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Was kostet eine Behandlung als Privatpatient?

Gefragt von: Margarete Vogel MBA.  |  Letzte Aktualisierung: 19. August 2026
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Die Kosten für eine Behandlung als Privatpatient variieren stark je nach Art der Leistung, aber rechnen Sie für einen einfachen Hausarztbesuch mit ca. 30 bis 70 Euro und für komplexere Untersuchungen oder Facharzttermine mit deutlich mehr, oft 100 bis über 200 Euro pro Sitzung, da die Abrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ) erfolgt. Spezialisierte Behandlungen oder bildgebende Verfahren (MRT, CT) können mehrere hundert Euro kosten, während ein Tag im Krankenhaus als Selbstzahler 300 bis über 1.500 Euro kosten kann.

Wie viel kostet ein Arztbesuch, wenn man privat versichert ist?

Ein Arztbesuch als Privatversicherter (oder Selbstzahler) kostet typischerweise zwischen 30 und 150 Euro für einfache Sprechstunden, abhängig von Facharzt, Leistungsumfang und Dauer, wobei komplexere Untersuchungen (Labor, Bildgebung) die Kosten auf mehrere hundert Euro erhöhen können; abgerechnet wird nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). 

Wie viel zahlt man als Privatpatient?

Die Kosten für Privatpatienten (PKV) variieren stark je nach Alter, Gesundheitszustand und gewähltem Tarif, liegen aber im Durchschnitt für 2026 bei rund 617 € monatlich, wobei Gutverdiener oder Beamte oft günstiger fahren können als in der GKV; zudem fallen bei Arztbesuchen (ca. 50-80 € pro Termin) und Klinikaufenthalten (oft 300-1500 €/Tag) direkte Kosten an, wenn man als Selbstzahler zum Privatarzt geht oder eine ambulante Zusatzversicherung fehlt.
 

Was bekommt ein Arzt pro Privatpatient?

Die Unterschiede sind eklatant: Für eine medizinisch im Grundsatz gleiche Leistung erhält ein niedergelassener Arzt von der Privatversicherung durchschnittlich das 2,28-fache der Vergütung, die ihm die gesetzliche Kasse zahlt.

Was ist der Unterschied zwischen Privatpatient und Selbstzahler?

Der Hauptunterschied: Ein Privatpatient hat eine private Krankenversicherung, die Kosten (nach Abzug von Selbstbehalt) erstattet, während ein Selbstzahler (egal ob GKV- oder PKV-versichert) die Rechnung komplett aus eigener Tasche zahlt und keine Erstattung erhält, da die Leistung entweder keine Kassenleistung ist oder freiwillig gewählt wird. Beide erhalten eine Rechnung und zahlen zunächst, aber nur der Privatpatient kann die Kosten nachträglich bei seiner Versicherung einreichen. 

Privatpatient im Krankenhaus: So gehts!

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Wieso wollen Ärzte lieber Privatpatienten?

Ärzte bevorzugen Privatpatienten, weil diese höhere und schnellere Einnahmen ermöglichen, da sie nicht den starren Budgets der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unterliegen und Leistungen ohne Limit abrechnen können, was als Quersubventionierung für die Praxis dient. Zudem profitieren Ärzte von mehr Therapiefreiheit, schnelleren Terminvergaben, kürzeren Wartezeiten und der Möglichkeit, auf neueste Behandlungsmethoden zuzugreifen, da die privaten Krankenversicherungen (PKV) oft innovativere Verfahren erstatten. Diese Faktoren führen zu einer verbesserten Praxisfinanzierung und -stabilität sowie zu mehr Flexibilität und weniger bürokratischem Aufwand für den Arzt. 

Hat man als Privatpatient Vorteile?

