Zum Inhalt springen

Was sind die besten Milchsäurezäpfchen?

Gefragt von: Frau Maren Wieland  |  Letzte Aktualisierung: 3. November 2026
sternezahl: 4.8/5 (1 sternebewertungen)

Vagisan Milchsäure ist gut verträglich und die Vaginalzäpfchen können auch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit angewendet werden. Bei Neigung zu wiederholten Scheideninfektionen ist auch eine Langzeitbehandlung mit Vagisan Milchsäure möglich, die Anwendung erfolgt dann 2-3 Mal wöchentlich.

Welche Milchsäure ist am besten?

Es gibt nicht "die eine beste" Milchsäure, da verschiedene Arten für unterschiedliche Zwecke wichtig sind: Für die Vaginalgesundheit sind (S)-Milchsäure und spezielle Stämme wie Lactobacillus rhamnosus GR-1 und Lactobacillus reuteri RC-14 ideal, um den pH-Wert zu stabilisieren, während Fermentierte Lebensmittel wie Joghurt oder Sauerkraut allgemeine Milchsäurebakterien liefern und in der Lebensmittelindustrie Milchsäure zur Konservierung dient. Die beste Wahl hängt also davon ab, ob Sie die Scheidenflora unterstützen (z.B. mit Vagisan oder Lactofem), den pH-Wert beim Brauen anpassen oder einfach Milchsäurebakterien über die Nahrung aufnehmen möchten.
 

Welche Milchsäurepräparate sind gut für die Scheide?

Milchsäurepräparate für die Scheide (Vaginalkapseln, Zäpfchen, Gele) dienen dazu, die natürliche Scheidenflora aufzubauen und das saure Milieu (niedriger pH-Wert) wiederherzustellen, was Infektionen vorbeugend wirkt, oft nach Antibiotika oder bei wiederkehrenden Problemen. Sie enthalten entweder lebende Milchsäurebakterien (Laktobazillen) oder Milchsäure selbst, um die vorhandenen Bakterien zu unterstützen. Die Anwendung erfolgt meist abends vaginal, nach Anleitung des Herstellers, und hilft, Infektionen wie bakterielle Vaginose oder Pilzinfektionen (in Kombination mit Antipilzmitteln) zu bekämpfen. 

Welche Zäpfchen für Scheidenflora aufbauen?

Vagisan Milchsäure sind Vaginalzäpfchen, die ein Milchsäure-Natriumlactat-Gemisch enthalten. Sie werden zur Erhaltung und Wiederherstellung eines natürlichen Säurewertes (pH-Wert) in der Scheide angewandt. Dieser liegt normalerweise bei 3,8 bis 4,4.

Was ist das beste Mittel, um die Scheidenflora aufzubauen?

Viel Zucker in der Ernährung kann schädlichen Bakterien in Deiner Scheidenflora den perfekten Nährboden liefern. Tipp: Setze stattdessen auf probiotische Lebensmittel wie Joghurt, Sauerkraut oder Kefir. Sie stärken Deinen Körper von innen und unterstützen die Milchsäurebakterien.

Wissen to go: Milchsäure oder Milchsäurebakterien I (18.07.2023)

23 verwandte Fragen gefunden

Wie fühlt es sich an, wenn die Scheidenflora gestört ist?

Mögliche Symptome bei gestörter Scheidenflora:

Rötungen oder Schwellungen im Intimbereich. veränderter Ausfluss, zum Beispiel weißlich, krümelig oder unangenehm riechend. Unterleibsschmerzen. ständiger Harndrang und Schmerzen beim Wasserlassen.

Warum ständig bakterielle Scheideninfektion?

Bakterielle Infektionen der Scheide werden durch ein Ungleichgewicht der natürlichen Scheidenflora begünstigt. Ursachen für ein solches Ungleichgewicht können häufiger Geschlechtsverkehr, Therapie mit Antibiotika oder ein Östrogenmangel sein.

Wie lange braucht die Scheidenflora, um sich zu regenerieren?

Der Wiederaufbau der Scheidenflora dauert individuell wenige Tage bis mehrere Monate, abhängig von der Ursache der Störung, dem allgemeinen Gesundheitszustand und der Behandlung. Leichte Irritationen können sich in Tagen regenerieren, während eine gestörte Flora nach Antibiotika oder Infektionen Wochen bis Monate dauern kann, bis sich das natürliche Gleichgewicht wieder stabilisiert hat, was oft durch Milchsäurepräparate unterstützt wird.
 

Was sind die besten Scheidenzäpfchen?

