Was muss man mitbringen um Medizin zu studieren?
Gefragt von: Frau Prof. Nancy Janssen B.Sc. | Letzte Aktualisierung: 25. Februar 2026sternezahl: 4.6/5 (4 sternebewertungen)
Um Medizin zu studieren, benötigt man in Deutschland in der Regel die allgemeine Hochschulreife (Abitur), gute Kenntnisse in Biologie, Chemie und Physik sowie wichtige persönliche Fähigkeiten wie Einfühlungsvermögen, Belastbarkeit und Kommunikationsstärke; Praktika und der Test für Medizinische Studiengänge (TMS) können die Chancen verbessern, während Lateinkenntnisse nicht mehr zwingend sind, aber helfen können.
Was benötige ich, um Medizin zu studieren?
Für das Medizinstudium in Deutschland braucht man in der Regel das Abitur mit sehr gutem Notendurchschnitt (oft 1,0-1,2), starke naturwissenschaftliche Kenntnisse (Bio, Chemie, Physik), Empathie und oft auch praktische Erfahrungen (z.B. Pflegepraktikum) oder den Test für Medizinische Studiengänge (TMS), um die Chancen über die Quoten der Hochschulen zu verbessern; Alternativen bestehen für Studieninteressierte ohne Abitur über fachgebundene Wege oder private Hochschulen.
Was braucht man als Medizinstudent?
Medizinstudierende brauchen eine Mischung aus persönlichen Fähigkeiten (Belastbarkeit, Empathie, Stressresistenz), fachlichen Grundlagen (Naturwissenschaften), praktischer Ausstattung (Stethoskop, Reflexhammer, Sezierbesteck, Kittel) und Organisationstalent (Zeitmanagement, gute Finanzierung/Versicherung, strategischer Umgang mit Literatur). Wichtig sind auch gute Deutschkenntnisse für Vorlesungen, eine Krankenversicherung und ein funktionierender Computer für digitale Ressourcen.
Kann man mit 3.0 Abi Medizin studieren?
Ja, Medizin mit 3,0 Abitur zu studieren ist möglich, aber an staatlichen Unis nur mit viel Anlauf über Quoten wie die Zentrale Eignungsquote (ZEQ) oder TMS (Test für Medizinische Studiengänge), da die Abiturbestenquote (ABQ) Einser-Noten erfordert; Alternativen sind private Hochschulen, das Studium im Ausland (z.B. Ungarn, Polen) oder über die Bundeswehr sowie durch eine Ausbildung/FSJ, die Punkte bringt, aber der TMS ist oft der beste Weg.
Kann man mit 4,0 Abi Medizin studieren?
Wer in einem Medizinertest ein sehr gutes Ergebnis erzielt, hat auch mit einer Zwei oder Drei im Abi eine Chance auf einen Studienplatz an einer staatlichen Uni. Aber eben nicht überall. Im Extremfall kann es sogar mit einem Abi von 4,0 noch funktionieren, nämlich über die zusätzliche Eignungsquote ZEQ.
Medizinstudienplatz durch dieses Video - 11 Wege ins Medizinstudium
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Kann man mit 1.9 Abi Medizin studieren?
Der NC für Medizin liegt bei 1,0. Mit einem Schnitt von 1,9 ist es trotzdem möglich, Medizin zu studieren. Durch eine erfolgreiche Teilnahme am TMS-Test kannst du deine Chancen auf einen Studienplatz deutlich erhöhen, weil du damit die Chance hast, deinen Abischnitt um bis zu 0,8 Punkte zu verbessern.
Was bedeutet ein NC von 2,2?
Ein Beispiel: Ein NC von 2,2 bedeutet, dass Bewerber*innen mit einer Durchschnittsnote von 2,1 und besser – aber auch einige mit 2,2 – zugelassen wurden. Häufig können nicht alle Bewerber*innen mit der gleichen Durchschnittsnote zugelassen werden, weil die verfügbaren Studienplätze nicht ausreichen.
Kann man mit 1.6 Medizin studieren?
Medizin studieren mit NC 1,6 bis 2,1
Dein Abiturdurchschnitt liegt irgendwo zwischen 1,6 und 2,1? Dann hast du immer noch super Chancen durch eine erfolgreiche Teilnahme am TMS einen Medizinstudienplatz zu bekommen!
Welche Note braucht man für Arzt?
Um Arzt zu werden, braucht man meist ein sehr gutes Abitur mit einem Numerus Clausus (NC) zwischen 1,0 und 1,2, da der direkte Weg über die Abiturbestenquote führt; aber auch mit schlechteren Noten (z.B. 1,4+) oder sogar mit 3,0+ ist der Zugang über alternative Wege wie den Medizinertest (TMS), berufliche Qualifikationen oder private Hochschulen möglich, da der NC nur einen Teil der Plätze vergibt.
Wie viel Geld bekommt ein Medizinstudent?
Nach dem Medizinstudium startet man als Assistenzarzt mit ca. 5.000–5.700 € brutto/Monat, steigert sich zum Facharzt auf 7.000–8.500 € und kann als Oberarzt über 9.000 € verdienen; die höchste Vergütung erreichen selbstständige Spezialisten wie Radiologen oder Augenärzte mit teils über 100.000 € Jahresgewinn, wobei das Gehalt stark von Erfahrung, Fachrichtung und Anstellungsort (Klinik, Praxis, öffentlicher Dienst) abhängt.
