Zum Inhalt springen

Was kostet ein E Auto in den Steuern?

Gefragt von: Ronald Jäger  |  Letzte Aktualisierung: 12. April 2026
sternezahl: 4.3/5 (46 sternebewertungen)

Januar 2031 wird die Steuer für E-Autos bis 3,5 t nach dem zulässigen Gesamtgewicht berechnet. Pro angefangene 200 kg beträgt die jährliche Kfz-Steuer dann bis zu einem Gesamtgewicht von 2000 kg 5,625 Euro, bis 3000 kg 6,01 Euro und bis 3500 kg 6,39 Euro.

Wie hoch wird die Kfz-Steuer für Elektroautos?

Motorleistung (in kW)

Staffelung der Steuerbeträge: Für die ersten 35 kW nach Abzug: 0,25 € pro kW. Für die nächsten 25 kW: 0,35 € pro kW. Für darüber hinausgehende kW: 0,45 € pro kW.

Ist die Kfz-Versicherung für Elektroautos teurer?

Die Kfz-Versicherung für E-Autos ist nicht grundsätzlich teurer, aber die Preise steigen aktuell stärker als bei Verbrennern, insbesondere in der Vollkasko, was oft zu höheren Beiträgen führt, obwohl es auch Rabatte geben kann und die Haftpflicht ähnlich ist. Die höheren Kosten bei E-Autos resultieren oft aus teureren Ersatzteilen, insbesondere der Batterie, und einer teils höheren Schadenhöhe, obwohl die Schadenhäufigkeit ähnlich ist. Viele Versicherer bieten aber spezielle Rabatte und Inklusivleistungen (z.B. Akku-Schutz), wodurch die Gesamtkosten dennoch vergleichbar oder günstiger sein können. 

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für E-Autos ab 2026?

Das gilt ab 2026

Die Steuersätze für Elektroautos ab 2026 sind gestaffelt und gelten pro angefangene 200 Kilogramm Gesamtgewicht: Bis 2.000 kg: 5,63 € pro 200 kg. 2.001 bis 3.000 kg: 6,01 € pro 200 kg. 3.001 bis 3.500 kg: 6,39 € pro 200 kg.

Wie hoch wäre die Kfz-Steuer für E-Autos?

Für E-Autos könnte die Kfz-Steuer ab 2025 etwa 50 bis 70 Euro pro Jahr betragen, wobei es von der Leistung des Fahrzeugs abhängt. Dieser Betrag wäre immer noch wesentlich geringer als bei einem vergleichbaren Benziner oder Diesel.

Lohnt sich ein E-Auto steuerlich? | Daub & Bürgelin

36 verwandte Fragen gefunden

Was kosten 100 Kilometer mit dem Elektroauto Ende 2025 wirklich?

Wer sich dabei auf den Verbrauch beschränkt, unterschlägt aber mehrere große Posten. Mit welchen Ausgaben Sie pro 100 gefahrenen Kilometern rechnen sollten, zeigen wir exemplarisch am Beispiel von zwölf Elektroautos. So viel sei an dieser Stelle verraten: In einem Fall kosten Sie 100 km fast 90 Euro.

Warum sind E-Autos von der Kfz-Steuer befreit?

Dennoch fällt für Plug-in-Hybride aufgrund der geringeren CO2-Emissionen in der Regel eine geringere Steuer an als für Vollhybride. Dagegen bleiben reine Elektroautos bei einer Zulassung vor 2026 bis Ende 2030 gänzlich von der Kfz-Steuer befreit. Das E-Auto (BEV) bleibt somit die steuerlich optimale Variante.

Warum ist ein Hybrid in der Versicherung so teuer?

Hybride sind in der Versicherung oft teurer, weil sie komplexere Technik mit zwei Antrieben haben, was höhere Reparaturkosten bedeutet, insbesondere bei Schäden an der teuren Batterie oder der Elektronik; zudem sind die Bergung und der Abschleppdienst aufwendiger. Allerdings können Öko-Rabatte und der Fokus auf die Haftpflicht die Preise senken, aber Vollkasko bleibt teurer wegen der hohen Wiederbeschaffungs- und Reparaturkosten. 

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für ein Tesla?

