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Was kostet eine SP bei LKW?

Gefragt von: Knut Weigel  |  Letzte Aktualisierung: 19. Mai 2026
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Die Kosten für eine LKW-Sicherheitsprüfung (SP) variieren je nach Achszahl und Dienstleister, liegen aber typischerweise zwischen ca. 100 € und 200 € (zzgl. MwSt.). Für 2-achsige LKW sind die Preise oft niedriger (z.B. 110 €), während 4-achsige LKW teurer sind (z.B. 200 €). Es gibt auch günstigere Angebote für Nachprüfungen, aber auch höhere Preise für spezielle Fahrzeugtypen, wobei die Preise immer vom Gewicht und Achsen abhängen.

Was kostet ein SP-LKW?

Die Gebühren für eine Sicherheitsprüfung sind in der Regel vom Gewicht des Fahrzeugs abhängig und können zwischen 48 und 110 Euro liegen. Die Kosten variieren je nach Region und Prüforganisation.

Wann muss ein Lkw zur SP?

LKW zwischen 3,5 t und 12 t: erste SP 42 Monat nach Erstzulassung, dann alle sechs Monate. LKW über 12 t: erste SP 30 Monate nach Erstzulassung, dann alle sechs Monate. Anhänger von über 10 t: erste SP 30 Monate nach Erstzulassung, dann alle sechs Monate.

Wie lange dauert eine SP bei LKW?

Sicherheitsprüfung für LKW und Anhänger

Die Dauer der Prüfung beträgt ca. 1,5 – 2 Stunden und kann an jedem Wochentag durchgeführt werden. Zu beachtende Fristen für Lkw und Anhänger Sicherheitsprüfungen (SP): Die SP ist in grundsätzlich in dem auf der Plakette angegebenen Monat fällig.

Wie hoch sind die Kosten für die Nachprüfung beim TÜV?

Die Kosten für eine TÜV-Nachprüfung liegen meist zwischen 15 und 30 Euro, da nur die beanstandeten Mängel erneut geprüft werden, aber diese Preise variieren je nach Prüforganisation (TÜV, DEKRA etc.) und Bundesland, wobei Sie die Mängel innerhalb eines Monats beheben und zur Nachprüfung antreten müssen, um höhere Kosten zu vermeiden. Zusätzliche Kosten fallen für die Reparaturen selbst und bei Überschreitung der Frist (mehr als zwei Monate) für eine erweiterte Nachuntersuchung an. 

Was KOSTET ein LKW bei LQ4? Patrick rechnet!

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Wie teuer ist eine Nachuntersuchung?

Nachuntersuchung und Überziehung

Dafür nehmen die Prüforganisationen in der Regel rund 30 Euro. Teurer wird die HU übrigens auch, wenn der Termin um mehr als zwei Monate überzogen wird. In diesem Fall sieht die Gebührenordnung eine um 20 Prozent höhere Gebühr vor.

Was kostet eine TÜV 2025 Nachuntersuchung?

Wenn Sie den TÜV überziehen, steigen die Kosten gestaffelt: 2-4 Monate kosten ca. 15€, 4-8 Monate 25€, und über 8 Monate werden es 60€ plus 1 Punkt in Flensburg (für PKW/Motorräder), wobei bei längerer Überziehung (z.B. >8 Monate) auch 75€ und ein Punkt möglich sind. Zusätzlich gibt es ab zwei Monaten Überziehung einen Aufschlag von 20 % auf die normale HU-Gebühr.
 

Kann man SP überziehen?

Je nachdem, wie lange Sie die Frist für eine fällige Sicherheitsprüfung schon überzogen haben, können sowohl ein Bußgeld als auch Punkte in Flensburg anfallen. Sind Sie erst zwei Monate überfällig, müssen Sie ein Bußgeld von 15 Euro zahlen.

Was wird bei SP geprüft?

