Was raubt Vitamin D?
Gefragt von: Clemens Kröger | Letzte Aktualisierung: 31. Januar 2026sternezahl: 4.8/5 (15 sternebewertungen)
Vitamin D verbraucht der Körper, indem es Calcium und Phosphor für Knochen & Zähne aufnimmt, das Immunsystem unterstützt und die Muskelkraft erhält; Mangel entsteht durch mangelndes Sonnenlicht (wenig draußen, Büroarbeit, Winter), Stress (verbraucht viel D) und kann durch Medikamente (Kortison, Epilepsie-Mittel) sowie Erkrankungen (Leber, Nieren, Darm) beeinflusst werden, wobei auch Kaffee die Rezeptoren beeinflussen kann.
Was zerstört Vitamin D im Körper?
Körper und Umwelt "rauben" dem Körper Vitamin D durch unzureichende Sonnenexposition (besonders im Winter, durch Indoor-Arbeit, dunkle Haut, Sonnenschutzmittel, Kleidung). Auch chronische Krankheiten (Leber, Niere, Darm), Medikamente (Cortison, Antiepileptika), Stress und ein höheres Alter können die Produktion oder Aufnahme von Vitamin D negativ beeinflussen.
Welche Lebensmittel sind Vitamin D-räuber?
Es gibt kaum Lebensmittel, die als „Vitamin-D-Räuber“ bekannt sind; vielmehr sind es wenige, spezifische Lebensmittel (fetter Fisch, Pilze, Eigelb) mit hohem Gehalt, die helfen können, während Kaffee die Wirkung hemmen kann, indem er die Rezeptoren beeinträchtigt. Hauptlieferanten sind fetter Fisch (Lachs, Hering, Aal), Lebertran, Eigelb und bestimmte Pilze (Champignons, Pfifferlinge), wobei die Ernährung meist nur einen kleinen Teil des Bedarfs deckt und Sonne sowie Nahrungsergänzungsmittel oft nötig sind. Kaffee reduziert zwar nicht direkt den Spiegel, aber die Effizienz der Vitamin-D-Verwertung im Körper.
Welche Krankheiten entziehen dem Körper Vitamin D?
Ist der Vitamin D-Spiegel ausreichend hoch, können Mineralien wie Phosphat und Calcium besser über den menschlichen Darm aufgenommen werden. Darum hat ein Vitamin D-Mangel einen maßgeblichen Einfluss auf die Entstehung von Krankheiten wie Osteoporose, Osteomalazie, Karies und Parodontitis sowie Rachitis.
Was löst starker Vitamin-D-Mangel aus?
Vitamin-D-Mangel entsteht meist dadurch, dass die Haut zu selten der Sonne ausgesetzt ist. Der Körper braucht nämlich UV-Licht für die körpereigene Produktion von Vitamin D3. Ein Mangel kann aber auch durch Krankheiten, eine unzureichende Ernährung oder die Einnahme bestimmter Medikamente entstehen.
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Was blockiert die Aufnahme von Vitamin-D?
Die Vitamin-D-Aufnahme wird durch Sonnenschutzmittel, dunkle Hautfarbe, Übergewicht, Rauchen, Alkohol, chronische Magen-Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen sowie bestimmte Medikamente (z.B. Antiepileptika, Kortison, Säureblocker) gehemmt, da diese die körpereigene Produktion oder die Verwertung des Vitamins stören. Auch Alter und mangelnde UV-Strahlung können die Bildung beeinträchtigen.
Was hilft sofort bei Vitamin-D-Mangel?
Nutzen Sie jede Möglichkeit, um Ihr Gesicht, die Arme und Hände in die Sonne zu halten oder im Freien zu sein. Wenige Minuten reichen schon aus. Essen Sie Vitamin-D-reiche Nahrung: Hering, Lachs und Thunfisch enthalten viel Vitamin D. Aber auch in Eiern, Käse, Pilzen und Avocado ist das Sonnenvitamin enthalten.
Welche Krebsart verursacht Vitamin-D-Mangel?
Ergebnisse: Ein inverser Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Status und einem Risiko für Dickdarmtumoren und -adenomen wurde gefunden. Für Brustkrebs sind diese Zusammenhänge weniger deutlich. Höhere Vitamin-D-Spiegel werden in vielen Studien mit einer niedrigeren Gesamtmortalität assoziiert.
Was sind Vitamin D Bomben?
