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Was sind Schießstände im Sinne des 27 Abs 1 Waffengesetz?

Gefragt von: Jeannette Sturm  |  Letzte Aktualisierung: 8. Juni 2026
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Schießstände im Sinne des § 27 Abs. 1 WaffG sind erlaubnispflichtige Schießstätten (z.B. für den Sport, die Jagd oder Schießausbildung), die nicht unter die Ausnahmen fallen, wie zum Beispiel reine Waffentestanlagen für Hersteller oder spezielle Schießstätten für Kinder und Jugendliche unter Aufsicht, wobei das "kampflose" Schießen im Vordergrund steht, so Gesetze im Internet, dejure.org, www.schiessstandsachverstaendiger.de. Sie umfassen die gesamte Anlage mit Schützenstand, Bahn, Scheibenstand und Sicherheitsvorkehrungen, wobei das Schießen auf menschenähnliche Ziele (Mannscheiben) grundsätzlich verboten ist, es sei denn, es handelt sich um spezielle Lehrgänge, erklärt www.umwelt-online.de/regelwerk/anlasi/spreng/schiessstrl1.htm, www.youtube.com/watch?v=hO-WAy9kQQ0, www.schiessstandsachverstaendiger.de, www.schiessstandrichtlinien.de.

Was bedeutet Schießen im Sinne des Waffengesetzes?

Im Sinne des Waffengesetzes (WaffG) bedeutet "Schießen" das absichtliche Betätigen einer Schusswaffe, um Geschosse (Projektile, Reiz- oder pyrotechnische Munition) durch einen Lauf zu verschießen, sei es zur Jagd, im Sport, zur Verteidigung oder zu anderen Zwecken. Das Gesetz definiert dies sehr technisch: Wer mit einer Schusswaffe Geschosse durch einen Lauf verschießt, Kartuschenmunition abschießt oder Reiz-/pyrotechnische Munition verschießt, schießt. Es regelt auch, wann und wo geschossen werden darf (meist nur auf genehmigten Schießständen), da Schießen außerhalb solcher Orte ohne spezielle Erlaubnis (z.B. Waffenschein) verboten ist. 

Was sind Geschosse im Sinne des Waffengesetzes?

Im Sinne des Waffengesetzes sind Geschosse alle festen Körper (wie Metallkugeln, Diabolos) sowie gasförmige, flüssige oder feste Stoffe in Umhüllungen (wie Reizstoffpatronen), die als Waffen oder für Schusswaffen bestimmt sind und durch einen Lauf getrieben werden, um Verletzungen zu verursachen oder Effekte zu erzielen. Die Definition umfasst nicht nur Projektile, sondern auch Stoffe in Hülsen, die verschossen werden können, wie z. B. pyrotechnische Munition oder Platzpatronen, die Wirkstoffe enthalten. 

Was bedeutet überlassen einer Schusswaffe im Sinne des Waffengesetzes?

Überlassen: Wer einer anderen Person den Besitz über eine Waffe oder Munition einräumt (z.B. Übergeben) Erwerben: Eine Waffe oder Munition erwirbt, wer die tatsächliche Gewalt darüber erlangt.

Was ist Munition im Sinne des Waffengesetzes?

Im deutschen Waffengesetz (WaffG) ist Munition definiert als alles, was zum Verschießen aus Schusswaffen bestimmt ist, insbesondere Patronenmunition (Hülse mit Ladung und Geschoss), Kartuschenmunition (Hülse mit Ladung, aber ohne Geschoss), hülsenlose Munition (Ladung mit oder ohne Geschoss, kaliberangepasst) und pyrotechnische Munition, die Effekte wie Licht oder Schall erzeugt. Entscheidend ist die Kombination aus Zweckbestimmung und Treibladung, wobei lose Geschosse oder Stahlkugeln ohne Treibladung in der Regel nicht als Munition im engeren Sinne gelten.
 

Diese Schießübungen sind in Deutschland verboten ?!

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Was ist keine Munition im Sinne des Waffengesetzes?

Geschosse von Druckluft-, Federdruck-oder CO2-Waffen sind keine Munition im Sinne des Gesetzes.

