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Was passiert wenn man sich ein Muttermal abreißt?

Gefragt von: Reiner Lechner  |  Letzte Aktualisierung: 22. Juli 2026
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Wenn man sich ein Muttermal abreißt, kann es bluten, schmerzen und sich entzünden, was zu Infektionen oder Narben führen kann; am wichtigsten ist jedoch das Risiko, dass man potenziell krebsverdächtiges Gewebe nicht vollständig entfernt oder verschleppt, was eine genaue Diagnose durch einen Hautarzt (Dermatologen) erschwert, der das Muttermal mittels Biopsie untersuchen und sicherstellen muss, dass keine Krebszellen zurückbleiben. Man sollte dies unbedingt vermeiden und bei Veränderungen oder Beschwerden sofort einen Arzt aufsuchen.

Ist es schlimm, wenn man sich ein Muttermal aufgekratzt hat?

Ein aufgekratzter Leberfleck ist zunächst meist ungefährlich, aber ein klares Signal, zum Hautarzt zu gehen, um Infektionen zu vermeiden und Veränderungen auszuschließen, besonders wenn er blutet, nässt, geschwollen ist oder sich verändert. Reinigen und desinfizieren Sie die Wunde sofort, schützen Sie sie vor Schmutz, aber kratzen Sie nicht weiter. Gehen Sie unbedingt zum Arzt, wenn die Wunde nicht heilt, sich entzündet oder der Leberfleck andere verdächtige Merkmale aufweist (wachsen, Farbe ändern).
 

Kann man ein Muttermal abreißen?

Ein Muttermal oder Leberfleck muss nicht behandelt werden. Wer sich aber daran stört, hat verschiedene Möglichkeiten: Mit Make-up lassen sich Muttermale zeitweise abdecken, mit einem kleinen Eingriff können sie dauerhaft entfernt werden. Man sollte ein Muttermal aber niemals selbst entfernen.

Was passiert, wenn man ein Muttermal selbst entfernt?

„Der Versuch, einen Muttermal selbst zu entfernen, ist mit sehr ernsten Risiken verbunden. “ „Sie können ein Muttermal abschneiden, das Sie nicht mögen, weil Sie denken, dass Sie Geld sparen, indem Sie nicht zum Arzt gehen, aber Sie könnten tatsächlich ein Melanom abschneiden“, sagt Dr. Sarnoff.

Ist es schlimm, ein Muttermal abzukratzen?

Vielleicht befinden sie sich an einer Stelle, wo sie an Kleidung oder Schmuck reiben oder einfach nur jucken. Aber Kratzen oder Zupfen lässt sie nicht verschwinden. Im Gegenteil, es kann die Situation verschlimmern – zum Beispiel durch Blutungen, Narbenbildung oder sogar Infektionen, wenn man nicht vorsichtig ist.

Wann werden Muttermale gefährlich?

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Was passiert, wenn ich an einem Muttermal kratze und es blutet?

Das Kratzen eines Muttermals führt nicht zu Hautkrebs. Ein bösartiges Muttermal kann jedoch stärker jucken als gewöhnlich. Daher sollte anhaltender Juckreiz, Reizungen oder Blutungen an einem Muttermal Anlass zur Sorge geben und umgehend ein Dermatologe aufgesucht werden, um eine Krebsvorsorgeuntersuchung durchführen zu lassen .

Warum sollte man Muttermale nicht aufkratzen?

Jedoch können, wie bei jeder offenen Wunde, Bakterien eindringen. Ausserdem sind offene Muttermale sehr empfindlich gegenüber UV-Strahlung. Daher sollten Sie bei Verdacht auf eine Mutation oder bei einem störenden Leberfleck niemals kratzen, sondern einen Arzt aufsuchen.

Welche Muttermale darf man nicht entfernen?

Die meisten Muttermale sind harmlos und müssen nicht entfernt werden. Gewöhnliche Muttermale, die unschön sind oder an Stellen sitzen, wo die Kleidung sie reizt, können bei örtlicher Betäubung mit einem Skalpell vom Arzt entfernt werden.

Wie viel kostet es, ein Muttermal zu entfernen?

Die Kosten für die Entfernung eines Muttermals liegen meist zwischen 50 € und 300 € pro Muttermal, abhängig von Größe, Methode (Laser, OP) und ob es medizinisch oder rein kosmetisch ist; bei medizinischer Notwendigkeit (Verdacht auf Hautkrebs) übernehmen oft die Krankenkassen die Kosten, ansonsten trägt der Patient die Kosten als Selbstzahler, wobei eine zusätzliche Gewebeuntersuchung (Pathologie) um die 50 € kosten kann. 