Vor allem tierische Lebensmittel sind reich an Vitamin D – streng genommen Vitamin D3 oder auch Cholecalciferol. Eine echte Vitamin-D-Bombe ist Lebertran mit 10 µg Vitamin D in nur 5 Millilitern. Hingegen enthalten pflanzliche Nahrungsmittel Vitamin D2, die weniger wirksame Form.
Ist Kaffee ein Vitamin D Räuber?
Ja, Kaffee kann indirekt als „Vitamin-D-Räuber“ gelten, da Koffein den Vitamin-D-Stoffwechsel beeinflussen und die Rezeptoren herunterregulieren kann, was zu niedrigeren Spiegeln führen kann, besonders bei hohem Konsum; auch die Aufnahme anderer Vitamine (wie B-Vitamine) und Mineralstoffe (Kalzium, Magnesium) kann gestört werden, aber Mäßigung und eine ausgewogene Ernährung sind der Schlüssel.
Welches Getränk hat viel Vitamin D?
Vitamin-D-haltige Getränke sind vor allem angereicherte Fruchtsäfte (z.B. von hohes C, Rabenhorst, Rotbäckchen), Wellness-Drinks (z.B. Vitamin Well) und spezielle Smoothies, oft kombiniert mit Vitamin C, Calcium und Zink zur Unterstützung von Immunsystem und Knochen. Sie helfen, den Mangel in sonnenärmeren Monaten auszugleichen, aber Lebertran und fetter Fisch sind natürliche Quellen; die Hauptquelle bleibt aber Sonnenlicht.
Welches Obst hat am meisten Vitamin D?
Obst liefert kaum Vitamin D, die Avocado ist eine Ausnahme mit etwas Gehalt, aber Pilze (besonders Champignons) und vor allem tierische Quellen wie fetter Fisch (Lachs, Hering) sind viel bessere Lieferanten, da der Körper Vitamin D hauptsächlich durch Sonnenlicht bildet.
Wie viele Eier pro Tag für Vitamin D?
Eier sind eine gute Vitamin-D-Quelle, wobei das Eigelb den Hauptanteil liefert (ca. 2,9 µg/100g). Ein durchschnittliches Ei deckt etwa 35% des Tagesbedarfs an Vitamin D, der je nach Alter und Bedarf variiert, aber oft um die 20 Mikrogramm (µg) oder 800 Internationale Einheiten (IE) liegt. Zwei Eier liefern ungefähr ein Fünftel bis ein Drittel des Tagesbedarfs, wodurch sie eine wertvolle Ergänzung zur Deckung des Bedarfs sind, aber meist nicht vollständig decken können.
Was sollte man nicht zusammen mit Vitamin D einnehmen?
Man sollte Vitamin D nicht ohne ärztliche Rücksprache mit bestimmten Medikamenten (z.B. Kortison, Epilepsie-Mittel, Blutdrucksenker) oder sehr hohen Dosen anderer fettlöslicher Vitamine (A, E, K) kombinieren, da es zu Wechselwirkungen oder Überdosierungen kommen kann; auch bei Nierensteinen oder Nebenschilddrüsenerkrankungen ist Vorsicht geboten, während die Kombination mit Calcium ein Mythos ist und Magnesium oft hilft.
Wie merke ich Vitamin-D-Mangel?
Ein Vitamin-D-Mangel macht sich oft durch unspezifische Symptome wie Müdigkeit, Abgeschlagenheit, Muskelschwäche, erhöhte Infektanfälligkeit, depressive Verstimmungen (Winterdepression) und Haarausfall bemerkbar, später auch durch Knochen- oder Gelenkschmerzen und ein höheres Risiko für Knochenbrüche (Osteoporose), da der Körper Kalzium schlechter aufnimmt. Bei Kindern kann es zu Rachitis mit schweren Knochenverformungen kommen. Ein Bluttest ist zur sicheren Diagnose nötig.
Wie lange dauert es, bis der Vitamin D Speicher wieder aufgefüllt ist?
Das Auffüllen des Vitamin-D-Speichers dauert je nach Schwere des Mangels und Dosierung meist 1 bis 3 Monate, wobei hochdosierte Präparate einen starken Mangel oft schon in 2 Wochen deutlich verbessern können, gefolgt von einer Erhaltungsphase. Eine genaue Zeit ist schwer zu nennen, aber nach 8 bis 12 Wochen nähert sich der Spiegel dem Gleichgewicht (Steady-State) an, was regelmäßige Blutkontrollen zur Überwachung sinnvoll macht.
Was baut Vitamin D ab?
