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Was kostet eine gute Bu?

Gefragt von: Wieland Nagel-Riedel  |  Letzte Aktualisierung: 19. August 2026
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Eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) kostet je nach Alter, Beruf, Gesundheitszustand und Rentenhöhe zwischen ca. 30 und über 100 Euro monatlich, wobei für risikoarme Berufe und junge Leute die Beiträge oft günstiger sind, z.B. ab 30-40 € für Studenten, während Ärzte und körperlich Tätige mehr zahlen. Als Faustregel gelten etwa 5 % der versicherten Rente, aber individuelle Faktoren wie Berufsgruppe (Bürojob vs. körperliche Arbeit) und Laufzeit bestimmen den Preis maßgeblich.

Wie hoch ist die durchschnittliche BU-Rente?

53% der Teilnehmer haben eine BU-Rente zwischen 1.000 und 2.000 Euro versichert. Weitere 34% liegen bei über 2.000 Euro.

Wie viel sollte man bei einer BU absichern?

Viele Vermittler empfehlen Arbeitnehmern eine Berufsunfähigkeitsrente in Höhe von 80 % des Nettoeinkommens bzw. 60 % des Bruttoeinkommens und Selbstständigen 60 % des Gewinns vor Steuern. Auch der GDV (Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft e.V.) schlägt 70 bis 80 Prozent des Nettoeinkommens vor.

Welche Versicherung ist auf Platz 1?

Prozent der deutschsprachigen Bevölkerung mindestens eine Versicherung bei der Allianz abgeschlossen. Damit ist die Allianz die beliebteste Versicherung der Deutschen. Auf Platz 2 und 3 des Rankings positionierten sich die HUK-Coburg und der ADAC.

Wann lohnt sich eine BU nicht?

Wenn du beispielsweise monatlich nur zwischen 400 und 600 Euro netto verdienst, macht eine BU eigentlich keinen Sinn, wenn du deinen Nettolohn absichern willst. Denn wenn du dein Nettoeinkommen versicherst, erhältst du kaum mehr als Sozialhilfe.

Was darf eine gute Berufsunfähigkeitsversicherung kosten?

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Wie lange sollte man in eine Berufsunfähigkeitsversicherung einzahlen?

Grundsätzlich ist es sinnvoll, eine Berufsunfähigkeitsversicherung für die Dauer des gesamten Berufslebens abzuschließen – also bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter, das derzeit (Stand 2021) bei 67 Jahren für alle ab 1964 Geborenen liegt.

Was bleibt von der BU-Rente übrig?

Wenn du zum Beispiel 2.000 Euro BU-Rente bekommst, 23 Jahre oder älter bist, keine Kinder hast und der Zusatzbeitrag deiner Krankenkasse bei 2,5% liegt, musst du 414 Euro für Kranken- und Pflegeversicherung zahlen (2.000 Euro * 20,7%). Es verbleiben also noch 1.586 Euro BU-Rente.

Wie lange ist man im Schnitt BU?

Die durchschnittliche Dauer einer Berufsunfähigkeit in Deutschland beträgt laut einer Studie sechs Jahre. Diese Zeit können die meisten Menschen nicht ohne die finanzielle Unterstützung eines Versicherers überbrücken.

Wie viel Prozent der Deutschen haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Lediglich 29 Prozent der Erwerbstätigen in Deutschland haben eine Berufsunfähigkeitsversicherung abgeschlossen, obwohl das Risiko einer Berufsunfähigkeit im Arbeitsleben erheblich ist.

Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung ab 50 Jahren noch sinnvoll?

Das Wichtigste in Kürze. Der Abschluss einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) ist auch noch mit über 50 Jahren möglich und sinnvoll. Die Beiträge sind tendenziell höher als in jungen Jahren, doch neue Tarife und der erhöhte Rechnungszins 2025 bieten Vorteile.

Welche Nachteile hat eine Berufsunfähigkeitsversicherung?

Nachteile der Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sind hohe Kosten, besonders für Risikogruppen, die komplexe Gesundheitsprüfung mit möglichen Ablehnungen oder Risikozuschlägen, die Gefahr nachteiliger Klauseln (z. B. abstrakte Verweisung, lange Prognosezeiträume) und der Verlust der Beiträge bei Nicht-Eintritt, da es sich um eine Risikoabsicherung handelt; auch können die Vertragsbedingungen schwer verständlich sein, was zu Fehlentscheidungen führen kann. 

Ist eine Berufsunfähigkeitsversicherung steuerlich absetzbar?

Ja, Beiträge zur Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sind grundsätzlich steuerlich absetzbar, aber nur bis zu bestimmten Höchstgrenzen als Sonderausgaben, wobei der große Vorteil oft in der Kombination mit einer Rürup-Rente oder betrieblichen Altersvorsorge liegt; bei der Auszahlung der Rente müssen jedoch Steuern gezahlt werden, um eine doppelte Entlastung zu vermeiden. 

