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Was kostet ein PSA-Test in der Apotheke?

Gefragt von: Jens-Uwe Förster B.A.  |  Letzte Aktualisierung: 12. Oktober 2026
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Ein PSA-Test in der Apotheke kostet als Selbsttest-Kit meist zwischen rund 9 € und 35 €, je nach Hersteller und Umfang (z. B. mit oder ohne Beratung), da er keine Kassenleistung ist und selbst zu zahlen ist, auch wenn er beim Arzt ähnlich viel kostet. Es gibt verschiedene Anbieter wie Patris Health (ab ca. 9 €) oder Meinlabtest (ca. 35 €) in Online-Apotheken.

Kann man den PSA-Wert selbst messen?

Der Patris Health® Prostata-PSA Selbsttest ist ein zertifizierter Schnelltest zur Bestimmung erhöhter PSA-Werte (> 4 ng/ml) aus einem Tropfen Kapillarblut.

Was kostet ein PSA-Test beim Hausarzt?

Was kostet ein PSA-Test? Erfolgt der PSA-Test im Rahmen der Früherkennung von Prostatakrebs kostet er 25 bis 35 Euro, inklusive Beratung. Die gesetzliche Krankenkasse übernimmt die Kosten für den Bluttest nur, wenn ein konkreter Krebsverdacht besteht, etwa, wenn bei einer Tastuntersuchung Veränderungen erkannt wurden.

Ist ein PSA-Test sinnvoll, um Prostatakrebs zu erkennen?

Wie sinnvoll ist ein PSA-Test? Der PSA-Test kann nützlich sein, um Prostatakrebs frühzeitig zu erkennen. Dabei kann er auch dazu beitragen, das Risiko zu verringern, dass sich der Prostatakrebs ausbreitet oder lebensbedrohlich wird. Allerdings kann der PSA-Test auch einige Risiken mit sich bringen.

Warum muss ich den PSA-Test selbst bezahlen?

Der PSA-Test ist sehr sensibel, kann aber dadurch auch falsch-positive Ergebnisse liefern und den Verdacht auf eine Krebserkrankung liefern, die es nicht gibt. Es gibt in Deutschland kein Screening per PSA-Test – er ist daher keine Kassenleistung und muss selbst gezahlt werden.

PSA-Test: Lebensretter oder Panikmacher? Das solltest du wissen!

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Kann man eine Selbstuntersuchung der Prostata durchführen?

Aufgrund der Lage der Prostata ist es unmöglich, die eigene Prostata selbst zu untersuchen. Sie liegt zwischen Blase und Enddarm. Ein Arzt oder eine Krankenschwester untersucht Sie, während Sie auf der Seite liegen und die Knie angezogen haben.

Welche Kasse zahlt den PSA-Test?

Die Kosten für die Früherkennung übernimmt die AOK für Männer ab 45 Jahren. Der PSA-Test, der die Höhe des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) im Blut ermittelt, gehört nicht zu dieser Früherkennungsuntersuchung.

Kann die Ejakulation den PSA-Wert erhöhen?

Erhöhte PSA-Spiegel im Blut können auf ein Prostatakarzinom hindeuten. Das Prostata-spezifische Antigen (PSA) wurde 1970 entdeckt und ist ein Protein (Eiweiß), das von den Prostatadrüsen gebildet wird. Es gelangt mit dem Prostatasekret in den Samen und verflüssigt ihn nach der Ejakulation.

Warum wird PSA nicht empfohlen?

Zu den Einschränkungen und potenziellen Risiken der Prostatakrebsvorsorge gehören: Vorsorgeuntersuchungen sind nicht hundertprozentig zuverlässig . Es ist möglich, dass der PSA-Wert erhöht ist, obwohl kein Krebs vorliegt. Ebenso ist es möglich, dass der PSA-Wert nicht erhöht ist, obwohl Krebs vorhanden ist.

Was sollte man nicht machen vor einem PSA-Test?

