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Was sind Nervenstörungen?

Gefragt von: Luzie Hansen  |  Letzte Aktualisierung: 6. Juni 2026
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Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven. Störungen bzw. Erkrankungen des Gehirns, des Rückenmarks und der Nerven werden als neurologische Erkrankungen bezeichnet.

Wie merkt man eine Nervenstörung?

Veränderungen des Bewusstseins: Zum Beispiel Bewusstlosigkeit, Krampfanfälle oder Koma. Veränderungen der geistigen Fähigkeiten: Wortfindungsstörungen, gestörtes Sprachverständnis, Gedächtnisverlust, Konzentrationsstörungen, Vergessen, wie man Alltagsaufgaben durchführt. Änderungen des Verhaltens und der Emotionen.

Welche Symptome treten bei einer Nervensystemstörung auf?

Symptome eines gestörten Nervensystems sind vielfältig und umfassen neurologische Zeichen wie Lähmungen, Schwäche, Taubheitsgefühle, Sprachstörungen, Schwindel sowie vegetativ-autonome Beschwerden wie Herzklopfen, Schwitzen, Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen (Völlegefühl, Verstopfung) und Blasenfunktionsstörungen (Inkontinenz, Harnverhalt), oft begleitet von innerer Unruhe, Angst, Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen. 

Wie macht sich eine Nervenschädigung bemerkbar?

Eine Nervenschädigung macht sich durch eine Vielzahl von Symptomen bemerkbar, darunter Gefühlsstörungen wie Kribbeln, Taubheit oder Missempfindungen, Schmerzen (oft brennend oder elektrisierend), Muskelprobleme wie Schwäche, Krämpfe oder Lähmungen sowie Bewegungseinschränkungen und Koordinationsstörungen. Je nach betroffenem Nerv können auch Probleme mit der Blasen-/Darmfunktion, Sehstörungen oder Schwindel auftreten.
 

Welche Symptome treten bei einer Nervenkrankheit auf?

Eine Entzündung des Nervensystems kann Symptome wie Taubheitsgefühle, Kribbeln, Muskelschwäche, Sehstörungen und Lähmungen verursachen. Oft treten auch Müdigkeit, Kopfschmerzen und Konzentrationsprobleme auf - wie zum Beispiel bei Multipler Sklerose oder Meningitis.

Nervenschmerzen: Starke Schmerzen doch keine Hilfe? Mögliche Ursachen und was dagegen helfen könnte!

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Welche Krankheiten verursachen Nervenschäden?

Zahlreiche Krankheiten zerstören Nerven, darunter neurodegenerative Erkrankungen wie Multiple Sklerose (MS), Amyotrophe Lateralsklerose (ALS) und Parkinson, die Nervenzellen angreifen; Stoffwechselstörungen wie die diabetische Polyneuropathie, bei der Nerven durch Diabetes geschädigt werden; Entzündungen (z.B. durch Borreliose oder Gürtelrose); sowie Traumata, Schlaganfälle und autoimmune Angriffe, die Nervenfasern schädigen und zu Lähmungen, Gefühlsstörungen und kognitiven Ausfällen führen können.
 

Wie machen sich neurologische Probleme bemerkbar?

Neurologische Erkrankungen zeigen sich durch vielfältige Symptome wie Schmerzen, Schwindel, Kopfschmerzen, Taubheitsgefühle, Kribbeln, Lähmungen (Schwäche), Zittern, Koordinations- und Gleichgewichtsstörungen, Sehstörungen, Sprachprobleme sowie Bewusstseins-, Schlaf- und kognitive Störungen (Gedächtnis, Konzentration), die das Gehirn, Rückenmark, Nerven und Muskeln betreffen können, wobei bei akuten Anzeichen (z.B. Schlaganfall) sofort der Notarzt (112) gerufen werden sollte.
 

Wie stellt man eine Nervenschädigung fest?

Nervenschäden werden durch neurologische Untersuchungen wie Nervenleitgeschwindigkeitsmessungen (NLG) und Elektromyographie (EMG), bildgebende Verfahren wie MRT und Ultraschall (Nervensonographie), sowie Laboruntersuchungen (Blut, Liquor) und Biopsien festgestellt, um Funktion, Struktur und Ursache der Schädigung zu bestimmen. Einfache Symptome wie Kribbeln, Taubheit oder Muskelschwäche sind oft erste Hinweise, die von einem Arzt durch spezifische Tests abgeklärt werden müssen. 

Wie merke ich, dass mein Nervensystem überlastet ist?

