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Was kostet eine 520 Euro Kraft?

Gefragt von: Herr Prof. Heribert Henke B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 18. Februar 2026
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Eine 520-Euro-Kraft (Minijob) kostet den Arbeitgeber bei einem Bruttogehalt von 520 € (Stand 2024/2025, die Grenze liegt ab 2024 bei 538 €) etwa 680 € bis 720 € monatlich (gewerblich), da neben dem Lohn pauschale Arbeitgeberanteile (ca. 30 % für KV, RV, Steuer, Umlagen) sowie die volle Rentenversicherung (Arbeitgeberanteil 15 %, Arbeitnehmer 3,6 %) hinzukommen, wobei die Minijob-Grenze ab 2024 auf 538 € erhöht wurde. Der Arbeitnehmer zahlt nur 3,6 % RV-Anteil.

Was kostet mich ein geringfügig Beschäftigter?

Für geringfügig Beschäftigte bezahlen Sie pauschalierte Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung in Höhe von 13,0 Prozent (KV) beziehungsweise 15,0 Prozent (RV) des Entgelts.

Was kostet ein geringfügig Beschäftigter dem Arbeitgeber 2025?

Ist der Minijob die einzige Beschäftigung, dann gilt Steuerklasse 1 bis 5, je nach Gegebenheiten des Mitarbeiters. Für Sie als Arbeitgeber fallen 2025 Pauschalabgaben in Höhe von rund 31 % an: 13 % für die Krankenversicherung. 15 % für die Rentenversicherung.

Welche Kosten hat ein Arbeitgeber bei einem Minijob?

Für Arbeitgeber kosten Minijobs neben dem Nettolohn ca. 30-33 % an Pauschalabgaben: Hauptbestandteile sind 13 % für die Krankenversicherung, 15 % für die Rentenversicherung (Pauschale), 2 % Pauschalsteuer und Umlagen (U1, U2), wobei die Abgaben in Privathaushalten (5 % Kranken- und Rentenversicherung) niedriger sind als im Gewerbe (13 % / 15 %). Die Gesamtkosten liegen damit deutlich über dem Minijob-Lohn, da Arbeitgeber die Sozialversicherungsbeiträge und Steuern teilweise übernehmen. 

Was kostet mich ein Minijobber als Privatperson?

Geringere Abgaben für Minijobs im Haushalt

Als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin im Privathaushalt zahlen Sie für einen Minijob mit Verdienstgrenze Abgaben von maximal 14,62 Prozent. Der Minijobber zahlt einen Beitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 13,6 Prozent vom Verdienst.

5 Things EVERY SELF-EMPLOYED Person Should Know about Mini-Jobbers - 520 Euro Job (for employers)

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Was kostet es, eine Putzfrau als Minijob anzumelden?

Abgaben und Umlagen: 37,30 Euro. Gesamtkosten für Verdienst und Abgaben: 287,30 Euro.

Sind Minijobber teurer für den Arbeitgeber?

Für den gewerblichen Arbeitgeber sind Minijobs teurer als voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Anstatt eines Arbeitgeberanteils von rund 20 Prozent des Bruttolohns für gesetzliche Sozialabgaben, muss er bei Minijobs rund 30 Prozent aufwenden.

Wer zahlt die Krankenversicherung bei einem 520 € Job?

Bei einem 520-€-Minijob zahlt der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag (ca. 13 %) zur Krankenversicherung, während der Arbeitnehmer selbst keine Beiträge abführen muss, aber nur dann, wenn er bereits krankenversichert ist (z. B. familienversichert oder über einen Hauptjob). Ist der Minijobber nicht anderweitig versichert, muss er sich selbst gesetzlich oder privat versichern, wobei dann die regulären Beiträge anfallen, wobei der Arbeitgeber den Pauschalbeitrag zahlt, wenn der Minijobber GKV-versichert ist. 

Welche Kosten und Vorteile hat ein Minijob für einen privaten Arbeitgeber?

Ja, als Privatperson können Sie einen Minijobber (z.B. eine Haushaltshilfe) einstellen, müssen ihn aber zwingend über das Haushaltsscheckverfahren bei der Minijob-Zentrale anmelden, um Schwarzarbeit zu vermeiden und steuerliche Vorteile zu nutzen, was über die Website der Minijob-Zentrale oder telefonisch möglich ist und geringe Abgaben sowie Sozialversicherung für den Jobber ermöglicht.
 