Welche 4 Munitionstypen gibt es?

Munition für jede Schusswaffe: Verschiedene Munitionstypen, darunter Gewehr-, Pistolen-, Vogelschrot-, Schrot- und Flintenlaufgeschosse , sind auf bestimmte Schusswaffen und Schießzwecke zugeschnitten, vom Präzisionsschießen auf große Entfernungen bis hin zur Jagd und Selbstverteidigung.

Was ist keine Schusswaffe im Sinne des Waffengesetzes?

Zündplättchenpistolen sind eine Art von Spielzeugwaffe, die ein Schussgeräusch imitieren. Da kein Geschoss durch den Lauf getrieben werden soll, zählen sie nicht zu den Schusswaffen.

Was ist zu tun, wenn erlaubnispflichtige Waffen oder Munition abhanden kommen?

Wenn Sie festgestellt haben, dass erlaubnispflichtige Waffen, wesentliche Waffenteile, Munition, waffenrechtliche Erlaubnisdokumente oder ein gültiger Jagdschein abhandengekommen sind, müssen Sie dies unverzüglich nach Feststellen des Abhandenkommens der Waffenbehörde melden (anzeigen).

Wann wird eine Schusswaffe im Sinne des Waffengesetzes bearbeitet?

Wenn sie griffbereit im Holster getragen wird. Wenn das Schlagstück / Schlagbolzen bei entladener Waffe gespannt und entsichert ist. Wenn sich Geschosse oder Patronen in der Waffe befinden.

Wann ist eine Schusswaffe schussbereit im Sinne des Waffengesetzes?

12. ist eine Waffe schussbereit, wenn sie geladen ist, das heißt, dass Munition oder Geschosse in der Trommel, im in die Waffe eingefügten Magazin oder im Patronen- oder Geschosslager sind, auch wenn sie nicht gespannt ist; 13.

Was zählt als ein Geschoss?

Ein Geschoss (auch Stockwerk/Etage) ist eine Ebene in einem Gebäude mit horizontal verbundenen Räumen, während in der Waffentechnik ein Geschoss ein Projektil ist, das aus einer Waffe verschossen wird; die genaue Definition im Bauwesen hängt von den Landesbauordnungen ab, die Mindesthöhen (z.B. 2,30 m) und volle Grundflächen für Vollgeschosse festlegen, die für Berechnungen wie die Geschossflächenzahl (GFZ) relevant sind.
 

Wer schießt im Sinne des Waffengesetzes?

Im Sinne des WaffG schießt jemand, der mit einer Schusswaffe ein Geschoss durch einen Lauf verschießt, Kartuschenmunition abschießt, mit Patronen- oder Kartuschenmunition Reiz- oder andere Wirkstoffe verschießt oder pyrotechnische Munition verschießt.

Was ist ein Geschoss im Sinne des Waffengesetzes?

8) Was sind Geschosse im Sinne des Waffengesetzes? - gasförmige, flüssige oder feste Stoffe in Umhüllungen, die zum Verschießen aus Schusswaffen bestimmt sind.

Was bedeutet führen im Sinne des Waffengesetzes?

"Führen" im Sinne des Waffengesetzes bedeutet, die tatsächliche Gewalt über eine Waffe außerhalb der eigenen Wohnung, Geschäftsräume oder des befriedeten Besitzes auszuüben, also sie geladen oder ungeladen mit sich zu führen und sofort zugriffsbereit zu haben; dies erfordert in der Regel einen Waffenschein. Im Gegensatz dazu steht der "Transport", der das sichere, verpackte Mitführen (oft im verschlossenen Kofferraum oder Koffer) zum Beispiel zum Schießstand erlaubt, aber ohne Waffenschein nicht als "Führen" gilt. 

Was zählt zu den Geschossen im Sinne des Waffengesetzes?

Im Sinne des Waffengesetzes sind Geschosse feste, flüssige oder gasförmige Stoffe in Umhüllungen, die dazu bestimmt sind, aus Schusswaffen durch einen Lauf getrieben zu werden, also Munition wie Projektile oder auch Gas- und Signalstoffe. Das Gesetz definiert Munition als solche, die zum Verschießen aus Schusswaffen bestimmt ist, inklusive Platzpatronen oder pyrotechnischer Munition, wobei auch das Verschießen von Reizstoffen zählt. 

