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Was kostet es Gebühr wenn man mit Aktien spekuliert?

Gefragt von: Frau Prof. Waltraud Schreiber B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 24. April 2026
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Beim Aktien-Spekulieren fallen hauptsächlich <<< Transaktionskosten (Ordergebühren, Handelsplatzgebühren) beim Kaufen und Verkaufen sowie die Abgeltungsteuer (25 % zzgl. Soli/Kirchensteuer auf Gewinne) an, plus eventuelle Depotgebühren, wobei Direktbanken oft kostenlose oder günstige Depots und reduzierte Orderkosten bieten. Die genauen Kosten hängen stark vom gewählten Broker und der Börse ab.

Wann zahlt man Spekulationssteuer für Aktien?

Auf Ihren Gewinn aus dem Verkauf müssen Sie dann Spekulationssteuer zahlen. Die zehn Jahre sind die sogenannte Haltefrist oder Spekulationsfrist. Sie umgehen also die Spekulationssteuer, wenn zwischen Kauf und Verkauf mehr als zehn Jahre liegen.

Welche Gebühren zahlen Sie für Aktien?

Brokergebühren können ein Prozentsatz des Transaktionswerts, eine Pauschalgebühr oder eine Kombination aus beidem sein. Full-Service-Broker verlangen die höchsten Gebühren, typischerweise 1 % bis 2 % des verwalteten Vermögens , für umfassende Finanzdienstleistungen. Online-Broker bieten häufig gebührenfreie Aktien- und ETF-Transaktionen an und reduzieren so die Handelskosten für Anleger.

Wie viel Gebühren zahlt man bei Aktien?

Direktbanken erheben alle oben genannten Gebühren. In der Regel beträgt die Ordergebühr 4,90€ + 0,25%, mindestens 9,90€ mit einem Cap nach oben. Die Handelsplatzgebühren werden oftmals pauschaliert erhoben, betragen je nach Börsenplatz zwischen 1,75€ und 5€ und werden zusätzlich zur Ordergebühr berechnet.

Wie viel Gebühren gibt es beim Aktienkauf?

Die Kosten für einen Aktienkauf setzen sich aus Ordergebühren (Grundgebühr + prozentualer Anteil + ggf. Handelsplatzgebühren/Fremdkosten) und dem Spread (Geld-Brief-Spanne) zusammen, wobei Neo-Broker oft niedrige Fixgebühren oder sogar kostenlose Sparpläne anbieten, während traditionelle Banken höhere Provisionssätze haben. Zu den versteckten Kosten zählen auch Depotführungsgebühren, die bei vielen Online-Brokern entfallen. 

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Welche Kosten fallen an, wenn man Aktien verkauft?

Auf Ihre Erträge aus Dividenden und realisierten Kursgewinnen beim Verkauf der Aktien fallen 25 Prozent Abgeltungssteuer, ein Solidaritätszuschlag und gegebenenfalls Kirchensteuer an. Indem Sie einen Freistellungsauftrag abgeben, können Sie diese umgehen, wenn Sie unterhalb des Freibetrags bleiben.

Kostet der Kauf und Verkauf von Aktien Geld?

Ob Sie Aktien kaufen oder verkaufen, die Provision Ihres Brokers muss immer in den Gesamtwert der Transaktion eingerechnet werden . Es ist daher unerlässlich, dass Sie sich im Vorfeld über deren Höhe informieren. Die Provision kann als fester Betrag oder als Prozentsatz berechnet werden.

Welche Kosten fallen beim Kauf einer Aktie an?

Die Kosten für einen Aktienkauf setzen sich aus Ordergebühren (Grundgebühr + prozentualer Anteil + ggf. Handelsplatzgebühren/Fremdkosten) und dem Spread (Geld-Brief-Spanne) zusammen, wobei Neo-Broker oft niedrige Fixgebühren oder sogar kostenlose Sparpläne anbieten, während traditionelle Banken höhere Provisionssätze haben. Zu den versteckten Kosten zählen auch Depotführungsgebühren, die bei vielen Online-Brokern entfallen. 

Kann man Aktien ohne Gebühren kaufen?