Wie viel kostet ein geringfügig Beschäftigter für den Arbeitgeber?

Ein Minijobber kostet den Arbeitgeber neben dem Lohn ca. 20–30 % zusätzliche Pauschalabgaben (15 % Renten-, 13 % Krankenversicherung, 2 % Pauschalsteuer + Umlagen U1/U2), was insgesamt oft rund 30 % der Lohnsumme ausmacht, plus einen kleinen Eigenanteil des Arbeitnehmers (3,6 % RV), der vom Arbeitgeber abgeführt wird. Für Minijobs im Privathaushalt sind die Abgaben günstiger (ca. 14,92 % für den Arbeitgeber). 

Welche Nachteile hat der Arbeitgeber bei einem Minijob?

Der Minijob wird oft als so einfach und günstig angepriesen. Für den Arbeitgeber ist er meist teuer, wenig flexibel, mit erhöhtem Dokumentationsaufwand verbunden und bringt oft Ärger, wenn die Minijober mehrere Beschäftigungen nebeneinander ausüben.

Muss ich als Minijobber Beiträge zur Krankenversicherung zahlen?

Bei einem Minijob zahlen Arbeitnehmer in der Regel keine eigenen Beiträge zur Krankenversicherung, der Arbeitgeber zahlt pauschal 13 % des Bruttoverdienstes an die Minijob-Zentrale, was aber keinen eigenen Krankenversicherungsschutz begründet. Minijobber bleiben entweder familienversichert, versichert über einen Hauptberuf, oder müssen sich selbst versichern (privat oder freiwillig gesetzlich), was Kosten verursacht, aber Anspruch auf Leistungen schafft. 

Was kostet ein Minijob den Arbeitgeber 2025?

Für 2025 liegen die Arbeitgeberkosten beim Minijob (Verdienstgrenze 556 €/Monat) bei ca. 31,47 % des Verdienstes, inklusive pauschaler Beiträge zur Kranken- (13 %) und Rentenversicherung (15 %), Pauschalsteuer (2 %) und Umlagen (U1: 1,1 %, U2: 0,22 %), zuzüglich der Unfallversicherung. Bei Minijobs in Privathaushalten sind die Beiträge geringer (ca. 14,92 %). 

Wie hoch ist der Eigenanteil zur Rentenversicherung bei einem Minijob?

Bei einem Minijob (aktuell bis 556 €/Monat) sind Sie in der Rentenversicherung automatisch pflichtversichert und zahlen einen Eigenanteil von 3,6 % Ihres Verdienstes (im Privathaushalt 13,6 %), der Arbeitgeber zahlt den Rest, damit erwerben Sie volle Rentenansprüche, können sich aber auch befreien lassen (dann geringere Rentenwirkung). Der Eigenanteil stockt die spätere Rente auf und sichert volle Leistungen wie Erwerbsminderungsrente, was bei Befreiung entfällt. 

Was zahlt der Arbeitgeber?

Der Arbeitgeber zahlt neben dem Bruttogehalt die sogenannten Lohnnebenkosten, die etwa 21-23 % des Bruttogehalts ausmachen und sich aus Beiträgen zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung) zusammensetzen, sowie die gesetzliche Unfallversicherung, Umlagen (z.B. für Krankheit) und ggf. weitere Leistungen wie Sachbezüge, die er direkt trägt. Er übernimmt die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge, wobei die Arbeitnehmerseite die Lohnsteuer und den Arbeitnehmeranteil der SV einbehält.
 

Wie viele Urlaubstage hat man im Minijob?

Auch Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub, der sich nach der Anzahl ihrer regelmäßigen Arbeitstage pro Woche richtet, nicht nach den Stunden; der gesetzliche Mindesturlaub beträgt 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche, was bei einer 5-Tage-Woche 20 Tage (20/6 * 24) und bei 2 Arbeitstagen 8 Tage (2/6 * 24) entspricht. Die Berechnung erfolgt nach der Formel: (Arbeitstage pro Woche x 24) / 6, wobei Minijobber den gleichen Stundenlohn wie sonst erhalten. 

Ist man Kranken- und pensionsversichert, wenn man geringfügig arbeitet?