Wann zu alt für BU?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sollte idealerweise bis zum gesetzlichen Renteneintrittsalter, aktuell meist 67 Jahre, laufen, um eine lückenlose Absicherung bis zur Rente zu gewährleisten, da das Risiko einer Berufsunfähigkeit mit dem Alter steigt und Verlängerungen später schwierig sind. Während der Abschluss meist bis 60 oder 65 möglich ist, ist es entscheidend, dass die Leistungsdauer die Zeit bis zur Rente abdeckt, da Sie bei späteren BU-Fällen sonst ohne Absicherung dastehen, bis die Altersrente einsetzt.
 

Welche Versicherung hat die beste BU?

Die "beste" Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) gibt es nicht pauschal, da sie von Ihren persönlichen Umständen abhängt; jedoch werden oft Anbieter wie Allianz, LV 1871, Gothaer, HDI und Hannoversche für ihre guten Bedingungen und Testsiege in verschiedenen Kategorien (z.B. für Studenten, Ärzte) genannt, wobei auf klare Bedingungen, Nachversicherungsgarantien und die AU-Klausel (Arbeitsunfähigkeitsklausel) geachtet werden sollte, um einen umfassenden Schutz zu erhalten. 

Kann man eine BU beitragsfrei stellen?

Eine Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) können Sie bei finanziellen Engpässen wie Arbeitslosigkeit oder Elternzeit beitragsfrei stellen, indem Sie dies beim Versicherer beantragen; der Vertrag wird dann in eine reduzierte, beitragsfreie BU umgewandelt, die nur noch eine anteilige Rente leistet, aber der Schutz bleibt oft erhalten, was besser ist als eine Kündigung. Es gibt auch Alternativen wie Beitragsstundung (Nachzahlung möglich) oder -reduktion, die Sie prüfen sollten, da diese je nach Vertrag und Anbieter unterschiedliche Konditionen haben. 

Was kostet eine gute BU im Monat?

Eine BU ohne zusätzliche Extras (Leistungsbausteine s.u.) kostet bei einem Versicherungsbeginn im jungen Erwachsenenalter meist zwischen 25 € und 35 € pro 1.000 € BU-Rente pro Monat. In Ausnahmefällen – je nach individueller Konstellation – kann dieser Wert auch leicht darunter oder darüber liegen.

Ist eine BU heutzutage noch wichtig?

Eine BU-Versicherung ist besonders sinnvoll, da sie finanziellen Schutz bietet, falls man aufgrund von Krankheit oder Behinderung nicht mehr in der Lage ist, in seinem Beruf zu arbeiten. Denn das ist mittlerweile bei jedem Vierten der Fall.

Welche Höhe der Berufsunfähigkeitsversicherung ist optimal?

Die Höhe einer Berufsunfähigkeitsversicherung (BU) sollte individuell ermittelt werden, orientiert sich aber oft an 60–80 % Ihres Nettoeinkommens, um Ihre Lebenshaltungskosten abzudecken, wobei Faktoren wie Fixkosten, familiäre Verpflichtungen und zukünftige Altersvorsorge berücksichtigt werden müssen. Versicherer setzen oft Grenzen (z. B. bis zu 80 % des Nettogehalts oder bestimmte Maximalbeträge), und ab etwa 2.500–3.000 € monatlicher Rente ist oft eine ärztliche Untersuchung notwendig, weshalb eine Aufteilung auf mehrere Anbieter sinnvoll sein kann. 

Welche Versicherung hat den besten Ruf?

Dabei wurden mit Hilfe künstlicher Intelligenz über 100.000 Online-Erwähnungen aus Online Medien und Social Media zwischen Januar 2024 und Juni 2024 analysiert. Den höchsten Reputations-Score erreichte die ARAG, gefolgt von der Allianz und der R+V.

Wer sind die 10 größten Versicherungsmakler in Deutschland?

Alle Firmen mit einer Kennzahl über dem Mittelwert ihrer Vergleichsgruppe, werden als „Top-platziert“ ausgezeichnet. Unter den deutschen Versicherungsmaklern sind dies aktuell die Anbieter Martens & Prahl, Dr. Hörtkorn, MRH Trowe, Aon, Funk, Artus, RVM, Gossler, Gobert & Wolters und Schunck.

Ist die HUK eine gute Versicherung?

Die HUK-COBURG gilt oft als gute Versicherung, besonders wegen ihres Preis-Leistungs-Verhältnisses, ihrer starken Marktposition bei der Kfz-Versicherung und positiven Bewertungen für Service und Kundenzufriedenheit in bestimmten Bereichen. Allerdings gibt es auch negative Erfahrungen, insbesondere bei der Schadenregulierung (z.B. in der BU-Versicherung oder bei der Kfz-Schadenabwicklung), wo Kunden mangelnde Kulanz oder unzureichende Leistungen bemängeln. 

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