Vor einem PSA-Test sollten Sie unbedingt Radfahren, Geschlechtsverkehr und anstrengenden Sport für mindestens 24 Stunden (besser 2-3 Tage) meiden, da dies den Wert durch Druck oder Reizung der Prostata verfälschen kann. Auch eine rektale Untersuchung oder ein fieberhafter Infekt können den Wert beeinflussen. Sprechen Sie zudem mit Ihrem Arzt über Medikamente (z.B. 5-Alpha-Reduktase-Hemmer) und bestehende Harnwegsinfekte. 

Was verfälscht den PSA-Wert?

Der PSA-Wert kann durch mechanische Reizung (Radfahren, Geschlechtsverkehr), Entzündungen, bestimmte Medikamente (z.B. Finasterid, das ihn senkt) und Nahrungsergänzungsmittel wie Biotin beeinflusst werden; vor der Blutabnahme sollte man daher für mindestens 24-72 Stunden auf Stimulation (Sex, Masturbation, Tastuntersuchung, Fahrradfahren) verzichten, da diese den Wert vorübergehend erhöhen können, während eine gesunde, pflanzenbasierte Ernährung und grüner Tee den Wert positiv beeinflussen können. 

Ist Ultraschall der Prostata sinnvoll?

Einsatzgebiete des TRUS. Beim benignen Prostatasyndrom („gutartige Prostatavergrößerung“) sollte die Ultraschalluntersuchung vorzugsweise mittels TRUS erfolgen. Damit wird vor allem das Volumen der Prostata bestimmt. Dies dient unter anderem dazu, das Behandlungsverfahren auszuwählen.

Wie merkt man, dass die Prostata nicht in Ordnung ist?

Prostataprobleme äußern sich oft durch häufigen, nächtlichen Harndrang, schwachen oder unterbrochenen Harnstrahl, Startschwierigkeiten beim Wasserlassen, Nachträufeln und dem Gefühl einer unvollständigen Blasenentleerung, was zu Schlafstörungen und Erschöpfung führen kann. Auch Schmerzen (beim Wasserlassen, im Becken, unteren Rücken, Hüften), Blut im Urin/Samen, schmerzhafte Ejakulation, Erektionsprobleme, Gewichtsverlust und Müdigkeit können Symptome sein, die von gutartiger Vergrößerung (BPH), Entzündungen (Prostatitis) oder Krebs herrühren können und eine ärztliche Abklärung erfordern, insbesondere ab 45-50 Jahren.
 

Was ist der 30 Sekunden Prostata Trick?

Der "30-Sekunden-Trick" für die Prostata bezieht sich meist auf eine spezielle Technik beim Wasserlassen, bei der man nach dem ersten Urinieren kurz wartet (ca. 30 Sekunden), um die Blase vollständig zu entleeren und so die Entleerung zu verbessern, was die Symptome einer vergrößerten Prostata (BPH) lindern kann. Ergänzend dazu sind gezielte Beckenbodenübungen wichtig, die die Muskulatur um die Prostata stärken, den Harndrang kontrollieren und die Blasenfunktion verbessern, oft durch Anspannen und Entspannen des Schließmuskels, wie z.B. 20 Sekunden halten, 20 Sekunden Pause. 

Wie funktioniert ein PSA Schnelltest?

Beim PSA-Test wird dem Patienten etwas Blut abgenommen, das anschließend im Labor untersucht wird. Gesucht wird dabei nach dem sogenannten prostataspezifischen Antigen (kurz: PSA) – das ist ein Eiweiß, das in der Prostata gebildet wird und normalerweise in geringen Mengen im Blut vorkommt.

Warum ist der PSA-Test umstritten?

