Was tun wenn man kein Spaß an der Ausbildung hat?
Gefragt von: Edith Kolb-Hinz | Letzte Aktualisierung: 21. Juli 2026sternezahl: 4.5/5 (39 sternebewertungen)
Wenn du keinen Spaß an der Ausbildung hast, ist es wichtig, die Ursachen zu finden und Unterstützung zu suchen, bevor du voreilige Entscheidungen triffst: Sprich mit Vertrauenspersonen (Ausbilder, Lehrer, Berufsberatung, Eltern), um deine Probleme zu klären, suche nach internen Lösungen wie Sonderprojekten oder lerne Kollegen kennen, und ziehe bei anhaltender Unzufriedenheit einen Ausbildungswechsel in Betracht – aber nur mit professioneller Beratung, um Nachteile zu vermeiden und die richtige Alternative zu finden.
Was tun, wenn die Ausbildung keinen Spaß macht?
Wenn die Ausbildung keinen Spaß macht, solltest du zuerst die Ursachen erforschen und das Gespräch mit Ausbilder, Kollegen oder der Berufsberatung suchen, um Probleme wie Unterforderung oder schlechte Bedingungen zu lösen, bevor du über einen Wechsel nachdenkst, der aber durch Gespräche mit Kammern (IHK/HWK) oder der Agentur für Arbeit vorbereitet werden kann.
Wann macht es Sinn, eine Ausbildung abzubrechen?
Ausbildung abbrechen: Mögliche Gründe
B. Schwierigkeiten in der Berufsschule, Unzufriedenheit mit der Berufswahl sowie finanzielle, gesundheitliche oder private Probleme. Aber egal, welcher Grund bei dir ausschlaggebend ist: Die Entscheidung, eine Ausbildung abzubrechen, sollte gut überlegt sein.
Welche Ausbildung wird am meisten abgebrochen?
In einigen Ausbildungsberufen liegt die Abbruchquote bei über 50 Prozent. Spitzenreiter ist das Friseurhandwerk – nur einer von drei Auszubildenden beendet die Lehre erfolgreich. Was sind die Gründe.
Was tun, wenn man die Ausbildung nicht schafft?
Wenn du die Ausbildung nicht schaffst, kannst du die Abschlussprüfung wiederholen (bis zu zweimal), eine Verlängerung beantragen, um dich besser vorzubereiten, oder dich bei Problemen an Kammern oder die Agentur für Arbeit wenden, um Unterstützung und neue Wege zu finden, wie eine Umschulung oder ein anderer Beruf. Es gibt immer Optionen, auch wenn es sich jetzt schwierig anfühlt.
So krempelst du dein Leben um!
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Was tun, wenn man keine Ausbildung schafft?
Als Schulabbrecher oder Schulabgänger ohne Abschluss stehen dir verschiedene gute Möglichkeiten zur Auswahl, um deinen ganz persönlichen Weg einzuschlagen und den passenden Ausbildungsberuf zu finden:
- Schulabschluss nachholen.
- Praktische Erfahrungen sammeln.
- Ausbildungsvorbereitende Maßnahmen absolvieren.
- Ausbildung finden.
Wie viel Prozent schaffen die Ausbildung nicht?
Rund 30 Prozent der Auszubildenden in Deutschland schließen eine begonnene Ausbildung nicht ab. Das ergibt sich aus dem Ausbildungsreport 2025.
Was ist die leichteste Ausbildung?
Die "leichteste" Ausbildung gibt es nicht pauschal, aber die kürzesten Ausbildungen sind oft einjährig oder kürzer, wie zum Beispiel als Altenpflegehelfer, Kosmetiker, Rettungssanitäter (oft 1 Jahr), Flugbegleiter (wenige Wochen bis 4 Monate) oder Nageldesigner (wenige Wochen), die einen schnellen Einstieg ermöglichen, während Verkäufer oder Fachlagerist (2 Jahre) etwas länger dauern, aber als weniger anspruchsvoll gelten können. Der Begriff "leicht" ist subjektiv und hängt von deinen Stärken (z.B. wenig Mathe, wenig Stress, soziale Nähe) ab.
