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Was riecht stechend?

Gefragt von: Centa Müller  |  Letzte Aktualisierung: 4. Februar 2026
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Ein stechender Geruch wird oft durch Ammoniak (typisch für Urin, Reinigungsmittel, Silikondichtungen) verursacht, aber auch durch Lösungsmittel (Aceton in Abbeizmitteln, Farben, Lacke), Formaldehyd (in Möbeln, Bodenbelägen) oder Abbauprodukte von Mikroorganismen (Schimmel, verstopfte Siphons) sowie verwesende Kleintiere oder bestimmte Stoffwechselprodukte bei Krankheiten (z.B. Leber- oder Nierenprobleme). Auch Dehydrierung kann zu stechendem Urin führen.

Was ist stechender Geruch?

Stechender Geruch: Er entsteht oft durch zu wenig Flüssigkeit oder eine Harnwegsentzündung. Der Ammoniakgeruch kann ebenfalls auf Nieren- oder Leberprobleme hinweisen.

Was ist ein starker, stechender Geruch?

Etwas, das scharf ist, hat einen starken, stechenden Geruch oder Geschmack, der oft so intensiv ist, dass er unangenehm ist . Schärfe (nicht zählbares Substantiv [meist mit Possessivpronomen])

Was ist ein stechender Geruch?

„Stechend“ beschreibt einen Geschmack oder Geruch, der ein stechendes Gefühl hervorruft . „Was ist das für ein stechender Geruch?“ ist eine höfliche Art, darauf hinzuweisen, dass jemand im Raum Körpergeruch hat. Der Ursprung des Wortes „stechend“ liegt im lateinischen „pungere“, was so viel wie „stechen, brennen“ bedeutet. Ingwer und Senfkörner sind Beispiele für scharfe Gewürze.

Kann man riechen, wenn jemand krank ist?

Ja, Menschen können Krankheiten tatsächlich am Geruch erkennen, da Infektionen und Stoffwechselstörungen den Körpergeruch verändern; es gibt spezifische Gerüche, die auf Diabetes (süßlich/fruchtig), Nierenversagen (urinös), Leberprobleme (ammoniakartig) oder Infektionen (faulig/süßlich) hindeuten können, was auch durch die Nase unbewusst wahrgenommen wird und unser Immunsystem beeinflussen kann. 

Here are THREE cancer scents that people don't pay attention to! How does oncology smell?

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Welcher Geruch bei welcher Krankheit?

Krankheiten lassen sich am Geruch durch veränderte Körperausdünstungen oder Auscheidungen erkennen, wie fauliger Uringeruch bei Harnwegsinfekten, süßlich-fruchtige Noten bei bestimmten Bakterien (Staphylococcus) oder eine veränderte Wahrnehmung von Düften bei neurologischen Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer oder nach Virusinfektionen (z.B. Corona). Hunde können Krankheiten wie Krebs oder Diabetes erschnüffeln, während die Forschung an elektronischen "Nasen" arbeitet, um Geruchsprofile (Smellprints) für Diagnosen zu nutzen. 

Wie riecht ein Tumorzerfall?

Der Geruch beim Tumorzerfall, meist bei fortgeschrittenen Tumoren mit offenen Wunden (exulzerierende Tumorwunden), entsteht durch den Zerfall von Gewebe und bakterielle Infektionen. Er ist oft faulig und stark belastend, kann aber durch spezielle Wundauflagen mit Aktivkohle, gründliche Reinigung und Frischluft gemindert werden. Auch Medikamente oder spezielle Wundbehandlungen können helfen, den Geruch zu reduzieren und die Lebensqualität zu verbessern. 

Was verursacht stechenden Geruch?

Der Verzehr von Chili, Zwiebeln, Knoblauch und anderen scharfen Lebensmitteln kann bei manchen Menschen den Schweißgeruch verstärken. Auch ein übermäßiger Proteinkonsum kann den Körpergeruch beeinflussen.

Was hat einen stechenden Geruch?

Schwefelverbindungen wie Schwefelwasserstoff, Dimethylsulfid und Dimethyldisulfid sind bekannt für ihren stechenden Geruch und ihre sehr niedrige Geruchsschwelle.

Welcher Geruch kann auf eine Krankheit hinweisen?

Bei Nierenversagen kann der Atem nach Ammoniak oder Urin riechen . Schwere Lebererkrankungen können einen muffigen Geruch oder einen Geruch nach Knoblauch und faulen Eiern verursachen. Stoffe, die über das Blut transportiert werden, können auch über die Schweißdrüsen freigesetzt werden. Dies kann zu unangenehmem Geruch unter den Achseln und auf der Haut führen.

Was ist der ekligste Geruch der Welt?

Ethanthiol (C2H5SH) und Butanthiol (C4H9SeH) werden in der Datenbank des Guiness-Buch der Rekorde inoffiziell als die „am ekeligsten riechenden Moleküle der Welt“ angeführt und sind so ziemlich die heftigste Attacke, die man sich vorstellen kann.

Welche Chemikalien riechen unangenehm?

Einige Beispiele für übelriechende Chemikalien sind: Thiole (Mercaptane), Sulfide, Selenide, Amine, Phosphine, Buttersäure und Valeriansäure .

Was sind die 7 Gerüche?

Geruchscharakterisierung

Diese Klassen sind: 1) ätherisch, 2) kampferartig, 3) moschusartig, 4) blumig, 5) minzig, 6) scharf und 7) faulig .

Welcher Geruch deutet auf kranke Nieren?

