Was muss ich vor dem TÜV machen?
Gefragt von: Klaudia Wiesner | Letzte Aktualisierung: 5. Februar 2026sternezahl: 5/5 (60 sternebewertungen)
Vor dem TÜV sollten Sie das Auto innen und außen reinigen, die Grundfunktionen (Licht, Bremsen, Blinker, Hupe, Scheibenwischer, Waschanlage) sowie Reifenprofil und -druck prüfen und sicherstellen, dass Verbandskasten, Warndreieck und Warnweste vollständig und gültig sind; außerdem brauchen Sie den Fahrzeugschein (Zulassungsbescheinigung Teil I) und ggf. Unterlagen für Umbauten.
Was muss man vor dem TÜV machen?
Vor dem Termin für eine Hauptuntersuchung: Diese Dinge gehören in Ihr Auto
- Vollständiger Verbandkasten – überprüfen Sie auch das Ablaufdatum.
- Warndreieck.
- Warnweste.
- Anhängerkupplung, falls abnehmbar.
- Alle Sitze, falls ausbaubar.
- Bei Elektro- und Plug-in-Hybrid-Autos: Ladekabel.
Was muss ich zur TÜV-Untersuchung mitbringen?
Für den TÜV (Hauptuntersuchung) benötigen Sie hauptsächlich die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein); bei technischen Änderungen wie Tuning sind zusätzlich ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) oder Prüfzeugnisse für Anbauteile erforderlich; bei abgemeldeten Fahrzeugen kommt die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) hinzu. Außerdem sollten Sie den Prüfbericht der letzten HU mitbringen und sicherstellen, dass das vorgeschriebene Zubehör (Verbandkasten, Warndreieck) an Bord ist.
Auf was achtet ein TÜV-Prüfer?
Die Hauptuntersuchung besteht aus einer Sicht- und Funktionsprüfung aller für den sicheren Betrieb des Fahrzeuges relevanten Komponenten. Dazu gehören vor allem die Bremsen, das Licht, das Fahrwerk, die Aufhängung und die Lenkung, aber natürlich auch die Reifen/Räder, die Kraftstoffanlage, der Motor sowie der Auspuff.
Soll man das Auto vor dem TÜV waschen?
Ja, man sollte das Auto vor dem TÜV waschen und innen reinigen, da ein guter erster Eindruck hilft und sichtbarer Schmutz (besonders Streusalz im Winter) zu Mängeln wie Rost führen kann; saubere Sichtflächen (Scheiben, Scheinwerfer) und eine funktionierende Waschanlage sind zudem sicherheitsrelevant und werden geprüft. Eine gründliche Reinigung zeigt dem Prüfer, dass Sie das Fahrzeug pflegen, und vermeidet, dass er nach versteckten Mängeln sucht, wenn das Auto sauber ist, können Prüfer z.B. Lackschäden oder Undichtigkeiten besser erkennen, was aber auch positiv ist, wenn der Wagen gut gepflegt ist.
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Bei welchen Mängeln bekommt man keinen TÜV?
Kein TÜV gibt es bei erheblichen Mängeln (EM) oder verkehrsunsicheren Zuständen (VU), die eine direkte Verkehrsgefährdung darstellen, wie z.B. defekte Bremsen, zu geringe Reifenprofiltiefe, starker Rost an tragenden Teilen, gravierende Mängel an Beleuchtung oder Achsen, die nicht genehmigte Anbauten, sowie fehlende oder abgelaufene Ausrüstung (Verbandskasten, Warnweste). Bei geringen Mängeln (GM) gibt es die Plakette meist, aber Sie müssen die Mängel zeitnah beheben.
Warum soll man vor dem TÜV nicht tanken?
Für den TÜV gibt es keinen „Geringfügigen Ölverlust“. Wenn das Auto Schmierstoff oder andere Flüssigkeiten verliert, ist es nicht mehr verkehrstauglich und die Plakette wird verweigert. Beheben Sie also sämtliche Mängel, die eine Leckage verursacht haben.
Wie streng sind TÜV-Prüfer?
Besonders kritisch sind die Prüfer bei sicherheitsrelevanten Bauteilen, zu denen die Bremsen und die Beleuchtung zählen. Die Prüfer bestrafen aber auch knallhart kleinere Missstände, von denen vielleicht viele Autofahrer annehmen, dass diese nicht so gravierend seien.
Wie lange dauert die TÜV Prüfung?