Der PSA-Wert ist umstritten, weil er oft falsch-positive Ergebnisse liefert (erhöht bei gutartiger Prostatavergrößerung oder Entzündung, aber ohne Krebs), was zu unnötigen Angstzuständen und invasiven Biopsien führt, aber auch falsch-negative Ergebnisse (Krebs, obwohl Wert normal) haben kann, während er gleichzeitig aggressive Karzinome „übersieht“, die sich nicht lebensbedrohlich entwickelt hätten (Übertherapie) – ein Dilemma zwischen Früherkennung und Überdiagnose/Überbehandlung, da der Test nicht zwischen harmlosen und gefährlichen Krebsarten unterscheiden kann. 

Wie oft muss man einen PSA prüfen?

Bei PSA-Werten zwischen 1,0 bis 2,0 ng/ml wird eine Kontrolle in zweijährlichem Abstand empfohlen. Bei Werten zwischen 2,0 bis 4,0 ng/ml sollte eine jährliche Kontrolle des PSA-Wertes erfolgen.

Ist der PSA-Test sinnvoll?

Der PSA-Test hat zwei Effekte: Einerseits wird vermutlich eine gewisse Anzahl von Männern vor dem Tode durch Prostatakrebs bewahrt. Andererseits werden aber sicher viele Männer unnötig zu Krebspatienten, die ohne den Test nie von ihrem Krebs erfahren hätten.

Wie oft sollte ein 70-jähriger Mann einen PSA-Test machen?

PSA in der Vorsorge

Wie oft der Test wiederholt werden sollte, richtet sich nach dem Testergebnis: Wurde ein PSA-Wert von unter 1ng/ml gemessen, ist eine weitere Kontrolle erst nach 4 Jahren notwendig. Liegt der Wert über 2 ng/ml, sollte eine jährliche Kontrolle stattfinden.

Ist ein Bluttest ein wichtiges Indiz für Prostatakrebs?

Der PSA-Test ist ein Bluttest. Die Abkürzung PSA bedeutet prostata-spezifisches Antigen. Urologen oder auch Hausärzte und Internisten messen die Konzentration des Eiweißes PSA, das in der Prostata gebildet wird. Ziel ist es, das Vorliegen von Prostatakrebs auszuschließen oder einen Tumor möglichst früh zu erkennen.

Wie hoch ist der PSA-Wert bei gutartiger Prostatavergrößerung?

Ein erhöhter PSA-Wert kann bei einer gutartigen Prostatavergrößerung (BPH) auftreten, da das Gewebe wächst und mehr PSA ins Blut freigibt, oft im Bereich 4–10 ng/ml, obwohl die Werte auch durch Entzündungen oder andere Reizungen ansteigen können. Die Aussagekraft eines einzelnen Wertes ist begrenzt; wichtig sind Alter, Verlauf und die PSA-Dichte (PSA-Wert geteilt durch Prostatavolumen), um zwischen gutartiger Vergrößerung (PSAD < 0,1) und Krebsrisiko (PSAD > 0,15) zu unterscheiden, da der Wert allein nicht genügt.
 

Wie lange vor einem PSA-Test keinen Samenerguss?

Auch nach einem Samenerguss (Ejakulation) kann der PSA-Wert erhöht sein. Wenn Sie auf der sicheren Seite sein wollten: Verzichten Sie mindestens 24 Stunden (am besten noch länger) vor dem PSA-Test auf jegliche Art der Stimulation der Prostata.

Welche IGeL-Leistung ist beim Urologen sinnvoll?

Bis eine Entscheidung zur Übernahme der PSA-Messung als Kassenleistung erfolgt ist, wird der PSA-Test weiterhin als IGeL-Leistung von den Urologen empfohlen.

Welche Vorstufen von Prostatakrebs gibt es?

Die prostatische intraepitheliale Neoplasie (PIN) ist eine der häufigsten Vorstufen von Prostatakrebs und stellt eine Veränderung des Gewebes dar, die von Ärzten aufmerksam beobachtet werden sollte. Sie zeigt sich durch abnormale Zellen in der Prostata, welche jedoch noch nicht invasiv sind.

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