Zum Inhalt springen

Was kostet ein Kaminofen komplett?

Gefragt von: Ursula Heinz-Schilling  |  Letzte Aktualisierung: 14. Juni 2026
sternezahl: 4.5/5 (6 sternebewertungen)

Die Kosten für einen Kamin können somit zwischen 350 € und 17.000 € kosten. Je nach Wünschen und Sonderanfertigungen können die Kosten aber auch viel höher ausfallen.

Wie viel kostet ein Kaminofen inklusive Einbau?

Ein Kaminofen mit Einbau kostet insgesamt meist zwischen 3.000 € und 6.000 €, abhängig von Modell und Aufwand; einfache freistehende Modelle starten bei ca. 1.500 €, während hochwertige Kamineinsätze oder wasserführende Systeme mit Schornstein 10.000 € oder mehr kosten können, da Schornsteinbau (2.000–5.000 €) und Arbeitskosten (oft 1.000–3.500 €) die Gesamtkosten stark beeinflussen.
 

Wie viel sollte ein guter Kaminofen Kosten?

Wie teuer sollte ein guter Kaminofen mindestens sein? Als Orientierung liegt die „gute“ Klasse oft zwischen 3.500 und 6.000 €. Entscheidend sind Verarbeitung, Verbrennungstechnik, Unterlagen und fachgerechter Einbau.

Welche Förderungen gibt es 2025 für Kaminofen?

Für Kaminöfen gibt es 2025 hauptsächlich Förderung für wasserführende Pelletöfen (als Teil der BEG-Förderung mit bis zu 70 % Zuschuss) oder als Steuerbonus, nicht aber für klassische Holzöfen; neue Emission-Grenzwerte (BImSchV) gelten ab 2025 für ältere Öfen, die nachgerüstet oder ausgetauscht werden müssen, aber es gibt auch steuerliche Anreize und regionale Programme, wie z.B. den "Ofenführerschein" in Berlin für effizientes Heizen. Der Einbau eines Kaminofens schließt die KfW-Förderung für klimafreundliche Neubauten nicht mehr aus, sofern er nur ergänzend genutzt wird. 

Wie viel kostet ein gemauerter Kamin im Durchschnitt?

Auch die Arbeitsstunden des Ofenbaumeisters und eventuelle zusätzliche Baumaßnahmen, wie beispielsweise der Einbau eines Schornsteins, können die Kosten beeinflussen. In der Regel sollte man mit einem Preis zwischen 5.000 und 10.000 Euro für einen gemauerten Kamin rechnen.

Was kostet ein Kaminofen? Die Austauschplattform - Erfahrungswerte

31 verwandte Fragen gefunden

Welche Kaminofen dürfen ab 2025 nicht mehr genutzt werden?

Ab 2025 dürfen Kaminöfen, die zwischen Januar 1995 und März 2010 gebaut wurden, nicht mehr ohne Weiteres betrieben werden, da die Schonfrist der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) endete; sie müssen entweder die strengen Grenzwerte (max. 0,15 g/m³ Staub, 4 g/m³ CO) einhalten, nachgerüstet oder ausgetauscht werden, wobei Ausnahmen für historische Öfen, Einzelraumheizungen als alleinige Quelle und andere spezielle Typen gelten, die der Schornsteinfeger prüft. 

Was kostet eine Bohrung für einen Kamin?

Bei einem Bohrdurchmesser von 150 – 160 Millimeter verlangen Firmen zwischen 2,30 Euro und 2,40 Euro pro Zentimeter Bohrung durch solides Mauerwerk.

Welche Kaminöfen sind ab 2025 noch zulässig?

Grundsätzlich dürfen alle Kaminöfen weiter betrieben werden, die die Grenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) einhalten (max. 0,15 g Staub und 4 g CO pro m³) – dies gilt für neue Geräte und ältere, die nachgerüstet wurden. Eine Frist für Öfen, die zwischen 1995 und März 2010 in Betrieb gingen, endete zwar am 31.12.2024, doch diese dürfen bei Einhaltung der Werte und Nachweis (z.B. durch Schornsteinfeger) weiterlaufen. Historische Öfen (vor 1950) und Einzelöfen, die als einzige Heizung dienen, sind oft ausgenommen.
 

Wie lange darf noch mit Holz geheizt werden?

Man darf weiterhin mit Holz heizen, aber seit dem 1. Januar 2025 müssen alle Kaminöfen die strengeren Emissionsgrenzwerte der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) einhalten, was für ältere Modelle eine Nachrüstung oder Stilllegung (spätestens Ende 2024) erforderlich machte, falls die Grenzwerte für Feinstaub (0,15 g/m³) und Kohlenmonoxid (4 g/m³) nicht erfüllt wurden; neue Holzheizungen müssen zudem die 65%-Erneuerbare-Energien-Regel des GEG erfüllen. 

Welche Kaminöfen müssen bis Ende 2024 ausgetauscht werden?

Für den Kaminofen-Austausch müssen Sie zunächst das Baujahr Ihres Ofens anhand des Typenschilds ermitteln, um zu prüfen, ob die Fristen der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) eingehalten wurden, wobei die letzte Frist für Öfen von 1995-2010 am 31.12.2024 endete. Danach planen Sie den neuen Ofen (z.B. Holz-, Pellet-, Wasserführend), prüfen die gesetzlichen Grenzwerte und die Abgasanlage, holen Angebote ein, lassen den Einbau fachmännisch durchführen (Schornsteinfeger-Abnahme ist Pflicht) und beantragen ggf. Fördermittel für den Austausch oder die Nachrüstung. 

Wann ist die beste Zeit, einen Kamin zu kaufen?

