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Was kostete eine Strumpfhose in der DDR?

Gefragt von: Tina Göbel-Schütte  |  Letzte Aktualisierung: 13. April 2026
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Eine einfache Strumpfhose in der DDR kostete gegen Ende der DDR-Zeit, also noch im Februar 1989, nur 79 Pfennig für eine 20-den-Variante ohne Zwickel, ein extrem niedriger Preis, der durch Zwangsarbeit von politischen Häftlingen ermöglicht wurde und den Importeur Aldi sogar zu Massenbestellungen veranlasste.

Was kostete eine Kugel Eis in der DDR?

Eine Kugel Eis kostete in den 1970er Jahren 20 Pfennige der DDR.

Waren Strumpfhosen in den 1970er Jahren beliebt?

1970 übertrafen die Verkaufszahlen von Strumpfhosen in den USA erstmals die von Strümpfen, und dieser Trend hat sich bis heute gehalten. Strumpfhosen entwickelten sich in den 1970er- und 1980er-Jahren zu einem unverzichtbaren Bestandteil der Garderobe .

Was kostete was in der DDR?

Die Preise für Grundnahrungsmittel hatte die SED-Führung eingefroren. Ein Mischbrot kostete 78 bzw. 93 Pfennig, das Brötchen fünf Pfennig, 250 Gramm "gute" Markenbutter 2,50 Mark, ein Würfel Bratmargarine 50 Pfennig, 100 Gramm Jagdwurst 68 Pfennig, 250 Gramm Marmelade 54 Pfennig.

Was kostete ein Waschvollautomat in der DDR?

Zur Ableitung der Unwuchtkräfte war auch bei diesem Gerät eine Bodenbefestigung notwendig. Es war aber mit Einschränkungen schon im Haushalt einsetzbar. 1954 wurden davon 3900 Stück produziert. Der Verkaufspreis lag bei 2280 DM.

DDR Strumpfhosen im Westen

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Was hat eine Bockwurst in der DDR gekostet?

In der DDR war der Verkaufspreis der Bockwurst auf 80 Pfennig einheitlich festgelegt, an Imbissen oder in Gaststätten lag der Verkaufspreis üblicherweise bei 85 Pfennig, wobei 5 Pfennig für das beiliegende Brötchen berechnet wurden.

Was kostete Rondo Kaffee zu DDR-Zeiten?

DDR Museum - 125g der Kaffeesorte "Rondo Melange" kostete damals 8,75 Mark.

Wie teuer war Toilettenpapier in der DDR?

Die zum einheitlichen Verkaufspreis von 0,30 Mark erhältliche Rolle aus dünnem, grauem Krepp entstammt der Produktion des VEB Vereinigte Zellstoff- und Papierfabriken Merseburg. Das für DDR-Verhältnisse vergleichsweise weiche Krepp ist von einer schlichten Banderole aus bedrucktem Altpapier umschlossen.

Was kostete ein Wolga in der DDR?

Das einzige dauerhaft und regulär erhältliche Fahrzeug der oberen Mittelklasse war der Wolga, der häufig betrieblich oder als Taxi, aber auch privat gekauft wurde (Neupreis 1972: 28.000 Mark).

Was kostete ein Bier in der DDR Gaststätte?

kult) So sah die Preistafel in vielen Gaststätten der DDR aus: Ein Bier für 40 Pfennig, ein Pils für 49, Kirsch-Whisky für 55 Pfennig oder ein SU-Wodka für 90. Weinbrand war mit 1,05 Mark schon fast Luxus. Diese Preise wirken heute fast unglaublich – doch für viele gehörten sie zum festen Bestandteil jedes Feierabends.

Trage ich Unterwäsche unter der Strumpfhose?

Grundsätzlich ist es nicht nötig, Unterwäsche unter Leggings zu tragen ; manche entscheiden sich aber trotzdem dafür. Matador Meggings sind hochwertig und mit einem formenden Schritt ausgestattet, während man sich bei anderen Leggings-Marken möglicherweise eine zusätzliche Schutzschicht wünscht.

Wann waren schwarze Strumpfhosen beliebt?

Man konnte viel über eine Ära erfahren, allein anhand der Strumpfhosen, die Frauen trugen. Von den Pastelltönen der 80er bis zu den Grunge-inspirierten schwarzen Strumpfhosen der 90er – jeder Stil spiegelte die Stimmung der jeweiligen Generation wider. Strumpfhosen waren nicht nur Teil des Outfits, sondern auch Ausdruck der Persönlichkeit.

