Was kostet ein Ersatz Hörgerät?
Gefragt von: Horst Schreiber | Letzte Aktualisierung: 22. Februar 2026sternezahl: 4.7/5 (17 sternebewertungen)
Ein Ersatz-Hörgerät kostet ohne Krankenkassen-Zuschuss je nach Technik und Qualität zwischen 500 € (Basis) und über 3.000 € (Oberklasse), oft sind Modelle zwischen 1.000 und 2.800 € üblich. Bei gesetzlicher Krankenkasse gibt es einen Festbetrag von ca. 685 € pro Ohr (plus 10 € Zuzahlung) für ein Basisgerät, das dann „kostenlos“ sein kann, während für hochwertigere Geräte der Aufpreis selbst getragen wird, oft 800 € bis 2.200 € pro Ohr.
Wer bezahlt ein verlorenes Hörgerät?
Wenn Sie ein Hörgerät verlieren, zahlen die gesetzliche Krankenkasse und normale Versicherungen meist nicht den vollen Ersatz, da dies als selbst verschuldet gilt; Sie müssen meist einen Antrag auf vorzeitige Versorgung beim HNO-Arzt stellen und eine Verlustmeldung einreichen, um eventuell einen Zuschuss zu bekommen, aber oft bleiben Sie auf Kosten sitzen, es sei denn, Sie haben eine spezielle Hörgeräteversicherung.
Wie viel kostet ein Ersatzhörgerät?
Die Kosten für Hörgeräte liegen etwa zwischen 800 und 5.000 Euro. Wenn ein Hörgerät verloren geht, ist also immer auch viel Geld futsch.
Wer zahlt für die Reparatur eines Hörgeräts?
Wenn ein Hörgerät kaputt geht, zahlen meist die gesetzliche Krankenkasse (über eine Reparaturpauschale für 6 Jahre) oder eine spezielle Hörgeräteversicherung, die oft besser ist als die Hausratversicherung, welche nur bei versicherten Risiken wie Einbruch greift. Bei selbstverschuldetem Verlust oder Defekten außerhalb der 6-Jahres-Frist (meist 5-6 Jahre) springt oft nur die zusätzliche Hörgeräteversicherung ein, da Hausrat- und private Haftpflichtversicherungen meist nicht greifen.
Wie oft zahlt die Krankenkasse ein neues Hörgerät?
Gesetzliche Krankenkassen zahlen in der Regel alle sechs Jahre einen Zuschuss für neue Hörgeräte, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht und ein HNO-Arzt dies verordnet hat. Eine vorzeitige Erneuerung ist möglich, wenn sich das Hörvermögen signifikant verschlechtert oder das alte Gerät defekt ist, erfordert aber meist eine vollständige Eigenfinanzierung des Mehrbetrags oder die gesamten Kosten bei Geräten über dem Vertragspreis der Kasse. Private Kassen können schon nach 5 Jahren zahlen, variieren aber je nach Vertrag.
How much does a hearing aid cost? 💸 Models, prices and subsidies
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Was zahlt die Krankenkasse für 2 Hörgeräte?
Wenn Sie ein Hörgerät benötigen und eine entsprechende Verordnung Ihres HNO-Arztes vorlegen, erhalten Sie von Ihrer gesetzlichen Krankenkasse einen Festbetrag von 685 Euro pro Hörgerät. Bei beidseitiger Versorgung also insgesamt 1.370 Euro.
Müssen Sie für ein Ersatzhörgerät bezahlen?
Batterien, Reparaturen und Ersatzteile
Ihr örtlicher Hörgeräteakustiker kann auch verlorene oder beschädigte Hörgeräte ersetzen, hierfür kann jedoch eine Gebühr anfallen .
Was kann ich tun, wenn mein Hörgerät kaputt ist?
Was muss ich beachten? In den meisten Fällen von „defekten“ Hörgeräten muss nur die Batterie ausgetauscht werden. Auch ist ein kaputter Hörschlauch oft ein Verursacher für den Ausfall der Hörunterstützung. Ein Austausch von Schlauch und Batterie geht schnell und unkompliziert.
Sind Hörgeräte in der Haftpflichtversicherung versichert?
