Was muss man beim Reifen kaufen beachten?
Gefragt von: Joachim Beier | Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2026sternezahl: 4.7/5 (65 sternebewertungen)
Beim Reifenkauf müssen Sie unbedingt die passende Größe (aus dem Fahrzeugschein), den richtigen Typ (Sommer/Winter/Ganzjahr), den Geschwindigkeitsindex, den Lastindex und das Alter (DOT-Nummer) beachten, um Sicherheit zu gewährleisten, sowie das EU-Reifenlabel für Informationen zu Kraftstoffeffizienz und Nasshaftung prüfen und idealerweise immer vier gleiche Reifen montieren lassen.
Was sollte ich beim Reifenkauf beachten?
Beim Reifenkauf zählt mehr als nur die richtige Größe: das EU-Reifenlabel liefert wichtige Informationen zu Kraftstoffeffizienz, Nasshaftung, Geräuschentwicklung sowie Eis- und Schneegriffigkeit. Diese Kennzeichnungen helfen Ihnen, die passende Bereifung für Ihr Fahrzeug, Ihr Fahrverhalten und Ihre Umgebung zu wählen.
Was ist die O bis O Regel?
Viele Versicherungen und Automobilclubs verweisen wieder auf die sogenannte „O-bis-O-Regel“. Demnach sollten die Autofahrer von Oktober bis Ostern wintertaugliche Reifen am Auto montiert haben.
Sind Ganzjahresreifen 2025 noch erlaubt?
Ja, Allwetterreifen sind 2025 in Deutschland weiterhin erlaubt, aber nur, wenn sie das Alpine-Symbol (Schneeflocke im Bergpiktogramm) tragen; reine M+S-Reifen sind bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht mehr zulässig, da eine Übergangsfrist zum 30. September 2024 endete, so der ADAC und Reifen.com. Das bedeutet, dass ältere Ganzjahresreifen ohne Schneeflocken-Symbol, die vor 2018 hergestellt wurden, bei Schnee und Eis nicht mehr gefahren werden dürfen.
Auf was muss man bei den Reifen achten?
Bei Reifen muss man auf Reifengröße, Alter, Profiltiefe, Luftdruck und Zustand achten, um Sicherheit und Zulässigkeit zu gewährleisten; gesetzlich sind mind. 1,6 mm Profil vorgeschrieben, empfohlen werden aber mind. 3 mm (Sommer) bzw. 4 mm (Winter), während regelmäßiges Prüfen auf Risse, Dellen und gleichmäßigen Abrieb wichtig ist und die Lagerung kühl, dunkel und trocken erfolgen sollte.
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Was sollte man bei neuen Reifen beachten?
Beim Kauf neuer Reifen müssen Sie auf die richtige Größe (Breite, Höhe, Durchmesser, Last- und Geschwindigkeitsindex) laut Fahrzeugschein achten, die besseren Reifen immer an die Hinterachse montieren lassen und die ersten 200–500 km vorsichtig einfahren (wenig Beschleunigen/Bremsen, mäßige Geschwindigkeit), um die volle Haftung zu entwickeln, besonders wichtig bei Nässe, und danach Luftdruck sowie Schrauben prüfen. Achten Sie auch auf das Alter (nicht älter als 6-8 Jahre) und die Mindestprofiltiefe (Sommer: 3mm, Winter/Ganzjahr: 4mm empfohlen).
Wie alt dürfen Reifen maximal sein, um über den TÜV zu kommen?
Grundsätzlich gelten 10 Jahre als maximales Reifenalter. Um auf der sicheren Seite zu sein, empfiehlt der TÜV jedoch, das Alter von Reifen auf höchstens sechs Jahre zu beschränken. So gering das Alter von Winterreifen auch sein mag: Es ist unerheblich, wenn die vorgeschriebene Profiltiefe bereits unterschritten ist.
Welche Allwetterreifen sind ab dem 1. Oktober 2024 gültig?
