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Was kostet es ein Testament beim Notar zu machen?

Gefragt von: Petra Stahl B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 12. Januar 2026
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Die Kosten für ein notarielles Testament hängen vom Wert Ihres Vermögens ab, beinhalten aber immer die Gebühren für Beurkundung, amtliche Verwahrung und Registrierung: Rechnen Sie bei einem einfachen Einzeltestament mit mindestens ca. 150 € (für 10.000 € Nachlass) bis über 900 € (für 500.000 € Vermögen), zuzüglich 75 € für Verwahrung und ca. 15-18 € für die Registrierung im Zentralen Testamentsregister. Gemeinschaftliche Testamente oder Erbverträge sind teurer, aber es gibt oft eine kostenlose Erstberatung beim Notar.

Was verlangt ein Notar für ein Testament?

Die Kosten für ein notarielles Testament richten sich nach dem Wert Ihres Nachlasses, beinhalten aber immer auch feste Gebühren für Verwahrung und Registrierung, typischerweise um die 75 € für die Hinterlegung und ca. 15 € für die Registrierung im Zentralen Testamentsregister. Bei einem Nachlasswert von 100.000 € liegen die Gebühren für ein Einzeltestament etwa bei 200-300 €, während ein gemeinschaftliches Testament oder Erbvertrag teurer ist (ca. 400-600 €), zuzüglich Mehrwertsteuer. 

Was ist besser, Testament beim Notar oder Rechtsanwalt?

Für ein einfaches Testament ist der Notar oft günstiger und sorgt für volle Rechtssicherheit durch Beurkundung und amtliche Verwahrung; bei komplexen Fällen (hohes Vermögen, Patchwork-Familien) ist die spezialisierte Beratung durch einen Rechtsanwalt ratsam, eventuell mit anschließender notarieller Beurkundung, um individuelle Gestaltung und steuerliche Optimierung zu verbinden, da der Anwalt zwar beraten, aber nicht beurkunden kann, während der Notar unparteiisch ist und die rechtliche Gültigkeit gewährleistet. 

Wie hoch sind die Notarkosten für ein Testament?

Die Kosten für ein Testament hängen von der Art ab: Ein handschriftliches Testament ist kostenlos, aber unsicher; ein notarielles Testament kostet je nach Nachlasswert (z.B. 165 € für 50.000 € bei Einzeltestament, 330 € gemeinschaftlich), zuzüglich 75 € für die sichere Hinterlegung beim Amtsgericht und 18 € für die Eintragung ins Zentrale Testamentsregister, wobei der Gesamtwert des Vermögens entscheidend ist. Eine anwaltliche Beratung kostet extra (ca. 150-300 €/Stunde).
 

Was ist billiger, Notar oder Anwalt?

In der Regel sind Notarkosten deutlich geringer als Anwaltskosten. Das liegt vor allem daran, dass die Preise eines Notars festgelegt sind. Wenn Sie ein Testament handschriftlich aufsetzen und einen Notar nur zur Beglaubigung beauftragen, müssen Sie zudem nur eine einmalige Notargebühr zahlen.

Should you write your own will or go to a notary? Differences between a handwritten and a notariz...

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Warum sollte man ein Testament beim Notar machen?

Bei einem notariellen Testament klärt der Notar in einem persönlichen Gespräch die Bedürfnisse und Wünsche des Testierenden. Er stellt ihm die rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten vor und gewährleistet, dass die individuellen Vorstellungen der testierenden Person in ihrem Testament bestmöglich umgesetzt werden.

Wie viel kostet ein Notar für ein Testament?

Notarkosten bei Erbschaft richten sich nach dem Wert des Nachlasses und dem benötigten Dokument (Testament, Erbvertrag, Erbschein), wobei ein notarielles Testament oder Erbvertrag Gebühren verursacht, die je nach Wert des Erbes gestaffelt sind (z.B. bei 100.000 € ca. 440 € für Einzeltestament, 780 € für Gemeinschaftst.) und die einmalige Verwahrung 75 € kostet, während ein Erbschein eigene Notar- und Gerichtskosten hat, die ebenfalls wertabhängig sind und sich oft addieren. 