Bei der Sicherheitsprüfung (SP) für Nutzfahrzeuge werden sicherheitsrelevante und verschleißanfällige Teile wie Bremsanlage, Lenkung, Fahrgestell, Fahrwerk, Reifen, Räder und die Schließkräfte von Türen auf Sicht, Wirkung und Funktion geprüft, um die Verkehrssicherheit zwischen den Hauptuntersuchungen zu gewährleisten.
 

Wer ist SP-pflichtig?

Die Sicherheitsprüfung fällt an bei:

Bussen (und anderen Kfz mit mehr als 8 Fahrgastplätzen) Lkw, selbstfahrenden Arbeitsmaschinen, Zugmaschinen und weiteren Fahrzeugen jeweils mit einer zulässigen Gesamtmasse von mehr als 7,5 t und einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h.

Wie lange kann man ohne TÜV fahren 2025?

Man darf den TÜV (HU) bei PKWs, Motorrädern und leichten Anhängern bis zu zwei Monate überziehen, ohne sofort ein Bußgeld zu zahlen, aber danach wird es teurer (15 € für 2-4 Monate, 25 € für 4-8 Monate, 60 € + 1 Punkt ab 8 Monaten), wobei die Strafe auch bei kürzerer Überschreitung droht, wenn das Fahrzeug im schlechten Zustand ist oder bei einer Verkehrskontrolle auffällt. Fahren ohne gültigen TÜV ist grundsätzlich eine Ordnungswidrigkeit, und Nutzfahrzeuge mit Sicherheitsprüfung müssen die Fristen genau einhalten. 

Wie lange kann ich meinen LKW noch fahren, wenn der TÜV abgelaufen ist?

Sie dürfen einen LKW mit abgelaufenem TÜV nicht fahren, da für Nutzfahrzeuge (LKW) sofort Bußgelder und Punkte drohen, sobald die Frist zur Hauptuntersuchung (HU) und Sicherheitsprüfung (SP) überschritten ist, selbst wenn es nur wenige Tage sind – im Gegensatz zu PKWs, die bis zu zwei Monate überziehen dürfen. Die Strafen steigen mit der Dauer der Überziehung, von 15 € (bis 2 Monate) über 25 € (2-4 Monate), bis zu 60 € oder 75 € und einem Punkt (4-8 Monate bzw. über 8 Monate). 

Welche Lkw brauchen SP?

Diese Untersuchung ist vorgeschrieben für Kraftfahrzeuge mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von mehr als 40 km/h, für Lastkraftwagen, Zugmaschinen und Sattelzugmaschinen von mehr als 7,5 t zulässigem Gesamtgewicht.

Warum ist TÜV so teuer?

Der TÜV ist teurer geworden wegen gestiegener Personal- und Energiekosten, notwendiger Investitionen in Digitalisierung und modernere Prüftechnik (z.B. neue Abgassysteme, Fahrerassistenzsysteme) sowie wegen verschärfter gesetzlicher Vorgaben, die einen höheren Prüfaufwand bedeuten, wobei auch regionale Preisunterschiede und mögliche künftige EU-Vorgaben (jährliche Prüfung älterer Autos) eine Rolle spielen könnten.
 

Was kostet die SP beim LKW?

Die Kosten für eine LKW-Sicherheitsprüfung (SP) variieren je nach Achszahl und Dienstleister, liegen aber typischerweise zwischen ca. 100 € und 200 € (zzgl. MwSt.). Für 2-achsige LKW sind die Preise oft niedriger (z.B. 110 €), während 4-achsige LKW teurer sind (z.B. 200 €). Es gibt auch günstigere Angebote für Nachprüfungen, aber auch höhere Preise für spezielle Fahrzeugtypen, wobei die Preise immer vom Gewicht und Achsen abhängen.
 

Ist es erlaubt, ohne TÜV zur Werkstatt zu fahren?

