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Was kostet ein Ar Ackerland in Luxemburg?

Gefragt von: Isabell Hartwig  |  Letzte Aktualisierung: 16. Januar 2026
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Ein Ar Ackerland in Luxemburg kostet je nach Region und Qualität mehrere Tausend Euro, wobei die Preise für landwirtschaftliche Flächen deutlich niedriger sind als für Bauland, aber immer noch hoch: Land & Forst (2025) gibt den Durchschnittspreis für einen Hektar mit 42.540 € an, was umgerechnet 4.254 € pro Ar bedeutet; Luxtoday.lu (2025) bestätigt diesen Wert, während L'essentiel (2025) zeigt, dass Bauland pro Ar 300.000 € erreichen kann, was den enormen Unterschied verdeutlicht.

Wie viel kostet ein Hektar Ackerland in Luxemburg?

Ganz anders sieht es in Richtung Nord- und Westeuropa aus.

In Finnland kostete Ackerland 2023 im Schnitt 2,4 % weniger als im Vorjahr – bei 8.877 Euro je Hektar. In Luxemburg gaben die Bodenpreise ebenfalls leicht nach. Mit einem Minus von 0,4 % zum Vorjahr lagen sie bei noch 42.540 Euro je Hektar.

Was kostet ein Ar Ackerland?

Die Kaufpreise für Ackerland in Deutschland reichen von knapp 15.000 Euro/ha bis zu ganzen 97.700 Euro/ha. Lesen Sie, wo Acker am günstigsten und wo am teuersten ist. Das Statistische Bundesamt hat die Kaufpreise für Ackerland im Jahr 2024 veröffentlicht.

Wo ist Ackerland am günstigsten?

Ackerland ist am günstigsten in Osteuropa (z.B. Ungarn, Rumänien) und in bestimmten deutschen Regionen wie dem Saarland, Brandenburg, Sachsen, Thüringen und Gießen, wo die Preise deutlich unter dem Bundesdurchschnitt liegen, besonders in ländlichen Gebieten, während westliche Bundesländer wie NRW am teuersten sind. Die günstigsten Preise in der EU finden sich in Ländern wie Kroatien (ca. 3.700 €/ha), während im Osten Deutschlands die Preise im Vergleich zum Westen stark fallen. 

Was kostet im Moment Ackerland?

Im Schnitt zahlten Landwirtinnen und Landwirte 2023 in Deutschland für den Kauf von Ackerland 33.363 Euro pro Hektar.

Bodenpreise: Wo der Hektar Acker in Deutschland fast 100.000 Euro kostet

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Was kostet 1 ha Ackern?

Der Preis für 1 Hektar Ackerland in Deutschland variiert stark nach Region, lag aber 2023/2024 im Schnitt bei ca. 33.000 bis 40.000 €, mit extremen Ausschlägen: Während im Westen (z.B. NRW) bis zu 100.000 €/ha möglich sind, kosten Ackerflächen im Osten (z.B. Brandenburg) oft nur 13.000 bis 17.000 €/ha, so die www.agrarheute.com, www.landwirtschaft.de, und www.bauernzeitung.de. 

Wie viel muss man für Ackerland bezahlen?

Preisabweichung pro Acre

Laut Statista.com lag der durchschnittliche Wert von Ackerland in den USA im Jahr 2024 bei 4.170 US-Dollar pro Acre .

Wie hoch ist der aktuelle Grundstückspreis im Saarland?

Die Grundstückspreise im Saarland variieren stark nach Lage, aber im Durchschnitt liegen die Preise für Bauland um die 100 bis 140 € pro Quadratmeter, wobei Metropolregionen wie Saarbrücken teurer sind (teilweise über 190 €/m²) und ländlichere Gebiete günstiger sein können, während Ackerland bei etwa 1.10 €/m² liegt, so BILD und Homeday. Aktuelle Daten zeigen Durchschnittswerte um 107 €/m² (Homeday) und 140 €/m² (Dr. Klein) für Bauland, abhängig vom Erhebungszeitpunkt und der Methodik.
 

