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Was kostet es ein Rüde zu kastrieren?

Gefragt von: Frau Prof. Evelyn Binder B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 26. Januar 2026
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Die Kosten für die Kastration eines Rüden liegen meist zwischen 150 und 400 Euro, können aber je nach Hundegröße, Tierarztpraxis, Narkose und Nachsorge auch höher ausfallen (bis ca. 565 €), wobei die reinen OP-Kosten nach der Gebührenordnung (GOT) für eine einfache Kastration (2-facher Satz) bei etwa 140 bis 260 € liegen. Die chemische Kastration mittels Chip ist eine Alternative und kostet meist 100 bis 200 € für 6 bis 12 Monate Wirkung.

Was kostet eine Kastration beim Rüden 2025?

Die Kosten für die Kastration eines Rüden liegen 2025 meist zwischen 150 und 350 Euro, können aber je nach Tierarzt, Region und Hundegröße variieren und durch Voruntersuchungen, Narkose und Nachsorge auf 200 bis 400 Euro oder mehr ansteigen, da die neue Gebührenordnung für Tierärzte (GOT) höhere Sätze erlaubt.
 

Wie viel kostet die Kastration eines männlichen Hundes?

Die Kastration eines Rüden kostet in der Regel zwischen 150 bis 250 Euro. Bei weiblichen Hunden können schon 300 bis 600 Euro anfallen. Die Kosten richten sich nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT). Hinzu kommen Kosten für die Nachsorge.

In welchem Alter sollte man einen Rüden kastrieren lassen?

Rüden können grundsätzlich ab dem 6. Lebensmonat kastriert werden, aber der beste Zeitpunkt hängt stark von Rasse, Größe und dem Grund für die Kastration ab; es wird oft empfohlen, das körperliche Wachstum abzuwarten (mindestens bis zur vollständigen Schließung der Wachstumsfugen), um die hormonelle Entwicklung nicht zu stören, weshalb die Beratung durch einen Tierarzt essenziell ist. Eine zu frühe Kastration kann geistige und körperliche Entwicklung negativ beeinflussen, während eine späte Kastration die Chance erhöht, unerwünschtes sexuell motiviertes Verhalten zu verhindern, bevor es sich festsetzt.
 

Wie teuer ist eine Kastration beim Tierarzt?

Die Kosten für eine Kastration liegen zumeist zwischen 30 bis 170 Euro. Der Preis hängt dabei von verschiedenen Faktoren ab, auch zum Beispiel ob es eine Katze oder ein Kater ist.

KASTRATION beim Rüden – Tierarzt klärt auf!

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Wird ein Rüde nach der Kastration ruhiger?

Ja, ein Rüde wird nach der Kastration oft ruhiger, da hormonell bedingte Verhaltensweisen wie starkes Markieren, Streunen, Sexualtrieb (Bespringen) und Aggressionen gegenüber anderen Rüden nachlassen können. Allerdings ist es kein Wundermittel: Erlerntes Verhalten bleibt oft bestehen, und bei manchen sensiblen Hunden kann Unsicherheit sogar verstärkt werden. Die Wirkung hängt stark vom individuellen Hund, seiner Erziehung und dem Alter ab, in dem er kastriert wird. 

Wie viel kostet es, sich kastrieren zu lassen?

Die Kosten für eine Kastration hängen stark vom Tier ab (Hund/Katze, Geschlecht, Größe) und liegen für einen Kater oft bei 30–100 €, für eine Katze bei 150–300 € und für einen Rüden meist zwischen 150–300 €, während eine Hündin 250–600 € oder mehr kosten kann. Hinzu kommen Kosten für Voruntersuchung, Narkose, Medikamente und Nachsorge, oft geregelt nach der Gebührenordnung für Tierärzte (GOT).
 

Wann ist es zu spät für eine Kastration?

Als Grundregel gilt daher, dass die Katzen vor der Geschlechtsreife im Alter zwischen 6 und 7 Monaten kastriert werden sollten. Spät im Jahr geborene Katzen sollten eventuell sogar bereits im Alter von 4 bis 5 Monaten operiert werden, insbesondere wenn es sich um Katzen mit Freigang handelt.

Werden kastrierte Rüden größer?

Je früher ein Rüde kastriert wird, desto eher legt er unerwünschte Verhaltensweisen ab bzw. entwickelt sie erst gar nicht. Er behält seinen verspielten und leicht naiven Charakter. Die meisten Rüden, die früh kastriert werden, werden größer als ihre gleichaltrigen, nicht kastrierten Kollegen.