Bei einem Leihgerät ist das ein Fall für Ihre Privathaftpflichtversicherung. Die übernimmt die Kosten für Beschädigung oder Verlust, wenn Sie ein Hörgerät mieten oder Probe tragen. Bei einem Schaden an einem Hörgerät mit Miet-, Kauf- oder Leasingvertrag ist es kein Fall für die Privathaftpflichtversicherung.
Was kostet eine Hörgerätereparatur?
Hörgeräte-Reparaturkosten variieren stark: Kleine Defekte können wenige € kosten, größere Schäden (z.B. Verstärker) schnell 400-800€ oder mehr, ein Neukauf bis 1.500-2.500€, wenn die Reparatur zu teuer ist; gesetzliche Krankenkassen zahlen eine Reparaturpauschale von ca. 120-150€ über sechs Jahre, danach trägt man die Kosten selbst oder schließt eine Versicherung ab, die oft ab 3,50€/Monat erhältlich ist.
Wie viel darf ein gutes Hörgerät kosten?
Ein gutes Hörgerät kostet nach Krankenkassenzuschuss oft zwischen 600 und 1.200 Euro Eigenanteil pro Ohr, aber die Preise variieren stark von ca. 0 € (reine Grundversorgung) bis über 2.500 € (Premium-Technologie) pro Gerät, abhängig von Funktionen wie Kanälen, Bluetooth oder Geräuschunterdrückung. Standardmodelle mit fortschrittlichen Features liegen meist bei 1.000–1.500 € Eigenanteil, während High-End-Geräte mit modernsten Funktionen 2.000 € oder mehr kosten können.
Ist man mit einem Hörgerät schwerbehindert?
Man ist nicht automatisch mit Hörgerät schwerbehindert; eine Schwerbehinderung (Grad der Behinderung – GdB – von 50 oder mehr) wird erst bei hochgradiger Schwerhörigkeit festgestellt, oft bei beidseitigem, an Taubheit grenzendem Hörverlust, der auch mit Hilfsmitteln wie Hörgeräten nicht vollständig ausgeglichen werden kann und die soziale Teilhabe erheblich einschränkt. Geringere Hörverluste können zu einem GdB von 30 führen, was eine Gleichstellung, aber noch keine Schwerbehinderung bedeutet.
Was ist besser, ein Hörgerät im Ohr oder hinter dem Ohr?
Weder Im-Ohr- noch Hinter-dem-Ohr-Hörgeräte sind pauschal besser; die Entscheidung hängt von Ihren individuellen Bedürfnissen, dem Grad Ihres Hörverlusts und Ihren ästhetischen Wünschen ab. Hinter-dem-Ohr-Geräte (HdO) bieten meist mehr Leistung, längere Akkulaufzeit und Funktionen wie Bluetooth, eignen sich für starke Hörverluste und sind robuster. Im-Ohr-Geräte (IdO) punkten durch ihre Unauffälligkeit und Diskretion, sind aber eher für leichte bis mittlere Verluste geeignet und haben kürzere Batterielaufzeiten.
Ist ein Hörgerät über die Hausratversicherung versichert?
Die Hausratversicherung übernimmt nur dann Schäden an Hörgeräten, wenn diese durch ein in der Police versichertes Risiko auftreten. Liegenlassen oder eine andere Form des Verlustes wird nur durch eine spezielle Hörgeräteversicherung abgedeckt.
Kann man ein neues Hörgerät kaufen, wenn man eines verloren hat?
In den meisten Fällen lässt sich ein einzelnes verlorenes Hörgerät ersetzen , auch wenn dies nicht immer optimal ist. Geht ein Hörgerät verloren, gerät das Klanggleichgewicht aus dem Gleichgewicht und das Hörvermögen kann beeinträchtigt werden.
Was tun, wenn ein Hörgerät verloren geht?
Wenn Sie Ihr Hörgerät verloren haben, bewahren Sie Ruhe, suchen Sie intensiv an den letzten Orten, fragen Sie in Geschäften nach und nutzen Sie ggf. eine Ortungs-App. Ist es unauffindbar, melden Sie den Verlust bei Ihrem HNO-Arzt für eine neue Verordnung, Ihrer Krankenkasse und ggf. der Hausratversicherung. Informieren Sie sich bei Ihrer Kasse über vorzeitigen Ersatz und denken Sie an eine spezielle Hörgeräteversicherung für die Zukunft.
Welche Versicherung zahlt bei Verlust des Hörgerätes?
