptome von Durchblutungsstörungen in den Füßen sind kalte Füße, Kribbeln/Taubheit, Schmerzen beim Gehen (Claudicatio intermittens, „Schaufensterkrankheit“), schlechte Wundheilung, blasse oder bläuliche Haut, verlangsamtes Haarwachstum und in schweren Fällen Ruheschmerzen oder offene Geschwüre (Ulcera), die auf einen Notfall hinweisen können und sofortige ärztliche Abklärung erfordern.
 

Was ist ein Beininfarkt?

Ein Beininfarkt ist ein akuter Verschluss einer Arterie in den Beinen, der zu einer schweren Durchblutungsstörung führt und Gewebeabsterben (Nekrose) verursachen kann; er ist das Endstadium der chronischen peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (pAVK), auch Schaufensterkrankheit genannt, bei der Arterien durch Verkalkung verengt sind. Typische Symptome sind Schmerzen beim Gehen (Claudicatio intermittens), die zum Stehenbleiben zwingen, sowie Ruheschmerzen, schlechte Wundheilung und im schlimmsten Fall die Notwendigkeit einer Amputation.
 

Was regt die Durchblutung in den Zehen an?

Um die Durchblutung der Zehen zu fördern, helfen viel Bewegung, Fußgymnastik (z.B. Zehen wackeln, auf Fersen/Spitzen gehen), Massagen mit Igelbällen, warme Fußbäder, Wechselduschen, gesunde Ernährung mit Omega-3-Fettsäuren und der Verzicht auf Nikotin. Auch das Tragen bequemer Schuhe und das Reiben der Zehen fördern die Zirkulation. 

Welche Ursachen können Schmerzen in den Zehen im Ruhezustand haben?

Schmerzen in den Zehen im Ruhezustand deuten oft auf Entzündungen (z.B. Gicht, Rheuma, Arthrose), Nervenprobleme (z.B. Morton-Neurom, Tarsaltunnelsyndrom, Diabetische Neuropathie) oder Durchblutungsstörungen hin, die auch ohne Belastung spürbar sind, besonders nachts. Ursachen sind oft Fehlstellungen (Hallux valgus), Stoffwechselerkrankungen oder eine Überlastung der Nerven in den Zehen. Eine genaue Diagnose durch einen Arzt ist wichtig, da die Ursachen vielfältig sind, von Gelenkverschleiß bis zu Nerveneinklemmungen. 

Welcher Nerv strahlt in die Zehen?

Mittelfußnerven und Zehennerven. Die Mittelfußnerven werden auch als Interdigitalnerven (Nervi digitales plantares communes) bezeichnet. Genau genommen handelt es sich dabei um Nervenäste, die zwischen den Mittelfußknochen an der Fußsohle bis in die Zehen und die Zehenzwischenräume verlaufen.

Was lindert Nervenschmerzen sofort?

Demnach können vor allem Wärme und/oder Kälte gegen die Schmerzen helfen. Für Kälteanwendungen eignen sich Kühlkompressen, für Wärmeanwendungen warme Bäder oder Heizkissen. Manche profitieren auch von Wechselbädern in warmem und kaltem Wasser.