Was ist der ekelhafteste Beruf?
Body-Farmer: Einen unempfindlichen Geruchssinn braucht man in diesem Job. Auf einem Freiluft-Gelände finden nämlich wissenschaftliche Studien über die Verwesungsprozesse von Leichen statt. Es wird also studiert, wie sich die Körper nach dem Tod verändern.
Was sind die 10 schwersten Ausbildungsberufe?
Die „schwersten“ Ausbildungsberufe sind oft eine Mischung aus hoher Verantwortung, komplexen Inhalten, Stress und körperlicher Belastung; dazu zählen typischerweise Fluglotse, Pflegefachkraft, Steuerfachangestellter, Mechatroniker, Fluggerätemechaniker, Soldat, Polizist, Dachdecker/Maurer sowie Berufe in der Sonderpädagogik/Heilerziehungspflege, da diese oft psychisch und physisch extrem fordernd sind, wie die Statista-Daten zeigen.
Was tun, wenn man sich in der Ausbildung nicht wohl fühlt?
Persönliche Probleme während der Ausbildung
Bei Schulden und Geld-Problemen kannst du dich an die Jugendberufsagentur (JBA) wenden. Die JBA gibt es in vielen größeren Städten. Frag in deiner Agentur für Arbeit nach der JBA in deiner Nähe. Möglicherweise hast du Anspruch auf Berufsausbildungsbeihilfe (BAB).
Warum brechen so viele die Ausbildung ab?
Falsche Vorstellungen, ungeeignete Formate und vieles mehr
Schaut man sich verschiedene Studien zu dem Thema an, zeigt sich, dass “betriebliche Gründe” der am häufigsten genannte Grund sind, warum Azubis ihre Ausbildung abbrechen.
Wie kündigt man am besten seine Ausbildung?
Um deine Ausbildung zu kündigen, musst du immer ein schriftliches Kündigungsschreiben verfassen, aber je nach Phase (Probezeit oder danach) gelten unterschiedliche Regeln: In der Probezeit (max. 4 Monate) kannst du fristlos und ohne Grund kündigen; danach ist eine Kündigung nur mit vier Wochen Frist und einem wichtigen Grund (z.B. Berufswechsel, Aufgabe der Ausbildung) möglich.
Was tun, wenn man beruflich unzufrieden ist?
Wenn du im Job unzufrieden bist, analysiere zuerst die Gründe, sprich dann konstruktiv mit Vorgesetzten, suche Ausgleich im Privaten, umgebe dich mit positiven Menschen und überlege, ob kleine Anpassungen (Aufgabenwechsel) oder eine berufliche Neuorientierung (Weiterbildung, Jobwechsel) nötig sind – wobei du bei letzterem deine Ziele und Werte klar definieren solltest. Achte dabei stets darauf, professionell zu bleiben und deine Gesundheit zu schützen, da auch ein Coach oder psychologische Hilfe helfen kann, wenn interne Lösungen scheitern.
Was tun bei Ausbildungsabbruch?
Wenn du deine Ausbildung abgebrochen hast, melde dich sofort bei der Agentur für Arbeit, informiere deine Krankenversicherung und kläre deine Ansprüche (ALG I/II). Analysiere ehrlich die Gründe für den Abbruch, um eine gute Begründung für zukünftige Arbeitgeber zu haben. Prüfe, ob deine bisherige Zeit angerechnet wird, und erkunde Alternativen wie eine neue Ausbildung, schulische Bildung, Praktika, FSJ/BFD oder eine Assistierte Ausbildung (AsA).
Warum schaffe ich keine Ausbildung?