Ein überlastetes Nervensystem zeigt sich durch psychische Symptome wie innere Unruhe, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und Schreckhaftigkeit, sowie durch körperliche Symptome wie Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Verdauungsprobleme, Schwitzen und erhöhte Infektanfälligkeit, da der Sympathikus dauerhaft überaktiv ist und der Körper nicht abschalten kann. 

Welche Symptome treten bei einer Nervenkrankheit in den Beinen auf?

Neuropathie in den Beinen, meist als Polyneuropathie, äußert sich durch Kribbeln, Brennen, Taubheit, Ameisenlaufen und Schmerzen, die oft in den Füßen beginnen und aufsteigen; typisch sind auch Muskelschwäche, Krämpfe, Gangunsicherheit und Fehl- oder Missempfindungen (Hitze/Kälte), da Nervenfasern geschädigt sind und die Informationsübertragung gestört ist, wobei Diabetes, Alkohol und Medikamente häufige Auslöser sind. Langfristig kann dies zu Muskelschwund und ernsten Verletzungen führen, eine genaue Diagnose und Behandlung der Ursache sind entscheidend.
 

Wie äußert sich ein schwaches Nervensystem?

Symptome schwacher Nerven sind vielfältig und umfassen innere Unruhe, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme, Herzklopfen, Magenbeschwerden und Muskelverspannungen. Auch Kribbeln, Taubheitsgefühle, Gangunsicherheit und Schmerzen (wie Kopf-, Rücken-, Nervenschmerzen) können auftreten. Oft fühlen sich Betroffene "unter Strom", erschöpft, überfordert und leicht aus der Fassung zu bringen, was zu Stimmungsschwankungen und körperlichen Reaktionen wie Schweißausbrüchen führen kann. 

Wie äußert sich eine Entzündung des Nervensystems?

Eine Entzündung des Nervensystems (wie {!nav}}Enzephalitis, {!nav}}Meningitis, oder {!nav}}Polyneuropathie) äußert sich durch Symptome wie Fieber, starke Kopfschmerzen, Verwirrung und Bewusstseinsstörungen (bei ZNS-Entzündungen) sowie Gefühlsstörungen (Kribbeln, Taubheit), Missempfindungen, Muskelschwäche, Lähmungen, Seh- oder Sprachstörungen und elektrisierende Schmerzen, oft begleitet von Müdigkeit und Konzentrationsproblemen. Die Symptome variieren je nach betroffenem Nerv oder Hirnregion, aber eine frühzeitige ärztliche Abklärung ist entscheidend.
 

Wie fühlt sich ein überlastetes Nervensystem an?

Ein überlastetes Nervensystem zeigt sich durch psychische Symptome wie innere Unruhe, Reizbarkeit, Schlafstörungen, Konzentrationsprobleme und Schreckhaftigkeit, sowie durch körperliche Symptome wie Muskelverspannungen, Kopfschmerzen, Herzklopfen, Verdauungsprobleme, Schwitzen und erhöhte Infektanfälligkeit, da der Sympathikus dauerhaft überaktiv ist und der Körper nicht abschalten kann. 

Wie kann man prüfen, ob die Nerven durch sind?

Elektroenzephalographie (EEG)

Die elektroenzephalographische Untersuchung (Enzephalographie, EEG) untersucht die Hirnströme, die bei verschiedenen Erkrankungen diagnostisch wichtige Informationen liefern können. Diese schmerzfreie Untersuchung dauert etwa eine Stunde.

Was hilft bei Nervenstörungen?

Hierzu gehören beispielsweise Medikamente, Akupunktur, Physiotherapie, Psychotherapie, Entspannungsverfahren, Patientenschulungen sowie die transkutane elektrische Nervenstimulation (TENS). In manchen Fällen ist eine Operation notwendig. Lesen Sie hier mehr darüber, was bei Nervenschmerzen hilft!

Wie lange dauert es, bis eine Nervenreizung verschwindet?

Eine Nervenreizung dauert sehr unterschiedlich lange, oft wenige Tage bis Wochen, kann aber bei stärkerer Schädigung oder chronischen Ursachen auch Monate andauern oder chronisch werden, abhängig von Ursache (z.B. kurzfristiger Druck vs. Bandscheibenvorfall) und Behandlung. Eine akute Reizung kann mit Therapie innerhalb von 4-6 Wochen abklingen, während Heilung nach Verletzungen Wochen bis Monate dauern kann. 

Was sind Warnsignale des Körpers?