Eine reguläre TÜV-Prüfung (Hauptuntersuchung inklusive Abgasuntersuchung) dauert in der Regel etwa 30 Minuten, wobei manche Prüfungen auch 15 Minuten bis 45 Minuten dauern können, je nach Fahrzeugzustand und ob Mängel behoben werden müssen. Wenn Sie einen Termin vereinbaren, vermeiden Sie Wartezeiten.
Wird beim TÜV der Reifendruck geprüft?
Ja, der Reifendruck wird beim TÜV (Hauptuntersuchung) geprüft, aber eher indirekt: Wenn Ihr Fahrzeug ein Reifendruckkontrollsystem (RDKS) hat, muss dieses einwandfrei funktionieren, da ein Defekt als erheblicher Mangel gilt und zum Nichtbestehen führt; ist kein RDKS verbaut, wird der Druck nicht routinemäßig gemessen, aber falscher Druck (z.B. durch sichtbare Unterfüllung) kann bemängelt werden, da er die Fahrsicherheit beeinträchtigt.
Was sind geringe Mängel beim TÜV?
Geringe Mängel beim TÜV sind kleine Mängel wie eine kaputte Kennzeichenleuchte, ein zerkratzter Spiegel oder eingerissene Wischerblätter, die zwar vermerkt werden, aber nicht die Verkehrssicherheit beeinträchtigen; die Plakette wird erteilt, aber die Mängel müssen zeitnah behoben werden, ohne dass eine Nachprüfung nötig ist, da der Prüfer davon ausgeht, dass sie umgehend repariert werden. Beispiele sind auch eine defekte Begrenzungsleuchte, eine eingerissene Antriebsmanschette oder eine blinkende Kontrollleuchte.
Ist ein Warndreieck für den TÜV relevant?
Ein Warndreieck ist für den TÜV Pflicht, muss sich im Auto befinden (zusammen mit Verbandskasten & Warnweste), bauartgenehmigt (Prüfzeichen) und stabil genug für Wind sein, damit es bei einer Panne nicht umfällt. Der TÜV prüft, ob es vorhanden und in Ordnung ist, aber das richtige Aufstellen (richtige Entfernung, gut sichtbar) und Mitführen der Warnweste beim Aussteigen ist für die Sicherheit entscheidend und wird bei Kontrollen geahndet.
Was prüft der TÜV alles?
Der TÜV prüft bei der Hauptuntersuchung (HU) die Verkehrssicherheit und Umweltverträglichkeit deines Fahrzeugs, darunter Bremsen, Lenkung, Licht, Fahrwerk, Reifen, Karosserie, Auspuff und Sicherheitseinrichtungen wie Gurte und Airbags, um Mängel zu identifizieren und sicherzustellen, dass das Fahrzeug den gesetzlichen Vorschriften entspricht. Die Prüfung umfasst über 150 Einzelpunkte und ist gesetzlich vorgeschrieben.
Wann kommt ein Auto nicht durch den TÜV?
Ein Auto kommt nicht durch den TÜV, wenn erhebliche Mängel bestehen, die die Verkehrssicherheit gefährden (z.B. defekte Bremsen, verschlissene Reifen, kaputte Beleuchtung, Ölverlust, beschädigte Windschutzscheibe) oder wenn wichtige Unterlagen fehlen, wie die vollständigen Fahrzeugpapiere. Auch eine ständige aktive Warnleuchte (Airbag, ABS, etc.) oder ein nicht funktionierendes Fahrwerk führen zum Nichtbestehen.
Was muss ich mitnehmen, wenn ich zum TÜV fahre?
Für den TÜV (Hauptuntersuchung) benötigen Sie hauptsächlich die Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein); bei technischen Änderungen wie Tuning sind zusätzlich ABE (Allgemeine Betriebserlaubnis) oder Prüfzeugnisse für Anbauteile erforderlich; bei abgemeldeten Fahrzeugen kommt die Zulassungsbescheinigung Teil II (Fahrzeugbrief) hinzu. Außerdem sollten Sie den Prüfbericht der letzten HU mitbringen und sicherstellen, dass das vorgeschriebene Zubehör (Verbandkasten, Warndreieck) an Bord ist.
Wird beim TÜV der Ölstand kontrolliert?
Ja, beim TÜV wird Öl geprüft, aber nicht der Ölwechsel selbst, sondern vor allem auf Ölverlust und Undichtigkeiten im Motorraum, die als Mängel eingestuft werden und die Plakette gefährden können, insbesondere wenn der Unterboden stark verölt oder das Fahrzeug umweltbelastend ist. Der Prüfer schaut unter die Motorhaube und kontrolliert Flüssigkeitsstände sowie sichtbare Öllecks, da starke Ölleckagen eine Umweltgefährdung darstellen.