Ja, Aktienkauf ohne Gebühren ist möglich, vor allem mit Neo-Brokern wie Trade Republic, Scalable Capital oder Finanzen.net Zero, die oft kostenlose Depots, keine Orderprovisionen (manchmal ab Mindestorder) und kostenlose Sparpläne anbieten; dabei fallen oft nur eine kleine Fremdkostenpauschale (z.B. 1 €) und Spreads an. Alternativ bieten Direktbanken wie die ING ebenfalls kostenlose Depots an, die jedoch meist an bestimmte Bedingungen geknüpft sind. 

Welche Gebühren fallen bei einem Depot an?

Depotgebühr als erster Kostenfaktor

Während bei vielen klassischen "Hausbanken" eine solche Gebühr bezogen auf das investierte Kapital etwa bei 0,2 Prozent jährlich liegen kann, geben sich viele der Direktbanken mit wenigen Euro pro Monat oder Quartal zufrieden, oder sie bieten ihr Depot oft ganz kostenlos an.

Welche Kosten habe ich bei Aktien?

Unterschätzte Kosten beim Aktienkauf: Steuern

Die seit 2009 geltende Abgeltungssteuer auf Kapitalerträge liegt bei 25 Prozent. Zusätzlich fällt Kirchensteuer und Solidaritätszuschlag an, sofern der Anleger dazu verpflichtet ist. Zusammengenommen liegen die Steuerabgaben auf Gewinne an der Börse bei etwa 28 Prozent.

Kostet der Verkauf von Aktien Geld?

Börsenhandelsgebühren

Diese Gebühr, die auch als Aktienhandelsgebühr bezeichnet wird, fällt beim Kauf oder Verkauf von Aktien an. Auch beim Kauf und Verkauf anderer Anlagen wie Optionen oder börsengehandelter Fonds (ETFs) können Provisionen oder Gebühren anfallen.

Was besagt die 7%-Regel bei Aktien?

Diese Regeln helfen Ihnen, Risiken zu kontrollieren, Ihr Geld zu schützen und klügere Finanzentscheidungen zu treffen. Die 7%-Regel im Aktienhandel besagt, dass Sie eine Aktie verkaufen sollten, wenn ihr Kurs um 7 % unter Ihren Kaufpreis fällt . Diese Regel hilft Ihnen, Verluste frühzeitig zu begrenzen und Ihr Anlagekapital zu schützen.

Sind spekulative Gewinne aus Aktien steuerpflichtig?

Spekulative Einkünfte stammen aus dem Intraday-Handel, bei dem Aktien am selben Tag gekauft und verkauft werden, ohne dass sie physisch geliefert werden. Diese Gewinne gelten als Betriebseinnahmen und werden nach Ihrem persönlichen Steuersatz besteuert . Kapitalgewinne entstehen aus dem Handel mit physisch gelieferten Aktien, bei dem diese länger als einen Tag gehalten werden.

Muss ich Steuern auf Aktien zahlen, die ich nicht verkauft habe?

Muss man Aktien versteuern, die man nicht verkauft? Nein. Selbst wenn der Wert Ihrer Aktien steigt, fallen erst Steuern an, wenn Sie die Aktien verkaufen . Sobald Sie eine Aktie verkaufen, deren Wert gestiegen ist und Sie einen Gewinn erzielen, müssen Sie die Kapitalertragsteuer entrichten.

Wie kann man Steuern auf Aktien vermeiden?

Du kannst den Abzug von Abgeltungssteuer umgehen. Stelle hierfür bei Deinen Banken Freistellungsaufträge. Der Sparerpauschbetrag beträgt seit 2023 für Ledige 1.000 Euro und 2.000 Euro für Verheiratete, zuvor waren es 801 und 1.602 Euro.

Welche Gebühren fallen an, wenn man Aktien verkauft?

Wie hoch sind die Kosten beim Aktienverkauf? können einen festen Betrag pro Trade oder einen Prozentsatz des Handelsvolumens ausmachen – etwa 10 € oder 2 %. 0,0504 % pro Order. daher indirekte Kosten dar.

Wie kann ich kostenlos mit Aktien handeln?

