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Was stinkt ganz fürchterlich?

Gefragt von: Ida Kunze B.Sc.  |  Letzte Aktualisierung: 27. März 2026
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Extrem stinkende Dinge sind oft Chemikalien wie Schwefelwasserstoff (nach faulen Eiern), Ammoniak, Buttersäure, sowie natürliche Phänomene wie die extrem seltene Titanwurz (Amorphophallus titanum), die nach verwesendem Fleisch riecht, oder auch Dinge wie fermentierter Fisch (Surströmming) und manchmal durch chemische Reaktionen entstehende Gase in Güllegruben.

Was ist der übelste Geruch?

Ethanthiol (C2H5SH) und Butanthiol (C4H9SeH) werden in der Datenbank des Guiness-Buch der Rekorde inoffiziell als die „am ekeligsten riechenden Moleküle der Welt“ angeführt und sind so ziemlich die heftigste Attacke, die man sich vorstellen kann.

Welche Dinge riechen unangenehm?

Faule Eier, Tierkotze oder ein aufgeblähter toter Wal ? Gerüche können wirklich abscheulich sein, aber irgendwie hält uns das nicht davon ab, der großen Frage nachzugehen – welcher Gestank ist objektiv gesehen der widerlichste?

In welchem Stoff stinkt man am meisten?

Frischer Schweiß riecht in der Regel nicht, erst durch die Akivität von Hautbakterien wird der Schweiß zu einer stinkenden Substanz. Diese Hautbakterien oder -keime vermehren sich besonders gut in Textilien mit einem hohen Anteil an synthetischen Fasern wie Polyester oder Polyamid.

Was riecht sehr unangenehm?

Beispiele sind Ammoniak und Schwefelwasserstoff, dessen Geruch nach faulen Eiern unverkennbar penetrant ist. Anaerobe Verhältnisse findet man zum Beispiel im Schlamm von Kläranlagen, in Kompostmieten oder Deponien. Auch bei der Papierher- stellung kann es in einigen Produktionsbereichen zu Faulprozessen kommen.

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Was sind Beispiele für unangenehme Gerüche?

Es überrascht nicht, dass Abwasser und Fäkalien zu den weltweit am meisten übelriechenden Gerüchen zählen. Neben dem widerlichen Geruch, der durch bakterielle Zersetzung entsteht, können sich in Abwasserkanälen auch Ablagerungen, sogenannte „Fettberge“, bilden.

Welche Chemikalie stinkt am meisten?

Darum wird Thioaceton häufig als der stinkendste Stoff der Welt beschrieben. Generell weisen Thioketone die Tendenz auf, leicht zu polymerisieren (Thioaceton bei über −20 °C).

Wo stinkt der Mensch am meisten?

Die meisten Schweißdrüsen haben wir an den Fußsohlen, dicht gefolgt von den Handflächen. Auch unter den Armen sammeln sich viele Drüsen, was starkes Schwitzen unter den Achseln erklärt. Zusätzlich sind auch Kopf und Intimbereich vermehrt vom Schwitzen betroffen.

Welches Material riecht schnell nach Schweiß?

Der Geruch beim Schwitzen entsteht nicht durch den Schweiß selbst (hauptsächlich Wasser und Salz), sondern durch das Zersetzen von Eiweiß, Aminosäuren, Milchsäure und Fetten durch Hautbakterien; Kunstfasern wie Polyester und Polyacryl begünstigen diesen Prozess, da sie Schweiß nicht gut aufnehmen, wodurch ein Film auf der Oberfläche entsteht, in dem sich Bakterien vermehren, während Naturfasern wie Merinowolle und Baumwolle Schweiß besser absorbieren und der Geruch verzögert entsteht. 

Was riecht nicht gut?

Schlecht riechen können viele Dinge, von organischem Verfall (faulende Lebensmittel, Schimmel, Abflüsse, Müll) über bestimmte Chemikalien (Ammoniak, Schwefelwasserstoff, Formaldehyd) bis hin zu bestimmten Lebensmitteln und Gewürzen (Knoblauch, bestimmte Käsesorten, Surströmming) und auch Körperausdünstungen (starker Schweiß). Auch abgestandene Luft, Zigarettenrauch und Feuchtigkeitsprobleme verursachen schlechte Gerüche.
 

Was kann nicht jeder riechen?

Mehr als ein Viertel der Bevölkerung kann den Geruch von Blausäure nicht wahrnehmen, häufig wird die Wahrnehmung durch Lähmung der Geruchsnervenzellen verhindert. Es müssen daher besondere Sicherheitsmaßnahmen beim Umgang mit Blausäure getroffen werden.

Wie riecht ein nießer Geruch?

Dieser entsteht durch die Rückbildung der Schleimhäute, infolge dessen sich Keime bzw. Bakterien in der Nase ansiedeln und einen schmierigen Belag bilden können. Der typische Geruch wird als äußerst unangenehm empfunden und oft als süßlich oder faulig beschrieben.

Warum riecht Intimbereich so?