Auf was achtet der TÜV-Prüfer?
Neben Sicht-, Funktions- und Wirkungsprüfungen an den Bauteilen und der Fahrzeugelektronik wird auch der Zustand der Reifen, ihre Profiltiefe sowie der Unterboden auf Durchrostungen kontrolliert. Zudem wird nachgeschaut, ob Du Verbandskasten, Warnweste und Warndreieck im Auto hast.
Wie viele Tage darf ich den TÜV überziehen?
Nicht wenige Fahrzeugbesitzer vergessen, den Termin für die Hauptuntersuchung wahrzunehmen. Grundsätzlich ist es möglich, den TÜV einen Monat zu überziehen, ohne Strafen fürchten zu müssen. Haben Sie diesen Zeitraum ebenfalls überschritten, erhalten Sie meist eine Verwarnung, falls die Polizei Sie kontrolliert.
Was kostet ein TÜV vorab Check?
Die Kosten für einen TÜV-Vorabcheck variieren stark: Viele Werkstätten bieten ihn kostenlos an, wenn Sie die Hauptuntersuchung (HU) dort machen lassen, um Sie als Kunden zu gewinnen. Alternativ können die Kosten je nach Anbieter und Umfang zwischen ca. 10 € und 60 € liegen, um offensichtliche Mängel vorab zu identifizieren und eine teure Nachprüfung zu vermeiden.
Was sind die häufigsten Mängel beim TÜV?
Mängel meist am Fahrwerk und Licht
Und wie immer natürlich die Beleuchtung. Die wird beim Mini-Sieger Fiat 500 E als einziges überdurchschnittlich beanstandet, 1,5 Prozent EM beim Abblendlicht gleich beim TÜV-Debüt. Wegen der schweren Batterien sind Mängel am Fahrwerk bei den E-Modellen ganz vorne mit dabei.
Wie viel Geld verdient ein TÜV-Prüfer?
Das Gehalt eines TÜV-Prüfers (Prüfingenieur) variiert je nach Erfahrung, Region und Arbeitgeber stark, liegt aber oft zwischen rund 43.000 € und 70.000 € brutto pro Jahr, mit Einstiegsgehältern um die 4.000 € monatlich und erfahrenen Prüfern, die deutlich mehr verdienen können. Bei großen Prüforganisationen wie TÜV SÜD oder DEKRA liegt das Durchschnittsgehalt oft im oberen Bereich dieser Spanne, teilweise über 60.000 € jährlich, wobei Tarifverträge und Weiterbildungen das Einkommen beeinflussen.
Kann man wegen Reifen durch den TÜV fallen?
Wenn Ihr Auto wegen Reifen durch den TÜV fällt, liegt es meist an zu geringer Profiltiefe (unter 1,6 mm), Beschädigungen (Risse, Beulen), falschem Alter (oft über 6-10 Jahre) oder unpassender Größe/Bauart, was als „erheblicher Mangel“ gilt und eine Nachuntersuchung innerhalb eines Monats erfordert. Sie müssen die Mängel beheben (neue Reifen kaufen) und das Fahrzeug dann erneut vorführen, um die Plakette zu erhalten.
Wie bereitet man sich auf einen TÜV vor?
Für die TÜV-Vorbereitung sollten Sie Beleuchtung, Reifen (Profiltiefe!), Bremsen, Flüssigkeitsstände (Öl, Kühlwasser) sowie das Warndreieck, die Warnweste und den Verbandskasten prüfen, dazu die allgemeine Sichtbarkeit von Kennzeichen und Spiegeln und die Funktion der Scheibenwischer und Hupe sicherstellen – oft sind die häufigsten Mängel selbst behebbar, um die Hauptuntersuchung zu bestehen, auch Dokumente wie der Fahrzeugschein und Unterlagen für Umbauten sind wichtig.
Wann bekommt das Auto keinen TÜV?
Es gibt viele Gründe, warum ein Auto keinen TÜV bekommt – dieser Umstand kann unter anderem auf mechanische Probleme wie zum Beispiel defekte Bremsen oder abgefahrene Reifen zurückzuführen sein. Es kann aber auch einfach an fehlenden Dokumenten liegen, die für die TÜV-Prüfung benötigt werden.
Haben Billigtankstellen schlechtes Benzin?
Grundsätzlich kommt das Benzin – egal ob für Marken- oder Billigtankstellen – aus denselben Raffinerien. Markentankstellen fügen allerdings Additive (Zusatzstoffe) hinzu, die Einfluss auf Qualität, Motorleistung oder Benzinverbrauch haben sollen.
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