Als Privatpatient genießt man entscheidende Vorteile wie schnellere Arzttermine, freie Wahl von Ärzten (inkl. Chefarzt) und Krankenhäusern, Zugang zu modernerer Medizin, individuell anpassbare Tarife und oft höhere Erstattungen, besonders beim Zahnersatz. Man profitiert von höherem Komfort, wie Ein- oder Zweibettzimmern und kürzeren Wartezeiten, sowie Leistungsgarantien, die nicht gekürzt werden können, und erhält bei Nicht-Inanspruchnahme von Leistungen oft Beiträge zurück. 

Kann man sich als Privatpatient ausgeben?

Nein, es ist nicht erlaubt und kann rechtliche Konsequenzen haben, sich als gesetzlich Versicherter fälschlicherweise als Privatpatient auszugeben, um einen schnelleren Termin zu bekommen, da dies eine Täuschung über den Behandlungsvertrag darstellt. Es kann als Betrug gewertet werden, auch wenn viele Ärzte Terminvergabe unterschiedlich handhaben; wichtig ist die Ehrlichkeit, da Falschangaben zur Ablehnung der Behandlung führen können, wenn der Termin nur für Privatpatienten vorgesehen war. Eine Alternative ist, die Kosten selbst zu tragen, wenn man eine Privatpraxis besucht, oder sich an die Kassenärztliche Vereinigung zu wenden, wenn Terminprobleme bestehen. 

Was kostet ein Tag als Privatpatient im Krankenhaus?

Ein Tag im Krankenhaus kostet privat, je nach Klinik, Komfort (Einzel-/Zweibettzimmer) und Behandlung, zwischen 300 und über 1.500 Euro, wobei Privatkliniken oft 1.000 bis 2.000 € pro Tag berechnen können; Einbettzimmer kosten extra (ca. 80-200 €/Tag), und die Kosten können durch Chefarztbehandlung oder spezielle Leistungen weiter steigen. Gesetzlich Versicherte zahlen zudem 10 €/Tag (max. 28 Tage) Zuzahlung, können aber eine Zusatzversicherung abschließen, um Wahlleistungen wie Einzelzimmer abzudecken. 

Was ist im Alter besser, gesetzliche KV oder privat?

Im Alter gilt: Die GKV (Gesetzliche Krankenversicherung) bietet durch die Familienversicherung und Einkommensabhängigkeit Stabilität, ist aber für Rentner mit kleiner Rente oft die beste Wahl. Die PKV (Private Krankenversicherung) punktet mit besserer medizinischer Versorgung und kalkulierbaren Beiträgen durch Alterungsrückstellungen, wird aber im Alter teurer, wenn man nicht vorgesorgt hat; hier sind gute Vorsorge (Rürup-Rente), ein Wechsel in günstigere Tarife oder der Rückweg in die GKV (wenn möglich) wichtig, da der Wechsel zurück oft schwierig ist.
 

Wie bezahlen Privatpatienten die Behandlungskosten?

Privatpatienten erhalten von ihrem Arzt die Rechnung ausgehändigt und müssen diese bezahlen, sie gehen also in Vorkasse. Anschließend reichen sie die Behandlungskosten bei ihrer Krankenversicherung ein, welche ihnen im Rahmen der versicherten Leistungen die Kosten erstattet.

Wie rechnet der Arzt bei Privatpatienten ab?

Bei Privatpatienten erfolgt die Abrechnung von ärztlichen Leistungen stets über die GOÄ, wenn keine andere Gebührenordnung greift. Außerdem wird eine privatärztliche Abrechnung nach der GOÄ erstellt, wenn es sich um eine IGeL handelt, die der Patient selbst bezahlt. In diesem Fall spricht man von einem Selbstzahler.

Lohnt es sich, einen Privatarzt zu haben?

Wenn Sie Wert auf Komfort legen, längere Beratungsgespräche bevorzugen oder einen schnelleren Zugang zu medizinischer Versorgung benötigen, sollten Sie private Hausarztpraxen in Betracht ziehen . Die Möglichkeit, regelmäßig denselben Arzt aufzusuchen und eine umfassende, ungestörte medizinische Betreuung zu erhalten, kann Ihre Gesundheitsversorgung deutlich verbessern.