Ist Muttermale entfernen gefährlich?

Nein, die Entfernung eines Muttermals durch einen Arzt ist in der Regel nicht gefährlich, sondern oft medizinisch notwendig, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen oder bei ästhetischen Problemen. Risiken wie leichte Infektionen, Narben oder Pigmentveränderungen sind möglich, aber beherrschbar; von Selbstversuchen mit Hausmitteln oder Lasern bei verdächtigen Muttermalen wird dringend abgeraten, da hierbei ein Melanom übersehen werden kann, was lebensbedrohlich ist.
 

Wie lange dauert es bis ein Muttermal zu Hautkrebs wird?

Die Angst in der Bevölkerung ist groß, dass aus einem scheinbar harmlosen Muttermal sich über Nacht ein bösartiger Hauttumor entwickeln kann. Jedoch dauert es in der Regel mehrere Monate oder Jahre bis sich aus einem gutartigen Gewebe Hautkrebs entwickelt.

Was passiert, wenn das Muttermal blutet?

Ein Muttermal kann bluten, wenn er sich an etwas verfängt und zerrissen wird. Dies kann zwar weh tun, ist aber normalerweise kein Grund zur Sorge. In seltenen Fällen blutet ein Muttermal ohne ersichtlichen Grund, und dies kann ein Zeichen für Hautkrebs sein. Es ist üblich, dass Erwachsene zwischen 10 und 40 Mol haben.

Was ist ein graues Muttermal?

Ein graues Muttermal kann entweder ein harmloser blauer Nävus (Nävus coeruleus) sein, der durch tiefer liegende Pigmentzellen entsteht und oft als bläulich-grauer "Knubbel" erscheint, oder ein malignes Melanom, das sich durch unregelmäßige Farben wie Grau, Rosa, Schwarz oder Weiß auszeichnet und eine ärztliche Untersuchung erfordert, besonders bei Veränderungen. Wichtig ist die ABCDE-Regel zur Unterscheidung: Achten Sie auf Asymmetrie, unregelmäßige Ränder, Farbvariationen (besonders mit Grau/Schwarz/Rosa), Durchmesser über 6mm und dynamische Veränderungen (Wachstum, Jucken, Bluten). Bei Unsicherheit oder verdächtigen Anzeichen sollte ein Hautarzt aufsuchen werden, um Hautkrebs auszuschließen.
 

Was bedeutet ein weißer Rand um ein Muttermal?

Ein weißer Rand um ein Muttermal, auch Halonävus oder Sutton-Nävus genannt, ist meist harmlos und entsteht durch eine Reaktion des Immunsystems, das die Farbstoffzellen (Melanozyten) angreift, wodurch das Muttermal verblasst und ein weißer Ring zurückbleibt. Obwohl oft von selbst verschwindend, sollte jede plötzliche Veränderung eines Muttermals ärztlich untersucht werden, da in seltenen Fällen auch Melanome (Hautkrebs) weiße Bereiche zeigen können.
 

Ist es schlimm, wenn man in ein Muttermal schneidet?

Muttermal aufgekratzt

Daher: Finger weg! Solltest du ein Muttermal aufgekratzt haben und es blutet, ist es wichtig, die aufgekratzte Stelle zu säubern, zu desinfizieren und vor Verschmutzung zu schützen, um eine Entzündung zu verhindern.

Warum juckt mein Muttermal plötzlich?

Ein plötzlich juckendes Muttermal kann ein harmloses Warnsignal für Reizung (Kleidung, Trockenheit) sein, aber auch ein mögliches Anzeichen für Hautkrebs, weshalb sofort ein Hautarzt aufgesucht werden sollte, um Veränderungen wie Jucken, Bluten, Wachstum oder Farb-/Formänderungen auszuschließen. Warten Sie nicht ab, besonders wenn weitere Veränderungen auftreten, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen.
 

Kann ich ein Muttermal selbst entfernen?

