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Was kostet ein Wartungsvertrag für eine Pelletheizung?

Gefragt von: Lilly Schlüter  |  Letzte Aktualisierung: 14. Januar 2026
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Die jährlichen Wartungskosten für eine Pelletheizung liegen meist zwischen 200 € und 400 € für die reine Fachmann-Wartung, oft inklusive kleinerer Ersatzteile, wobei auch Kosten für den Schornsteinfeger (ca. 40 € - 90 € pro Jahr) hinzukommen können. Die Gesamtkosten für Wartung und Reinigung bewegen sich daher oft im Bereich von 250 € bis 500 € pro Jahr, je nach Hersteller, Kesseltyp und Wartungsvertrag. Einige Anbieter haben Wartungsverträge, die etwas höher liegen können, bieten aber oft zusätzliche Services.

Wie hoch sind die Wartungskosten für eine Pelletheizung?

Die empfohlene jährliche Wartung durch den Fachmann kostet für eine Pelletheizung im Einfamilienhaus zwischen 250,- und 400,- Euro. Die Kosten für den Schornsteinfeger bewegen sich zwischen 100,- und 200,- Euro pro Jahr. Die Stromkosten belaufen sich auf rund 50,- bis 100,- Euro pro Jahr.

Wie oft muss man eine Pelletheizung wartungen?

Eine allgemeine Wartung der Pelletheizung sollte in der Regel 1x jährlich durchgeführt werden, da es sonst zu Störungsausfällen kommen kann.

Wie hoch sind die durchschnittlichen Kosten für einen Heizungswartungsvertrag?

Die Kosten für einen Heizungswartungsvertrag liegen meist zwischen 100 und 400 € pro Jahr, abhängig von Heizungstyp (Gas meist günstiger, Öl etwas teurer, Pellets am teuersten), Region und Anbieter, wobei Materialkosten für Verschleißteile wie Dichtungen oder Filter sowie Anfahrt und Notdienst extra berechnet werden. Gasheizungen starten oft ab 100–200 €, Ölheizungen ab 150–250 €, Wärmepumpen bei 100–300 €. 

Wie oft brauche ich einen Kaminkehrer bei einer Pelletheizung?

Der Schornsteinfeger muss bei einer Pelletheizung in der Regel zweimal pro Jahr zur Reinigung und Inspektion kommen, da es sich um eine Festbrennstoffheizung handelt, die regelmäßige Wartung benötigt, um Brand- und Betriebssicherheit zu gewährleisten. Zusätzlich zur gesetzlich vorgeschriebenen Feuerstättenschau (alle 3 Jahre) wird auch eine jährliche fachmännische Wartung der Heizung selbst empfohlen. 

Alles über Pelletheizungen: Vor- und Nachteile, Kosten und staatliche Förderungen 2024

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Wie viel kostet der Schornsteinfeger bei einer Pelletheizung?

Bei einem Pelletofen liegen die Schornsteinfeger Kosten bei ca. 50 Euro pro Jahr. Denn bei Pelletöfen sind zwei Kehrungen pro Jahr vorgeschrieben, unabhängig vom Nutzungsgrad.

Wie oft muss man den Aschekasten einer Pelletheizung leeren?

Ein überfüllter Aschebehälter führt zu Störungen im Betrieb der Pelletheizung. Entleeren Sie daher den Aschebehälter etwa alle ein bis zwei Wochen. Die Asche können Sie im Garten als Kompost oder Dünger verwenden oder einfach über den Hausmüll entsorgen.

Ist ein Wartungsvertrag sinnvoll?

Ja, ein Wartungsvertrag ist oft sinnvoll, da er Kostenkontrolle, Planungssicherheit, höhere Effizienz und längere Lebensdauer für technische Anlagen (wie Heizung, Auto, PV-Anlagen, Software) bietet, oft Garantieansprüche sichert und gesetzliche Anforderungen erfüllt, aber es kommt auf die individuellen Umstände (Nutzung, Fahrzeugalter, Vertragsdetails) an, ob sich der spezifische Vertrag lohnt. Bei komplexen Systemen oder hohem Nutzungsaufkommen überwiegen die Vorteile, bei älteren Geräten oder geringer Nutzung kann es teurer sein als Einzelwartungen. 

Wie hoch dürfen die Wartungskosten einer Heizung sein?