Welche Alternativen gibt es zur Kastration bei Rüden?

Alternativen zur Kastration bei Rüden sind hauptsächlich der Hormonchip (chemische Kastration) für eine reversible Wirkung und die Sterilisation (Vasektomie), die nur die Fortpflanzungsfähigkeit nimmt, aber den Hormonhaushalt erhält, sowie gezieltes Training, um Verhaltensprobleme ohne Eingriff zu lösen. Der Hormonchip ist ideal, um hormonbedingtes Verhalten zu testen, während die Sterilisation bei Sportlern oder zur Verhinderung des Nachwuchses sinnvoll ist.
 

Wann ist die beste Zeit, einen Hund zu kastrieren?

Der beste Zeitpunkt für eine Kastration hängt von Rasse, Geschlecht und individueller Entwicklung ab, aber generell sollte man nicht vor dem 6. Lebensmonat kastrieren, idealerweise nach Abschluss der Pubertät (oft um 1 Jahr) und bei Hündinnen nach der ersten Läufigkeit, um körperliche und geistige Entwicklung nicht zu beeinträchtigen und Risiken wie Gelenkprobleme zu minimieren, daher ist eine individuelle tierärztliche Beratung unerlässlich. 

Wie hoch ist die Sterberate bei der Kastration eines Hundes?

Die Sterberate bei der Kastration eines Hundes ist extrem niedrig, liegt bei deutlich unter 1 Prozent, da es sich um einen routinemäßigen Eingriff handelt, aber Narkosekomplikationen oder unerwartete Vorerkrankungen können Risiken darstellen; erfahrene Tierärzte und eine gute Vorbereitung minimieren diese Risiken erheblich. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren wie Rasse, Alter und Gesundheitszustand des Hundes ab, da es auch Langzeitrisiken wie Übergewicht oder Inkontinenz gibt, aber auch Vorteile wie Schutz vor bestimmten Krebsarten und Gebärmutterentzündungen (bei Hündinnen).
 

Ist es sinnvoll, einen Rüden zu kastrieren?

Die Entscheidung für oder gegen die Kastration eines Rüden ist eine individuelle Abwägung von medizinischen und verhaltensbedingten Vor- und Nachteilen, die nicht pauschal beantwortet werden kann; medizinische Gründe (z. B. Hodentumore, Kryptorchismus) sprechen oft dafür, während verhaltensbedingte Vorteile (weniger Aggression, Markieren) nur bei hormonell bedingtem Verhalten bestehen, aber auch Risiken wie erhöhtes Krebs- oder Gelenksproblemrisiko bei bestimmten Rassen und im Frühstadium bestehen, weshalb eine umfassende Beratung mit dem Tierarzt unerlässlich ist. 

Was ändert sich beim Rüden nach der Kastration?

Nach der Kastration eines Rüden sinkt oft der Sexualtrieb, was zu weniger Markieren, Streunen und Aggression gegenüber anderen Rüden führt, aber auch zu Gewichtszunahme durch erhöhten Appetit und veränderten Stoffwechsel; der veränderte Geruch kann jedoch zu Verwirrung bei Artgenossen führen, und das Wesen hängt stark von Alter, Prägung und individueller Persönlichkeit ab, weshalb Wesensänderungen stark variieren können und nicht immer nur positiv sind.
 

Was ist besser, Kastration oder Chip?

Weder Kastration noch Chip sind pauschal „besser“; die Wahl hängt von Ihren Zielen ab: Der Chip (chemische Kastration) ist eine reversible "Probe-Kastration" ohne OP-Risiko und Narkose, ideal zum Testen von Verhaltensänderungen oder für ältere Hunde, aber langfristig teurer. Die chirurgische Kastration ist eine einmalige, dauerhafte Lösung, die das Problem definitiv löst, aber mit Narkose- und OP-Risiken verbunden ist und höhere Einmalkosten verursacht.
 

Was bedeutet 3-facher Satz beim Tierarzt?

Der 1-fache GOT-Satz ist die Mindestgebühr, die für eine Behandlung berechnet werden darf. Er wird auch als einfacher Satz oder Basissatz bezeichnet. Der 2-fache, 3-fache und 4-fache Satz ist entsprechend das Doppelte, Drei- oder Vierfache des Basissatzes.

