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Was passiert mit der Scheide nach der Geburt?

Gefragt von: Adam Wild  |  Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2026
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Nach der Geburt verändert sich die Scheide durch starke Dehnung, Schwellung und mögliche Risse/Schnitte, aber der Körper regeneriert sich meist gut; hormonelle Umstellungen können zu Trockenheit führen und die Vulva in Form und Farbe ändern. Wichtig ist die Rückbildung des Gewebes, oft unterstützt durch Beckenbodenübungen (Kegel-Übungen), da die Muskulatur geschwächt sein kann und das Empfinden beim Sex beeinträchtigt wird, was aber oft durch gezieltes Training verbessert werden kann.

Ist die Scheide nach der Geburt anders?

Veränderung der Vagina nach der Geburt

Dementsprechend sehen sie nach der Geburt oft ganz anders aus. Zunächst wird das Gewebe gedehnt, wodurch sich die Vulva breiter und manchmal auch geschwollen anfühlt. Das ist ganz normal: Die Vaginal- und Beckenmuskeln sind gerade im Hinblick auf die Geburt sehr dehnbar.

Wird die Scheide nach der Geburt wieder enger?

Nach der Geburt zieht sie sich nicht immer sofort vollständig zusammen. Muskeln und Gewebe brauchen Zeit, um sich zu erholen und zu regenerieren. In den ersten Wochen nach der Geburt kann die Scheide noch etwas weiter sein als vor der Schwangerschaft. Dies wird oft als Vaginalweitung bezeichnet.

Welcher Schmerz ist mit einer Geburt vergleichbar?

Wir versuchen es einmal so zu beschreiben: Der Schmerz fühlt sich so ähnlich an wie eine Mischung aus starken Menstruationsschmerzen mit üblen Magen-Darm-Krämpfen und Rückenschmerzen.

Werde nach der Geburt nicht mehr feucht.?

Scheidentrockenheit nach der Geburt – kein Grund zur Panik

Bemerken Sie während oder nach der Schwangerschaft bei sich Scheidentrockenheit, ist das kein Grund zur Sorge. Hormonelle Veränderungen sind in dieser Zeit völlig normal. Nach der Entbindung und während der Stillzeit fährt die Östrogenproduktion herunter.

Nach einer Geburt: Das passiert im Körper | #trivialgenial | DAK-Gesundheit

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Wie wasche ich den Intimbereich nach der Geburt?

Benutze am besten lediglich klares Wasser oder ein seifen- und parfümfreies Produkt, das den natürlichen pH-Wert der Scheide nicht beeinträchtigt. Es ist empfehlenswert, den äußeren Genitalbereich mit klarem, warmem Wasser nach jedem Toilettengang zu abspülen.

Wie lange dauert Scheidentrockenheit nach der Geburt?

Scheidentrockenheit nach der Geburt: wie lange dauert die „Dürreperiode“? Gute Nachrichten: Scheidentrockenheit nach der Geburt ist meist nur von kurzer Dauer. Trotz Absehbarkeit ist es wichtig, dass ihr den Intimbereich im Wochenbett und in der Stillzeit besonders gut pflegt – vor allem bei Scheidentrockenheit.

Würde ein Mann Geburtsschmerzen aushalten?

Somit kann auch mit einem gängigen Vorurteil aufgeräumt werden: Männer könnten also durchaus die Schmerzen einer Geburt aushalten – da sie eben Schmerzen nicht so stark empfinden.

Welcher Schmerz ähnelt am ehesten den Wehen?

Der Begriff „Prodromalwehen“ stammt aus dem Griechischen und bedeutet „Vorbote“. Die Prodromalwehen sind oft das, was den eigentlichen Wehen am nächsten kommt. Ihr Körper bereitet Sie so auf die Geburt vor. Prodromalwehen können schmerzhaft sein, treten alle fünf Minuten auf und dauern jeweils etwa 60 Sekunden.

Ist der Geburtsschmerz der schlimmste Schmerz?

Der Geburtsschmerz ist eine der intensivsten Formen des Schmerzes. Er verläuft in rhythmischer Art und kann analog zur Geburt in drei Phasen unterteilt werden: die Dehnung des Muttermundes, des Beckenbodens und des Dammes. Diese verschiedenen Reize lösen unterschiedliche Schmerzempfindungen aus.

Warum verändern sich Frauen nach der Geburt?

Hormonelle Umstellung

Nach der Geburt ändert sich der Hormonhaushalt noch einmal rasant: Das sogenannte Schwangerschaftshormon hCG fällt ab, ebenso verringern sich Östrogene (wie Östradiol) und Progesteron. Etwa 50 bis 80 Prozent der Frauen bekommen in den Tagen nach der Geburt den „Baby-Blues“.

Was sind das für Knubbel in der Scheide?

Die kleinen Drüsen an beiden Seiten der Scheidenöffnung, sogenannte Bartholin-Drüsen, können blockiert werden. Daraufhin sammeln sich Flüssigkeiten an, die Drüse schwillt an, und es entsteht eine Zyste. Zysten können so klein wie eine Erbse sein, aber auch so groß werden wie ein Golfball oder noch größer.

