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Was kostet KfW 40 mehr als KfW 55?

Gefragt von: Magnus Albrecht-Appel  |  Letzte Aktualisierung: 26. Mai 2026
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Der Preisunterschied zwischen KfW 40 und KfW 55 liegt primär in den höheren Baukosten für den strengeren KfW 40 Standard (bis zu 100.000 € mehr pro Haus), da dieser eine deutlich bessere Dämmung (oft doppelte Bodenplattendämmung) und effizientere Technik erfordert, während KfW 40 höhere Förderungen bietet (z.B. 10 % vs. 5 % Tilgungszuschuss bei älteren Programmen), was die Mehrkosten ausgleichen kann, aber auch die Amortisationszeit beeinflusst. Der Unterschied wird durch mehr Dämmung, bessere Fenster und Heiztechnik erzielt, was zu geringeren laufenden Energiekosten führt, aber auch zu höheren Instandhaltungskosten.

Was kostet ein KfW 40 Haus mehr als KfW 55?

Energiekosten Mehrfamilienhaus im Vergleich der Verordnungen

Diesem relativ geringen Einspareffekt bei den CO2-Emissionen stehen erhöhte Investitionskosten je Quadratmeter Wohnfläche gegenüber: GEG: 2.558 € EH55: 2.634 € EH40: 2.689 €

Ist KfW 40 oder KfW 55 besser?

KfW 40 ist energetisch besser als KfW 55, da es nur 40 % der Energie eines Referenzgebäudes benötigt, während KfW 55 55 % verbraucht; KfW 40 erfordert höhere Dämmung, bessere Technik und bietet höhere Förderungen (Zuschüsse/Kredite) sowie zukünftige Wertstabilität, während KfW 55 günstiger im Bau ist, aber weniger Förderung erhält und bald nicht mehr im Neubau gefördert wird. Die Wahl hängt von Budget und Zielen ab, aber KfW 40 gilt als zukunftssicherer und nachhaltiger Standard.
 

Wie viel kostet ein KfW-40-Haus?

Ein Effizienzhaus 40 kostet im Neubau typischerweise 20.000 bis 100.000 Euro mehr als ein Standard-Neubau, was sich in Mehrkosten von ca. 260-300 €/m² niederschlägt, abhängig von hochwertiger Dämmung, Anlagentechnik (Wärmepumpe, Lüftung) und Photovoltaik (besonders beim EH 40 Plus). Die Gesamtkosten pro Quadratmeter können je nach Standard und Ausstattung zwischen ca. 2.800 € und 4.000 € oder mehr liegen, wobei die höheren Anfangsinvestitionen sich durch langfristig deutlich geringere Betriebskosten und attraktive KfW-Förderungen ausgleichen.
 

Wie hoch ist der Zinssatz bei KfW 40?

Die Zinsen für KfW-40-Kredite sind sehr attraktiv und hängen stark von Laufzeit und Programm ab, mit Zinssätzen, die von unter 1 % (z. B. 0,01 % bei Volltilgung in 10 Jahren) bis zu einigen Prozent reichen können (z. B. Effektivzinssatz um 1,46 % bis 2,91 % für Programm 297). Sie profitieren von niedrigen Zinsen, Tilgungszuschüssen und oft tilgungsfreien Anlaufzeiten, wobei die genauen Konditionen für Neubau (Programm 297/298) oder Sanierung (Programm 261) variieren und von der gewählten Laufzeit (z. B. 10 bis 35 Jahre) abhängen. 

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Wie hoch ist der Zinssatz für ein KfW Effizienzhaus 55?

Der Zinssatz für ein Darlehen mit 35 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Zinsbindung liegt zum Start bei 2,84 Prozent effektiv. Annuitätische Darlehen mit 10 Jahren Laufzeit und 10 Jahren Zinsbindung gibt es am 16. Dezember 2025 zu einem Zinssatz von rund 1,94 Prozent effektiv.

Ist bei KfW 40 eine Lüftungsanlage Pflicht?

Für ein KfW 40 Haus ist eine Lüftungsanlage nicht per se gesetzlich vorgeschrieben, aber in der Praxis fast immer notwendig, um den Standard zu erreichen und das Gebäude durch die hohe Luftdichtheit vor Feuchtigkeit und Schimmel zu schützen; KfW 40 Plus erfordert zwingend eine mechanische Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung, während bei reinem KfW 40 (Neubau) ein Lüftungskonzept mit dezentralen oder zentralen Anlagen umgesetzt werden kann, um die Anforderungen zu erfüllen und die Förderung zu sichern, da das Lüften über Fenster alleine bei diesen dichten Bauten nicht mehr ausreicht.
 