Ein sehr bekanntes und beliebtes Mittel jedoch ist Vagisan. Vagisan gibt es sowohl als Scheidenzäpfchen als auch als Feuchtcreme oder Tablette. Vagisan gibt es ebenfalls als Kombi Pack. Ein sehr gängiges Produkt ist zum Beispiel Vagisan Feuchtcreme Cremolum, ein Scheidenzäpfchen das aus Cremolum besteht.

Wie oft kann ich Vagisan Milchsäure Zäpfchen verwenden?

Man verwendet Vagisan Milchsäure Zäpfchen meist für 5–7 Tage, einmal abends tief in die Scheide eingeführt, als Kur zur Wiederherstellung der natürlichen Balance. Zur langfristigen Erhaltung kann die Anwendung auf 2–3 Mal pro Woche (ebenfalls abends) reduziert werden, besonders bei Neigung zu Infektionen. 

Welche Milchsäurezäpfchen sind gut?

Produkteigenschaften. Vagisan Milchsäure Zäpfchen sind gut verträglich und können auch während der Schwangerschaft und in der Stillzeit angewendet werden. Bei Neigung zu wiederholten Scheideninfektionen ist auch eine Langzeitbehandlung mit Vagisan Milchsäure unbedenklich.

Wie oft darf man eine Milchsäurekur machen?

Eine Milchsäurekur wird meist als 5- bis 7-tägige Kur angewendet, idealerweise täglich abends. Zur Vorbeugung kann sie monatlich für 2-3 Tage nach der Menstruation oder bei Neigung zu Infektionen wiederholt werden, um das Scheidenmilieu zu stabilisieren. Die Anwendung erfolgt abends mit einem Applikator tief in die Scheide.
 

Was empfehlen Frauenärzte bei Scheidentrockenheit?

Scheidentrockenheit lässt sich gut behandeln

Gleitmittel, spezielle Feuchtigkeitscremes für den Intimbereich, Probiotika und manchmal auch Medikamente mit Hormonen können die Symptome lindern.

Welche Zäpfchen mit Milchsäurebakterien gibt es für die Scheide?

Milchsäurebakterien Zäpfchen können bei verschiedenen vaginalen Beschwerden unterstützend eingesetzt werden und dienen zur Wiederherstellung und Aufrechterhaltung eines physiologischen pH-Wertes der Vagina. Sie unterstützen die Regeneration der Intimflora und können zur Vorbeugung vor zukünftigen Beschwerden dienen.

Welches ist das mildeste Milchsäureserum?

Sanfteste Option: Paula's Choice 6% Mandelsäure + 2% Milchsäure Flüssig-Peeling . Diese Mischung aus Mandel- und Milchsäure ist ideal für empfindliche Haut, mildert feine Linien und sorgt gleichzeitig für einen sanften Peeling-Effekt. Dr. Mian lobt die reizarme Formel und die feuchtigkeitsspendende Wirkung.

Ist Vagisan ProbioFlora Milchsäurebakterien dasselbe wie Döderlein-Bakterien?

"Döderlein" ist der Überbegriff für die wichtigen Milchsäurebakterien, die die Scheidenflora gesund halten, während Vagisan eine bekannte Marke ist, die verschiedene Produkte (wie Vagisan ProbioFlora) anbietet, die genau diese Döderlein-Bakterien (Laktobazillen) enthalten, um das Scheidenmilieu zu unterstützen; die Wahl hängt davon ab, ob Sie ein generisches Präparat oder ein spezifisches Markenprodukt suchen, wobei Vagisan oft als Medikament zugelassen ist und auch ein breites Sortiment für Intimpflege bietet.
 

Welche Zäpfchen kann ich in der Scheide verwenden?

Scheidenzäpfchen (auch Vaginalzäpfchen genannt) sind Medikamente oder Pflegeprodukte in Zäpfchenform, die in die Scheide eingeführt werden, um diverse Probleme wie Trockenheit (mit Feuchtigkeitspflege wie Hyaluronsäure), Infektionen (z.B. Pilz, bakterielle Vaginose mit Antibiotika oder Milchsäure) zu behandeln oder zur Verhütung (mit Spermiziden) eingesetzt werden; sie schmelzen in der Scheide und geben ihre Wirkstoffe ab. Zur Anwendung werden sie oft abends eingeführt und eine Slipeinlage kann Flecken verhindern. 

Welche östrogenhaltigen Zäpfchen gibt es?

