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Was sollte ein guter Ofen Kosten?

Gefragt von: Markus Röder-Kolb  |  Letzte Aktualisierung: 29. Januar 2026
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Ein guter Kaminofen kostet in der Regel zwischen 1.500 € und 6.000 € für die Anschaffung, wobei einfache Modelle bei ca. 1.000 € starten, während hochwertige mit Speichermasse oder Wasserführung deutlich mehr kosten. Qualität zeigt sich in soliden Materialien, guter Verarbeitung und Gewicht (mind. 150-200 kg). Wichtig: Die Gesamtkosten inkl. Einbau, Schornstein (ggf. 2.000-5.000 €) und Abnahme müssen berücksichtigt werden, da der reine Ofen nur ein Teil des Budgets ist.

Was darf ein guter Kaminofen Kosten?

Als Orientierung liegt die „gute“ Klasse oft zwischen 3.500 und 6.000 €. Entscheidend sind Verarbeitung, Verbrennungstechnik, Unterlagen und fachgerechter Einbau. Wie viel kostet ein guter Kaminofen mit Einbau? Objektabhängig.

Wie klug ist es 2025 noch einen Holzofen zu kaufen?

Januar 2025 müssen alle Kamin-Öfen für Festbrennstoffe (z.B. Holz) die aktuellen Grenzwerte der 1. Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) Stufe 2 einhalten. Grundsätzlich gilt: Öfen, die mehr als 4,0 Gramm Kohlenmonoxid sowie mehr als 0,15 Gramm Feinstaub je Kubikmeter Abgas ausstoßen, sind nicht mehr zugelassen.

Wie viel kW sollte ein guter Kaminofen haben?

Die benötigte kW-Leistung eines Kaminofens hängt stark von Raumgröße, Dämmung und Deckenhöhe ab; als Faustregel gilt ca. 1 kW pro 10 m² Wohnfläche, aber in gut gedämmten Neubauten reichen oft 0,6-0,8 kW/10 m², während unsanierte Altbauten bis zu 1,5 kW/10 m² oder mehr benötigen können, wobei 4-5 kW für kleine Räume und 6-8 kW für typische Wohnzimmer üblich sind.
 

Welche Kaminofen dürfen ab 2025 nicht mehr genutzt werden?

Ab diesem Stichtag müssen alle Einzelraumfeuerungsanlagen, die mit festen Brennstoffen betrieben werden, den Vorgaben der 1. BImSchV, Stufe 2 entsprechen. Für alle anderen Öfen und Kaminöfen gilt ab 2025 ein Nutzungsverbot.

Boom in wood-burning stoves - which stove is the right one? | BUILDING & LIVING

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Welcher Kaminofenhersteller ist der beste?

Wer ist der beste Kaminofen Hersteller ?

  • Spartherm. ...
  • Morsø ...
  • Rika. ...
  • Olsberg. ...
  • Nordpeis. ...
  • Austroflamm. ...
  • Lotus. ...
  • Wiking.

Welche Förderungen gibt es 2025 für Kaminofen?

Für 2025 gibt es weiterhin Förderung für Holzheizungen, speziell für wasserführende Pellet- oder Hackschnitzelöfen im Rahmen der Bundesförderung für effiziente Gebäude (BEG), mit bis zu 70 % Zuschuss bei Heizungstausch durch Kombination mit anderen Heizsystemen (z. B. Wärmepumpe), wobei klassicsche Kaminöfen nur als Zusatzheizung förderfähig sind, nicht aber als Hauptheizung, und oft nur über Handwerker-Steuerbonus (20 % Lohnkosten) oder Energieberatung bezuschusst werden, während der Einbau in klimafreundlichen Neubauten durch KfW-Förderung nicht mehr pauschal ausgeschlossen ist, solange der Ofen als Zusatzheizung dient.
 

Wann sind Holzöfen am billigsten?

die Preise für Holz sind im Sommer günstiger als während der Heizperiode. Sie haben genügend Gelegenheit, den notwendigen Papierkram (Genehmigungen, Bauämter etc.) zu erledigen. Sollte es zu unvorhergesehen Verzögerungen beim Einbau kommen, können Sie diesen im Sommer gelassener entgegensehen als im Winter.

Wann ist die beste Zeit, einen Kaminofen zu kaufen?

Im Hochsommer ist das Heizen des Hauses sicherlich einer der am weitesten entfernten Gedanken, aber der Sommer ist die beste Zeit, um einen Ofen oder Kamin zu kaufen.

Wie lange darf man noch mit Holzöfen heizen?

Holzöfen sind weiterhin erlaubt, aber ältere Modelle (Baujahr 1995 bis 2010) mussten bis Ende 2024 entweder nachgerüstet (mit Partikelfilter) oder stillgelegt werden, wenn sie die Emissionsgrenzwerte der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) nicht einhalten; neue Öfen dürfen installiert werden, solange sie die strengen Grenzwerte (Stufe 2) erfüllen, ebenso ältere, die diese bereits einhalten oder von Ausnahmen abgedeckt sind. Es gibt also kein generelles Verbot, sondern nur strengere Regeln für ältere Geräte.
 

Welche Holzöfen darf ich ab 2025 noch betreiben?

Gemäß dem 1. BImSchV dürfen Kamin- und Kachelöfen, die vor dem 22. März 2010 hergestellt und in Betrieb genommen wurden, nur weiterbetrieben werden, wenn sie die Grenzwerte von 0,15 Gramm Staub und 4,00 Gramm Kohlenmonoxid je Kubikmeter Abgas nicht überschreiten.

Was kostet ein neuer Kaminofen mit Einbau?