Wie viel kostet ein KfW-55-Haus pro Quadratmeter?

Für Neubauten schätzen Experten die Kosten für ein KfW 55 Haus auf 2.500 bis 3.500 Euro pro Quadratmeter.

Welche Wandstärke für KfW 40?

Varianten Wandaufbau

Die Anforderungen für den U-Wert liegen für ein KfW 40 Effizienzhaus bei 0,15 W/m²K, für ein KfW 55 Effizienzhaus bei 0,2 W/m²K und für ein KfW 70 Effizienzhaus bei 0,24 W/m²K.

Wie hoch ist der aktuelle KfW-Zinssatz?

Die aktuellen KfW-Zinsen variieren je nach Programm stark, liegen aber oft im Bereich von unter 3 % bis über 6 % effektivem Jahreszins, wobei Förderungen für Energieeffizienz (z.B. BEG) aktuell bei 2,48–3,24 % (eff. p.a.) starten, während der KfW-Studienkredit bei ~6,04 % (eff. p.a.) liegt und das Wohneigentumsprogramm (124) Zinsen um die 3,34 % (eff. p.a.) aufweist. Es gibt jedoch oft auch sehr günstige Zinsphasen mit Effektivzinsen unter 2 % für bestimmte Förderungen, die sich jedoch ständig ändern. 

Wie hoch sind die Heizkosten für ein KfW 40 Haus?

Ein KfW 40 Haus hat extrem niedrige Heizkosten durch sehr gute Dämmung und geringen Wärmeverlust, oft nur 100-200 € pro Jahr für die reine Heizung bei Nutzung einer Wärmepumpe, da es nur 40 % der Primärenergie eines Referenzgebäudes benötigt, was zu massiven Einsparungen von bis zu 60 % gegenüber EnEV-Standards führt und eine Wärmepumpe sowie eine Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung nutzt, wobei die genauen Kosten von Größe und Technik abhängen. 

Ist ein KfW 55 Haus sinnvoll?

Ja, KfW 55 kann noch sinnvoll sein, aber die Förderung ist speziell und zeitlich begrenzt: Eine neue, befristete Förderung für Effizienzhaus 55 (EH55-Plus) startete im Dezember 2025, die sich auf genehmigte Projekte konzentriert, um den Wohnungsbau-Überhang abzubauen. Für den normalen Neubau ist der EH55-Standard nicht mehr der primäre Fokus (eher EH40), aber EH55 bleibt eine ökologisch sinnvolle Option für Sanierungen oder spezielle Neubau-Vorhaben mit erneuerbaren Energien, die hohe Fördermittel über zinsgünstige Kredite oder Tilgungszuschüsse bietet und langfristig Heizkosten senkt.
 

Ist eine Lüftungsanlage bei KfW 55 Pflicht?

Nein, eine Lüftungsanlage ist nicht generell für KfW 55 Pflicht, aber in der EE-Klasse (Erneuerbare Energien Klasse) des Effizienzhauses 55 ist sie verpflichtend, da sie dort für die Wärmerückgewinnung (WRG) zur Erreichung des Standards notwendig ist. In der Standard-Variante des Effizienzhaus 55 wird sie von Energieberatern dringend empfohlen, um das luftdichte Gebäude mit frischer Luft zu versorgen und Schimmel vorzubeugen, kann aber auch durch dezentrale Lösungen (Fensterfalzlüfter, Außenluftdurchlässe) realisiert werden. 

Was ist besser, KfW 40 oder KfW 55?

KfW 40 ist energetisch besser als KfW 55, da es nur 40 % der Energie eines Referenzgebäudes benötigt, während KfW 55 55 % verbraucht; KfW 40 erfordert höhere Dämmung, bessere Technik und bietet höhere Förderungen (Zuschüsse/Kredite) sowie zukünftige Wertstabilität, während KfW 55 günstiger im Bau ist, aber weniger Förderung erhält und bald nicht mehr im Neubau gefördert wird. Die Wahl hängt von Budget und Zielen ab, aber KfW 40 gilt als zukunftssicherer und nachhaltiger Standard.
 

Ist eine PV-Anlage bei KfW 40 Pflicht?

Für KfW 40 Plus ist eine Photovoltaikanlage mit Mindestproduktion (500 kWh/Wohneinheit + 10 kWh/m² Nutzfläche) Pflicht, plus Stromspeicher, Lüftungsanlage mit Wärmerückgewinnung und Energiemanagement. Der Standard KfW 40 (ohne Plus) erfordert nur die PV-Anlage, aber die Förderung (BEG) fokussiert sich stark auf die höheren Standards (40/40 Plus), um Bauen mit erneuerbaren Energien zum Standard zu machen, wobei die Photovoltaik-Pflicht in der Förderung immer wahrscheinlicher wird.
 

