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Was kostet Überladung bei Lkw?

Gefragt von: Herr Prof. Dr. Wolf-Dieter Hanke  |  Letzte Aktualisierung: 8. Oktober 2026
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Die Kosten für eine Lkw-Überladung beginnen bei ca. 30 € für geringfügige Verstöße und steigen je nach prozentualer Überladung deutlich an, wobei sowohl Fahrer als auch Fahrzeughalter zur Kasse gebeten werden und Punkte hinzukommen können, beispielsweise 110 € für den Fahrer und 235 € für den Halter bei über 10 % Überladung. Die Strafen staffeln sich nach dem Prozentsatz der Überschreitung und umfassen Bußgelder und Punkte, die sich je nach Schwere der Übertretung erhöhen.

Was passiert bei 200 kg Überladen?

Wiegt der Anhänger bis zu 100 kg mehr als zulässig, also bis zu 2100 kg – was einer Überladung von fünf Prozent entspricht – werden 10 Euro Bußgeld fällig. Wiegt er zwischen 100 und 200 kg mehr als maximal zulässig – also bis zu 2200 kg, was einer Überladung von zehn Prozent entspricht – werden 30 Euro Bußgeld fällig.

Wie hoch ist die Toleranz bei der Überladung eines Lkw?

Ein LKW darf grundsätzlich nicht überladen sein, aber es gibt Toleranzgrenzen, bis zu denen erst Verwarn- bzw. Bußgelder fällig werden: Bei Fahrzeugen bis 7,5 t greift der Bußgeldkatalog meist erst ab 5 % Überladung, bei Fahrzeugen über 7,5 t beginnt die Grenze schon bei 2 %, wobei auch schon geringere Überladungen (2-5 %) Verwarnungen nach sich ziehen können und ab 5 % bzw. 2 % Bußgelder (und Punkte) drohen.
 

Wie hoch ist die Toleranz bei Überladung?

Die Toleranz bei Überladung in Deutschland hängt vom Fahrzeugtyp ab: Für PKW, Wohnmobile und Anhänger bis 3,5 Tonnen gilt eine Toleranz von 5 %, erst darüber gibt es Strafen; bei LKW gibt es eine 2%-Toleranz, danach greifen Bußgelder, die für Halter und Fahrer gelten und bei größeren Verstößen bis zu 425 € plus Punkt in Flensburg betragen können, wobei LKW-Überladung besonders streng geahndet wird, um den Gütertransport sicherer zu machen. 

Wie viel Prozent darf ein 40 tonner überladen?

Das maximale Strafmaß im Bußgeldkatalog für Lkw ist bei einer Zuladung erreicht, die mehr als 30 Prozent über dem zulässigen Gesamtgewicht liegen. Hierfür zahlt der Fahrer mit 380 Euro Bußgeld und 1 Punkt in Flensburg. Den Halter hingegen erwarten 425 Euro Bußgeld und ebenfalls ein Punkt.

Lieferwagen überladen Schweiz - welche Busse droht? Was kosten 100 kg | Überladung Teil 1

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Wie rechnet man eine Überladung aus?

Um eine Überladung zu berechnen, ziehen Sie das Leergewicht Ihres Fahrzeugs vom zulässigen Gesamtgewicht (beides in der Zulassungsbescheinigung Teil I) ab, um die maximale Zuladung zu ermitteln; wiegen Sie dann alle Insassen und die Ladung und addieren Sie diese Gewichte, um zu prüfen, ob Sie die zulässige Gesamtmasse überschreiten. Die Formel lautet: (Leergewicht + Gewicht aller Insassen + Gewicht der Ladung) > Zulässiges Gesamtgewicht. Bei Überladung drohen Bußgelder und je nach Schwere sogar ein Punkt in Flensburg.
 

Was kostet 100 kg überladen?

Bei Fahrzeugen mit einem zulässigen Gesamtgewicht von mehr als 3,5 t wird bei einer Überladung um mehr als 100 kg (bis 5 Prozent, aber nicht mehr als 1.000 kg) ein Bußgeld von ca. 215 Euro fällig.

Wie viel kg kann ein 40 tonner laden?

