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Was kostet es einen Hund röntgen zu lassen?

Gefragt von: Brigitta Jost  |  Letzte Aktualisierung: 10. Januar 2026
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Die Kosten für Röntgenaufnahmen beim Hund variieren je nach Anzahl der Bilder und dem Satz, den der Tierarzt abrechnet, aber rechnen Sie mit etwa 27 bis 80 € pro Bild für die ersten beiden Aufnahmen und 18 bis 54 € für jede weitere, basierend auf der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT), wobei der Endpreis auch durch den 1- bis 3-fachen Satz bestimmt wird, z.B. kosten Durchleuchtungen ab ca. 36 €.

Wie viel kostet ein Röntgenbild beim Tierarzt?

Die Kosten für Röntgen beim Tierarzt variieren je nach Anzahl der Aufnahmen, Tierart und Tierarzt, liegen aber meist zwischen ca. 26 € (für 1-2 Bilder) und über 100 € für umfangreichere Untersuchungen, wobei die Gebührenordnung (GOT) die Preise festlegt und Tierärzte oft den 1- bis 2-fachen Satz berechnen können, zuzüglich möglicher Aufschläge. Rechnen Sie für die Durchleuchtung mit etwa 36 €, für die erste Aufnahme mit ca. 26 €, die zweite mit ähnlichem Betrag, jede weitere mit ca. 18 €, und addieren Sie Aufschläge für ambulante Termine hinzu. 

Kann man einen Hund ohne Narkose Röntgen?

Ja, oft kann ein Hund ohne Narkose geröntgt werden, wenn er ruhig hält; bei starken Schmerzen, Aufregung oder speziellen Untersuchungen (z.B. HD/ED-Röntgen nach Zuchtstandards) ist aber häufig eine Sedierung oder Narkose notwendig, um präzise, lagerungsabhängige Bilder zu erhalten. Wichtig ist, dass der Hund während der Aufnahme absolut stillsteht, was trainiert werden kann, aber bei Verletzungen oder Stress oft nicht möglich ist, weshalb eine leichte Narkose oder Sedierung oft die beste Lösung für eine gute Diagnose ist.
 

Wie lange dauert es, einen Hund zu Röntgen?

Ein Röntgen beim Hund dauert meist nur wenige Minuten, da die eigentliche Aufnahme nur einen Sekundenbruchteil dauert; die gesamte Untersuchung inklusive Vorbereitung und digitaler Bilderstellung geht oft in unter 10 Minuten über die Bühne, manchmal nur wenige Minuten. Bei aufgeregten oder schmerzhaften Tieren kann eine Sedierung nötig sein, was die gesamte Zeit etwas verlängert, aber auch dann bleibt der Vorgang selbst kurz und die Narkose wird so kurz wie möglich gehalten. 

Wann sollte man einen Hund Röntgen?

Wann sollten Sie Ihren Hund röntgen lassen

Um Knochenbrüche sowie Knochenfehlstellungen festzustellen. Zur Diagnose innerer Verletzungen, Blutungen, Tumore oder Organerkrankungen. Auch bei Verdacht auf Fremdkörper im Magen-Darm-Trakt oder bei Magendrehung kann Röntgen beim Hund notwendig sein.

BILDGEBENDE DIAGNOSTIK - HD-RÖNTGEN - TIERARZTPRAXIS HEPPENHEIM (nähe Bensheim)

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Was tun, wenn ich kein Geld für den Tierarzt habe?

Organisationen, die Hilfe für die Zahlung von Tierarztrechnungen anbieten

  1. Örtliche Tierheime oder Tierschutzvereine ansprechen.
  2. Behandlung durch eine:n ehrenamtliche:n Tierarzt:in.
  3. Medipay.
  4. Private Tierkrankenversicherung.

Kann man Tumore beim Röntgen beim Hund sehen?

Die häufigste Indikation für eine Röntgenuntersuchung bei Hunden und Katzen ist die Untersuchung des Bewegungsapparates. Auf diese Weise können Veränderungen der Knochen (Entzündung, Tumor, Verformung, Knochenbruch u.a.) festgestellt werden.

Was ist die 20-40 Regelung bei Hunden?

Ein "20/40-Hund" ist eine umgangssprachliche Bezeichnung für einen großen Hund, der in einigen deutschen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen und Brandenburg gesetzlich definiert wird: Erreicht ein Hund ausgewachsen eine Widerristhöhe von mindestens 40 cm ODER ein Gewicht von mindestens 20 kg, gilt er als 20/40-Hund. Halter solcher Hunde müssen oft einen Sachkundenachweis erbringen und den Hund bei der Behörde melden, da sie besondere Auflagen erfüllen müssen.
 

Was ist besser, Ultraschall oder Röntgen beim Hund?

Die Ultraschalluntersuchung ist die perfekte Ergänzung zum Röntgen, da mit dem Ultraschall Organe gut dargestellt werden können, während beim Röntgen vorwiegend Knochen sichtbar sind. Die Sonografie ist besonders vorteilhaft, da sie ohne Strahlung auskommt und somit eine schonende Alternative zum Röntgen darstellt.

Was sind die Nebenwirkungen von Röntgen?

Röntgen-Nebenwirkungen sind selten, da die Dosis meist gering ist, aber es kann zu vorübergehender Hautrötung/Trockenheit oder bei Kontrastmitteln zu Übelkeit, Juckreiz kommen; das theoretische Langzeitrisiko ist ein geringfügig erhöhtes Krebsrisiko, das bei korrektem Einsatz durch den Nutzen überwiegt, besonders bei Kindern und Schwangeren wird sorgfältig abgewogen.
 