Geringfügig Beschäftigte sind unfallversichert und können sich freiwillig selbst kranken- und pensionsversichern, arbeitslosenversichert sind sie jedoch nie.

Ist es erlaubt, zwei Minijobs auszuüben?

Ja, man darf zwei Minijobs haben, aber die Einkommen aus beiden Jobs werden addiert und müssen die monatliche Grenze von 603 € (Stand 2024/2025) einhalten, sonst werden sie versicherungspflichtig. Bei einer sozialversicherungspflichtigen Hauptbeschäftigung gilt ein Minijob als steuerfrei, alle weiteren Minijobs werden jedoch mit dem Hauptverdienst zusammengezählt und werden damit sozialversicherungspflichtig. Mehrere Minijobs bei nur einem Arbeitgeber sind nicht möglich, da sie als eine einzige Beschäftigung gelten. 

Was ist besser, Teilzeit oder Minijob?

Besser ist, was zu deinen Zielen passt: Ein Minijob (bis 520 €/Monat) ist ideal für geringfügige Nebeneinnahmen ohne Sozialabgaben (außer RV-Beitrag, den man abwählen kann) und volle Flexibilität, aber mit wenig sozialer Absicherung. Teilzeit (über 520 €) bietet mehr Einkommen, bessere Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Arbeitslosenversicherung) und Aufstiegschancen, bindet aber mehr Zeit und ist oft an feste Zeiten gebunden, wobei der Midijob (520 € bis ca. 2000 €) eine gute Zwischenstufe mit reduzierten Abgaben darstellt. 

Muss ich meinen Arbeitgeber informieren, wenn ich einen Nebenjob anmelde?

Sie müssen Ihren Arbeitgeber über einen Nebenjob informieren (und ggf. genehmigen lassen), wenn es eine Klausel im Arbeits- oder Tarifvertrag gibt, die eine Meldepflicht vorsieht, oder wenn der Nebenjob die Interessen des Hauptarbeitgebers berührt (z. B. Konkurrenz, Arbeitszeitüberschreitung). Prüfen Sie zuerst Ihren Vertrag und melden Sie die Nebentätigkeit schriftlich unter Angabe von Tätigkeit, Stundenzahl und Arbeitgeber, um Konflikte zu vermeiden. Eine gesetzliche generelle Meldepflicht gibt es nicht, aber vertragliche Regelungen sind entscheidend. 

Wer zahlt die Pauschalsteuer von 2 % bei einem Minijob?

Berechnung: Der Arbeitgeber führt pauschal 2 % des Bruttoarbeitsentgelts an die Minijob-Zentrale ab. Der Minijobber zahlt keine weiteren Steuern oder Sozialversicherungsbeiträge (mit Ausnahme der Krankenversicherung, wenn diese nicht vom Arbeitgeber übernommen wird).

Wird ein Minijob dem Finanzamt gemeldet?

Der geringfügig Beschäftigte selbst zahlt keine Steuern oder Versicherungsbeiträge. Ein Minijob muss in der Regel nicht in der Steuererklärung angegeben werden. Eine Ausnahme gilt jedoch, wenn der Arbeitgeber nicht die pauschale Lohnsteuererhebung wählt.

Was darf eine Putzfrau pro Stunde verlangen?

Um beim Suchen grob kalkulieren zu können, solltest du von ca. 15 Euro bis 28 Euro pro Stunde ausgehen, die du für eine Reinigungskraft im Privathaushalt berappen musst. In einigen besonders teuren Städten wie beispielsweise München können die Preise für eine Haushaltshilfe bzw. Putzhilfe höher liegen.

Was sollte eine Putzfrau in 2 Stunden schaffen?

In 2 Stunden schafft eine Putzfrau meist eine Basisreinigung für eine kleine bis mittelgroße Wohnung (ca. 30-50 m²), inklusive Staubsaugen, Bodenwischen, Abstauben und der Grundreinigung von Küche (Oberflächen, Spüle) und Bad (Toilette, Waschbecken, Spiegel). Umfangreichere Arbeiten wie intensive Fensterreinigung, Backofen- oder Kühlschrankreinigung benötigen deutlich mehr Zeit und sollten vorher abgesprochen werden, da sie den Zeitrahmen sprengen.
 

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