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Was tun gegen Kellerasseln auf der Terrasse?

Gefragt von: Sonja Born  |  Letzte Aktualisierung: 31. Juli 2026
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Um Kellerasseln auf der Terrasse loszuwerden, nutzt man ihre Vorliebe für Feuchtigkeit und dunkle Orte mit Lockmethoden (z.B. feuchte Tücher, ausgehöhlte Kartoffeln, Alkohol-Fallen) zum Sammeln und Umsiedeln oder vertreibt sie mit Gerüchen wie Zimt und Salbei. Alternativ helfen spezielle Nematoden-Fallen (Fadenwürmer), die die Asseln parasitieren, oder natürliche Feinde. Wichtig ist, auch die Ursachen wie feuchte Verstecke zu reduzieren.

Was hilft gegen Kellerasseln auf der Terrasse?

Statt die kleinen Gartenhelfer zu vergiften, gibt es einfache Mittel, um Kellerasseln aus Haus und Beeten zu vertreiben:

  1. Backpulver, Salbei oder Gesteinsmehl ausbringen.
  2. Gemüse als Köder auslegen.
  3. Asseln in Blumentöpfen oder mit nassen Tüchern fangen.
  4. Räume trocken halten.
  5. Fressfeinde ansiedeln.

Warum so viele Kellerasseln auf der Terrasse?

Kellerasseln halten sich gerne da auf, wo es feucht und dunkel ist. Komposthaufen, Kellerräume, Sanitärräume und andere feuchte Orte sind daher bei den Tieren besonders beliebt. Durch Luftschächte, Risse und Fugen gelangen die Krabbeltiere schnell in Haus oder Wohnung.

Was verscheucht Kellerasseln?

Kellerasseln vertreiben

Angeblich können Kellerasseln einige Substanzen nicht ausstehen: Backpulver, Zimt und Salbei stoßen sie offenbar ab. Sie können mit diesen Mitteln zusätzlich arbeiten, etwa um ihnen den Übertritt in andere Räumlichkeiten auszureden.

Warum kommen Kellerasseln in mein Haus?

Kellerasseln kommen ins Haus, weil sie Feuchtigkeit und Nahrung (verrottendes Material) suchen, oft durch Ritzen, Spalten oder offene Fenster eindringen und ein Zeichen für zu hohe Luftfeuchtigkeit, schlechte Lüftung, Wasserschäden oder organische Abfälle in feuchten Bereichen wie Kellern, Bädern oder Waschküchen sind. Eine Population deutet oft auf ein verborgenes Feuchtigkeitsproblem oder Schimmelbildung hin.
 

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Können Kellerasseln Schaden anrichten?

Nein, Kellerasseln machen normalerweise keinen direkten Schaden, sind ungefährlich und sogar nützlich, da sie abgestorbene Pflanzenteile zersetzen. Ein massenhaftes Auftreten kann jedoch lästig sein, auf Feuchtigkeitsprobleme im Haus hinweisen und in großen Mengen gelegentlich Gemüse oder Kartoffeln schädigen, indem sie Fraßlöcher hinterlassen. Sie sind keine Krankheitsüberträger, sondern eher ein Indikator für feuchte Räume, was wiederum Schimmel fördern kann.
 

Wo legen Kellerasseln ihre Eier ab?

Nach der Paarung häuten sich die Weibchen und entwickeln dabei zwischen den Laufbeinhüften einen Brutraum, der als Marsupium bezeichnet wird, und legen in diesen die Eier ab (10–70 bei der Kellerassel, 20–160 bei der Rollassel).

Was bedeutet es, wenn man Kellerasseln hat?

„Kellerasseln sind somit auch immer ein Indiz für eine hohe Luftfeuchtigkeit, die in Wohnräumen auch zu einem Schimmelbefall führen kann“, informiert das Plantura Magazin auf seiner Website. Auch ein Wasserschaden oder andere Schäden in der Bausubstanz können zu höherer Feuchtigkeit führen.

Können Kellerasseln durch den Abfluss kommen?

Klingt eklig, ist aber gut möglich. Denn in nahezu jedem Leitungsrohr leben die kleinen Krebstierchen, Asseln. Ihr Kot und ihre Kadaver werden mit dem Leitungswasser aus dem Hahn gespült. Zum Beispiel ins Wasserglas!

Wo kommen Kellerasseln her?

Kellerasseln stammen ursprünglich aus der Natur, leben in feuchten, dunklen Umgebungen wie unter Steinen, in Laub und Kompost und gelangen durch Ritzen, offene Fenster oder Türen ins Haus, wo sie sich in feuchten Kellern, Bädern oder Waschküchen ansiedeln, um abgestorbene Pflanzenreste, Holz und manchmal gelagertes Obst zu fressen. Sie sind nützliche Zersetzer, die zur Humusbildung beitragen, aber bei zu viel Feuchtigkeit und Nahrung auch lästig werden können.
 

Wie kann ich Kellerasseln töten?

Alkohol, zum Beispiel Weingeist, ist dagegen ein wirksames Lockmittel: Platziere eine leere Flasche in der Nähe befallener Stellen und benetze die Innenseite mit etwas Alkohol. Die Tiere kriechen hinein und du kannst die Kellerasseln anschließend leicht entfernen.

Warum sind Kellerasseln ein Warnsignal?

Sie krabbeln durch Badezimmer, Keller oder Abstellräume und werden oft übersehen: Kellerasseln. Dabei ist ihr Auftreten in Innenräumen ein klares Warnzeichen. Denn die kleinen Tiere benötigen eines zum Überleben: Feuchtigkeit.

Kann eine Kellerasseln Wände hochklettern?