Kann man für 300.000 € ein Haus bauen?

Mit 300.000 Euro kannst du definitiv ein Haus bauen. Aber nur das Haus allein. Grundstück, Nebenkosten und Außenanlagen kommen noch dazu. In günstigen Regionen reichen 400.000 bis 450.000 Euro Gesamtbudget für den Traum vom Eigenheim, in Ballungsräumen wird es eng.

Welche Dämmstärke für KfW 40?

Für den KfW 40 Standard sind die Dämmstärken je nach Bauteil und Material sehr unterschiedlich, aber Sie müssen mit etwa 20-24 cm Dämmung (z.B. EPS/Mineralwolle) bei Außenwänden rechnen, um die geforderten U-Werte von unter 0,18 W/m²K zu erreichen, wobei Dachdämmung oft noch dicker ausfällt, um die geringeren U-Werte < 0,12 W/m²K zu erzielen und Wärmebrücken zu minimieren. In der Sanierung können es sogar 24-28 cm oder mehr werden, da Wärmebrücken stärker ins Gewicht fallen.
 

Ist ein KfW 40 Haus ein Niedrigenergiehaus?

Für Kagebau ist das Niedrigenergiehaus Standard. Mittlerweile wurde das KfW-55-Haus durch das KfW-40-Haus ersetzt. Niedrigenergiehäuser von Kagebau verbrauchen somit nur 55% beziehungsweise 44% der Primärenergie. Das sind maximal 40 Kilowattstunden pro Quadratmeter und Jahr.

Wie hoch ist der Heizbedarf für ein KfW 55 Haus?

Ein KfW 55 Haus hat einen geringen Wärmebedarf, typischerweise liegt der Heizwärmebedarf (qh) bei rund 28-35 kWh/(m²a) und die Heizlast (maximale Wärmeleistung pro m²) bei etwa 22-25 W/m², was den Anforderungen für moderne Niedrigenergiehäuser entspricht. Dies bedeutet, es benötigt wenig Energie zum Heizen, was sich in niedrigen Heizkosten und einem hohen Komfort widerspiegelt, oft durch gute Dämmung und Fenster mit Dreifachverglasung erreicht.
 

Welche Wandstärke für KfW 55?

Welche Wandstärke für KfW 55? Für KfW 55 Effizienzhäuser wird in der Regel eine Wandstärke von 36,5 bis 42,5 cm verwendet, abhängig von der Bauweise und den eingesetzten Dämmstoffen. Bei der Außenwand muss ein U-Wert von ≤ 0,20 erreicht werden.

Wie viel kostet eine komplette energetische Sanierung eines Einfamilienhauses?

Was kostet eine Sanierung eines Einfamilienhauses? Die Kosten für eine energetische Sanierung eines Einfamilienhauses variieren je nach Umfang der Maßnahmen und baulichem Zustand zwischen 50.000 € und 150.000 €. Mit staatlichen Fördermitteln können Sie jedoch bis zu 70 % der Investitionskosten reduzieren.

Wie erreiche ich ein Effizienzhaus 40?

Die Hauptanforderungen für ein KfW-40-Effizienzhaus sind ein Primärenergiebedarf von maximal 40 % und ein Transmissionswärmeverlust von höchstens 55 % des Referenzgebäudes nach Gebäudeenergiegesetz (GEG). Dies wird durch exzellente Dämmung (z. B. sehr niedrige U-Werte für Dach und Fenster) und den Einsatz erneuerbarer Energien (Heizung, Lüftung) erreicht. Zusätzlich gibt es für Neubauten oft eine Nachhaltigkeitsanforderung (QNG) (Qualitätssiegel Nachhaltiges Gebäude) und eine verpflichtende Baubegleitung durch einen Energieeffizienz-Experten.
 

Wie viel kostet eine zentrale Lüftungsanlage in einem Neubau?

Eine zentrale Lüftungsanlage kostet zwischen 8.000 € und 16.000 €. Bei Neubauten mit einer dichten Gebäudehülle, wird eine Lüftungsanlage empfohlen, um Feuchteschäden und Schimmel vorzubeugen. Zuschüsse für eine Lüftungsanlage gibt es bei der KfW und dem BAFA.

Was passiert, wenn ich kein Lüftungskonzept habe?

Was passiert, wenn kein Lüftungskonzept erstellt wird? Ohne ein Lüftungskonzept kann ein Fenstertausch mehr Schaden als Nutzen bringen. Da moderne Fenster keinen natürlichen Luftaustausch mehr zulassen, verbleibt Feuchtigkeit vom Kochen, Duschen und Atmen länger im Gebäude.

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