Ein 40-Tonnen-LKW (Sattelzug/Gliederzug) darf in Deutschland bis zu ca. 25 bis 28 Tonnen Zuladung transportieren, da das zulässige Gesamtgewicht 40 Tonnen beträgt und das Fahrzeug selbst (Sattelzugmaschine, Auflieger/Anhänger) oft zwischen 12 und 15 Tonnen wiegt, wobei die tatsächliche Zuladung je nach Fahrzeugkonfiguration variiert. Speziell im kombinierten Verkehr (Straße/Schiene) sind sogar 44 Tonnen Gesamtgewicht erlaubt, was die Zuladung erhöht. 

Wie hoch ist das Bußgeld bei Überladung?

Eine Überladung eines Fahrzeugs führt in Deutschland zu Verwarnungs- und Bußgeldern, die je nach Prozentsatz der Überschreitung steigen und oft mit einem Punkt in Flensburg verbunden sind; besonders bei Lkw und über 7,5t drohen höhere Strafen für Fahrer und Halter, und die Weiterfahrt wird untersagt, bis das Gewicht reduziert ist, was auch zu Versicherungsproblemen bei Unfällen führen kann. 

Wie schwer dürfen LKW maximal sein?

Das zulässige Gesamtgewicht (zGG) eines Lkw variiert je nach Achszahl und Fahrzeugtyp, liegt aber oft bei 40 Tonnen für Standard-Lastzüge, wobei 44 Tonnen für spezielle Sattelzüge im kombinierten Verkehr (Intermodalverkehr) erlaubt sind, wenn sie Container oder Wechselbehälter transportieren. Bei einfacheren Lkw mit zwei Achsen sind es oft 18 Tonnen, mit drei Achsen bis zu 28 Tonnen, während Kombinationen mit mehr Achsen höhere Gewichte erreichen können. Das zGG ist die Summe aus Fahrzeug, Insassen, Kraftstoff und Ladung. 

Wie hoch ist das Bußgeld für nicht gesicherte Ladung?

Keine ausreichende Sicherung der Ladung gegen Herabfallen – Bußgeld: 60 Euro. nicht ausreichende Sicherung mit Gefährdung – Bußgeld: 75 Euro; zusätzlich 1 Punkt. nicht ausreichende Sicherung mit Sachbeschädigung – Bußgeld: 100 Euro; zusätzlich 1 Punkt.

Was sind die neuen Verstöße im Bußgeldkatalog 2025?

Der Bußgeldkatalog 2025 bringt keine radikal neuen Gesetze, sondern setzt bestehende Regelungen fort und präzisiert sie, mit stärkeren Sanktionen für Handy am Steuer (bis 100 €), schlechte Ladungssicherung (ab 60 €), fehlende Winterreifen (ab 60 €) und qualifizierte Rotlichtverstöße (ab 90 € und 1 Punkt) sowie höhere Strafen für das Nichtbilden einer Rettungsgasse (ab 200 €) und Falschparken (z.B. E-Ladesäulen, Feuerwehrzufahrten). Auch CO2-Preise steigen, was sich an der Zapfsäule bemerkbar macht. 

Wie hoch ist die Toleranz für Überladung bei Lastkraftwagen mit 3,5 Tonnen?

Während bei Kleintransportern (unter 3,5 t) eine Toleranz von bis zu 5 Prozent Überladung gilt, ist dies bei Lastkraftwagen nicht der Fall. Für Fahrer und Halter des überladenen Lkw drohen Strafen, die bereits bei einer Überladung von mehr als 2 Prozent beginnen.

Wann darf ich 4250 kg fahren?

Man darf 4250 kg noch nicht mit dem normalen B-Führerschein fahren, aber eine neue EU-Richtlinie wird dies für Wohnmobile und spezielle Transporter ermöglichen, voraussichtlich ab 2028/2029 nach Umsetzung in nationales Recht, wobei eine zusätzliche Schulung oder Prüfung erforderlich sein wird, die die Mitgliedsstaaten festlegen. Aktuell ist die Grenze 3500 kg (B) oder man benötigt einen C1-Führerschein (bis 7,5t) oder die Schlüsselzahl B96 für Anhänger bis 4250 kg Gesamtkombination.
 

Wie weit darf man überladen sein?

Bei einem Auto oder einem Anhänger, welcher hinten überstehende Ladung aufweist, ist ein Überstand von 1,5 m zulässig. Auch 3,0 m sind legitim, wenn die Wegstrecke unter 100 km liegt. Die Länge des gesamten Zugs darf 20,75 m nicht überschreiten.

Was wiegt ein leerer 40 tonner leer?

