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Was sagt Martin Rütter zur Kastration?

Gefragt von: Daniela Reichel-Kirsch  |  Letzte Aktualisierung: 15. August 2026
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Martin Rütter sieht die Kastration differenziert: Sie ist kein Allheilmittel, ersetzt keine Erziehung und löst nicht alle Probleme, besonders nicht bei Jagd- oder Futteraggression; oft hilft nur eine gute Erziehung. Sinnvoll kann sie bei stark sexuell motivierten Problemen (Hypersexualität, Stress, Streunen) sein, um dem Hund ein gesellschaftsfähiges Leben zu ermöglichen, muss aber immer durch Training ergänzt werden, da erlernte Verhaltensmuster bleiben. Rütter betont, die Entscheidung für oder gegen eine Kastration muss individuell nach Ursachenforschung mit dem Tierarzt getroffen werden, wobei ein Kastrationschip als „Testlauf“ dienen kann.

Was sagt Martin Rütter zum kastrieren?

Nebenbei können gesundheitliche Risiken ausgeschlossen werden. Vorweg soll gesagt sein, dass ich seit jeher mit Hunden aus dem Tierschutz zusammenlebe. Kastration war für mich immer ein logischer Eingriff zur Fortpflanzungsvermeidung und obendrein ein Grund, um meinen Hunden jeglichen potenziellen "Stress" zu nehmen.

Ist es sinnvoll, seinen Hund zu kastrieren?

Tatsächlich kann das Risiko für bestimmte Tumore gesenkt werden, wenn der Hund kastriert wurde. Bei Rüden wird die Gefahr von Hodenkrebs und Erkrankungen der Prostata, bei Hündinnen die Gefahr einer lebensbedrohlichen Vereiterung der Gebärmutter und von bestimmten Tumorarten (Gesäugetumore) vermindert.

Ist Martin Rütter sterilisiert?

Hundeprofi Martin Rütter: „Während MEINER Sterilisation sprach der Arzt über SEINEN Hund“ Das ging ihm echt auf die Eier! Hundeprofi und 4-fach-Papi Martin Rütter (42, Vox) hat sich sterilisieren lassen.

Was spricht gegen eine Kastration bei Hündinnen?

Die Nachteile der operativen Kastration sind zunächst die OP und die Narkose selbst, da hier wie bei jeder Operation Komplikationen auftreten können. Ein weiterer Nachteil sind mögliche Folgeerkrankungen, die in Zusammenhang zur Kastration und dem Zeitpunkt der OP gesetzt werden können.

Kastration ist kein Allheilmittel | Martin Rütter

18 verwandte Fragen gefunden

Ist es gesund, eine Hündin nicht zu kastrieren?

Jeder Laufzyklus einer unkastrierten Hündin erhöht ihr Risiko für Brustkrebs . Unkastrierte Hündinnen sind außerdem gefährdet, an einer Gebärmutterentzündung (Pyometra) zu erkranken. Pyometra ist lebensbedrohlich und erfordert eine sofortige Kastration.

Welche Alternativen gibt es zur Kastration einer Hündin?

Bei der Hündin gibt es als Alternative zur herkömmlichen Kastration den Hormonchip oder die Hormonspritze. Damit wird die Läufigkeit verhindet. Durch Hormonspritzen in regelmäßigen Abständen gibt es jedoch auch unangenehme Nebenwirkungen. Langfristig kann diese Methode nicht empfohlen werden.

Was heißt "nein" auf Hundesprache?

Das Kommando „Nein“ beim Hund dient als Abbruchsignal, um unerwünschtes Verhalten sofort zu stoppen, z. B. das Anspringen oder das Fressen vom Boden. Trainiert wird es oft mit dem „Nimm-Nein-Spiel“: Biete ein Leckerli, sag „Nein“, schließe die Hand, wenn er es nimmt; wenn er aufgibt, belohne ihn aus der anderen Hand. Wichtig sind eine klare Stimme, das richtige Timing, eine konsequente Handlung (z. B. Hand schließen) und das sofortige Belohnen des erwünschten Abbruchverhaltens (z. B. Blickkontakt suchen), um dem Hund zu zeigen, was stattdessen richtig ist.
 

Was sagt Martin Rütter über Cesar Millan?

Im Gespräch mit der «Nordwestschweiz» sagt der 47-jährige Martin Rütter, dass er Cesar Millan nicht als Konkurrenten sehe. Mit dessen Methoden habe er nichts am Hut. «Millan vertritt Thesen, die wissenschaftlich längst überholt sind, und praktiziert Methoden, die vom Tierschutz verurteilt werden.»