Intimgeruch entsteht durch ein natürliches Bakterien-Ökosystem, Schweiß, Hautfette und Hormone; Ursachen für Veränderungen sind oft Hygiene (Über-/Unterhygiene), Ernährung, Stress, enge Kleidung, Medikamente, Menstruation, Schwangerschaft, Pilzinfektionen, bakterielle Vaginose (fischig) oder Geschlechtskrankheiten, wobei meist harmlose Faktoren die Ursache sind, aber bei starker Abweichung ein Arztbesuch ratsam ist. 

Was ist der Ekel vor Gerüchen?

Unter Osmophobie (von gr. ὀσμή – osmē, "Geruch" und φόβος – phobos, "Angst") oder Olfactophobie versteht man die Abneigung gegen bestimmte Gerüche, meistens dem eigenen oder fremdem Körpergeruch. Sie geht oft mit chronischer Migräne einher, bis zu 25 % von chronischen Migränepatienten leiden an Osmophobie.

Wie lange hält der Geruch von Buttersäure?

Buttersäure stinkt so lange, bis sie vollständig neutralisiert und entfernt wird, was bei einem Anschlag Wochen oder Monate dauern kann, da sie sich tief in Materialien festsetzt und kristallisiert; die Intensität lässt nach, aber der Geruch bleibt hartnäckig und erfordert spezielle Reiniger mit bioaktiven Mikroorganismen für eine effektive biologische Zersetzung, um ihn dauerhaft loszuwerden, besonders in Autos oder Innenräumen. 

Warum riecht es bei alten Menschen zuhause so komisch?

Der „komische“ Geruch zuhause bei älteren Menschen entsteht durch eine Kombination aus natürlichen Veränderungen des Körpergeruchs (hauptsächlich durch das Molekül 2-Nonenal), eingeschränkter Mobilität, die zu seltenerem Lüften und Waschen führt, sowie durch mögliche Inkontinenz und die Ansammlung alter Gerüche in Textilien und Möbeln, was zu einem muffigen Gesamteindruck führt, oft vermischt mit dem Duft bestimmter Medikamente oder Krankheiten. 

Warum stinke ich, obwohl ich geduscht habe?

Wenn du nach dem Duschen stinkst, liegt es oft an Bakterien, die sich mit Schweiß vermischen, aber auch an Ernährung (Zwiebeln, Curry), Stress, bestimmten Medikamenten, dem falschen Duschgel (stört pH-Wert der Haut), unzureichender Hygiene an bestimmten Stellen (Füße, Intimbereich), oder Krankheiten wie Diabetes oder Schilddrüsenproblemen; auch die Kleidung (mangelhaft gewaschen, synthetisch) kann Gerüche speichern. 

Warum riecht meine Hose nach Urin?

Wenn Ihre Hose nach Urin riecht, liegt es meist an Urinresten in der Kleidung, die durch Bakterien zersetzt werden oder sich mit Schweiß vermischen, was einen Ammoniakgeruch erzeugt. Um den Geruch zu entfernen, waschen Sie die betroffene Hose separat mit Essig, Backpulver oder einem desinfizierenden Waschmittel und trocknen Sie sie idealerweise an der frischen Luft. Sollte der Geruch trotz Reinigung wiederkehren, könnte auch ein bakterielles Ungleichgewicht oder eine Harnwegsinfektion die Ursache sein, die ärztlich abgeklärt werden sollte. 

Was ist die tödlichste Substanz der Welt?

In stark verdünnter Form findet das Gift in der Medizin als Medikament z. B. bei Überaktivität von Muskeln Anwendung. Von allen bekannten Giften ist Botulinumtoxin das giftigste.

Welcher Tierkot stinkt am meisten?

Der Geruch: Marderkot riecht in der Regel stärker als Katzenkot. Die Inhaltsstoffe: Marderkot enthält oft Knochen, Fell und Insektenreste, während Katzenkot hauptsächlich aus pflanzlichen und tierischen Abfällen besteht.

Wie kommt man an Buttersäure?

Da die Buttersäure unter anaeroben Bedingungen durch Buttersäurebakterien aus Kohlenhydraten gebildet wird, kommt sie in Lebensmitteln vor, zu deren Zubereitung Gärprozesse notwendig sind, also z. B. Käse, Sauerkraut, Bier und Brot. Daneben kommt sie auch in Milch, Fleischsaft und Schweiß sowie in Holzessig vor.

Was ist der ekelhafteste Geruch?

Isovaleriansäure, die an Käsefuß erinnert, bewerteten die meisten Teilnehmer als ekligsten Geruch. Persönliche Vorlieben (54 Prozent) und die chemische Struktur der Duftmoleküle (41 Prozent) hatten den größten Einfluss auf das Geruchsurteil. Die Kultur hatte mit sechs Prozent kaum einen Einfluss.

Was ist der attraktivste Geruch?

Süße, aber erdige Düfte wie Vanille, Amber und Zimt sind besonders erregend. Diese Düfte können ein Gefühl von Nähe, Wärme und Verlangen auslösen.

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