Das Leergewicht eines 40-Tonnen-LKW (Sattelzug) variiert stark je nach Typ, liegt aber typischerweise zwischen ca. 15 und 18 Tonnen, da ein Leergewicht von etwa 18 Tonnen mit 22 Tonnen Ladung eine maximale Zuladung von 25 Tonnen ermöglicht, wobei der Auflieger selbst auch Gewicht hat. Ein 40-Tonnen-LKW ist ein Sattelzug mit 3 Achsen, der bis zu 40 Tonnen zulässiges Gesamtgewicht erreichen darf.
 

Wie hoch ist die Zuladung eines 7,5 Tonnen Lkw?

Ein 7,5-Tonnen-LKW (zulässiges Gesamtgewicht) hat eine typische Zuladung (Nutzlast) von etwa 2 bis 3 Tonnen, da das Leergewicht des Fahrzeugs meist zwischen 4,5 und 5,5 Tonnen liegt; die genaue Nutzlast variiert je nach Aufbau (Koffer, Plane, Kipper) und Ausstattung (z.B. Ladebordwand). Die Nutzlast gibt an, wie viel Gewicht zusätzlich zum Fahrzeug selbst geladen werden darf, bis das zulässige Gesamtgewicht von 7,5 Tonnen erreicht ist. 

Wie viel darf ein 40 tonner überladen sein?

Sollten Sie einen schwereren Lkw überladen, liegt die Toleranz unter zwei Prozent. Es drohen demzufolge erst dann Sanktionen aus dem Bußgeldkatalog, wenn beim Lkw eine Überladung von mehr als fünf Prozent (zGG bis 7,5 Tonnen) bzw. von zwei Prozent (zGG über 7,5 Tonnen) festgestellt wurde.

Was kostet 1 Std. Lkw?

LKW 3A - Abroller 80,00 € Std. LKW 3A - Ladekran 95,00 € Std. LKW 3A - Containerdienst / Anhänger 95,00 € Std. LKW 4A - Kipper 90,00 € Std.

Was droht bei Überladung?

Eine Überladung eines Fahrzeugs führt in Deutschland zu Verwarnungs- und Bußgeldern, die je nach Prozentsatz der Überschreitung steigen und oft mit einem Punkt in Flensburg verbunden sind; besonders bei Lkw und über 7,5t drohen höhere Strafen für Fahrer und Halter, und die Weiterfahrt wird untersagt, bis das Gewicht reduziert ist, was auch zu Versicherungsproblemen bei Unfällen führen kann. 

Wie hoch ist das Bußgeld, wenn ein Lkw überladen ist?

Beim Überladen eines LKW drohen je nach Gewicht und Überladungsprozentsatz gestaffelte Bußgelder und Punkte für Fahrer und Halter, die von 30 € für geringfügige Überladung bis über 400 € bei starker Überladung reichen können, wobei oft auch ein Punkt in Flensburg fällig wird. Bei LKW über 7,5 Tonnen beginnt es bereits bei ca. 2-5 % Überladung mit 30-58,50 € für den Fahrer und 35 € für den Halter; ab 5 % gibt es oft schon 1 Punkt. Bei 10 %, 15 %, 20 %, 25 % und mehr steigen die Bußgelder deutlich an, z.B. auf bis zu 380 € (Fahrer) und 425 € (Halter) bei über 25 % Überladung. 

Wie teuer ist eine Überladung?

Eine Überladung eines Fahrzeugs führt in Deutschland zu Verwarnungs- und Bußgeldern, die je nach Prozentsatz der Überschreitung steigen und oft mit einem Punkt in Flensburg verbunden sind; besonders bei Lkw und über 7,5t drohen höhere Strafen für Fahrer und Halter, und die Weiterfahrt wird untersagt, bis das Gewicht reduziert ist, was auch zu Versicherungsproblemen bei Unfällen führen kann. 

Wie wird die Überladung beim Lkw berechnet?

Um eine Lkw-Überladung zu berechnen, ziehst du das tatsächliche Gewicht vom zulässigen Gesamtgewicht (zGG) ab und vergleichst das Ergebnis mit den Toleranzgrenzen (meist 5 % für leichtere Lkw, weniger für schwerere) – die Formel ist: (Tatsächliches Gewicht - zGG) / zGG * 100 = Prozentuale Überladung, wobei die Konsequenzen (Bußgeld, Punkte) je nach Prozentwert für Fahrer und Halter variieren und ab 2-5 % Überladung drohen.
 

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