Was ist der größte Liebesbeweis eines Hundes?

Der größte Liebesbeweis eines Hundes ist seine bedingungslose Nähe und das tiefe Vertrauen, das er dir schenkt, indem er sich fallen lässt, dir verletzliche Bereiche wie den Bauch zeigt, dir in die Augen schaut (was die Oxytocin-Ausschüttung fördert) und einfach nur bei dir sein will – er sucht deine Gesellschaft und fühlt sich sicher und geborgen, was eine starke Bindung signalisiert.
 

Wann sollte eine Hündin kastriert werden?

Eine Hündin sollte idealerweise nach ihrer ersten Läufigkeit und in der hormonellen Ruhephase (etwa 2-3 Monate nach der Blutung) kastriert werden, da dies die körperliche und geistige Entwicklung abgeschlossen hat, das Risiko für Gesäugetumore aber noch gering ist; der genaue Zeitpunkt hängt stark von Rasse und individueller Entwicklung ab, weshalb eine Beratung mit dem Tierarzt unerlässlich ist. Eine zu frühe Kastration kann Verhaltensprobleme und Gelenkprobleme verursachen, während eine zu späte Kastration das Tumorrrisiko erhöht.
 

Wann ist es zu spät für eine Kastration eines Hundes?

Wann ist es zu spät, seinen Hund zu kastrieren? Eine Kastration ist grundsätzlich immer möglich, wenn der behandelnde Tierarzt oder die Tierärztin zustimmen. Bei älteren Hunden besteht allerdings ein höheres Risiko für Komplikationen.

Wie hoch ist die Sterberate bei der Kastration eines Hundes?

Die Sterberate bei der Kastration eines Hundes ist extrem niedrig, liegt bei deutlich unter 1 Prozent, da es sich um einen routinemäßigen Eingriff handelt, aber Narkosekomplikationen oder unerwartete Vorerkrankungen können Risiken darstellen; erfahrene Tierärzte und eine gute Vorbereitung minimieren diese Risiken erheblich. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren wie Rasse, Alter und Gesundheitszustand des Hundes ab, da es auch Langzeitrisiken wie Übergewicht oder Inkontinenz gibt, aber auch Vorteile wie Schutz vor bestimmten Krebsarten und Gebärmutterentzündungen (bei Hündinnen).
 

Was ist besser, einen Hund kastrieren oder nicht?

Eine Kastration reduziert weiterhin das Risiko nahezu gegen Null, dass eine Hündin im Laufe ihres Lebens einen Tumor am Gesäuge entwickelt. Damit diese Gefahr durch die Kastration deutlich gesenkt wird, muss die Hündin allerdings möglichst früh kastriert werden.

Was bedeutet die 3-3-3 Regel bei Hunden?

Die 3-3-3-Regel ist eine Faustregel für die Eingewöhnung von Adoptivhunden und besagt, dass ein Hund nach 3 Tagen (Orientierung), 3 Wochen (Routinen verstehen) und 3 Monaten (echtes Vertrauen, sich fallen lassen) verschiedene Phasen durchläuft, wobei Geduld entscheidend ist. In den ersten 3 Tagen ist der Hund meist überwältigt und unsicher, nach 3 Wochen kennt er die grundlegenden Abläufe, und nach 3 Monaten hat er sich vollständig eingelebt und zeigt sein wahres Wesen.
 

Wo sollte ein Hund nachts schlafen Martin Rütter?

Laut Martin Rütter sollte der Schlafplatz des Hundes ein sicherer, ruhiger Rückzugsort sein, idealerweise im Schlafzimmer oder zumindest in der Nähe der Menschen, da es ein großer Fehler sei, ihn im Flur "geparkt" zu wissen, wo er sich als Türsteher fühlt; der Hund sollte im Bett schlafen dürfen, da dies die Bindung stärkt und gesundheitliche Vorteile bringen kann, solange er einen festen Platz hat, wo er sich sicher und ungestört fühlt.
 

Was für eine Krankheit hat Martin Rütter?

Martin Rütter ist nicht aktuell schwer krank, hat aber öffentlich über zwei gesundheitliche Themen gesprochen: Er litt vor Jahren am "Broken-Heart-Syndrom", einer stressbedingten Herzmuskel-Funktionsstörung, und hat seit 2025 öffentlich gemacht, dass er an Misophonie leidet, einer Überempfindlichkeit gegenüber bestimmten Geräuschen, was ihm im Alltag zu schaffen macht. 