Im Hochsommer ist das Heizen des Hauses sicherlich einer der am weitesten entfernten Gedanken, aber der Sommer ist die beste Zeit, um einen Ofen oder Kamin zu kaufen.

Welcher Kaminofenhersteller ist der beste?

Wer ist der beste Kaminofen Hersteller ?

  • Spartherm. ...
  • Morsø ...
  • Rika. ...
  • Olsberg. ...
  • Nordpeis. ...
  • Austroflamm. ...
  • Lotus. ...
  • Wiking.

Kann man einen neuen Kaminofen steuerlich absetzen?

Der Einbau eines Kamins oder Kachelofens kann von der Steuer abgesetzt werden. Absetzbar sind auch Modernisierungskosten für einen alten Ofen.

Wie viel kostet ein Kaminofen mit Außenrohr?

Ein Kamin mit Außenrohr kostet durchschnittlich zwischen 1.400 und 2.700 €. Der Preis setzt sich aus den Materialkosten und der Montage zusammen. Ein Außenrohr aus Edelstahl oder Kupfer kostet je nach der benötigten Länge ca. 400–700 €, der freistehende Kamin ca.

Was muss ich beachten, wenn ich einen Kaminofen einbauen möchte?

Was sind die Voraussetzungen beim Einbauen eines Kaminofens?

  1. Geeignete Statik im Haus.
  2. Passender Schornstein zum Kaminofen.
  3. Erfüllung DIN-Normen für Kaminöfen.
  4. Einhaltung Grenzwerte für Schadstoffe.
  5. Einhaltung der Mindestabstände zu brennbaren Gegenständen.
  6. Bodenplatte zum Schutz bei brennbaren Böden.

Welche Förderungen gibt es 2025 für Kaminöfen?

Für Kaminöfen gibt es 2025 hauptsächlich Förderung für wasserführende Pelletöfen (als Teil der BEG-Förderung mit bis zu 70 % Zuschuss) oder als Steuerbonus, nicht aber für klassische Holzöfen; neue Emission-Grenzwerte (BImSchV) gelten ab 2025 für ältere Öfen, die nachgerüstet oder ausgetauscht werden müssen, aber es gibt auch steuerliche Anreize und regionale Programme, wie z.B. den "Ofenführerschein" in Berlin für effizientes Heizen. Der Einbau eines Kaminofens schließt die KfW-Förderung für klimafreundliche Neubauten nicht mehr aus, sofern er nur ergänzend genutzt wird. 

Ist es sicher, einen Holzofen die ganze Nacht laufen zu lassen?

Zum Glück können Sie Ihren Holzofen bedenkenlos über Nacht oder beim Verlassen des Hauses anlassen . Tatsächlich ist es wahrscheinlich sogar sicherer, als vor dem Schlafengehen die Flammen zu löschen – Wasser auf ein Feuer zu schütten, kann Rauch aufwirbeln, und das Ersticken der Flammen birgt Brandgefahr.

Ist ein Holzofen ab 2025 nicht mehr zulässig?

Kamin Stilllegung oder Nachrüstung: Wie lange sind Holzöfen noch erlaubt? Keine Sorge, es gibt kein generelles Kaminofen Verbot! Ende 2024 läuft lediglich die letzte Übergangsfrist der Bundesimmissionsschutzverordnung (BImSchV) ab.

Woher weiß ich, ob mein Kaminöfen noch zulässig ist?

Um die Zulassung Ihres Kaminofens zu prüfen, suchen Sie auf dem Typenschild nach Hersteller und Modell und verwenden Sie dann die Datenbank des HKI (Industrieverband Haus-, Heiz- und Küchentechnik e.V.) auf cert.hki-online.de, um zu sehen, ob er die Emissionsgrenzwerte der BImSchV (Bundes-Immissionsschutzverordnung) Stufe 2 erfüllt und somit weiterhin betrieben werden darf. Ein grünes Häkchen bei "Stufe 2" bedeutet, der Ofen ist weiterhin zugelassen.
 

Kann ein Schornsteinfeger einen Kamin stilllegen?

Wer einen Kamin stilllegen möchte, kann einen Schornsteinfeger beauftragen. Dieser nimmt die Arbeiten fachgerecht vor.

Wie viel kostet ein Kaminofen inklusive Einbau?

Ein Kaminofen mit Einbau kostet insgesamt meist zwischen 3.000 € und 6.000 €, abhängig von Modell und Aufwand; einfache freistehende Modelle starten bei ca. 1.500 €, während hochwertige Kamineinsätze oder wasserführende Systeme mit Schornstein 10.000 € oder mehr kosten können, da Schornsteinbau (2.000–5.000 €) und Arbeitskosten (oft 1.000–3.500 €) die Gesamtkosten stark beeinflussen.
 

Welcher Handwerker macht Kernbohrung?

Betonbohrer sind Spezialisten in der Ver- und Bearbeitung von Betonteilen. Sie setzen Bohrlöcher in verschiedenen Größen und kümmern sich um Kernbohrungen und Wanddurchbrüche ‒ das erfordert oftmals schweres Geschütz.

Welche Kaminofen dürfen ab 2025 nicht mehr genutzt werden?

Ab 2025 dürfen Kaminöfen, die zwischen Januar 1995 und März 2010 gebaut wurden, nicht mehr ohne Weiteres betrieben werden, da die Schonfrist der Bundes-Immissionsschutzverordnung (BImSchV) endete; sie müssen entweder die strengen Grenzwerte (max. 0,15 g/m³ Staub, 4 g/m³ CO) einhalten, nachgerüstet oder ausgetauscht werden, wobei Ausnahmen für historische Öfen, Einzelraumheizungen als alleinige Quelle und andere spezielle Typen gelten, die der Schornsteinfeger prüft.