Es gibt viele Gründe, warum es manchmal nicht sofort mit einem Ausbildungsplatz klappt. Vielleicht gibt es einfach zu viele Bewerber, oder dein Schulabschluss entspricht nicht den Anforderungen. Manchmal spielt auch der Standort eine Rolle, oder es fehlen dir noch praktische Erfahrungen und wichtige Soft Skills.
Wo verdient man 10.000 € im Monat?
Ein Monatsgehalt von über 10.000 Euro ist in Deutschland vor allem in den Bereichen Medizin, Management, Beratung und IT möglich. Solche Gehälter setzen in der Regel ein Hochschulstudium, mehrjährige Berufserfahrung und Führungsverantwortung voraus.
Was ist der blödeste Job der Welt?
1. Eier-Schnüffler. Verfaulte Eier riechen äußerst ekelhaft – die darin gebildete Schwefelsäure wird auch in Stinkbomben verwendet. Trotzdem gibt es Menschen, deren Job es ist, genau diesen Gestank ausfindig zu machen.
Welcher Beruf ist stressfrei?
Stressfreie Berufe
Es gibt viele Berufe, die als stressfrei angesehen werden, wie zum Beispiel Landschaftsgärtner, Museumswärter, Verwaltungsfachangestellte und Geografen. Diese Berufe bieten eine gute Work-Life-Balance und weniger Zeitdruck, was sie ideal für Menschen macht, die unter hohem Stress leiden.
Wo verdient man gut ohne Ausbildung?
Gut verdienen ohne Ausbildung oder Studium: Diese Berufe bieten sich an
- Callcenter-Agent/in.
- Gebäudereiniger/in.
- Flugbegleiter/in.
- Immobilienmakler/in.
- Kraftfahrer/in.
- Lagerist/in.
- Pflegehelfer/in.
- Programmierer/in.
Was ist der bestbezahlteste Ausbildungsberuf?
Der bestbezahlteste Ausbildungsberuf ist mit Abstand der Fluglotse/Fluglotsin, da hier schon während der Ausbildung sehr hohe Gehälter gezahlt werden (bis zu 5.900 € brutto im dritten Jahr), jedoch mit sehr hohen Anforderungen und Abitur als Voraussetzung. Auch Berufe in der Baubranche (z.B. Rohrleitungsbauer), im IT-Bereich (Fachinformatiker) und in der Pflege (Pflegefachmann/frau bei öffentlichem Dienst) zählen zu den Top-Verdienern während der Ausbildung.
Wie kurz ist die kürzeste Ausbildung?
Berufe mit der kürzesten Ausbildungsdauer:
Nageldesigner/in (2 Wochen bis 3 Monate) Verkehrsüberwacher/in (6 Wochen bis 3 Monate) Flugbegleiter/in (6 Wochen bis 4 Monate) Integrationshelfer/in (einige Wochen bis mehrere Monate)
Was sind die Top 10 Ausbildungsberufe?
Die Top 10 Ausbildungsberufe mit den meisten von Männern abgeschlossenen Verträgen im Jahr 2024 sind:
- Kraftfahrzeugmechatroniker.
- Fachinformatiker.
- Elektroniker.
- Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik.
- Verkäufer.
- Industriemechaniker.
- Kaufmann im Einzelhandel.
- Mechatroniker.
Hat man ohne Ausbildung Chancen?
Ohne Ausbildung sind die Arbeitsmarktchancen schlechter
Selbst in Branchen ohne gesetzlich vorgeschriebene Ausbildung sind die Chancen geringer. Zudem verdienen Sie ohne abgeschlossene Berufsausbildung oft weniger und haben seltener einen sicheren Arbeitsplatz.
Wie oft wird eine Ausbildung abgebrochen?
Laut DGB-Report 2025 haben 15,1 % der Azubis schon einmal abgebrochen; die Mehrheit macht weiter (ca. 81,9 % wechseln den Beruf, 18,1 % setzen im gleichen Beruf in einem anderen Betrieb fort). Entscheidend für Arbeitgeber: Ehrliche Begründung, gelerntes Skill-Set und nächster Schritt.
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