Sind kastrierte Rüden aggressiver?

Die Ergebnisse zeigen, dass weder ein Zusammenhang zwischen Kastration an sich, noch zwischen dem Alter der Kastration und dem Aggressionsverhalten gegenüber bekannten Menschen oder anderen Hunden besteht.

In welchem Alter sollte man Rüden kastrieren lassen?

Rüden können grundsätzlich ab dem 6. Lebensmonat kastriert werden, aber der beste Zeitpunkt hängt stark von Rasse, Größe und dem Grund für die Kastration ab; es wird oft empfohlen, das körperliche Wachstum abzuwarten (mindestens bis zur vollständigen Schließung der Wachstumsfugen), um die hormonelle Entwicklung nicht zu stören, weshalb die Beratung durch einen Tierarzt essenziell ist. Eine zu frühe Kastration kann geistige und körperliche Entwicklung negativ beeinflussen, während eine späte Kastration die Chance erhöht, unerwünschtes sexuell motiviertes Verhalten zu verhindern, bevor es sich festsetzt.
 

Wird ein Rüde ruhiger, wenn er kastriert wird?

Ja, Rüden werden nach der Kastration oft ruhiger, da der Sexualtrieb nachlässt, was zu weniger Markieren, Streunen und Aufregung in der Nähe läufiger Hündinnen führt, aber es ist kein Allheilmittel für alle Probleme; erlernte Verhaltensweisen bleiben bestehen, und bei manchen Hunden kann sich Angst verstärken, während Übergewicht ein Risiko darstellt, das man kontrollieren muss. 

Kann man einen Hund mit 2 Jahren noch kastrieren?

Prinzipiell kann die Kastration des Rüden in jedem Alter erfolgen, aber möglichst nicht vor dem Schluss der Wachstumsfugen. Die meisten Tierärzte raten daher, mit der Kastration mindestens zu warten, bis das Knochenwachstum vollständig abgeschlossen ist.

Wie lange darf man nach einer Kastration nicht laufen?

Erfahrungsgemäß können die Tiere wieder nach Draußen gehen und aktiv sein, wenn der Body oder die Halskrause nach etwa acht Tagen ab ist. Bei Katern kann das auch nach bereits nach etwa sechs Tagen möglich sein.

Wie hoch ist das Krebsrisiko bei Hunden durch Kastration?

Während bei Dobermann-Hündinnen die Kastration zu keinem Zeitpunkt mit einer nennenswerten Erhöhung des Tumorrisikos verbunden war, erhöhte sich das Krebsrisiko für Rüden durch Kastration im Zeitfenster zwischen dem 12. und 24. Lebensmonat auf 6 Prozent und bei späterer Kastration sogar auf 13 Prozent.

Wie viel kostet es, einen Rüden kastrieren zu lassen?

Die Kosten für die Kastration eines Rüden liegen meist zwischen 150 und 400 Euro, können aber je nach Hundegröße, Tierarztpraxis, Narkose und Nachsorge auch höher ausfallen (bis ca. 565 €), wobei die reinen OP-Kosten nach der Gebührenordnung (GOT) für eine einfache Kastration (2-facher Satz) bei etwa 140 bis 260 € liegen. Die chemische Kastration mittels Chip ist eine Alternative und kostet meist 100 bis 200 € für 6 bis 12 Monate Wirkung.
 

Ist eine Sterilisation 100% sicher?

Sicherheit der Methoden

Wenn 100 Frauen ein Jahr lang verhüten und Eine von ihnen ungewollt schwanger wird, entspricht das dem Pearl-Index von 1,0. Der Pearl-Index bei ungeschütztem Geschlechtsverkehr ohne Anwendung jeglicher Verhütungsmethoden liegt bei 80. Der Pearl-Index der Sterilisation liegt zwischen 0,2 und 5,4.

Wie lange muss ein Hund nach der Kastration einen Trichter tragen?

Nach einer Kastration sollte der Hund die Halskrause (oder einen OP-Body) meist 10 bis 14 Tage tragen, bis die Wunde verheilt ist und Fäden gezogen werden können. Die genaue Dauer hängt von der individuellen Heilung ab; es ist besser, sie lieber eine Woche zu lange als zu kurz zu tragen, um Infektionen und das Aufreißen der Naht zu verhindern, wobei tägliche Kontrollen wichtig sind.