Ist Latein Pflicht für Medizinstudium?
Nein, Latein ist keine zwingende Voraussetzung für das Medizinstudium in Deutschland, aber Kenntnisse sind sehr hilfreich, da die medizinische Fachsprache stark auf Latein und Griechisch basiert. Universitäten bieten spezielle Terminologie-Kurse an, die die notwendigen Grundlagen vermitteln, sodass man auch ohne Latinum gut durchkommt; ein Latinum erleichtert jedoch das Verständnis und spart Lernzeit.
Welche Handschuhe für Präpkurs?
Einweghandschuhe, Untersuchungshandschuhe Nitril. Einweghandschuhe werden in der Regel in den Praktika der Tier- und Pflanzenphysiologie, in den naturwissenschaftlichen Praktika im Labor sowie im Präparierkurs eingesetzt.
Kann man mit 2.0 Abi Medizin studieren?
Auch mit einem Abi-Schnitt von 2,0 oder schlechter (Abiturschnitt) kannst du Medizin studieren. Es gibt mehrere Wege ins Medizinstudium: staatliche Unis, private Hochschulen oder Ausland. Der TMS kann deine Chancen deutlich verbessern.
Ist Medizin das schwerste Studium?
Schwerste Studiengänge — häufige Fragen
Zu den anspruchsvollsten Studiengängen zählen unter anderem Medizin, Rechtswissenschaften sowie Mathematik, Physik und Chemie.
Ist es ab 2025 möglich, Arzt zu werden, ohne Medizinstudium zu haben?
🩺🥼 Ab 2025 könnte es in Deutschland möglich sein, Arzt zu werden OHNE vorher Medizin studiert zu haben! 🤯 Der Bundestag hat beschlossen, dass bestimmte Fachärzte ihren Arztberuf im Rahmen einer Ausbildung erlernen können. Hintergrund ist der Ärztemangel.
Kann man mit 1.9 Medizin studieren?
Auf dem direkten Weg und ohne spätere Einschränkungen gleich nach dem Abi Medizin studieren – das bleibt in Deutschland tatsächlich nur den Besten der Besten vorbehalten. Der Numerus clausus (NC) – das ist die geforderte Durchschnittsnote im Abitur, um sich für ein Studium bewerben zu können – liegt bei 1,0.
Welches Medizinstudium ist das leichteste?
Es gibt nicht das leichteste Medizinstudium, aber bestimmte Unis (z.B. MH Brandenburg, RWTH Aachen, Heidelberg) gelten wegen guter Betreuung und Abschlussquoten als "leichter", während Länder wie Finnland generell stressärmer sind; am wichtigsten sind aber individuelle Lernstile und Motivation, wobei private Unis oder alternative Wege (TMS, Ausland) ebenfalls Chancen bieten, um das Studium zu beginnen.
Kann man mit einem 3,0 Abi Medizin studieren?
Ja, mit einem 3,0 Abi kann man Medizin studieren, auch wenn es schwierig ist, da der NC oft besser ist, aber durch den Test für Medizinische Studiengänge (TMS), eine Ausbildung (z.B. Pflege), den Bundeswehr-Weg, eine Landarztquote, das Ausland (oft mit Englischnote) oder private Hochschulen Wege über die sogenannte Zusätzliche Eignungsquote (ZEQ) oder andere Quoten möglich sind.
Was brauche ich fürs Medizinstudium?
Um Humanmedizin studieren zu können, benötigen angehende Ärztinnen und Ärzte die Allgemeine Hochschulreife. In einigen Bundesländern kann jedoch auch mit der fachgebundenen Hochschulreife ein Medizinstudium angetreten werden. Medizinstudiengänge sind bundesweit zulassungsbeschränkt.
Kann man mit 22 Arzt sein?
Fazit. Es gibt heute keine starre Altersgrenze mehr, wie lange ein Arzt/ eine Ärztin praktizieren darf. Ärzt:innen dürfen im Gegensatz zu früher auch über das 68. Lebensjahr hinaus ärztlich tätig sein.
Ist ein Abi mit 2,8 gut?
In vielen Fällen wird ein Durchschnittsnote von etwa 3,0 oder schlechter als unterdurchschnittlich betrachtet. Ob ein Durchschnitt von 2,6 Abi schlecht ist oder 2,8 Abi-Durchschnitt schlecht ist, hängt von der genannten Skala ab. Nach dieser Skala wird ein Durchschnitt unter 3,0 nicht als schlechtes Abitur betrachtet.
Was ist die Abkürzung NC?
„NC“ ist die Abkürzung für die Wörter Numerus Clausus, welche wörtlich übersetzt „geschlossene Zahl“ bedeuten.
Kann man zweimal studieren?
Neben der Abschlussnote des Erststudiums sind für die Zulassung zum Zweitstudium die Gründe für die Aufnahme des neuen Studiums entscheidend. Diese können im beruflichen, im wirtschaftlichen oder wissenschaftlichen Bereich liegen. Insgesamt sind nur 3% der Studienplätze für Zweitstudienbewerber reserviert.
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