Haben Männer früher Strumpfhosen getragen?

Im Mittelalter und der Frühen Neuzeit trugen Männer Beinlinge, also Strümpfe, die am Gürtel befestigt wurden. Weil im Laufe des 14. Jahrhunderts die Röcke der Männer, genannt Schecken, immer kürzer getragen wurden, verlängerten sich die Strümpfe bis über die Oberschenkel und wurden an das Wams genestelt.

Wie viel kostete eine Tasse Kaffee in der DDR?

Eine Tasse Kaffee kostete nicht mehr wie gewohnt um die 80 Pfennige, sondern 1,60 D-M und für ein Bauernfrühstück, einst schon für 2,30 DDR-Mark zu haben, mussten jetzt 9,90 D-Mark hingeblättert werden.

Welche Nachspeise wurde in der DDR oftmals serviert?

In der DDR waren Desserts wie Wackelpudding (Götterspeise), Kalter Hund (Kekskuchen), Zitronencreme, Quarkkeulchen und Grießauflauf wie "Guck in die Luft" sehr beliebt, oft aus einfachen Zutaten wie Grieß, Quark, Keksen oder Fruchtpulver, die leicht erhältlich waren. Auch Rote Grütze, Krokantdesserts und einfache Torten wie der Papageienkuchen waren häufig anzutreffen.
 

Wie viel hat eine Schachtel Zigaretten in der DDR gekostet?

2,50 Mark haben die damals gekostet...

Was kostete das Schulessen in der DDR?

In der DDR waren die Kinderkrippen und Kindergärten, der Besuch von Schulen, Lehreinrichtungen, Fachschulen und Universitäten kostenlos. Lediglich die Kosten für Schulspeisung und Lehrbücher fielen an. Mittagessen kostete im Kindergarten 55 Pfennige, an der Universität (mindestens) 60 Pfennige.

Wie viel kostete ein Moskwitsch in der DDR?

Der Moskwitsch diente über Jahrzehnte als Dienstwagen für die Landwirtschaft oder für die Landarztambulatorien der DDR. Neu kostete der Moskwitsch-412 in der DDR 18.500 Mark. Privatfahrzeuge blieben in der DDR bis 1989 ein selten ausgetauschtes und wertvolles Gut.

Was kostete 1 Liter Milch in der DDR?

Milch: Erst 1,70 Mark, dann nur noch 55 Pfennige

Beim Blick auf den Kassenzettel und ins eigene Portemonnaie nach der Währungsunion war das jedoch schnell wieder verdrängt.

Warum gab es in der DDR keinen Kaffee?

Schalck-Golodkowski konnte sich aber 1978 mit einem Stollenschenkverbot nicht durchsetzen. Die Bürger der DDR lehnten den Kaffee-Mix überwiegend ab und empfanden den Kaffeemangel als Angriff auf ein zentrales Konsumbedürfnis und einen wichtigen Bestandteil der Alltagskultur.

Wie viel kostete ein Haus in der DDR?

Die Kosten eines Einfamilienhauses mit durchschnittlicher Grundstücksgröße und Wohnfläche brauchte man Anfang der 1990er Jahre etwa 350.000 D-Mark.

Was hat ein Fernseher in der DDR gekostet?

In der DDR wurden erste Fernseh-Rundfunkempfänger vom Typ Leningrad ab 16. November 1952 verkauft. Das im VEB Sachsenwerk Radeberg hergestellte Gerät Leningrad kostete anfangs 3500 DM, bei einem damaligen durchschnittlichen Monatseinkommen von rund 300 DM.

Wie viel hat ein Brötchen in der DDR gekostet?

5 Pfennig in der DDR. Die waren sehr gut. Die Brötchen kosteten 5 Pfennig und waren frisch, knackig, sie schmeckten und das jeden Tag!

Wie viel kostete ein Führerschein in der DDR?

In der DDR war der Erwerb der Fahrerlaubnis staatlich geregelt – und im Vergleich zu heute deutlich günstiger. Führerschein zum Schnäppchenpreis: In der DDR kostete der "Lappen" oft nur 450 Euro. Möglich machte das ein staatlich geregeltes und subventioniertes System, ganz anders als heute.

Wie viel kostete eine Streuselschnecke in der DDR?

Die streuselschnecke für 11 pfennig, leider nicht dabei..