Die Kosten einer Heizungswartung belaufen sich auf ca. 400 Euro pro Wartung und sind sinnvoll investiert. Eine regelmäßig durchgeführte Wartung macht einen großen Unterschied für den Zustand, die Leistung und Lebensdauer einer Heizung und ermöglicht, Fehlfunktionen frühzeitig zu erkennen.

Ist ein Wartungsvertrag Pflicht?

Nein, eine Verpflichtung einen Wartungsvertrag abzuschließen besteht nicht.

Was sind die Nachteile einer Pelletsheizung?

Nachteile einer Pelletheizung sind hohe Anschaffungs- und Installationskosten, der große Platzbedarf für die Lagerung der Pellets, regelmäßiger Wartungs- und Reinigungsaufwand (Asche), mögliche Lärmemissionen, Abhängigkeit vom Pellet-Nachschub sowie kritische Umweltaspekte durch Herstellung und Transport, die die CO₂-Bilanz beeinträchtigen können. 

Wie viel kostet die Wartung eines Pelletsofens?

Die jährlichen Kosten für die Pelletofen-Wartung liegen meist zwischen 100 und 400 € für den Fachmann, zzgl. ~50 bis 150 € für den Schornsteinfeger, je nach Aufwand und regionalen Gebühren, sodass Gesamtkosten von 200 bis 500 € pro Jahr realistisch sind. Mit einem Wartungsvertrag lässt sich oft der Preis senken und Garantieleistungen sowie Notdienst einschließen, beginnend bei etwa 150-200 €.
 

Wie viele Jahre hält eine Pelletheizung?

Eine Pelletheizung hat eine Lebensdauer von durchschnittlich 15 bis 25 Jahren, kann aber bei guter Pflege, hochwertigen Pellets und optimaler Nutzung auch 20 bis 30 Jahre oder länger halten, ähnlich wie Öl- oder Gasheizungen. Entscheidend sind regelmäßige Wartung, die Qualität der Anlage und der Brennstoffe, da schlechte Pellets (hoher Ascheanteil) und Verschmutzung den Verschleiß beschleunigen.
 

Ist die Anschaffung einer Pelletheizung noch sinnvoll?

Ja, eine Pelletheizung ist oft sinnvoll, besonders in Bestandsgebäuden mit hohem Wärmebedarf und Platz für die Lagerung, da sie durch günstige Betriebskosten, staatliche Förderung (BAFA/KfW) und eine gute CO₂-Bilanz gegenüber Öl und Gas punktet, auch wenn die Anschaffung teurer ist und sie Platz benötigt. Die Entscheidung hängt von individuellen Faktoren ab, wobei Kombinationen mit Solarthermie die Effizienz steigern können, während Bedenken bezüglich Feinstaub durch Filter gemindert werden können.
 

Wie viel Strom verbraucht eine Pelletheizung pro Jahr?

Der Stromverbrauch einer Pelletheizung ist sehr gering, typischerweise zwischen 50 und 200 Kilowattstunden (kWh) pro Jahr für ein Einfamilienhaus, abhängig von Größe und Effizienz, wobei moderne Anlagen eher im unteren Bereich liegen. Dies umfasst den Betrieb der Förderschnecke, Zündung und Pumpen, was nur einen winzigen Bruchteil der Gesamtenergie für die Wärme erzeugt (Pellets liefern ca. 5 kWh/kg). 

Wie alt darf eine Pelletheizung sein?

Pelletheizungen sind in Deutschland grundsätzlich weiterhin erlaubt und gelten als erneuerbare Heiztechnik, die auch neue Anlagen im Neubau und Bestandsgebäuden erfüllen kann, wenn sie 65 % erneuerbare Energie bereitstellen; es gibt kein generelles Verbot, aber strengere Emissionsregeln für ältere Anlagen (vor 2010) und neue Kombinationspflichten bei Hybridlösungen. Die Novelle des Gebäudeenergiegesetzes (GEG 2024) hat die ursprünglichen strengen Pläne für einen Verbotseingriff in Neubauten entschärft, sodass moderne Pelletheizungen weiterhin eine wichtige Rolle in der Heizungslandschaft spielen. 

Wie hoch sind die Kosten für die Wartung einer Pelletheizung?