Allwetterreifen halten je nach Fahrstil, Kilometerleistung und Qualität meist 40.000 bis 60.000 Kilometer, oft aber nur 3 bis 5 Jahre, da die Gummimischung schneller altert oder das Profil abnutzt als bei Saisonreifen. Vielfahrer wechseln sie oft schon nach 35.000 km, während Wenigfahrer sie bis 50.000 km nutzen können, wobei ein Wechsel spätestens nach 6 Jahren ratsam ist.
Welche Allwetterreifen sind ab dem 1. Oktober 2024 zugelassen?
Allwetterreifen sind in Deutschland erlaubt, müssen aber seit dem 1. Oktober 2024 für winterliche Verhältnisse das Alpine-Symbol (Schneeflocke im Berg) tragen, um als wintertauglich zu gelten und die situative Winterreifenpflicht zu erfüllen; ältere Reifen mit nur der M+S-Kennzeichnung sind dann nicht mehr zulässig, es sei denn, sie tragen zusätzlich das Alpine-Symbol.
Werden noch Allwetterreifen ohne Schneeflockensymbol verkauft?
Bis dahin gibt es eine Übergangsregelung: Ihre Allwetterreifen ohne Schneeflockensymbol gelten bis einschließlich September 2024 noch als Allwetterreifen. Voraussetzung ist jedoch, dass diese vor 2018 hergestellt worden sind.
Was bedeutet MS ohne Schneeflocke?
Reifen, die lediglich mit einer Kennung „M+S“, „M&S“ oder „M.S. “ versehen sind und nicht über das Alpine-Symbol verfügen, gelten ab dem 1. Oktober 2024 nicht mehr als Reifen für winterliche Verhältnisse gemäß Paragraf 36 Abs. 4 der Straßenverkehrs-Zulassungs-Ordnung (StVZO).
Ist es erlaubt, bei 2 Grad mit Sommerreifen zu fahren?
Als Faustregel gilt: Von O bis O – von Oktober bis Ostern – sollten Winterreifen montiert sein. Der Wechselzeitpunkt kann jedoch je nach Wetterlage variieren. Bei Temperaturen unter 7 Grad Celsius verlieren Sommerreifen erheblich an Haftung und Bremswirkung, weshalb dann ein früherer Wechsel sinnvoll ist.
Welche Winterreifen sind ab Oktober 2024 nicht mehr erlaubt?
Seit dem 1. Oktober 2024 sind Winter- und Ganzjahresreifen, die nur das M+S-Symbol (Matsch + Schnee) tragen, bei winterlichen Straßenverhältnissen (Schnee, Eis, Matsch) nicht mehr erlaubt; sie müssen durch das Alpin-Symbol (Bergpiktogramm mit Schneeflocke) ersetzt werden, um weiterhin als wintertauglich zu gelten, was auch für ältere Reifen gilt, die vor 2018 hergestellt wurden, um eine Strafe zu vermeiden.
Auf was muss ich bei Ganzjahresreifen achten?
Die wichtigsten Infos auf einen Blick:
- Ganzjahresreifen haben keine eigene Kennzeichnung und tragen wie Winterreifen das M+S Symbol und seit 2018 das Alpin Symbol.
- Du erkennst Allwetterreifen an dem Profil, ggf. ...
- Ganzjahresreifen dürfen das ganze Jahr über gefahren werden, der Reifenwechsel entfällt.
Was ist eine Ablieferungspauschale?
Ablieferungspauschale. Immer häufiger wird beim Fahrzeugkauf eine sogenannte Ablieferungspauschale verrechnet. Damit sollen Arbeiten wie die Bereitstellung und Abnahme, die Einlösung und Umschreibung sowie Kosten im Zusammenhang mit der obligatorischen Abgaswartung gedeckt werden.
Warum sind Ganzjahresreifen ab 2024 verboten?
Ab dem 1. Oktober 2024 müssen Allwetterreifen das Alpine-Symbol (auch bekannt als „Schneeflocken-Symbol“) tragen, um als wintertauglich zu gelten. Reifen, die ausschließlich über eine „M+S“-Kennzeichnung verfügen, sind bei winterlichen Straßenverhältnissen nicht länger zulässig und damit keine Ganzjahresreifen mehr.
Wie viel kosten 4 neue Allwetterreifen mit Montage?
