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Was kostet ein E-Auto steuern?

Gefragt von: Frau Dr. Leonore Lorenz B.Eng.  |  Letzte Aktualisierung: 16. April 2026
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Im Schnitt liegen die jährlichen Kosten für die Kfz-Steuer bei Benzinern bei etwa 100 bis 200 Euro, während Diesel-Fahrzeuge in der Regel zwischen 200 und 400 Euro an Steuern kosten. Für E-Autos könnte die Kfz-Steuer ab 2025 etwa 50 bis 70 Euro pro Jahr betragen, wobei es von der Leistung des Fahrzeugs abhängt.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für E-Autos?

Pro angefangene 200 kg beträgt die jährliche Kfz-Steuer dann bis zu einem Gesamtgewicht von 2000 kg 5,625 Euro, bis 3000 kg 6,01 Euro und bis 3500 kg 6,39 Euro.

Sind E-Autos teurer in der Versicherung?

Nein, E-Autos sind nicht generell teurer in der Versicherung; oft sind sie sogar günstiger, da es Rabatte gibt, aber die Preise steigen aktuell schneller als bei Verbrennern, vor allem in der Vollkasko, weil einzelne Schäden teurer sind. Die Kosten hängen stark von Modell, Typklasse, Region und individuellen Faktoren ab, wobei teure Modelle wie Tesla teurer sind, während Kleinwagen preislich mit Benzinern vergleichbar sind. Es gibt unterschiedliche Erfahrungen: Manche Versicherer geben Rabatte, andere erhöhen die Preise stärker, insbesondere bei der Vollkasko. 

Was kostet mich ein Elektroauto im Jahr?

▶ 15 kWh × 0,3969 € = 5,95 € pro 100 Kilometer

Fährst du im Jahr rund 15.000 Kilometer, braucht ein Elektroauto etwa 2.250 kWh Strom. Das ist sogar etwas weniger, als ein Ein-Personen-Haushalt im Jahr verbraucht (meist 2.300 bis 2.500 kWh).

Wie hoch wird die Steuer für Elektroautos?

Motorleistung (in kW)

Staffelung der Steuerbeträge: Für die ersten 35 kW nach Abzug: 0,25 € pro kW. Für die nächsten 25 kW: 0,35 € pro kW. Für darüber hinausgehende kW: 0,45 € pro kW.

Vehicle tax for electric cars from 2026 - How is it calculated? - Report Calculation Money Info T...

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Wie lange bleiben E-Autos steuerfrei?

Reine Elektroautos sind bei Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2030 bis zu 10 Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit, längstens jedoch bis Ende 2035, wobei die Regelung rückwirkend auch für die letzten fünf Jahre gilt, wodurch ein 2026 zugelassenes E-Auto fast zehn Jahre steuerfrei ist und auch für 2025 zugelassene Fahrzeuge die Frist verlängert wurde. Die Steuerbefreiung beginnt mit dem Datum der Erstzulassung und gilt auch bei Halterwechsel für den verbleibenden Zeitraum. 

Warum kauft niemand gebrauchte E-Autos?

Neben den Batterieängsten zählen eine als zu gering empfundene Reichweite (47 Prozent), ein gefühlt erhöhtes Brandrisiko (34 Prozent) sowie fehlende Lademöglichkeiten (41 Prozent) zu den wichtigsten Vorbehalten gegenüber gebrauchten Stromern.

Sind E-Autos billiger im Unterhalt?

Ja, ein E-Auto ist im Unterhalt oft günstiger als ein Verbrenner, besonders bei den Wartungs-, Steuer- und Energiekosten, da es weniger Verschleißteile hat, steuerbefreit ist und Strom oft günstiger als Benzin/Diesel ist. Ob sich der höhere Anschaffungspreis langfristig lohnt, hängt stark vom Strompreis (besonders beim Laden zu Hause) und den spezifischen Modellen ab.
 

Warum haben Elektrofahrzeuge keine Zukunft?