Für neue Tesla-Fahrzeuge, die bis Ende 2025 zugelassen werden, gilt eine vollständige Kfz-Steuerbefreiung bis Ende 2030, danach gibt es eine 50%ige Ermäßigung bis 2035, und ab 2036 wird die Steuer nach dem zulässigen Gesamtgewicht berechnet, was für Modelle wie das Model Y rund 72 € pro Jahr bedeutet (z.B. Model 3 ca. 66 €). Die Steuersätze liegen bei ca. 5,63 € für bis zu 2.000 kg und steigen dann leicht an.
 

Warum kauft niemand gebrauchte E-Autos?

Neben den Batterieängsten zählen eine als zu gering empfundene Reichweite (47 Prozent), ein gefühlt erhöhtes Brandrisiko (34 Prozent) sowie fehlende Lademöglichkeiten (41 Prozent) zu den wichtigsten Vorbehalten gegenüber gebrauchten Stromern.

Was kostet Vollkasko für ein E-Auto?

Die Kosten für eine Vollkaskoversicherung für ein E-Auto liegen oft höher als bei Verbrennern (ca. 30 % mehr) und variieren stark je nach Modell, Anbieter und Fahrerprofil, wobei konkrete Beispiele von rund 700 € bis über 1.500 € pro Jahr reichen, oft inklusive Schutz für Akku und Wallbox, da spezielle Komponenten teure Reparaturen verursachen können, auch wenn E-Autos tendenziell weniger Schäden melden. 

Warum hat das E-Auto keine Zukunft?

Was viele nicht wissen, ist die Produktion eines solchen Autos in der Regel doppelt so rohstoffintensiv wie ein Auto mit Verbrennermotor. Elektroautos benötigen Batterien, die aus seltenen Rohstoffen wie Lithium, Platin oder Kobalt bestehen, während herkömmliche Autos viel Eisen oder Stahl verlangen.

Wie hoch ist die Kfz-Steuer für ein Elektroauto?

Elektroautos: Kfz-Steuer nach Ablauf der Steuerbefreiung

Januar 2031 wird die Steuer für E-Autos bis 3,5 t nach dem zulässigen Gesamtgewicht berechnet. Pro angefangene 200 kg beträgt die jährliche Kfz-Steuer dann bis zu einem Gesamtgewicht von 2000 kg 5,625 Euro, bis 3000 kg 6,01 Euro und bis 3500 kg 6,39 Euro.

Ist die Kfz-Versicherung für E-Autos teurer?

Die Kfz-Versicherung für E-Autos ist nicht grundsätzlich teurer, aber die Preise steigen aktuell stärker als bei Verbrennern, insbesondere in der Vollkasko, was oft zu höheren Beiträgen führt, obwohl es auch Rabatte geben kann und die Haftpflicht ähnlich ist. Die höheren Kosten bei E-Autos resultieren oft aus teureren Ersatzteilen, insbesondere der Batterie, und einer teils höheren Schadenhöhe, obwohl die Schadenhäufigkeit ähnlich ist. Viele Versicherer bieten aber spezielle Rabatte und Inklusivleistungen (z.B. Akku-Schutz), wodurch die Gesamtkosten dennoch vergleichbar oder günstiger sein können. 

Was ist der Nachteil von Hybridautos?

Nachteile von Hybridautos sind höhere Anschaffungs- und Wartungskosten, ein größerer Platzbedarf für Batterie und Motoren (weniger Stauraum), ein höheres Gesamtgewicht, das den Verbrauch steigert, sowie die anhängige Nutzung fossiler Brennstoffe und mögliche, teure Batteriewechsel nach einigen Jahren. Auch die komplexe Technik führt zu potenziell teurerer Wartung und Reparaturen im Vergleich zu reinen Verbrennern. 

Warum sind E-Autos teurer als Verbrenner?

Wichtige Gründe hierfür sind die Rohstoffe, die in der Batterie verwendet werden, sowie kostenintensive Techniken in der Batterieherstellung. Bei einem Fahrzeug mittlerer Größe mit einer Batteriekapazität von 20 kW entstehen bei etwa 500 Euro pro kWh insgesamt Batteriesystemkosten von 10.000 Euro.

Warum wird die Kfz-Versicherung 2025 so teuer?

