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Was macht man mit einem Blindstichfuß?

Gefragt von: Helmut Engelhardt  |  Letzte Aktualisierung: 23. April 2026
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Mit einem Blindstichfuß näht man nahezu unsichtbare Säume, indem man einen speziellen Stich verwendet, der außen nur einen winzigen Stich in den umgeschlagenen Saum setzt und innen eine Zickzacknaht bildet, die nach dem Umklappen des Stoffes nicht mehr sichtbar ist. Der Fuß besitzt eine Führungsschiene, die exakt entlang der Bruchkante des Saums gleitet und für gleichmäßige Abstände sorgt, ideal für Hosen, Röcke oder Manschetten, aber auch für Ziernähte.

Wofür wird der Blindstich verwendet?

Der Blindstich ist für viele ein Rätsel, dabei gehört das zugehörige Blindstichfüßchen zum Standardzubehör jeder Nähmaschine. Der Blindstich wird hauptsächlich als Saumnaht verwendet, klassisch an Hosen- und Rocksäumen von Kostümen. Er trägt seinen Namen, weil er bei richtiger Anwendung von aussen nicht sichtbar ist.

Benötigt man einen speziellen Nähfuß für Blindstiche?

Falls nicht, funktioniert Ihr normaler Nähfuß . Sie müssen dann nur etwas genauer auf die Positionierung achten. Suchen Sie an Ihrer Maschine den Blindstich. Dieser sieht aus wie eine Reihe von Zickzackstichen mit dazwischenliegenden geraden Stichen.

Was ist ein Blindstich bei der Nähmaschine?

Ein Blindstich ist eine beim Pikieren oder am Saum eingesetzte Naht. Der Stich ist auf der Außenseite des Nähgutes nicht oder fast nicht sichtbar. Er kann von Hand, insbesondere in der Maßschneiderei oder ‑kürschnerei, oder mit der Blindstichmaschine ausgeführt werden.

Was macht man mit einem Taschentuch?

Ein Taschentuch ist ein Stück Stoff oder Papier, das vor allem zur Säuberung der Nase von Nasensekret verwendet wird. Taschentücher gibt es als waschbare Stofftaschentücher oder als Papiertaschentücher, die nach dem Gebrauch entsorgt werden. Nicht in jeder Kultur wird zum Naseputzen ein Taschentuch benutzt.

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Wohin mit dem Taschentuch?

Benutzte Taschentücher gehören wegen Keimen und Krankheitserregern immer in den Restmüll und niemals ins Altpapier, da sie das Recycling stören und hygienisch bedenklich sind. Auch in die Toilette dürfen sie nicht, weil sie sich schlechter auflösen als Toilettenpapier und Verstopfungen verursachen können. Unbenutzte Taschentücher könnten theoretisch in die Biotonne, aber aus Hygienegründen ist der Restmüll auch hier die sicherste Option, es sei denn, Ihr lokaler Entsorger erlaubt die Biotonne für geringfügig verschmutzte Hygienepapiere.
 

Was macht man, wenn man ein Taschentuch mitgewaschen hat?

Wenn ein Taschentuch mitgewaschen wurde, hilft meist der Trockner (Fusseln härten aus und fallen ab), ansonsten Fusselbürste oder Klebeband; Kleidung vorher gut trocknen lassen und danach die Waschmaschine reinigen (Flusensieb, Trommel), um eine erneute Kontamination zu verhindern. 

Welchen Nähfuß für Blindstich?

PFAFF Blindstichfuß Der Blindstichfuß eignet sich bestens zum Nähen von unsichtbaren Saumabschlüssen. Mit dem elastischen Blindstich lassen sich besonders feine Materialien optimal verarbeiten und das Versäubern der Saumkante entfällt.

Welches Garn für Blindstich?

Blindstich-Overlockgarn

Zum Versäubern, Ketteln, Rohnähen, Abkurbeln, Overlocken von dünnen Stoffen empfiehlt sich dieses besonders dünne Garn ebenso wie für professionelle Blindstichmaschinen. Da es aus einem Polyester-Endlosfaden besteht ist es recht reißfest und eignet sich auch zum Nähen von dehnbaren Stoffen.

Was ist ein Steppstich?

Ein Steppstich (auch Rückstich genannt) ist ein grundlegender Stich beim Nähen und Sticken, bei dem sich die Stiche überlappen, wodurch eine starke, durchgehende Linie entsteht, die wie eine Maschinennaht aussieht. Man sticht nach vorne aus, sticht dann ein Stück zurück und sticht wieder vor der ersten Ausstichstelle aus, wodurch die Lücken des Vorstichs geschlossen werden. Dieser Stich dient zum sicheren Verbinden von Stoffen, für Konturen beim Sticken und zum Heften. 