Was empfiehlt Martin Rütter, Halsband oder Geschirr?

Um Verletzungen im Halsbereich vorzubeugen, sollte bei ihnen eher ein Geschirr als ein Halsband verwendet werden. Lydia Müller, Inhaberin der Martin Rütter DOGS Trier/Wittlich, sagt dazu in einem Interview: „Im Alltag empfiehlt es sich, beide Hilfsmittel zu nutzen.

Welches Hundefutter ist Platz 1?

Testsieger mit der einzigen „Sehr gut“-Bewertung im gesamten Test ist das Hundefutter Sunny Hills Premium Softbrocken von 4Paws. Es überzeugt vor allem in der am stärksten gewichteten Testkategorie Ernährungsphysiologische Qualität (60 % der Testnote) mit einer glatten 1,0.

Wie sagt man in Hundesprache "Ich Liebe dich"?

In Hundesprache "Ich liebe dich" zu sagen, bedeutet, Vertrauen und Zuneigung durch Körpersprache, Blickkontakt und sanfte Berührungen zu zeigen, ähnlich wie Hunde es tun: mit liebevollen Blicken, die das Oxytocin-Hormon freisetzen, sich anlehnen, Kontaktliegen, sanftes Kraulen (besonders Brust, Hals) und das Hochziehen der Augenbrauen. Wichtig ist, dem Hund Sicherheit zu geben, ihm zuzuhören und seine Signale zu deuten, damit er sich geliebt und sicher fühlt. 

Was bedeutet es, wenn der Hund die Pfote auf einen legt?

Wenn ein Hund seine Pfote auf dich legt, bedeutet das meistens, dass er Aufmerksamkeit, Zuneigung oder Zuwendung sucht, ähnlich einem "Ich hab dich lieb" oder einer Spielaufforderung, besonders wenn er entspannt ist; es kann aber auch ein Ausdruck von Unsicherheit, Angst oder Unwohlsein sein, was sich oft in Körpersprache wie angelegten Ohren oder Zittern zeigt. Die genaue Bedeutung hängt stark vom Kontext und der restlichen Körpersprache ab, da es von Hunger über Trost bis zu Stress reichen kann, aber grundlegend fordert er damit deine Reaktion ein.
 

Was ist die 20-40 Regelung bei Hunden?

Ein "20/40-Hund" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen großen Hund, der in einigen deutschen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gesetzlich definiert wird: Erreicht ein Hund ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm ODER ein Gewicht von mindestens 20 kg, gilt er als 20/40-Hund. Halter solcher Hunde müssen oft einen Sachkundenachweis erbringen und den Hund bei der Behörde melden, da sie besondere Auflagen erfüllen müssen.
 

Ist eine Kastration bei Hündinnen sinnvoll?

Die Entscheidung zur Kastration einer Hündin ist eine individuelle Abwägung zwischen Vorteilen (keine Trächtigkeit/Läufigkeit, geringeres Risiko für Pyometra/Gesäugetumore) und Nachteilen (Risiko für Harninkontinenz, Übergewicht, Fell-/Verhaltensänderungen) und muss vom Tierarzt begleitet werden; medizinische Notwendigkeit besteht nicht immer, aber Verhindern von Krankheiten oder unerwünschter Trächtigkeit kann ein Grund sein. 

Wie kann man einen Hund natürlich entwurmen?

Man kann ihn unterstützen, indem man regelmäßig wurmwidrige Nahrungsmittel unters Futter mischt, wie Kokosöl, Kokosflocken oder gemahlene Kürbiskerne. Probleme mit Endoparasiten fangen erst dann an, wenn man das natürliche Schutzschild des Verdauungstraktes zerstört – mit zu viel Chemie.

Wie verändert sich eine Hündin nach der Kastration?

Nach der Kastration einer Hündin können sich ihr Verhalten, ihr Fell und ihr Stoffwechsel ändern, was oft zu mehr Ruhe und Appetit führt, aber auch das Risiko für Übergewicht, Harninkontinenz und Fellprobleme (Welpenfell) erhöht, da Sexualhormone wegfallen. Die Hündin kann ausgeglichener werden, aber auch ängstlicher oder aggressiver, je nach individueller Veranlagung und hormonellen Umstellung, weshalb eine angepasste Fütterung und Bewegung wichtig sind.