Ein Kaminofen mit Einbau kostet je nach Modell und Aufwand durchschnittlich 1.500 € bis 8.000 €, wobei einfache Schwedenöfen schon bei ca. 1.500 € (inkl. Montage) starten, während komplexe Kamineinsätze oder wasserführende Systeme schnell 4.000 € bis über 10.000 € kosten können. Zusätzliche Kosten entstehen für den Schornstein (ca. 200 €/Meter) oder die Nachrüstung, Brandschutz und Abnahme durch den Schornsteinfeger.
 

Welche Punkte sollte ich beim Kauf eines Kaminofens beachten?

Beim Kaminofen-Kauf müssen Sie auf gesetzliche Vorgaben (BImSchV, Energieeffizienz), die passende Heizleistung (kW), den Schornsteinzustand, einen raumluftunabhängigen Betrieb (RLU), die Qualität (Stabilität, Dichtungen, Gewicht, Material) und die Bedienung (Luftregelung, Scheibe) achten, idealerweise mit Umweltsiegeln (Blauer Engel) für geringe Emissionen und eine Beratung durch den Schornsteinfeger vorab einholen.
 

Kann man einen neuen Kaminofen steuerlich absetzen?

Der Einbau eines Kamins oder Kachelofens kann von der Steuer abgesetzt werden. Absetzbar sind auch Modernisierungskosten für einen alten Ofen.

Welche Kaminöfen müssen nicht ausgetauscht werden?

Kaminöfen, die ab 2010 installiert wurden und die strengen Grenzwerte der 1. BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnung) für Staub und CO erfüllen, müssen nicht ausgetauscht werden, da sie die aktuellen Standards bereits übererfüllen. Auch ältere Modelle (vor 2010) bleiben oft erlaubt, wenn sie die Grenzwerte durch Nachrüstung (z.B. mit Filter) einhalten oder spezielle Ausnahmen gelten, wie für historische Öfen (vor 1950), Einzelraumheizungen, die die einzige Wärmequelle sind, Kochherde oder offene Kamine mit begrenzter Nutzung.
 

Wird ein neuer Kaminofen gefördert?

In neu errichteten, klimafreundlichen Wohngebäuden ist die Installation von Kaminöfen und andere Holzfeueranlagen weiterhin erlaubt und wird sogar gefördert durch die KfW -Förderbank. Das überarbeitete KfW-Programm „Klimafreundlicher Neubau“ ermöglicht nun den Einbau von Einzelraumfeuerstätten in neuen Wohngebäuden.

Was kostet der Einbau eines wasserführenden Kaminofens?

Der Einbau eines wasserführenden Kaminofens kostet in der Regel zwischen 3.000 und 8.000 Euro für die Installation, kann aber bei aufwändigen Umbauten, neuen Leitungen oder in Altbauten auch über 10.000 Euro erreichen, wobei die Gesamtkosten inklusive Ofen (ab ca. 1.500 €) oft zwischen 8.000 und 15.000 Euro liegen. Die genauen Kosten hängen stark vom Ofenmodell (einfach vs. hochwertig), den baulichen Gegebenheiten und dem Umfang der Arbeiten (z.B. Anschluss an Pufferspeicher, neue Schornsteine) ab.
 

Wie teuer sollte ein guter Kaminofen sein?

Für einen guten Kaminofen, an dem Sie viele Jahre Freude haben werden, sollten Sie rund 800 bis 2.000 Euro einplanen.

Welcher Ofen hat die längste Lebensdauer?

Ihre durchschnittliche Lebensdauer ist fast zwei bis fünf Jahre länger als die ihrer elektrischen Pendants. Deshalb gelten Gasherde als die langlebigste und zuverlässigste Option für Hausbesitzer.

Welcher Kaminofen hält die Wärme am längsten?

Um die Wärme am längsten zu halten, sind Speicheröfen mit massiven Wärmespeichermaterialien wie Speckstein oder Schamott (oft als Grundofen oder Kachelofen) ideal, da sie die Hitze über viele Stunden (bis zu 12+ Stunden) abgeben, im Gegensatz zu schnellen Wärmeabgebern wie Stahlöfen. Speckstein speichert Wärme bis zu dreimal effizienter als Schamotte, während Keramikverkleidungen ebenfalls gut speichern, aber oft künstlerischer gestaltet sind.
 

Woher weiß ich, ob mein Kaminöfen noch zulässig ist?

Um die Zulassung Ihres Kaminofens zu prüfen, nutzen Sie die Datenbank des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik) unter cert.hki-online, wo Sie Hersteller und Modell eingeben, um die Konformität mit der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV Stufe 2) zu prüfen – wichtig für den Weiterbetrieb nach 2024. Das Typenschild Ihres Ofens mit Herstellername und Modellnummer ist dafür entscheidend, um die entsprechenden Informationen für die Abfrage zu finden und dem Schornsteinfeger vorzulegen. 

Was macht man mit einem alten Kaminöfen?

Grundsätzlich können Sie den Ofen über den Spermüll oder Wertstoffhof entsorgen. Doch diverse Substanzen sind ein Fall für den Sondermüll. Dann sollten Sie sich an den örtlichen Schrotthändler wenden, damit die Entsorgung nicht zu einem Gesundheitsrisiko wird.

Wie lange darf ich noch mit Holzöfen heizen?

31.12.2024

Heizungen, die seit 1995 eingebaut wurden, sind hingegen erst 2024 betroffen. Handlungsbedarf besteht jedoch nicht grundsätzlich. Es gibt demnach keine generelle Austauschpflicht für Kaminöfen. Lässt sich nachweisen, dass der Kaminofen die Grenzwerte nicht überschreitet, kann er weiter betrieben werden.

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