Welche Nähfüße sind sinnvoll?

Es gibt sie in verschiedenen Größen für unterschiedliche Saumbreiten - in der Regel von 2 bis 6 mm. Der 2 und 3 mm Nähfuß eignet sich für leichte Stoffe, der 4 mm für leichtere bis mittelschwere Stoffe und der 6 mm für schwerere, kompaktere Stoffe.

Was ist ein Blindsaumfuß?

Mit dem Blindsaumfuß und seinen Einstellmöglichkeiten lassen sich Saumnähte herstellen, die von außen nicht oder nur als zarte Punkt-Ziernaht sichtbar sind. Dieser Fuß wird hauptsächlich bei flauschiger und voluminöser Ware eingesetzt. Alternativ kann man mit dem Blindsaumfuß auch Ziernähte herstellen.

Welcher Stich eignet sich zum Nähen?

Der Steppstich (auch: Geradstich) ist der bekannteste aller Stiche und kann für die meisten Näharbeiten (außer zum Versäubern einer Naht) verwendet werden. Der robuste Stich verläuft in einer geraden Linie von oben nach unten und verwendet hierbei Fäden beider Spulen.

Welchen Nähfuß zum Absteppen?

Knappkantig absteppen Nähfuß

Auch ein “normaler” Zickzackfuß eignet sich gut zum Absteppen. Vor allem für unproblematische Stoffe wie einfache Baumwolle, Canvas oder Leinen kannst du einen normalen Zickzackfuß verwenden!

Welchen Stich sollte man für Jeans verwenden?

Robuste Stoffe wie Denim brauchen einen längeren Stich als normale Stoffe. Die besten Ergebnisse erzielst du mit einer Stichlänge von 3-4 mm. Denim-Stoff erfordert außerdem eine hohe Fadenspannung.

Welches Garn ist dicker, 40 oder 50?

Garnstärke 80 – 60: Für feine, leichtere, empfindliche Stoffe geeignet, auch zum Nähen von zarter Wäsche. Garnstärke 50: Geeignet für mittlere Stoffe. Garnstärke 40 bis 30: Geeignet für dicke feste Stoffe wie Jeans und Heimtextilien, Arbeitskleidung.

Welcher Nähfuß für Leder?

Die Nähfüsse #52/52C/52D/53/54/56 sind ideal zum Nähen von schwierigen Materialien wie Leder, Kunstleder oder Mikrofaser. Durch die spezielle Beschichtung bewegen sie sich leicht über schlecht gleitende, “klebrige” Materialien.

Welchen Stich für T-Shirt?

Verwende für elastische Nähte einen Zickzack- oder Overlock-Stich, um sicherzustellen, dass die Nähte dehnbar sind, ohne zu reißen. Eine Stichlänge von 2,5 bis 3 mm funktioniert gut für die meisten Jersey-Stoffe.

Kann man ohne Nähfuß Nähen?

Der Nähfuß hilft dabei, dass der Stoff beim Nähen nicht wellt und sorgt für einen gleichmäßigen Stofftransport. Ohne den Nähfuß funktionieren die Transporteurzähne nicht richtig, also müsste man sie deaktivieren und ohne Stofftransport arbeiten.

Warum verwenden wir Salzwasser zum Waschen von Taschentüchern?

Salz ist ein hervorragender Fleckenentferner für Kleidung, hilft, leuchtende Farben zu erhalten und kann sogar klebrige Flecken auf dem Bügeleisen beseitigen . Es kann außerdem das Vergilben von Kleidung und Schimmelbildung an Duschvorhängen reduzieren.

Warum fusselt meine schwarze Kleidung nach dem Waschen?

Fusseln auf schwarzer Wäsche entstehen oft durch statische Aufladung und Reibung; Vorbeugung ist besser: Kleidung auf links drehen, Wäschebeutel verwenden, das Flusensieb reinigen und eine halbe Tasse Essig als Weichspüler nutzen, um Fasern zu glätten. Entfernt werden die Fusseln mit Fusselrolle, Fusselrasierer, Trockner auf Kaltluft-Einstellung oder einem frischen Rasierer vorsichtig abgeraspelt.
 

Was hilft gegen stinkende schwarze Wäsche?

Wenn schwarze Wäsche stinkt, hilft eine Vorbehandlung mit Hausmitteln wie Natron, Essig oder Zitronensäure direkt in der Trommel oder als Einweichlösung, um geruchsbildende Bakterien zu neutralisieren, da oft zu niedrige Waschtemperaturen oder mangelnde Hygiene die Ursache sind. Waschen Sie dunkle Wäsche bei mindestens 40 Grad, um Gerüche wirklich zu entfernen, und trocknen Sie sie gut, um Schimmel vorzubeugen.
 

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