Was kostet ein Arztbesuch für einen Privatpatient?

Die Abrechnung erfolgt nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ). Die Kosten variieren je nach Aufwand und Behandlung. Ein einfacher Hausarztbesuch mit kurzer Beratung und körperlicher Untersuchung kann beispielsweise zwischen 25 und 45 Euro kosten, während spezialisierte Behandlungen deutlich teurer ausfallen können.

Warum stellen Ärzte ungern Überweisungen aus?

Die Überweisung zum Urologen stellen Hausärzte oft ungern aus, da sie sich teils vom Kollegen kontrolliert fühlen.

Was kostet ein Arztbesuch für Privatversicherte?

Als Privatpatient zum Arzt zu gehen bedeutet volle Freiheit bei der Arztwahl (auch direkt zum Facharzt ohne Überweisung), schnellere Termine und eine Abrechnung nach der Gebührenordnung für Ärzte (GOÄ), wofür Sie eine Rechnung erhalten, die Sie dann bei Ihrer PKV einreichen, oft bekommen Sie eine Ermächtigung für die Datenübermittlung an eine PVS (Privatärztliche Verrechnungsstelle) unterschreiben. 

Was bekommt ein Arzt pro Quartal pro Patient?

Ein Arzt bekommt pro Quartal und Kassenpatient eine Grundpauschale, die je nach Fachrichtung und Alter des Patienten variiert, typischerweise zwischen 20 und 80 Euro, wobei Hausärzte oft um die 40–80 € erhalten und zusätzlich Zuschläge für spezielle Leistungen (Hausbesuche, Impfungen, Chroniker) abgerechnet werden können, aber das tatsächliche Einkommen stark von Praxisgröße, Fachgebiet und Region abhängt. 

Wer verdient 25.000 Euro im Monat?

Ein Chefarzt verdient das höchste Gehalt mit durchschnittlich 25.000 € brutto pro Monat.

Warum verdienen Ärzte an Privatpatienten mehr?

Der Grund für den massiven Unterschied ist, dass die gesetzlichen Krankenkassen das Budget für ärztliche Leistungen begrenzt haben. Bei den privaten Versicherern dürfen die Ärzte die Sätze der gesetzlichen Gebührenordnung dagegen deutlich überschreiten.

Warum wollen Ärzte lieber Privatpatienten?

Ärzte bevorzugen Privatpatienten, weil diese höhere und schnellere Einnahmen ermöglichen, da sie nicht den starren Budgets der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) unterliegen und Leistungen ohne Limit abrechnen können, was als Quersubventionierung für die Praxis dient. Zudem profitieren Ärzte von mehr Therapiefreiheit, schnelleren Terminvergaben, kürzeren Wartezeiten und der Möglichkeit, auf neueste Behandlungsmethoden zuzugreifen, da die privaten Krankenversicherungen (PKV) oft innovativere Verfahren erstatten. Diese Faktoren führen zu einer verbesserten Praxisfinanzierung und -stabilität sowie zu mehr Flexibilität und weniger bürokratischem Aufwand für den Arzt. 

Was kostet ein Privatarzt pro Stunde?

Zwischen 30 und 70 Euro kann es Privatversicherte kosten, wenn sie ihren Hausarzt für eine einfache Sprechstunde aufsuchen. Die Kostenhöhe hängt von der Dauer und dem Umfang möglicher Untersuchungen ab. Je nachdem, was noch anfällt, kommen noch weitere Kosten hinzu. So können mehrere Hundert Euro Kosten entstehen.

Wird man als Privatpatient schneller operiert?

Werden Privatpatienten schneller operiert? In Deutschland ist das nicht nachgewiesen. In Ländern wie Österreich schon – dort hat man festgestellt, dass Privatversicherte teils Monate früher operiert werden (diepresse.com). In Deutschland funktioniert das Versorgungssystem deutlich strikter.

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