Körperliche Warnsignale sind Zeichen von Überlastung, Stress oder Krankheit und umfassen Schmerzen (Kopf, Rücken, Muskeln), Verdauungsprobleme (Übelkeit, Durchfall), Kreislaufbeschwerden (Herzrasen, Bluthochdruck, Schwindel), Schlafstörungen, ständige Müdigkeit, Konzentrationsmangel sowie psychische Symptome wie Reizbarkeit und innere Unruhe. Auch Hautveränderungen, Haarausfall, Nagelveränderungen oder Zahnfleischprobleme können auf Probleme hinweisen und sollten beachtet werden.
 

Wie merkt man, dass das Nervensystem kaputt ist?

Symptome eines gestörten Nervensystems sind vielfältig und umfassen neurologische Zeichen wie Lähmungen, Schwäche, Taubheitsgefühle, Sprachstörungen, Schwindel sowie vegetativ-autonome Beschwerden wie Herzklopfen, Schwitzen, Schlafstörungen, Magen-Darm-Problemen (Völlegefühl, Verstopfung) und Blasenfunktionsstörungen (Inkontinenz, Harnverhalt), oft begleitet von innerer Unruhe, Angst, Kopfschmerzen und Konzentrationsproblemen. 

Wie lange dauert es bis das Nervensystem um sich zu erholen?

Solange keine bleibenden Schäden bestehen, kann sich die Sensibilität und Kraft wieder vollständig erholen. Dies kann jedoch mehrere Wochen bis Monate dauern. Wird ein Nerv genäht oder rekonstruiert, wachsen die Nervenfasern im Idealfall ungefähr 1 mm pro Tag nach.

Kann man Nervenschäden im Blut feststellen?

Was Blutwerte über Nervenschäden verraten können

Zwar lässt sich eine Nervenschädigung nicht direkt im Blut nachweisen, doch geben verschiedene Laborparameter Hinweise auf mögliche Ursachen oder Begleiterkrankungen.

Was sind die 10 häufigsten neurologischen Erkrankungen?

Die zehn häufigsten neurologischen Erkrankungen

  • Kopfschmerzen und Migräne. ...
  • Chronische Rückenschmerzen. ...
  • Ischämischer Schlaganfall. ...
  • Epilepsie. ...
  • Demenzen. ...
  • Parkinson-Krankheit. ...
  • Schädel-Hirntrauma und Querschnittslähmungen. ...
  • Multiple Sklerose.

Welche Symptome treten bei Nervenschädigung auf?

Symptome einer Nervenschädigung (Neuropathie) sind vielfältig und umfassen oft Taubheitsgefühle, Kribbeln, Brennen und stechende Schmerzen, besonders in Händen und Füßen, sowie Muskelschwäche, Gangunsicherheit und Gleichgewichtsprobleme. Auch Probleme mit der Blase, dem Darm, Schwindel, Schlafstörungen und Veränderungen im Schmerz- und Temperaturempfinden können auftreten, je nachdem, welche Nerven (sensible, motorische, vegetative) betroffen sind.
 

Was sind die fünf Ursachen neurologischer Störungen?

Einteilung der neurologischen Erkrankungen

Bekannte Ursachen sind beispielsweise Genmutationen, Verletzungen, Gefäßerkrankungen, Autoimmunerkrankungen, Infektionen oder Tumorerkrankungen.

Woran erkennt man, ob man neurologische Probleme hat?

Zu den wichtigsten Symptomen, auf die Sie achten sollten, gehören plötzliche, starke Kopfschmerzen, unerklärliche Taubheitsgefühle oder Kribbeln, Sehstörungen, kognitive Beeinträchtigungen, Muskelschwäche, Zittern, Gleichgewichtsstörungen, Sprachschwierigkeiten und Krampfanfälle . Diese können auf ernsthafte neurologische Erkrankungen hinweisen, die eine sofortige ärztliche Behandlung erfordern.

Wann sollte man zu einem Neurologen gehen?

Sie sollten zum Neurologen gehen, wenn Sie anhaltende Symptome wie Kopfschmerzen, Schwindel, Lähmungen, Zittern, Sehstörungen, Taubheitsgefühle, Gangunsicherheit oder Sprachproblemen haben, um Erkrankungen des Nervensystems (Gehirn, Rückenmark, Nerven) abklären zu lassen, wobei ein akuter Schlaganfall ein Notfall (112) ist. Eine Überweisung erfolgt meist über den Hausarzt, der die ersten Anzeichen erkennt und die Notwendigkeit einer spezialisierten Untersuchung feststellt. 

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