Man sollte ein Muttermal niemals selbst entfernen, da dies erhebliche Risiken wie Infektionen, Blutungen, Narbenbildung und die Gefahr birgt, dass bösartige Zellen zurückbleiben. Die Entfernung muss immer durch einen Hautarzt oder Dermatologen erfolgen, der das Gewebe untersuchen und die sicherste Methode wählen kann (chirurgisch, Laser oder Stanzung). Versuche mit Hausmitteln, Scheren oder speziellen Geräten für den Heimgebrauch sind gefährlich und werden dringend abgeraten.
 

Wie viele Jahre hält Lasern?

Die Haltbarkeit einer Laserbehandlung hängt stark vom Anwendungsbereich ab: Bei der Haarentfernung hält das Ergebnis nach mehreren Sitzungen oft Jahre bis lebenslang (mit Auffrischungen), da Haarfollikel dauerhaft geschädigt werden, aber neue können durch Hormone entstehen. Bei der Augenlaserung ist die Sehkorrektur meist lebenslang, aber das Altern kann neue Probleme verursachen. Für die Hautverjüngung können Ergebnisse je nach Laser 1 bis 3 Jahre anhalten, bevor Auffrischungen nötig sind. 

Welche Muttermale dürfen nicht gelasert werden?

Es gibt bestimmte Muttermale, die sich zu Melanomen (schwarzem Hautkrebs) verändern können. Diese Muttermale werden in der fachärztlichen Untersuchung detektiert und können nicht gelasert werden. Wir raten unseren Patienten daher, alle zwölf bis 24 Monate eine videogestützte Hautkrebsvorsorge durchführen zu lassen.

Wie darf ein Muttermal nicht aussehen?

A: Asymmetrie: Ein gesundes Muttermal ist meist symmetrisch, in der Regel rund oder oval. Wenn eine Hälfte anders aussieht als die andere, sollte man aufmerksam werden. B: Begrenzung: Ein Muttermal mit unregelmäßigen, unscharfen oder gezackten Rändern kann verdächtig sein. Achten Sie auch auf Ausläufer.

Ist das Entfernen eines Muttermals schmerzhaft?

Hat man Schmerzen beim Entfernen? Da vor der Operation eine Lokalanästhesie durchgeführt wird, sind in keinster Weise Schmerzen zu spüren. Bei der Entfernung mit einem Laser wird der Bereich vor der Behandlung örtlich betäubt.

Warum bekomme ich plötzlich so viele Muttermale?

Plötzlich viele Muttermale zu bekommen, ist oft eine normale Reaktion auf UV-Strahlung (Sonne, Solarium) oder hormonelle Veränderungen (Pubertät, Schwangerschaft), aber auch genetische Faktoren spielen eine Rolle. Während die meisten Muttermale harmlos sind, sollten plötzliche Veränderungen in Größe, Form, Farbe oder Juckreiz ärztlich abgeklärt werden, da dies Warnzeichen sein können.
 

Was passiert, wenn ein Muttermal abreißt?

Ein Muttermal selbst zu entfernen ist keine gute Idee! Wenn Sie sich den Leberfleck abkratzen oder abreissen, können Sie einerseits schwere Entzündungen verursachen und erhöhen andererseits auch das Risiko, dass sich aus dem entsprechenden Leberfleck ein bösartiger Nävus und später Hautkrebs entwickelt.

Was sind die ersten Anzeichen bei Hautkrebs?

Frühe Anzeichen für Hautkrebs sind oft nicht heilende Wunden, neue oder sich verändernde Muttermale (ABCDE-Regel: Asymmetrie, Begrenzung, Color/Farbe, Durchmesser, Entwicklung), juckende oder blutende Stellen, sowie glänzende Knötchen oder schuppige, raue Flecken, die sich neu bilden oder verändern. Besonders verdächtig sind Stellen, die sich deutlich von anderen unterscheiden, ungleichmäßig gefärbt oder geformt sind und nicht abheilen. Bei Verdacht sollte sofort ein Hautarzt (Dermatologe) aufgesucht werden.
 

Ist es gefährlich, Muttermale entfernen zu lassen?

Nein, die Entfernung eines Muttermals durch einen Arzt ist in der Regel nicht gefährlich, sondern oft medizinisch notwendig, um Hautkrebs frühzeitig zu erkennen oder bei ästhetischen Problemen. Risiken wie leichte Infektionen, Narben oder Pigmentveränderungen sind möglich, aber beherrschbar; von Selbstversuchen mit Hausmitteln oder Lasern bei verdächtigen Muttermalen wird dringend abgeraten, da hierbei ein Melanom übersehen werden kann, was lebensbedrohlich ist.