Ja, man kann kostenlos Aktien handeln, indem man einen Online-Broker mit kostenlosem Depot wählt, der gebührenfreie Orders ab einem bestimmten Volumen (z. B. ab 500 €) oder für Sparpläne anbietet, wobei Anbieter wie finanzen.net Zero, Trade Republic, Scalable Capital, N26 und Smartbroker+ zu den beliebtesten gehören, wobei stets auf eventuelle Spreads, Fremdkostenpauschalen und Mindestvolumen zu achten ist, wie die N-TV und Finanzfluss Berichte zeigen.
 

Wie viel sollten die Gebühren für einen Aktienkauf sein?

Grössenordnung: 0.015% des Transaktionsvolumen; mindestens 15 Rappen pro Transaktion; fällt bei Kauf und Verkauf an. Die Börsenabgaben werden dir bei praktisch allen Anlagelösungen zusätzlich zu den offiziellen Gebühren verrechnet.

Welche Abzüge gibt es beim Aktienverkauf?

Wenn Du Aktien oder andere Wertpapiere mit Gewinn verkaufst, musst Du folgende Steuern zahlen:

  • Abgeltungssteuer: 25 Prozent auf den Gewinn.
  • Solidaritätszuschlag: 5,5 Prozent auf die Abgeltungssteuer (= 1,375% zusätzlich)
  • Kirchensteuer: 8-9% je nach Bundesland (falls Mitglied)

Wann ist die beste Uhrzeit, um Aktien zu kaufen?

Die beste Zeit, um Aktien zu kaufen, ist während der Haupt-Handelszeiten, wenn die Liquidität hoch ist und die Spreads (Differenz zwischen Kauf- und Verkaufspreis) gering sind, also typischerweise zwischen 9:00 und 10:00 Uhr (Marktöffnung) und besonders stark zwischen 15:30 und 17:30 Uhr, wenn die amerikanischen Börsen geöffnet sind und eine Marktüberschneidung herrscht. Für deutsche Aktien sind die Hauptzeiten 9:00 bis 17:30 Uhr, wobei die erste und letzte Viertelstunde oft volatil ist, idealerweise kauft man zwischen 9:15 und 17:15 Uhr. Für langfristige Anleger ist bei Aktiensparplänen der Zeitpunkt egal, hier zählt der Durchschnittskosteneffekt, wie Finanztip und Easyfolio betonen. 

Wie hoch ist die Provision beim Aktienkauf?

Die Provision beim Aktienkauf ist die Gebühr, die Banken oder Broker für die Abwicklung der Order erheben, oft als Prozentsatz des Kurswerts (z.B. 0,25 % + Grundgebühr) oder als Fixpreis, plus eventuelle Handelsplatzentgelte, wobei Anbieter wie ING oder Comdirect oft günstigere Online-Konditionen bieten als traditionelle Sparkassen oder Banken, mit variablen Kosten je nach Ordervolumen und Handelsplatz.
 

Welche Kosten entstehen beim Kauf von Aktien?

Die Kosten für einen Aktienkauf setzen sich aus Ordergebühren (Grundgebühr + prozentualer Anteil + ggf. Handelsplatzgebühren/Fremdkosten) und dem Spread (Geld-Brief-Spanne) zusammen, wobei Neo-Broker oft niedrige Fixgebühren oder sogar kostenlose Sparpläne anbieten, während traditionelle Banken höhere Provisionssätze haben. Zu den versteckten Kosten zählen auch Depotführungsgebühren, die bei vielen Online-Brokern entfallen. 

Was kostet es, wenn man Aktien kauft?

Bei Aktien, ETFs, Zertifikaten und Anleihen umfassen die Ordergebühren 0,25% des Kurs- oder Nennwerts zuzüglich pauschal 4,90€. In Summe betragen die Gebühren mindestens 9,90€. Für den Kauf ausgewählter Fonds zahlen Sie vom regulären Ausgabeaufschlag nur 50%.

Was passiert mit meinem Geld, wenn ich Aktien kaufe?

Das Geld wird der Aktiengesellschaft auf unbestimmte Zeit überlassen, also nicht zurückgezahlt. Die Anleger nehmen durch ihre Aktien teil an der wirtschaftlichen Entwicklung des Unternehmens: Das bedeutet: jeder trägt Verluste bis zur Höhe seiner Anlage mit.

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