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Was sind 6 Halbtonschritte?

Gefragt von: Bernard Reich  |  Letzte Aktualisierung: 24. Februar 2026
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Sechs Halbtonschritte bilden das Intervall des Tritonus, auch bekannt als übermäßige Quarte (ü4) oder verminderte Quinte (v5), das die Oktave genau halbiert und musikalisch als besonders dissonant gilt. Beispiele sind der Abstand von C zu Fis (eine übermäßige Quarte) oder von Dis zu A (eine verminderte Quinte).

Welche Intervalle haben 6 Halbtonschritte?

Der Tritonus liegt zwischen Quarte und Quinte und hat 6 Halbtonschritte. Er teilt die Oktave genau in der Mitte, weshalb er sein eigenes Komplementärintervall ist. Vom Grundton aus lässt er sich ausschließlich mit einem Vorzeichen notieren (übermäßige Quarte ü4 oder verminderte Quinte v5).

Was sind 6 Halbtöne?

In der gleichstufigen Stimmung mit zwölf Tönen bilden die übermäßige Quarte und die verminderte Quinte das Intervall, das als Tritonus bezeichnet wird und aus sechs Halbtönen (d. h. einer halben Oktave ) besteht.

Wie heißen 7 Halbtonschritte?

Reine Quinte (7 Halbtonschritte) Reine Oktave (12 Halbtonschritte)

Was sind Halbtonschritte?

Ein Halbtonschritt ist also der kleinste mögliche Abstand zwischen zwei Tönen. Folglich ist ein Ganztonschritt dann ein Schritt von einer weißen zu einer direkt benachbarten weißen Taste, wenn zwischen den beiden Tasten eine schwarze Taste liegt.

Intervalle bestimmen: große vs. kleine Sekunde - Ganztonschritt vs. Halbtonschritt

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Wie lauten die Eselsbrücken für Moll?

Merksätze für den Moll-Quintenzirkel

Für die Moll-Kreuztonarten: Ein Hund fischte cischend Giselas Disk. Und für die Moll-B-Tonarten: Der große clevere Franz bringt Essen.

Was ist ein Halbton?

Die kleinste musikalische Einheit

In der Musik ist ein Halbton der kleinste Schritt zwischen zwei Tönen. Auf dem Klavier oder Flügel bedeutet das: Jeder Halbtonschritt entspricht dem direkten Wechsel zur nächsten Taste – egal, ob weiß oder schwarz.

Welche 6 Töne hat die Bluestonleiter?

Töne. Die B-Bluestonleiter besteht aus B, Des, Es, Fes, F, As. Wichtige Intervalle sind die kleine Terz (B-Des), die verminderte Quint (B-Fes) und die reine Quint (B-F). Diese Intervalle erzeugen den charakteristischen Blues-Sound.

Welche Halbtöne gibt es?

Es gibt im Grunde nur einen physikalischen Halbton, den kleinsten Abstand zwischen zwei Tönen, aber in der Musik werden diese Abstände unterschiedlich benannt, wie z.B. als kleine Sekunde, übermäßige Prime, oder die spezifischen Halbtonschritte in Tonleitern (wie zwischen E-F und H-C in C-Dur), wobei die Zwölftontechnik sogar 12 verschiedene Halbtöne pro Oktave (c, cis, d, dis, e, f, fis, g, gis, a, ais, h) nutzt, die durch Vorzeichen erhöht oder erniedrigt werden können, um alle möglichen Halbton-Intervalle zu bilden.
 

Welche Tonstufe der Tonleiter ist die sechste?

Als Sexte, auch Sext (von lat. sextus: „der sechste“) bezeichnet man in der Musik ein Intervall, das sechs Tonstufen (also fünf Tonschritte) einer diatonischen, heptatonischen Tonleiter umspannt (z. B. C → A).

Zwischen welchen Tönen liegen die Halbtonschritte?