Was ist besser, handschriftliches Testament oder notarielles Testament?

Beide Testamentsformen sind rechtlich gleichwertig, aber das notarielle Testament bietet mehr Sicherheit und weniger Bürokratie (ersetzt oft den Erbschein, besonders bei Immobilien), während das handschriftliche Testament kostenlos und einfach zu ändern ist, aber leicht verloren gehen, verfälscht oder missverstanden werden kann, was später zu Erbstreitigkeiten führt. Die Wahl hängt von der Komplexität Ihres Nachlasses ab: Bei einfachen Fällen reicht oft ein korrektes handschriftliches Testament, bei Immobilien oder komplexen Regelungen ist der Notar meist die bessere Wahl.
 

Was kostet eine Testamentserrichtung beim Notar?

Ein einfaches Testament bei einem Notar oder einer Notarin kostet inklusive Beratung, Hinterlegung und Registrierung im Zentralen Testamentsregister der Notare zwischen 250 und 500 Euro. Bei Notar:innen gibt es immer eine kostenlose Erstberatung, in der Sie das genaue Honorar erfragen können.

Kann ich ein Testament machen, ohne zum Notar zu gehen?

Dabei können Sie ein Testament auf 2 Arten erstellen: handschriftlich, indem Sie Ihren letzten Willen eigenhändig niederschreiben, datieren und unterschreiben, oder notariell, indem Sie diesen von einem Notar oder einer Notarin beurkunden lassen.

Wie viel kostet eine Beratungsgebühr für ein Testament?

Die Kosten für eine Testamentsberatung hängen stark davon ab, ob Sie einen Rechtsanwalt oder einen Notar beauftragen; Anwälte rechnen oft nach Stundensatz oder Pauschalen (z.B. ab ca. 190 € für Erstberatung), während Notare feste Gebühren nach dem Nachlasswert erheben, was bei größeren Vermögen günstiger sein kann, aber eine Beurkundung erforderlich macht, was den Vorteil hat, dass im Erbfall oft kein teurer Erbschein nötig ist. Handgeschriebene Testamente sind kostenlos, aber risikoreich.
 

Wie lange dauert ein Testament beim Notar?

Wie lange dauert eine Testamentseröffnung? Das Gesetz sagt, dass die Testamentseröffnung „unverzüglich“ nach dem Todesfall erfolgen soll. In der Praxis dauert es aber meist 2 bis 6 Wochen, bis alle Beteiligten das Eröffnungsprotokoll erhalten.

Kann ich mein Testament auch zu Hause aufbewahren?

Ja, Sie können Ihr Testament zu Hause aufbewahren, aber es besteht ein hohes Risiko, dass es verloren geht, verfälscht oder nicht rechtzeitig gefunden wird; sicherer ist die amtliche Verwahrung beim Amtsgericht (kostet einmalig 75 €) oder die Hinterlegung bei einer Vertrauensperson, die den Ort kennt und die Übergabe an das Gericht veranlasst. Wenn Sie es zu Hause aufbewahren, nutzen Sie einen Safe und informieren Sie eine Vertrauensperson, damit das Testament nach Ihrem Tod gefunden und eröffnet wird. 

Welches Vermögen muss man beim Notar angeben?

Das Aktivvermögen ergibt sich aus der Summe des Werts aller Vermögensgegenstände wie Immobilien, Gesellschaftsbeteiligungen, Sparguthaben und Wertpapiere. Verbindlichkeiten können nicht abgezogen werden. Als Geschäftswert fließt allerdings nur die Hälfte dieses Werts in die Berechnung ein.

Was kostet eine Stunde Beratung beim Notar?

Aus Erfahrung kann jedoch gesagt werden, dass im Regelfall die Kosten für eine erste Beratung bei ca. 100 bis 200 Euro zzgl. Mehrwertsteuer liegen. Sollten die Kosten für die Erstberatung höher ausfallen, werden Sie hierüber vorab informiert.

Was kostet es, beim Notar ein Testament zu machen?