Wie sieht ein gesunder Scheideneingang aus?

Wie sieht eine gesunde Scheide aus? Eine gesunde Scheide hat in der Regel eine rosa bis leicht rötliche Farbe, was auf eine gute Durchblutung der Schleimhäute hinweist. Die Vaginalschleimhaut ist feucht und glatt, ohne sichtbare Risse, Schwellungen oder Wunden.

Wie viele Frauen reissen bei der Geburt?

Bis zu einem Drittel aller Frauen erleiden bei der Geburt Ihres Kindes einen Dammriss – meist zum Glück nicht schwerwiegend. Hier finden Sie Wissenswertes unter anderem zu Vorbeugung und Behandlung eines Dammrisses.

Ist es normal, nach der Geburt Ziehen in der Scheide zu haben?

Nach der Geburt haben Frauen daher häufig Schmerzen im Intimbereich an der Naht oder dem Riss. Doch auch ohne Dammriss oder Dammschnitt verspüren Frauen ein Wundsein oder Druckempfindlichkeit der Scheide, was ganz normal ist. Dass Schmerzen im Dammbereich auftreten, liegt daran, dass das Gewebe stark gedehnt wurde.

Was sind die Überreste des Jungfernhäutchens nach der Geburt?

Hymenale Hautanhängsel sind Gewebewucherungen, die vom Jungfernhäutchen abstehen . Hymenale Polypen verschwinden oft einige Wochen nach der Geburt. Normalerweise verursachen sie keine gesundheitlichen Probleme. Reißen sie jedoch ein, können sie Blutungen oder Schmierblutungen verursachen.

Welche Schmerzen sind mit der Geburt vergleichbar?

Es gibt nämlich nichts, was man mit der Intensität und dem Schmerz von Wehen vergleichen könnte“, sagt Hebamme Marianne Mayer aus Wien und ergänzt: „Das muss nicht heißen, dass die Geburt das Schmerzhafteste ist, was man je erlebt hat. Es ist aber in jedem Fall etwas, was man bisher nicht kannte. “

Können Wehen auch schmerzlos sein?

Sie treten unregelmäßig auf, machen den Bauch hart und verursachen meist keine Schmerzen. Sie lassen sich durch Ruhe, Positionswechsel, Wärme und ausreichend Trinken gut lindern. Ein warmes Bad hilft bei der Unterscheidung: Übungswehen werden schwächer, echte Wehen stärker.

Können Wehen ohne Schmerzen sein?

Im Gegensatz zu Übungswehen sollten sogenannte echte Wehen keinesfalls zu früh auftreten. Während Übungswehen nicht schmerzhaft sind, beschreiben schwangere Frauen echte Wehen als sehr stark und begleitet durch einen ziehenden oder stechenden Schmerz.

Warum trennen sich viele Paare nach der Geburt?

Viele Paare erleben nach der Geburt eine emotionale Distanz, weniger Intimität oder mehr Streit. Diese Veränderungen sind häufig und müssen nicht zwingend ein Trennungsgrund sein. Wichtig ist, bewusst miteinander im Gespräch zu bleiben und die eigenen Bedürfnisse nicht dauerhaft hintenanzustellen.

Ist eine Entbindung sehr schmerzhaft?

Frauen erleben Geburtswehen sehr unterschiedlich – von wenig belastend bis sehr schmerzhaft. Die wichtigste Hilfe beim Umgang mit den Schmerzen ist eine verlässliche Begleitung bei der Geburt.

Wie empfinden Männer die Geburt?

Gefühle während der Geburt: 23,0 % der Männer fühlten sich hilflos, 14,8 % fühlten sich von der Situation überwältigt, 36,5 % hatten Angst und 94 % gaben an, dass sie froh waren, ihre Frau zur Geburt begleitet zu haben.

Wie schnell nimmt man Gewichtsabnahme nach der Geburt ein?

Die erste Gewichtsreduktion beginnt mit der Geburt: Das Baby, das Fruchtwasser, die Plazenta und eventuelle Wassereinlagerungen verlassen den mütterlichen Körper. So kommt es zu einem durchschnittlichen Gewichtsverlust von 5-7kg unmittelbar nach der Geburt.

Wie lange dauern die Heultage nach der Geburt?

Viele Frauen reagieren dadurch besonders emotional. Weil dann schon mal ohne ersichtlichen Grund die Tränen fließen, wird diese Zeit umgangssprachlich auch „Heultage“ genannt. Die Symptome verschwinden in der Regel nach wenigen Tagen von ganz allein.

Wie duscht man nach der Geburt?

Die Bade- und Duschzeit soll anfangs kurz gehalten werden, das Wasser nicht zu heiß sein. Selbstverständlich kann eine milde Seife verwendet werden. Wunden (egal ob Dammverletzung, Dammschnitt oder Kaiserschnitt- Wunde) sollten nicht direkt eingeseift werden, um sie nicht aufzuweichen.

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