Die jährlichen Wartungskosten für eine Pelletheizung liegen meist zwischen 200 € und 400 € für die reine Fachmann-Wartung, oft inklusive kleinerer Ersatzteile, wobei auch Kosten für den Schornsteinfeger (ca. 40 € - 90 € pro Jahr) hinzukommen können. Die Gesamtkosten für Wartung und Reinigung bewegen sich daher oft im Bereich von 250 € bis 500 € pro Jahr, je nach Hersteller, Kesseltyp und Wartungsvertrag. Einige Anbieter haben Wartungsverträge, die etwas höher liegen können, bieten aber oft zusätzliche Services. 

Wie hoch sind die durchschnittlichen Kosten für einen Wartungsvertrag für die Heizung?

Die Kosten für einen Heizungswartungsvertrag liegen meist zwischen 100 und 400 Euro pro Jahr, abhängig von Heizungstyp (Gas, Öl, Wärmepumpe), regionalem Anbieter und Vertragsumfang (z. B. Notdienst). Für Gasheizungen sind sie oft günstiger (ab ca. 100 €), Ölheizungen und Wärmepumpen liegen meist bei 150 € aufwärts, mit Preisen bis zu 300-400 € bei umfassenderen Paketen. Ein Vertrag sichert Werterhalt, Effizienz und frühzeitige Fehlererkennung.
 

Ist eine jährliche Wartung der Heizung Pflicht?

Ja, eine jährliche Wartung ist für die meisten Heizungen dringend empfohlen und oft sogar durch den Hersteller vorgeschrieben, um Garantieansprüche zu erhalten, die Effizienz zu sichern, Heizkosten zu senken, Ausfälle zu vermeiden und die Lebensdauer zu verlängern, auch wenn es keine allgemeine gesetzliche Pflicht zur jährlichen Durchführung gibt, aber eine zur regelmäßigen Wartung. Der beste Zeitpunkt dafür ist im Sommer, vor der nächsten Heizperiode. 

Wie komme ich aus einem Wartungsvertrag raus?

Aufgrund der Regelung in §649 BGB ist bei werkvertraglich ausgestalteten Wartungsverträgen eine Kündigung jederzeit ohne wichtigen Grund möglich. In AGB ist dieses Kündigungsrecht nicht abdingbar.

Was gehört alles in einen Wartungsvertrag?

Ein Wartungsvertrag regelt die regelmäßige Instandhaltung von Geräten/Anlagen (z.B. Heizung, Photovoltaik, IT) und beinhaltet meist die Beschreibung des Vertragsgegenstandes, genaue Leistungsdetails (Inspektion, Reinigung, Software-Updates, Austausch von Verschleißteilen), Reaktionszeiten bei Störungen, Laufzeit und Kündigungsbedingungen sowie die Verantwortlichkeiten von Kunde und Dienstleister. Er schafft Planungssicherheit, da viele Leistungen (Anfahrt, Lohn) oft inklusive sind, während Reparaturen und Ersatzteile manchmal separat abgerechnet werden (Ausnahme: Vollwartungsverträge).
 

Was passiert, wenn ich den Heizungscheck nicht mache?

Übrigens: Die Pflicht zur Heizungsprüfung ist im Gebäudeenergiegesetz festgelegt, daher gibt es auch entsprechende Regelungen, wenn der Heizungscheck nicht durchgeführt wurde. Konkret sieht das GEG ein Bußgeld von bis zu 5.000 € für die versäumte Heizungsprüfung vor.

Wohin mit der Asche von Pellets?

Pellets-Asche wird kalt, in einem gut verschlossenen, nicht brennbaren Behälter entsorgt, am besten über den Hausmüll (Restmülltonne) oder die Kehrichtabfuhr. Sie kann wegen des geringen Aschegehalts von Qualitätspellets auch als Gartendünger (stark verdünnt, nicht auf Kompost oder Grüngut) verwendet werden, aber manche Quellen raten davon ab. Bei größeren Heizungen (über 80 kW) muss die Asche oft professionell entsorgt werden, z.B. über spezielle Entsorgungsfirmen, die die Asche abholen. 

Kann man eine Pelletheizung im Sommer ausschalten?

Vollständige Pause oder Warmwasseraufbereitung? Ob die Pelletheizung im Sommer komplett außer Betrieb genommen wird oder nicht hängt davon ab, wie Sie Ihr Warmwasser aufbereiten. Moderne Pelletanlagen können auf Sommerbetrieb umgeschaltet werden und kümmern sich so auch in den warmen Monaten um heißes Wasser.

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