Was kostet eine leichte Narkose beim Hund?

Die Kosten für eine Narkose beim Hund sind in der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) festgelegt. Je nach Narkoseart liegen sie zwischen etwa 20 € und 185 € beim einfachen Satz.

Ist eine Tierklinik teurer als ein normaler Tierarzt?

Bei einer großen Tierklinik mit einem höheren Anteil an tierärztlicher Akut- und Spezialversorgung liegen die durchschnittlichen Preise meist etwas über denen einer Praxis von niedergelassenen Tierärzten, die hauptsächlich Grundleistungen erbringen.

Wie teuer ist ein großes Blutbild beim Hund?

Ein großes Blutbild beim Hund kostet meist zwischen 20 und 90 Euro, je nach Praxis und Labor, wobei die Preise oft gestaffelt sind (1- bis 3-facher Satz nach Gebührenordnung für Tierärzte - GOT) und von der Anzahl der untersuchten Parameter abhängen; 23,52 € (1-facher Satz) bis 70,56 € (3-facher Satz) sind typische Spannen.
 

Was kann man bei einer Röntgenuntersuchung eines Hundes sehen?

Beim Röntgen eines Hundes sieht man hauptsächlich Knochenbrüche, Gelenkprobleme (wie HD, ED), Fremdkörper im Verdauungstrakt, Organvergrößerungen (Herz, Lunge) oder -erkrankungen (Lungenentzündung, Tumore), Veränderungen an der Wirbelsäule, Zahnprobleme und manchmal auch Trächtigkeit. Knochen erscheinen hell, Weichgewebe und Organe dunkler, was die Diagnose von inneren Schäden ermöglicht.
 

Wie kündigt sich der Tod bei Hunden an?

Wenn ein Hund stirbt, zeigen sich oft Rückzug, Appetitlosigkeit, verringerte Aktivität, Schwäche beim Gehen, Inkontinenz, veränderte Atmung (flacher, unregelmäßiger) und eine Abnahme der Sinne, während die Haut trocken wird und Schleimhäute blasser erscheinen. Oft sucht der Hund dunkle Plätze auf, ist verwirrt, hat Schwierigkeiten, Gleichgewicht zu halten, und die Organfunktionen lassen langsam nach. 

Welche Hunderassen neigen zu Tumoren?

Einige Hunderassen haben ein erhöhtes Risiko für bestimmte Arten von Hautkrebs. Golden Retriever, Labrador Retriever, Boxer, Schnauzer und Cocker Spaniel neigen beispielsweise vermehrt zu Mastzelltumoren, während Dobermänner und Rottweiler häufiger von Melanomen betroffen sind.

Ist eine Ratenzahlung bei Tierärzten möglich?

Ja, Ratenzahlung bei Tierärzten ist möglich, oft durch Kooperationen mit Finanzdienstleistern wie Medipay oder BFS, die eine Aufteilung der Kosten in monatliche Raten erlauben, häufig zinsfrei bei kürzerer Laufzeit (z.B. 6 Monate) und ab einem bestimmten Betrag (oft 250€). Viele Tierkliniken und auch einige Praxen bieten diese Modelle an; es lohnt sich, direkt nachzufragen, da es die Behandlung auch bei größeren Summen erschwinglich macht.
 

Warum sind Tierärzte plötzlich so teuer?

Einer der Gründe für steigende Tierarztkosten ist die Inflation. Aus Sicht der Bundestierärztekammer ist die Erhöhung außerdem moderat, wenn Sie diese im Vergleich zu anderen Kosten betrachten, die ebenfalls durch die Inflation gestiegen sind.

Was tun, wenn die Tierarztrechnung zu hoch ist?

Bei hohen Tierarztrechnungen können in vielen Fällen Ratenzahlungen vereinbart werden. Tierbesitzer können auch Kleinkredite aufnehmen, entweder von privat oder von einer Bank – oder private Spendenaufrufe starten. Gemeinnützige Organisationen wie der Verein „Sozialfelle“ unterstützen bedürftige Haustierbesitzer.

Wie lange dauert das Röntgen beim Hund?

Ein Röntgen beim Hund dauert meist nur wenige Minuten, da die eigentliche Aufnahme nur einen Sekundenbruchteil dauert; die gesamte Untersuchung inklusive Vorbereitung und digitaler Bilderstellung geht oft in unter 10 Minuten über die Bühne, manchmal nur wenige Minuten. Bei aufgeregten oder schmerzhaften Tieren kann eine Sedierung nötig sein, was die gesamte Zeit etwas verlängert, aber auch dann bleibt der Vorgang selbst kurz und die Narkose wird so kurz wie möglich gehalten. 

Wie viel kostet ein HD-Röntgen für einen Hund?

Die Kosten für ein HD-Röntgen beim Hund variieren je nach Tierarzt und benötigten Aufnahmen, liegen aber meist zwischen 120 € und 400 € für die reine Untersuchung (2-4 Bilder), abhängig vom Satz der Gebührenordnung (GOT). Rechnen Sie mit ca. 26,53 € für die erste Aufnahme und etwa 18,03 € für jede weitere nach dem einfachen GOT-Satz, plus mögliche Kosten für Sedierung, Narkose (ab ca. 24 €) und Analyse, wobei höhere Sätze (bis 3,5-fach) die Kosten steigern.
 

Wie viel kostet ein Röntgen privat?

Kosten. Der Aufwand verschiedener Untersuchungen variiert beträchtlich, pro Organ ist ab ca. 15 € für Röntgen und Ultraschall zu rechnen, bei einer Mammographie mit 155 €.

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