Die Kiste muss dicht verschlossen werden, da die Asseln problemlos an den Wänden hoch klettern können und um eine hohe Luftfeuchte zu gewährleisten.

Welche Pflanzen vertreiben Kellerasseln?

Pflanzen mit Abwehrkräften

Pflanzen Sie Salbei in Ihr Hochbeet, denn der Duft hält die kleinen Tierchen fern. Oder streuen Sie regelmäßig Salbeiblätter aus, um die Asseln zu vertreiben.

Warum Kellerasseln auf dem Balkon?

Nicht nur in „freier Wildbahn“ ist die Kellerassel nützlich. Humusbildung und Nährstofffreisetzung sind natürlich auch für jeden Gärtner essentiell. Selbst im Balkonkasten fällt ab und an ein Blättchen herunter, das verdaut und zu Boden und Nährstoffen verarbeitet werden will.

Wie alt werden Kellerasseln?

Kellerasseln werden im Durchschnitt etwa zwei Jahre alt, können aber je nach Art und Lebensbedingungen auch bis zu drei oder sogar vier Jahre erreichen, wobei sie erst nach längerer Zeit (oft ein bis zwei Jahre) geschlechtsreif werden und sich bis zu 14 Mal häuten, bevor sie ausgewachsen sind.
 

Wie werde ich Kellerasseln wieder los?

Kellerasseln bekämpfen Sie effektiv mit natürlichen Lockfallen (feuchte Tücher, ausgehöhlte Kartoffeln), abschreckenden Mitteln (Zimt, Salbei) oder Austrocknung (Gesteinsmehl, Backpulver), wobei Vorbeugung durch Reduzierung von Feuchtigkeit und Verstecken am wichtigsten ist, um sie dauerhaft loszuwerden. Für eine schnelle Reduzierung können auch Nützlinge (Fadenwürmer) oder spezielle Klebe-/Köderdosen eingesetzt werden.
 

Kann man Kellerasseln mit Backpulver vertreiben?

Einfach Backpulver in die Ritzen verstreuen, wo Wand und Boden aufeinander treffen. Asseln hassen Backpulver. Die kommen nie wieder.

Was tun gegen übel riechende Abflüsse?

Wenn der Abfluss stinkt, hilft meist eine Mischung aus Backpulver/Natron und Essig, die in den Abfluss gegeben, kurz einwirken und dann mit heißem Wasser ausgespült wird, um Ablagerungen und Bakterien zu lösen und Gerüche zu neutralisieren. Alternativ können auch nur Natron mit einem feuchten Tuch abgedeckt oder eine Lösung aus heißem Wasser und Salz verwendet werden, um den Geruch zu beseitigen. Bei hartnäckigen Problemen ist der verstopfte Siphon zu prüfen oder professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen.
 

Welches Tier frisst Kellerasseln?

Sie scheint die gelegentliche Assel als Leckerbissen zu genießen. Wirklich, jedes Insekt fressende Tier frisst Asseln. Bartagamen, Geckos, Anolis, jedes Amphibium und die meisten Spinnen oder Skorpione werden gerne eine Assel verspeisen.

Wie schnell vermehren sich Kellerasseln?

Kellerasseln vermehren sich recht schnell: Ein Weibchen kann bis zu dreimal pro Jahr Nachkommen bekommen, mit jeweils bis zu 90 Eiern (oft 10-70), aus denen nach ca. 30-50 Tagen (bei 20°C) die winzigen, weißen Jungtiere schlüpfen, die nach 14 Häutungen (etwa 3 Monate) geschlechtsreif sind, und so einen raschen Populationenaufbau ermöglichen.
 

Wie schädlich sind Kellerasseln?

Nein, Kellerasseln sind im Allgemeinen nicht schädlich, sondern sogar nützlich, da sie abgestorbene Pflanzen zersetzen und Humus bilden, aber in großer Zahl können sie bei Feuchtigkeit Gemüse oder junge Pflanzen anfressen und werden oft als lästig empfunden, besonders wenn sie ins Haus kommen, was auf zu viel Feuchtigkeit hindeutet. Sie übertragen keine Krankheiten, sind für Menschen ungefährlich, aber ihr Vorkommen signalisiert oft ein Feuchtigkeitsproblem, das Schimmel begünstigen kann.
 

Welchen Geruch mögen Kellerasseln nicht?

Salbei im Garten: Kellerasseln mögen den Geruch von Salbei nicht. Legen Sie ein paar Salbeiblätter in Ihren Beeten aus oder pflanzen Sie Salbei zwischen Ihren Gemüsen. Eine Spur aus Backpulver, Natron oder Zimt legen: Dies soll Kellerasseln ebenfalls erfolgreich abwehren.

Warum so viele Kellerasseln an der Hauswand?

Wer Kellerasseln im Haus entdeckt, sollte diesen Fund ernst nehmen. Zwar gelten die kleinen Krustentiere als ungefährlich für die Gesundheit und übertragen keine Krankheiten, doch ihre Anwesenheit ist ein deutliches Zeichen für ein anderes, oft verborgenes Problem: dauerhaft zu hohe Luftfeuchtigkeit.

Was bedeuten Kellerasseln im Haus?

Kellerasseln im Haus bedeuten fast immer hohe Luftfeuchtigkeit und sind ein Signal für mangelhaftes Lüften oder bauliche Feuchtigkeitsprobleme (z. B. Risse, schlechte Abdichtungen), da sie feuchte, dunkle Orte lieben und sich dort vermehren. Sie sind nicht direkt schädlich (eher nützlich im Garten als Zersetzer), aber ihr Vorkommen kann auf Schimmelbildung hindeuten und sie können bei Kartoffeln und Obst Frasslöcher verursachen.