Was viele nicht wissen, ist die Produktion eines solchen Autos in der Regel doppelt so rohstoffintensiv wie ein Auto mit Verbrennermotor. Elektroautos benötigen Batterien, die aus seltenen Rohstoffen wie Lithium, Platin oder Kobalt bestehen, während herkömmliche Autos viel Eisen oder Stahl verlangen.

Was kostet 100 km elektrisch fahren?

100 km mit einem Elektroauto kosten meist zwischen 4 € und 12 €, abhängig von Strompreis und Fahrzeugverbrauch; bei günstigem Hausstrom (ca. 30 Cent/kWh) und 15 kWh Verbrauch sind es nur rund 4,50 €, während Schnellladen oder höhere Strompreise die Kosten auf 9 € oder mehr pro 100 km erhöhen können (z. B. bei 30 Cent/kWh und 30 kWh Verbrauch). 

Wann rentiert sich ein Elektroauto?

Ein E-Auto lohnt sich, wenn Sie häufig kurze bis mittlere Strecken (z.B. < 20.000 km/Jahr), vor allem in der Stadt, fahren, günstig zu Hause laden können (Wallbox, Autostromtarif) und von niedrigeren Betriebskosten (Strom vs. Sprit, Wartung) und Förderungen profitieren. Wer lange Strecken fährt oder keine Lademöglichkeit zu Hause hat, muss Anschaffungspreis, Reichweite und Ladeinfrastruktur genau prüfen, da sich der Umstieg erst nach einigen Jahren rechnen kann.
 

Was kostet Vollkasko für ein E-Auto?

Die Kosten für eine Vollkaskoversicherung für ein E-Auto liegen oft höher als bei Verbrennern (ca. 30 % mehr) und variieren stark je nach Modell, Anbieter und Fahrerprofil, wobei konkrete Beispiele von rund 700 € bis über 1.500 € pro Jahr reichen, oft inklusive Schutz für Akku und Wallbox, da spezielle Komponenten teure Reparaturen verursachen können, auch wenn E-Autos tendenziell weniger Schäden melden. 

Wie hoch ist die Steuer für E-Autos ab 2026?

Bei Erstzulassung ab 1.1.2026 ist keine Steuerbefreiung möglich; allerdings ermäßigt sich die Kfz-Steuer um 50 % für reine Elektrofahrzeuge (§ 9 Abs. 2 KraftStG i. V. mit § 9 Abs.

Warum sind Elektroautos in der Versicherung so teuer?

Elektroautos sind in der Versicherung oft teurer, weil hohe Reparaturkosten, besonders für die teure Batterie, und die höheren Anschaffungspreise die Prämien in die Höhe treiben; spezielle Werkzeuge und geschultes Personal sind nötig, und die komplexere Technik von Hybriden erhöht das Risiko zusätzlich. Versicherer kalkulieren diese Risiken und die Kosten für Ersatzteile ein, was die Vollkasko teurer macht, obwohl E-Autofahrer seltener Unfälle melden.
 

Was plant die Bundesregierung bei E-Autos?

Um den Kauf von E -Fahrzeugen noch attraktiver zu machen, hat das Bundeskabinett eine gezielte Maßnahme beschlossen: Reine Elektrofahrzeuge sollen auch über 2025 hinaus von der Kfz -Steuer ausgenommen werden. Damit profitieren auch ab 2026 neu zugelassene Elektrofahrzeuge von einer bis zu zehnjährigen Steuerbefreiung.

Was passiert mit Elektroautos nach 8 Jahren?

Lithium-Ionen-Akkus sind leicht und wiederaufladbar – ideal also für unterwegs. Allerdings nimmt ihre Kapazität mit der Zeit ab, ähnlich wie bei unseren Mobilgeräten, sodass sie nach acht Jahren täglicher Nutzung nur noch etwa 80 % ihrer ursprünglichen Kapazität aufweist.

Ist es besser, jetzt ein Elektroauto zu kaufen oder zu warten?