Körper und Umwelt "rauben" dem Körper Vitamin D durch unzureichende Sonnenexposition (besonders im Winter, durch Indoor-Arbeit, dunkle Haut, Sonnenschutzmittel, Kleidung). Auch chronische Krankheiten (Leber, Niere, Darm), Medikamente (Cortison, Antiepileptika), Stress und ein höheres Alter können die Produktion oder Aufnahme von Vitamin D negativ beeinflussen.
Welche Nüsse enthalten Vitamin D?
Nüsse sind generell keine Hauptquelle für Vitamin D, aber einige enthalten geringe Mengen, wobei Haselnüsse und Cashewnüsse oft genannt werden, während Leinsamen (technisch Samen) eine der besten pflanzlichen Quellen sind; jedoch sind tierische Produkte wie fettreiche Fische und Eigelb die zuverlässigeren Lieferanten, ergänzt durch Sonnenlicht.
Warum empfehlen Ärzte kein Vitamin D?
Bei einer übermäßig hohen Einnahme von Vitamin D entstehen im Körper erhöhte Kalziumspiegel (Hyperkalzämie), die akut zu Übelkeit, Appetitlosigkeit, Bauchkrämpfen, Erbrechen oder in schweren Fällen zu Nierenschädigung, Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und Tod führen können.
Welche Krankheit entzieht dem Körper Vitamin D?
Ein Vitamin-D-Mangel entsteht hauptsächlich durch unzureichende Sonnenlichtexposition, aber auch durch chronische Darm-, Leber- oder Nierenerkrankungen, bestimmte Medikamente, dunkle Hautfarbe, hohes Alter oder eine mangelnde Zufuhr über die Nahrung. Dies kann zu Knochenerkrankungen wie Rachitis (Kinder) und Osteomalazie/Osteoporose (Erwachsene) führen, aber auch zu Müdigkeit, Muskelschwäche, Infektanfälligkeit, depressiven Verstimmungen und anderen unspezifischen Beschwerden.
Welche Krebsarten können einen Vitamin-D-Mangel verursachen?
Ein Vitamin-D-Mangel steht im Zusammenhang mit verschiedenen Krebsarten, darunter Prostatakrebs, multiplem Myelom, Darmkrebs und Brustkrebs . Einige Studien belegen einen umgekehrten Zusammenhang zwischen dem Vitamin-D-Spiegel und der Krebssterblichkeit, während andere ihn als potenziellen Risikofaktor betrachten.
Was sagt Robert Franz zu Vitamin D3?
Vitamin D3 – „Die Sonne im Inneren“
auf einem ausreichend bis hohem Niveau gehalten werden, um gestärkt in die Grippe- und Hustensaison zu gehen. Ferner heißt D3 nicht umsonst „das Sonnenvitamin“. Es gilt auch als „Stimmungsmacher“ und hilft unsere Laune zu verbessern.
Welches Essen hat sehr viel Vitamin D?
Vitamin D reiche Lebensmittel sind vor allem fetter Seefisch (Lachs, Hering, Makrele, Thunfisch, Sardinen), Dorschlebertran, Eigelb und bestimmte Pilze (besonders Steinpilze, Pfifferlinge, Champignons, wenn sie UV-Licht ausgesetzt waren), sowie mit Vitamin D angereicherte Produkte wie Pflanzenmilch und Margarine. Der Körper bildet den Großteil seines Vitamin-D-Bedarfs jedoch selbst durch Sonnenlicht, weshalb eine ausreichende Sonneneinstrahlung (besonders im Sommer) entscheidend ist.
Ist es gefährlich, wenn man zu wenig Vitamin D hat?
Ja, ein Vitamin-D-Mangel kann gefährlich sein, da er zu Knochenerweichung (Osteomalazie) oder Rachitis bei Kindern führt, das Immunsystem schwächt, Infektanfälligkeit erhöht und das Risiko für Osteoporose, Muskelschwäche und langfristig auch für Herz-Kreislauf-Erkrankungen, Diabetes und Depressionen steigern kann, auch wenn die Zusammenhänge bei letzteren noch erforscht werden. Ein schwerer Mangel kann zu ernsthaften Knochenbrüchen und schlechterer Lebensqualität führen, daher ist eine ausreichende Versorgung wichtig.
Warum kein Dekristol?
Sehr wichtig ist, dass Dekristol Arachide (Erdnuss-Öl) enthalt. Deswegen ist es ungünstig für Personen mit Nuss-Allergien. Dies kann die Ursache von allergischen Reaktionen begünstigen, u.a. auch einem anaphylaktischem Schock.
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