Vier neue Allwetterreifen inklusive Montage kosten in der Regel zwischen 400 € und 1.000 €, abhängig von Reifenqualität und Fahrzeuggröße, wobei günstige Sets bei ca. 200 € starten und Premium-Modelle bis zu 1.000 € kosten können, plus etwa 60-100 € für Montage und Auswuchten. Die Reifenpreise variieren stark (50-250 € pro Stück), Montage kostet ca. 15-30 € pro Rad.
Kann ich andere Reifen fahren als im Fahrzeugschein eingetragen?
Ja, Sie dürfen oft andere Reifengrößen fahren als nur die im Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil 1) genannten, solange die neuen Reifen in der EG-Übereinstimmungsbescheinigung (CoC-Papier) aufgeführt sind und alle technischen Vorgaben (z.B. Abrollumfang, Traglast) eingehalten werden, was die Betriebserlaubnis sichert. Der Fahrzeugschein zeigt oft nur eine Auswahl, die CoC-Papiere enthalten alle zulässigen Kombinationen und müssen bei Unsicherheit oder fehlenden Angaben herangezogen werden. Eine Abweichung ohne Freigabe oder Eintragung kann zum Erlöschen der Betriebserlaubnis führen.
Welche Allwetterreifen sind ab dem 1. Oktober 2024 erlaubt?
Allwetterreifen sind in Deutschland erlaubt, müssen aber seit dem 1. Oktober 2024 für winterliche Verhältnisse das Alpine-Symbol (Schneeflocke im Berg) tragen, um als wintertauglich zu gelten und die situative Winterreifenpflicht zu erfüllen; ältere Reifen mit nur der M+S-Kennzeichnung sind dann nicht mehr zulässig, es sei denn, sie tragen zusätzlich das Alpine-Symbol.
Sind Allwetterreifen 2025 verboten?
2025 gelten in Deutschland neue Vorschriften für das Fahren bei Schnee und Eis. Demnach dürfen nur Winter- oder Ganzjahresreifen mit dem Alpine-Symbol (auch Schneeflocken-Symbol genannt) verwendet werden, da sie als wintertauglich anerkannt sind.
Welche Ganzjahresreifen empfiehlt der ADAC?
Das Spitzenduo im ADAC Test bilden der Goodyear Vector 4Seasons Gen-3 und der Continental AllSeasonContact 2 (ADAC Urteil 2,3). Beide Reifen zeigen auf jedem Untergrund eine zufriedenstellende Performance, wobei der Continental als einziger Reifen im Test die Gesamtnote „gut“ bei den Fahrsicherheitswerten erreicht.
Wann sollte man neue Reifen kaufen?
Neue Reifen sollten Sie kaufen, wenn die gesetzliche Mindestprofiltiefe von 1,6 mm unterschritten wird oder wenn die Reifen älter als 8-10 Jahre sind, da das Gummi mit der Zeit aushärtet, unabhängig von der Profiltiefe; idealerweise sollten auch fabrikneue Reifen nicht älter als 2-3 Jahre sein. Achten Sie auf die DOT-Nummer auf der Reifenflanke, um das Alter zu prüfen (die letzten vier Ziffern geben KW und Jahr an), und wechseln Sie Winterreifen nach etwa 6 Jahren, da sie ihre Eigenschaften schneller verlieren.
Sind 4-Jahreszeiten-Reifen auch für den Winter geeignet?
Tatsächlich sind sie nur für Frühling, Sommer und Herbst konzipiert. Winterreifen bieten die beste Leistung bei den Minusgraden im Winter, während Ganzjahresreifen je nach Wohnort das ganze Jahr über verwendet werden können .
Kann man wegen Reifen durch den TÜV fallen?
Wenn Ihr Auto wegen Reifen durch den TÜV fällt, liegt es meist an zu geringer Profiltiefe (unter 1,6 mm), Beschädigungen (Risse, Beulen), falschem Alter (oft über 6-10 Jahre) oder unpassender Größe/Bauart, was als „erheblicher Mangel“ gilt und eine Nachuntersuchung innerhalb eines Monats erfordert. Sie müssen die Mängel beheben (neue Reifen kaufen) und das Fahrzeug dann erneut vorführen, um die Plakette zu erhalten.
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