Die Kosten für ein notarielles Testament richten sich nach dem Wert Ihres Nachlasses, beinhalten aber immer auch feste Gebühren für Verwahrung und Registrierung, typischerweise um die 75 € für die Hinterlegung und ca. 15 € für die Registrierung im Zentralen Testamentsregister. Bei einem Nachlasswert von 100.000 € liegen die Gebühren für ein Einzeltestament etwa bei 200-300 €, während ein gemeinschaftliches Testament oder Erbvertrag teurer ist (ca. 400-600 €), zuzüglich Mehrwertsteuer. 

Ist es sinnvoll, ein Testament beim Notar zu machen?

Das notarielle Testament hat den Vorteil, dass der Erbe später nicht extra einen Erbschein beantragen muss, den er ansonsten braucht, wenn Grundstücke vererbt worden sind. Da das Erbrecht kompliziert ist und seine Tücken hat, ist es ohnehin sinnvoll, sich fachkundig beraten lassen.

Ist ein handschriftliches Testament in Deutschland rechtsgültig?

Gemäß § 2247 des Bürgerlichen Gesetzbuches (BGB) kann der Erblasser ein Testament ausschließlich durch seine eigene Handschrift und Unterschrift errichten (handschriftliches Testament). Die Unterschrift des Erblassers muss nach dem Ende des Testamentstextes erfolgen.

Welche Nachteile hat ein notarielles Testament?

Die Hauptnachteile eines notariellen Testaments sind die Kosten, die sich nach dem Vermögen richten, die fehlende Flexibilität bei Änderungen (es muss neu errichtet werden), der anfängliche Zeitaufwand für Beurkundung und Termin und die geringere Diskretion, da es zentral verwahrt und registriert wird. Allerdings gleichen die Vorteile wie rechtliche Sicherheit, umfassende Beratung, automatische Registrierung und die oft spätere Ersparnis von Erbscheinkosten diesen Nachteil oft aus, besonders bei komplexen Vermögensverhältnissen, so die youtube.com Video und https://www.youtube.com/watch?v=k4I_AGeAmas} . 

Welche Unterlagen brauche ich für ein Testament beim Notar?

Für ein notarielles Testament brauchen Sie hauptsächlich Ihren gültigen Personalausweis/Reisepass und müssen dem Notar Ihre genauen Vorstellungen und die Daten der Beteiligten mitteilen; bei Immobilieneigentum können Grundbuchauszüge hilfreich sein, aber das Wichtigste ist, dass Sie beim Termin mündlich Ihren Willen erklären, den der Notar beurkundet. 

Ist ein Erbschein erforderlich, wenn ein handschriftliches Testament vorhanden ist?

Ein handschriftliches Testament kann oft einen Erbschein ersetzen, wenn es eindeutig ist und zusammen mit dem Eröffnungsprotokoll des Nachlassgerichts vorgelegt wird, besonders bei Banken. Ein Erbschein ist jedoch fast immer erforderlich, wenn Grundstücke zum Nachlass gehören und es sich um ein privatschriftliches Testament handelt, da hier oft ein notarielles Testament oder ein Erbschein verlangt wird. Bei Unklarheiten oder für bestimmte Institutionen kann ein Erbschein auch bei klaren Testamenten notwendig sein. 

Was ist billiger, Testament über Notar oder Erbschein?

Da sich die Gebühr für das notarielle Testament nach dem Vermögen bei der Beurkundung und die Kosten eines Erbscheins nach dem Wert des Nachlasses im Todesfall richten, ist das notarielle Testament unterm Strich häufig deutlich günstiger als ein Erbschein.

Ist ein Testament ohne Anwalt oder Notar möglich?

Für ein einfaches Testament ist der Notar oft der richtige Ansprechpartner, da er Beurkundung und Beratung vereint und für Rechtssicherheit sorgt; bei komplexen Fällen, größeren Vermögen, internationalen Bezügen oder steuerlichen Fragen ist ein Anwalt für Erbrecht ratsam, der Sie individuell berät und den Entwurf erstellt, welcher dann notariell beurkundet werden kann. Der Notar ist für die formelle Wirksamkeit und Hinterlegung zuständig, während der Anwalt die strategische und steuerliche Optimierung übernimmt.