Niereninsuffizienz bewirkt einen urin- oder ammoniakartigen Geruch des Atems. Schwerwiegender, unkontrollierter Diabetes mellitus löst einen nach Nagellackentferner (Aceton) riechenden Mundgeruch aus.

Wie sagt man höflich, dass jemand stinkt?

Senden Sie "Ich"- und keine "Wir"-Botschaften, auch wenn sie im Namen aller im Raum sprechen. Sie würden damit aber bereits signalisieren, dass über den Kollegen bereits getuschelt wird. Dann sagen Sie: "Ich finde, du hast einen sehr starken Körpergeruch und ich würde mir wünschen, dass du ein Deo benutzt."

Was ist der Lebergeruch?

Ein "Lebergeruch" (Foetor hepaticus) ist ein süßlich-muffiger oder nach Azeton/Obst riechender Atem, der bei schweren Leberschäden wie Zirrhose oder Leberversagen auftritt, weil die Leber Giftstoffe (wie Ammoniak, Mercaptane) nicht mehr entgiften kann und diese ins Blut gelangen und ausgeatmet werden. Dieser Atemgeruch ist ein wichtiges, aber spätes Zeichen für eine fortgeschrittene Lebererkrankung und tritt oft zusammen mit anderen Symptomen wie Verwirrung, Gelbsucht oder Juckreiz auf. 

Was bedeutet stechender Geruch?

Ein stechender Geruch im Zimmer ist häufig ein Hinweis auf eine Belastung mit Chemikalien. Wenn Chemikalien bereits in so hohen Dosen in der Luft vorhanden sind, dass sie von der menschlichen Nase wahrgenommen werden können, ist eine Gefährdung der Gesundheit sehr wahrscheinlich.

Welche Gerüche kann man riechen?

Man kann eine riesige Vielfalt riechen, von Natürlichem wie Blumen (Rose, Jasmin) und Lebensmitteln (Kaffee, Zimt, frisches Gras), über Chemische/Synthetische Stoffe wie Benzin und Bleichmittel, bis hin zu Komplexen Düften wie Parfum oder dem erdigen Geruch von Moos und Erde nach Regen, wobei Gerüche stark an Emotionen und Erinnerungen geknüpft sind, z.B. Weihnachtsdüfte wie Nelken oder der Geruch einer Tankstelle.
 

Wie riecht ein nießer Geruch?

Dieser entsteht durch die Rückbildung der Schleimhäute, infolge dessen sich Keime bzw. Bakterien in der Nase ansiedeln und einen schmierigen Belag bilden können. Der typische Geruch wird als äußerst unangenehm empfunden und oft als süßlich oder faulig beschrieben.

Was sind die Ursachen für schlechte Gerüche im Haus?

Schlechte Gerüche im Haus bekämpft man durch konsequentes Lüften (Stoßlüften) und das Beseitigen der Geruchsquelle (Müll, Schimmel, feuchte Stellen), oft mit Hausmitteln wie Essig, Natron oder Kaffeepulver zur Neutralisation und Duftspendern wie Zimt, Nelken oder Zitrone für Frische. Auch das Reinigen von Abflüssen und das Aufstellen von Luftreinigern sind hilfreich. 

Können Gerüche triggern?

Der Zusammenhang zwischen Geruch und Gefühl prägt viele Bereiche unseres Lebens – vom Parfüm über das Kochen bis hin zu zwischenmenschlichen Beziehungen. Die Wissenschaft geht davon aus, dass Gerüche stärker Emotionen triggern können als Bilder oder Musik.

Wie riecht Darmkrebs?

Darmkrebs selbst hat keinen spezifischen Eigengeruch, aber er kann den Stuhlgeruch auffallend streng, faulig-eitrig machen, oft begleitet von Blut- oder Schleimbeimengungen und bleistiftdünnem Stuhl, da der Tumor den Darm einengt. Auch eine veränderte Darmtätigkeit mit Wechsel zwischen Durchfall und Verstopfung sowie starke Blähungen können auftreten. Wenn Tumore im fortgeschrittenen Stadium nässen oder zerfallen, kann dies zu einem speziellen Wundgeruch führen.
 

Wie kündigt sich ein Hirntumor an?

Hirntumor-Symptome sind vielfältig und hängen von Lage und Größe ab, umfassen aber oft neuartige, starke Kopfschmerzen (besonders morgens), Übelkeit, Erbrechen, Schwindel, Sehstörungen, Sprach- oder Bewegungsstörungen (Lähmungen), epileptische Anfälle sowie Persönlichkeits- oder kognitive Veränderungen wie Vergesslichkeit, Konzentrationsschwäche oder Verwirrung; neu auftretende neurologische Probleme sollten immer ärztlich abgeklärt werden.
 

Bei welchen Krankheiten riecht man komisch?

Krankheiten wie Diabetes, Nierenversagen, Schilddrüsenfunktionsstörungen und Stoffwechselerkrankungen können veränderten Körpergeruch verursachen, der dann nach Aceton (süß), Ammoniak oder Urin riechen kann. Auch Infektionen, Leberprobleme, neurologische Erkrankungen wie Parkinson oder bestimmte angeborene Störungen (z.B. Ahornsirupkrankheit) können charakteristische Gerüche hervorrufen, die von süßlich bis faulig reichen. 

Welcher Geruch deutet auf kranke Nieren hin?

Nierenerkrankungen machen sich im fortgeschrittenen Stadien auch durch unangenehme Gerüche bemerkbar. Betroffene haben häufig Mundgeruch, einen metallischen Geschmack im Mund und riechen teilweise stark säuerlich. Der Schweiß der Patienten stinkt nach Urin oder Ammoniak.

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