Kfz-Versicherungen werden 2025 teurer, hauptsächlich wegen drastisch gestiegener Reparaturkosten durch teure Ersatzteile und höhere Werkstattlöhne, zunehmende Schäden durch Wetterextreme (Sturm, Hagel) sowie die komplexere Elektronik und Fahrerassistenzsysteme in modernen Fahrzeugen. Hinzu kommen höhere Mietwagenkosten bei längeren Reparaturen, Lieferengpässe und die notwendige Neubewertung der Risiken durch die Versicherer, die zu höheren Beiträgen führen. 

Sind E-Autos von der Vignette befreit?

Gratis-Jahresvignette für elektrisch angetriebene Fahrzeuge (Elektrofahrzeuge) Seit 1. April 2025 sind Elektrofahrzeuge nicht mehr von der motorbezogenen Versicherungssteuer befreit (Budgetsanierungsmaßnahmengesetzes ( BSMG 2025), BGBl.

Wie lange ist ein Elektroauto steuerfrei?

Reine Elektroautos sind bei Erstzulassung bis zum 31. Dezember 2030 bis zu 10 Jahre lang von der Kfz-Steuer befreit, längstens jedoch bis Ende 2035, wobei die Regelung rückwirkend auch für die letzten fünf Jahre gilt, wodurch ein 2026 zugelassenes E-Auto fast zehn Jahre steuerfrei ist und auch für 2025 zugelassene Fahrzeuge die Frist verlängert wurde. Die Steuerbefreiung beginnt mit dem Datum der Erstzulassung und gilt auch bei Halterwechsel für den verbleibenden Zeitraum. 

Wie lange noch kein Sachbezug Elektroauto?

Für E-Fahrzeuge fällt auch weiterhin kein Sachbezug an. Für das Laden des E-Firmenautos zu Hause können 2025 35,889 Cent je Kilowattstunde vom Arbeitgeber steuerfrei ersetzt werden.

Ist es besser, jetzt ein Elektroauto zu kaufen oder zu warten?

Ein E-Auto "Ja oder Nein" hängt stark von Ihren persönlichen Bedürfnissen ab: Ja, wenn Sie lokal emissionsfrei, mit geringeren Wartungs- und Betriebskosten (besonders mit Ökostrom), viel Spaß am Fahren und eine gute Ladeinfrastruktur zu Hause/Arbeit nutzen wollen, da der Umweltvorteil über den Lebenszyklus groß ist. Nein, wenn Sie hauptsächlich Langstrecken mit konstant hohem Tempo fahren (Reichweitenangst), keine Lademöglichkeit zu Hause haben, einen hohen Anhänger ziehen müssen oder die höheren Anschaffungskosten (trotz Förderungen) und den Wertverlust scheuen.
 

Wie hoch ist die Stromkostenpauschale für ein Elektroauto?

Die Stromkostenpauschale für E-Autos ändert sich ab 2026: Die alten Pauschalen (70 €/30 €) fallen weg, stattdessen gibt es eine neue Strompreispauschale von 34 Cent pro kWh für nachgewiesenen Ladestrom, die Arbeitgeber steuerfrei erstatten können. Arbeitgeber können weiterhin auch die tatsächlichen Kosten erstatten, solange diese nachgewiesen werden. Die Pauschale ist eine Alternative zum Nachweis, aber die alten Beträge gelten nicht mehr. 

Wann rentiert sich ein Elektroauto?

Ein E-Auto rentiert sich, wenn Sie häufig fahren (oft über 10.000 km/Jahr), zu Hause laden können, staatliche Förderungen nutzen und die niedrigeren Betriebskosten (Strom, Wartung, Steuern) die höheren Anschaffungskosten über die Haltedauer ausgleichen. Besonders ab 7.000 bis 15.000 km im Jahr können E-Autos günstiger sein, wobei Faktoren wie Strompreis, Anschaffungspreis und Haltedauer (z.B. 5 Jahre) entscheidend sind. Nutzen Sie Rechner und berücksichtigen Sie Vorteile wie Steuerbefreiung (bis 2030) und THG-Quote.
 

Vorheriger Artikel
Wie geht das Spiel Schwarze Magie?
Nächster Artikel
Wie spricht man Fiona aus?