Wer ist im Sinne des Waffengesetzes in der Regel nicht mehr zuverlässig?

Jeder, der wegen einer vorsätzlich begangenen Straftat zu einer Geldstrafe von mindestens 60 Tagessätzen verurteilt wurde, wenn seit dem Eintritt der Rechtskraft der letzten Verurteilung fünf Jahre noch nicht verstrichen sind.

Was ist der Unterschied zwischen grüner und gelber WBK?

Der Hauptunterschied zwischen gelber und grüner Waffenbesitzkarte (WBK) liegt in den erlaubten Waffentypen und dem Erwerbsverfahren: Die gelbe WBK ist primär für Sportschützen und erlaubt weniger scharfe Waffen (z.B. Einzellader, Repetierer), während die grüne WBK umfangreicher ist, auch für Jäger gilt und halbautomatische Waffen (wie AR-15, 9mm-Pistolen) erlaubt, wofür aber meist ein behördlicher Voreintrag nötig ist, der die Waffe genau benennt und eine zeitliche Begrenzung hat. 

Was fällt nicht unter das Waffengesetz?

Nicht erfasst sind auch Druckluftwaffen sowie Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, die ohnehin wegen ihrer Waffenscheinpflichtigkeit den strengeren allgemeinen Führungsvorschriften des Waffengesetzes unterliegen.

Gibt es einen Unterschied zwischen einer Pistole und einer Schusswaffe?

Wenn der Begriff „Feuerwaffe“ jede Waffe umfasst, die dazu konstruiert ist oder leicht dazu umgebaut werden kann, durch die Wirkung eines Sprengstoffs ein Projektil abzufeuern, besteht der Unterschied zwischen einer Feuerwaffe und einer Pistole darin, dass eine Pistole eine sehr handliche, kurze Feuerwaffe zur Verwendung in der Hand ist, die Kugeln oder Projektile verschießt , wie beispielsweise eine Handfeuerwaffe, ein Revolver oder eine Pistole.

Welche Gegenstände zählen als Schusswaffe?

Eine Schusswaffe ist ein Gerät, das Projektile (Geschosse) mittels Explosionsdruck oder Treibladung durch einen Lauf nach vorne schleudert, um damit zu jagen, verteidigen, signalisieren, Sport zu treiben oder zu spielen. Rechtlich werden auch wesentliche Teile wie Lauf oder Verschluss als Schusswaffen behandelt, und der Begriff umfasst nicht nur echte Feuerwaffen, sondern auch Nachbildungen sowie Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen, die funktionsfähig gemacht werden können. 

Welche Munitionsarten sind vom Waffengesetz erfaßt?

Patronenmunition: Hülsen mit Ladungen, die ein Geschoss enthalten, und Geschosse mit Eigenantrieb. Kartuschenmunition: Hülsen mit Ladungen, die kein Geschoss enthalten. Hülsenlose Munition: Ladung mit oder ohne Geschoss, wobei die Treibladung eine den Innenabmessungen einer Schusswaffe angepasste Form hat.

Welches Kaliber ist stärker, .45 oder 9 mm?

.45 ACP-Patronen sind bei Handfeuerwaffen sehr beliebt. Die 9-mm-Patrone gilt zwar im Allgemeinen als weniger leistungsstark als die .45 ACP , ist aber auch leichter und lässt sich bei schnellen Schussfolgen besser kontrollieren. Durch ihre geringere Größe eignet sie sich gut für verdeckt getragene Pistolen sowie für Subkompaktpistolen.

Sind .38 und .38 Special dasselbe?

.38 Smith & Wesson-Patronen sind nicht austauschbar und sollten niemals untereinander verwendet werden . .38 Special-Munition darf niemals in Waffen verschossen werden, die für .38 S&W eingerichtet sind. Der höhere Druck von .38 Special-Munition kann die Verwendung von .38 Special-Munition erschweren.

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