Ja, man darf mit einem Auto ohne gültigen TÜV unter bestimmten Bedingungen zur nächsten Werkstatt oder Prüfstelle fahren, um eine neue Hauptuntersuchung (HU) machen zu lassen, aber es ist riskant und erfordert eine schriftliche Terminbestätigung und den Fahrzeugschein; es handelt sich um eine geduldete Ausnahme, bei der die Polizei Kulanz walten lässt, aber ein Bußgeld droht, je länger der TÜV überfällig ist (besonders nach über 4 Monaten, dann mit Punkt). Alternativen sind das Kurzzeitkennzeichen oder ein Anhänger/Transportdienst, um das Fahrzeug sicher zu überführen. 

Was kosten 3 Monate TÜV überzogen?

Wenn Sie Ihren TÜV 3 Monate überzogen haben, zahlen Sie in der Regel 25 Euro Bußgeld (bei 2-4 Monaten Überziehung) und müssen zusätzlich mit ca. 20 % höheren Kosten für die HU selbst rechnen, da eine erweiterte Prüfung fällig wird, die teurer ist als die Standard-HU. Die genauen Kosten hängen von der Prüforganisation (TÜV, DEKRA, GTÜ etc.) ab, aber das Bußgeld ist standardisiert.
 

Was passiert, wenn die SP abgelaufen ist?

Welche Folgen hat es, wenn die Sicherheitsprüfung nicht pünktlich erfolgt? Ein Bußgeld wird dann fällig, wenn die Sicherheitsprüfung nicht fristgerecht stattfindet. Je nach Länge der Überschreitung fallen zwischen 15 Euro und 75 Euro an. Ab vier Monaten kommt zudem ein Punkt in Flensburg hinzu.

Wie viel Toleranz bei Überladung LKW?

Bei Lkw gibt es in Deutschland eine Toleranz von 2 % des zulässigen Gesamtgewichts, die noch nicht bestraft wird; erst ab darüber hinaus gehender Überladung drohen Verwarnungs- oder Bußgelder, wobei für leichtere Lkw (bis 7,5 t) bis zu 5 %toleriert werden, während schwerere Lkw (über 7,5 t) schon ab über 2 % strenger geahndet werden, mit steigenden Strafen und Punkten (auch für den Halter), je höher die Überladung ist, da die Gefahren für Verkehrssicherheit und Infrastruktur steigen.
 

Ist der TÜV in der Werkstatt günstiger?

Ist der TÜV in der Werkstatt günstiger? In der Regel sind die TÜV-Kosten in einer Werkstatt nicht günstiger, da die Werkstatt die Gebühren der Prüforganisation weitergibt und oft noch eine kleine Bearbeitungsgebühr hinzufügt. Direkt bei einer Prüfstelle wie TÜV, DEKRA oder GTÜ kannst du möglicherweise etwas sparen.

Ist die TÜV-Nachprüfung überall möglich?

Ja, eine TÜV-Nachprüfung ist überall bei jeder staatlich anerkannten Prüforganisation (wie TÜV, DEKRA, GTÜ, KÜS) möglich, nicht nur bei der ursprünglichen Stelle, solange der HU-Bericht (Mängelbericht) mitgenommen wird, der die festgestellten Mängel dokumentiert, und die einmonatige Frist eingehalten wird, um die Nachprüfung günstiger durchführen zu können. Man ist nicht an den Ort der Erstprüfung gebunden, muss aber unbedingt den Prüfbericht vorlegen, um die Mängel gezielt prüfen zu lassen. 

Was verdient eine Werkstatt am TÜV?

Eine Werkstatt verdient am TÜV durch Reparaturen und Vor-/Nachbereitung der Prüfung (Stundensätze um 188-200+ €), die AU-Gebühren, die sie behalten kann, und potenziell einen Anteil an den Prüfgebühren, wenn der Prüfer vor Ort ist, wobei der Fokus hauptsächlich auf den Zusatzleistungen liegt, da die Prüfgebühr selbst an die Prüforganisation geht. Der tatsächliche Gewinn hängt stark von der Effizienz, Kundenstamm und den durchgeführten Zusatzarbeiten ab, nicht nur von der reinen Prüfgebühr. 

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