Östrogenhaltige Zäpfchen, meist mit dem Wirkstoff Estriol, sind eine lokale Hormonersatztherapie zur Behandlung von Beschwerden durch Östrogenmangel in den Wechseljahren, wie Scheidentrockenheit (vaginale Atrophie), Juckreiz, Brennen und Schmerzen beim Geschlechtsverkehr (Dyspareunie). Sie wirken direkt in der Scheide, um die Schleimhäute zu stärken und zu befeuchten und werden oft als tägliche Behandlung in den ersten Wochen und dann 2x wöchentlich zur Erhaltung angewendet. Präparate wie OeKolp® sind gängige Beispiele, die die Lebensqualität verbessern können, indem sie die natürliche Feuchtigkeit und Elastizität wiederherstellen. 

Was ist besser, Vagisan Creme oder Zäpfchen?

Besser ist nicht pauschal zu sagen, Creme (oft äußerlich/innen) und Zäpfchen (innen) haben unterschiedliche Schwerpunkte: Creme spendet Feuchtigkeit und Linderung bei Juckreiz/Brennen, während Zäpfchen (besonders Milchsäure) das Scheidenmilieu stabilisieren und Infektionen vorbeugen; die Kombi-Packungen (z.B. FeuchtCreme Kombi oder Myko Kombi) bieten oft beide Komponenten für eine umfassendere Behandlung bei Trockenheit und Infektionen. Die Wahl hängt vom Problem ab: Trockenheit eher Creme, Milieu-Störung eher Zäpfchen, kombiniert bei beidem. 

Welche Präparate eignen sich zum Aufbau der Scheidenflora?

In den Vaginalkapseln Vagisan ProbioFlora Milchsäure-Bakterien sind Milchsäurebakterien (Laktobazillen) enthalten; ihre Anwendung ist vor allem dann sinnvoll, wenn die Scheidenflora nachhaltig gestört ist und wieder aufgebaut werden soll.

Kann Milchsäure Scheidenpilz begünstigen?

Nein, Milchsäure an sich begünstigt Scheidenpilz nicht direkt, aber eine gestörte Scheidenflora, die zu wenig Milchsäurebakterien hat, schafft ein Milieu, in dem Pilze wie Candida albicans gut gedeihen können. Eine Überdosierung von Milchsäure oder unsachgemäße Anwendung kann das natürliche Gleichgewicht stören. Wichtig ist die gesunde Balance: Milchsäurebakterien produzieren Milchsäure, die ein saures Milieu (niedriger pH-Wert) schafft, das Pilze hemmt. Wenn dieses Gleichgewicht durch Faktoren wie Antibiotika gestört wird, können Pilze überhandnehmen und eine Infektion auslösen. 

Woher bekommt man eine bakterielle Scheidenentzündung?

Psychosozialer Stress gilt als bedeutender Risikofaktor für das Auftreten einer bakterielle Vaginose. Geschlechtsverkehr ist wahrscheinlich der vorrangige Verursacher der Erkrankung.

Wo holt man sich eine bakterielle Infektion?

Bakterielle Infektionen sind Erkrankungen, die durch Bakterien ausgelöst werden. Diese dringen beispielsweise über die Atemwege, Harnröhre, Haut oder durch die Einnahme verdorbener oder verunreinigter Lebensmittel in den menschlichen Körper ein.

Warum brennt Milchsäure in der Scheide?

Milchsäure brennt in der Scheide meist durch eine gestörte Scheidenflora, wenn zu wenig Milchsäurebakterien vorhanden sind, was den pH-Wert erhöht und Infektionen begünstigt, oder durch eine Pilzinfektion (Scheidenpilz), da dieser sich in saurer Umgebung gut vermehrt und eine gereizte Schleimhaut durch Milchsäure brennen kann, insbesondere nach der Anwendung von Milchsäureprodukten, die einen niedrigen pH-Wert haben. Auch äußere Reizungen durch Hygieneartikel, Allergien oder eine Blasenentzündung können die Ursache sein, die ärztlich abgeklärt werden sollte. 

Ist ein Fischgeruch im Intimbereich normal?

Ein fischiger Geruch im Intimbereich deutet meist auf eine bakterielle Vaginose (BV) hin, eine Störung der Vaginalflora, bei der schädliche Bakterien die Milchsäurebakterien verdrängen, was zu einem veränderten, oft fischig riechenden Ausfluss (gräulich, dünn) führt. Seltener können auch andere Infektionen wie Trichomonaden eine Rolle spielen. Bei anhaltendem Geruch oder zusätzlichen Symptomen wie Juckreiz oder Brennen sollte ein Arzt aufgesucht werden, um die Ursache zu klären und eine geeignete Behandlung (oft mit Antibiotika oder speziellen Gels) zu finden, besonders während der Schwangerschaft.
 

← Vorheriger Artikel
Wann kommt vor sondern ein Komma?
Nächster Artikel →
Wie viel Flohsamen bei Reizdarm?