Die gesetzliche Krankenkasse zahlt nur etwa alle 6 Jahre für ein neues Hörgerät. Einen Ersatz für verlorene Geräte müssen die Träger häufig selbst zahlen. Die Hausratversicherung erstattet in der Regel nur beschädigte, aber keine verloren gegangenen Hörgeräte.
Ist ein Hörgerät lebensnotwendig, wenn es verloren geht?
Mit der Verlust- und Beschädigungsversicherung von HearingLife sind Sie im Falle des Verlusts Ihres Hörgeräts und der Notwendigkeit eines Ersatzes vollständig abgesichert . Diese Versicherung ersetzt das Hörgerät einmalig innerhalb der ersten zwei Jahre vollständig, falls es verloren geht oder irreparabel beschädigt wird.
Wie kann ich Ersatz für mein Hörgerät bekommen?
Alternativen zu konventionellen Hörgeräten sind Hörverstärker für leichte Fälle, Knochenleitungshörgeräte, Mittelohrimplantate, Cochlea-Implantate (CI) und Hirnstammimplantate für schwerere Hörverluste sowie spezialisierte Lösungen wie die Hörbrille. Während Hörverstärker Töne allgemein verstärken (oft mit Nebengeräuschen), umgehen Implantate beschädigte Teile des Ohres, indem sie Schall direkt ins Innenohr oder zum Hörnerv leiten. Die richtige Wahl hängt vom individuellen Hörverlust ab und sollte mit einem HNO-Arzt oder Akustiker besprochen werden.
Wer übernimmt die Kosten für die Reparatur eines Hörgeräts?
Wenn ein Hörgerät kaputt geht, zahlen meist die gesetzliche Krankenkasse (über eine Reparaturpauschale für 6 Jahre) oder eine spezielle Hörgeräteversicherung, die oft besser ist als die Hausratversicherung, welche nur bei versicherten Risiken wie Einbruch greift. Bei selbstverschuldetem Verlust oder Defekten außerhalb der 6-Jahres-Frist (meist 5-6 Jahre) springt oft nur die zusätzliche Hörgeräteversicherung ein, da Hausrat- und private Haftpflichtversicherungen meist nicht greifen.
Wie viele Jahre hält ein Hörgerät?
Hörgeräte halten im Durchschnitt etwa 4 bis 7 Jahre, wobei 5 Jahre ein typischer Wert sind, bevor Verschleiß, sich ändernde Hörbedürfnisse oder technologische Fortschritte einen Neukauf sinnvoll machen. Die Lebensdauer hängt stark von der Pflege, dem Modell (z.B. In-Ohr-Geräte sind empfindlicher) und der Nutzung ab; gesetzliche Krankenkassen bezuschussen alle 6 Jahre ein neues Gerät.
Wie oft bekommt man ein neues Hörgerät von der Krankenkasse bezahlt?
Gesetzliche Krankenkassen zahlen in der Regel alle sechs Jahre die Kosten für ein neues Hörgerät, wenn eine medizinische Notwendigkeit besteht und eine Verordnung vom HNO-Arzt vorliegt; Ausnahmen sind ** vorzeitige Versorgung** bei Verschlechterung des Hörvermögens oder Verlust, dann ist auch eine frühere Erneuerung möglich, oft aber mit Eigenbeteiligung oder wenn die Geräte kaputt gehen. In der Zeit dazwischen übernehmen sie Service, Wartung und Reparaturen bei den "Nulltarif"-Geräten.
Wie viel kostet ein Hörgerät ohne Zuschuss?
Hörgeräte, die eine solide Grundversorgung ohne Zuzahlung bieten, kosten ab 700 € pro Ohr.
Kann man trotz Hörgerät Kopfhörer benutzen?
Kann man Hörgerät und Kopfhörer zusammen benutzen? Es spricht grundsätzlich nichts dagegen, Kopfhörer zu benutzen, wenn man ein Hörgerät trägt. Die Hörhilfen sind heutzutage im Allgemeinen so kompakt, dass man sie bequem unter einem Kopfhörer tragen kann.
Kann man mit Hörgerät zur Polizei?
Der Polizeidienst erfordert, dass Sinnesorgane wie Augen und Ohren ohne Hilfsmittel (z. B. Brille oder Hörgerät) funktionieren.
Wie sagt man in Berlin die Uhrzeit?
In welchem Land gibt es noch Prinzessinnen?