Zwischen zwei benachbarten weißen Tasten zählt man nur einen Halbtonschritt, wenn dazwischen keine schwarze Taste liegt. Das trifft also nur zwischen E und F, sowie zwischen H und C zu.

Wie erkenne ich Dur und Moll Tonleiter?

Der Dreiklang bei Dur besteht aus einer großen Terz (vier Halbtonschritte). Bei einer Moll-Tonleiter befinden sich die Halbtonschritte zwischen dem zweiten und dritten sowie zwischen dem fünften und sechsten Ton. Der Moll-Dreiklang besteht aus einer kleinen Terz (drei Halbtonschritte).

Wie erklärt man eine Terz einfach?

Grundsätzlich handelt es sich z. B. um eine Terz, wenn zwei Töne entweder auf benachbarten Notenlinien oder in den Zwischenräumen zwischen drei Notenlinien liegen. Auf dem Notenblatt kannst du dann zusätzlich bei einer Terz am Vorzeichen erkennen, ob diese groß oder klein ist.

Ist Blues Dur oder Moll?

Zunächst einmal gibt es nicht nur e i n e „Bluestonleiter“, sondern zwei: eine Dur- und eine Moll-Variante. Wenn jemand zu dir sagt: „Spiele eine Bluestonleiter“, dann ist wahrscheinlich die Moll-Variante gemeint, deshalb steht sie auch hier an erster Stelle. Blues-Tonleitern sind in der Musik sehr verbreitet.

Welche Akkorde sind typisch für Blues?

Das Fundament – Die 3 wichtigsten Blues-Akkorde

Für einen einfachen Blues in C-Dur sind das: C7 (Stufe I - die Tonika): C – E – G – B♭ F7 (Stufe IV - die Subdominante): F – A – C – E♭ G7 (Stufe V - die Dominante): G – B – D – F.

Was ist ein Halbtonschritt einfach erklärt?

Ein Halbtonschritt ist der kleinstmögliche Abstand zwischen zwei Tönen in unserem traditionellen westlichen Tonsystem. In anderen Tonsystemen gibt es auch noch kleinere Tonabstände. Auf dem Klavier ist es ganz einfach, Halbtonschritte zu finden.

Sind B und h der gleiche Ton?

H (oder h) dient in der Musik im deutschsprachigen Raum und in einigen anderen europäischen Ländern als Tonbuchstabe für das ehemals als b quadratum notierte B, also den Ton, der einen Ganzton über dem Ton A und einen Halbton unter dem Ton C liegt.

Wie heißen die 12 Halbtöne?

Die zwölf Halbtöne in dem gewählten Beispiel heißen c, cis, d, dis, e, f, fis, g, gis, a, ais, h. Der Komponist legt nun beispielsweise fest, dass diese Töne in der Reihenfolge f-a-cis-d-e-ais-fis-h-dis-g-c-gis erklingen sollen.

Welche Eselsbrücken gibt es für die Tonleiter?

Für die anderen gibt es Merksätze als Eselsbrücken. Für die Dur-Tonarten mit #-Vorzeichen gilt: ‚Geh Du Alter Esel Hole FISche' – die Tonarten heißen: G, D, A, E, H, Fis. Für die Moll-Tonarten mit #-Vorzeichen hilft: e-Moll (1 Kreuz)

Welche Eselsbrücken gibt es?

Eine Eselsbrücken-Liste ist eine Sammlung von Merksätzen, Reimen oder Bildern, um sich schwierige Informationen wie Rechtschreibung (z. B. "Wer nämlich mit h schreibt, ist dämlich"), Geschichte (z. B. "753 – Rom schlüpft aus dem Ei"), Geografie ("Nie ohne Seife waschen" für Himmelsrichtungen) oder Musik (Quintenzirkel) leichter zu merken, wobei sie oft Themenbereiche wie Natur, Geschichte, Sprachen und Erste Hilfe abdecken. Sie funktionieren durch Verknüpfungen, Reime oder Akronyme, die das Gehirn leichter speichert.