Ein E-Auto "Ja oder Nein" hängt stark von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab: Ja, wenn Sie lokal emissionsfrei, mit geringeren Wartungs- und Betriebskosten (besonders mit Ökostrom), viel Spaß am Fahren und eine gute Ladeinfrastruktur zu Hause/Arbeit nutzen wollen, da der Umweltvorteil über den Lebenszyklus groß ist. Nein, wenn Sie hauptsächlich Langstrecken mit konstant hohem Tempo fahren (Reichweitenangst), keine Lademöglichkeit zu Hause haben, einen hohen Anhänger ziehen müssen oder die höheren Anschaffungskosten (trotz Förderungen) und den Wertverlust scheuen.
 

Was kostet der TÜV beim E-Auto?

Der TÜV für ein E-Auto ist günstiger als für einen Verbrenner, da die Abgasuntersuchung (AU) entfällt, die Kosten für die reine Hauptuntersuchung (HU) liegen meist zwischen 60 und 100 Euro, regional variierend, da die teure AU nicht anfällt. Für die gleiche Leistung (nur HU) zahlt man oft rund 40 Euro weniger als bei einem Benziner oder Diesel, da nur die Sicherheitsprüfung fällig wird. 

Ist es sinnvoll, jetzt ein Elektroauto zu kaufen?

Die Anschaffung eines E-Autos lohnt sich aufgrund der geringeren Gesamtkosten und Umweltvorteile. Jedoch haben E-Autos hohe Anschaffungskosten und erfordern eine gute Ladeinfrastruktur. Personen, die wenig fahren und meist in der Stadt Kurzstrecken zurücklegen, profitieren daher besonders von Elektroautos.

Wie oft fangen E-Autos an zu brennen?

Nein, E-Autos brennen statistisch gesehen sogar deutlich seltener als Autos mit Verbrennungsmotor; aktuelle Studien zeigen, dass Verbrenner bis zu 60-mal häufiger brennen, wobei die Brandgefahr bei Elektrofahrzeugen vergleichsweise gering ist, trotz der öffentlichen Wahrnehmung, da Brände an E-Autos anders gelöscht werden müssen und medial stärker beachtet werden.
 

Wie lange muss man ein Elektroauto fahren, damit es sich lohnt?

Ein E-Auto lohnt sich finanziell und ökologisch oft nach 5 bis 8 Jahren, abhängig von Fahrleistung, Strom- und Spritpreisen sowie Ladeverhalten – bei hohen Jahreskilometern (> 15.000 km) schneller, bei wenig Fahren (< 10.000 km) dauert es länger; ökologisch gleicht sich der „CO2-Rucksack“ der Batterie oft nach 20.000 bis 90.000 km aus, mit Ökostrom deutlich früher.
 

Wie hoch wäre die Kfz-Steuer für E-Autos?

Für E-Autos könnte die Kfz-Steuer ab 2025 etwa 50 bis 70 Euro pro Jahr betragen, wobei es von der Leistung des Fahrzeugs abhängt. Dieser Betrag wäre immer noch wesentlich geringer als bei einem vergleichbaren Benziner oder Diesel.

Wie lange muss man ein Elektroauto mit 100 Prozent stehen lassen?

Wie lange darf ein E-Auto mit vollem Akku stehen? Ein E-Auto kann in der Regel problemlos mehrere Wochen stehen – egal, ob mit mittlerem oder vollem Akkustand. 1 bis 2 Wochen sind grundsätzlich unkritisch, und auch 3 bis 4 Wochen machen modernen Lithium-Ionen-Akkus kaum etwas aus.

Wie hoch ist die Einkommensgrenze für die E-Auto-Förderung 2026?

Das soll 2026 gelten

Anspruchsberechtigt sind Haushalte mit einem zu versteuernden Jahreseinkommen von bis zu 80.000 Euro, wobei sich diese Grenze pro Kind um 5.000 Euro erhöht. Die Basisförderung beträgt 3.000 Euro, zusätzlich gibt es 500 Euro pro Kind, maximal jedoch 1.000 Euro extra.