Ist Ackerland mehr Wert als Grünland?

Große Unterschiede auch zwischen Ackerland und Grünland

Im Bundesdurchschnitt erzielte Ackerland im Jahr 2024 einen Kaufpreis von 42.800 € je Hektar (gegenüber Vorjahr + 6 %). Mit 26.800 € je Hektar lag der durchschnittliche Kaufpreis für Grünland deutlich darunter (gegenüber Vorjahr ebenfalls + 6 %).

Warum ist Ackerland so teuer?

Die Gründe für den Preisanstieg sind vielfältig. Ein Hauptfaktor ist die schlichte Tatsache, dass Ackerland nicht vermehrbar ist. Bei steigender Nachfrage steigen automatisch die Preise.

Wie berechne ich den Wert eines Ackers?

Dafür wird das Produkt der Ackerzahl und der Fläche durch 100 geteilt. Die Ertragsmesszahl ist der Wert, der im Grundstücksverzeichnis eingetragen ist. Für die Bodenschätzung ist die Ertragsmesszahl ein wichtiger Faktor. Sie spiegelt die Bodengüte in einem Wert wider.

Wie hoch ist die Pacht für 1 ha Ackerland?

Die Pacht für 1 Hektar (ha) Ackerland liegt in Deutschland durchschnittlich bei etwa 407 € pro Jahr (Stand 2023), wobei die Preise je nach Region, Bodenqualität und Nähe zu Veredelungsbetrieben stark variieren; in manchen Bundesländern wie Nordrhein-Westfalen oder Niedersachsen sind die Pachten deutlich höher (oft über 500 €), während sie in anderen (z.B. Osten) niedriger sind.
 

Ist Luxemburg teurer als Deutschland?

Ja, Luxemburg ist deutlich teurer als Deutschland, besonders bei Mieten und Wohnkosten, die fast doppelt so hoch sein können; auch Lebensmittel und Dienstleistungen sind spürbar teurer, obwohl es in bestimmten Bereichen (wie Tabak und Verkehr) Ausnahmen gibt, während hohe Gehälter die hohen Kosten teilweise ausgleichen, ebenso wie kostenlose öffentliche Verkehrsmittel. 

Warum sind Häuser in Luxemburg so teuer?

LUXEMBURG – Die Arbeitskräfte aus der Grenzregion zieht es ins Großherzogtum, gleichzeitig stagniert der Wohnungsbau. Kein Wunder also, dass die Mieten seit Jahren steigen. Nicht verwunderlich: Da die Nachfrage größer ist als das Angebot, steigen die Immobilienpreise in Luxemburg weiter an.

Was kostet ein Grundstück in Luxemburg?

Das Observatoire kommt zu einem nationalen Durchschnittspreis von 101.814 Euro pro Ar, also pro 100 Quadratmeter für den Zeitraum 2020 bis 2022. Da im Durchschnitt 4,87 Ar pro Immobilienprojekt verkauft werden, ergibt sich ein Grundstückspreis von 495.834 Euro – ohne Bebauung.

Werden die Immobilienpreise 2025 fallen?

Für 2025 wird keine flächendeckende massive Preissenkung erwartet; stattdessen stabilisieren sich die Märkte, mit leichten Anstiegen in attraktiven Städten und bei Neubauten, während in strukturschwachen Regionen oder bei unsanierten Objekten weiterhin Preisrückgänge möglich sind. Die hohe Nachfrage nach Wohnraum trifft auf zu wenig Neubau, was die Preise stützt, obwohl die Bauzinsen hoch bleiben, was zu Verhandlungsspielräumen führt. 

Was kostet aktuell Ackerland?

Die Kaufpreise für Ackerflächen in Deutschland nehmen weiter zu. 2022 stiegen sie auf 32.509 Euro je Hektar. Hierbei sind deutliche Unterschiede in den Bundesländern zu beobachten. In Nordrhein-Westfalen beispielsweise lagen die Preise im Jahr 2022 im Durchschnitt bei 81.109 Euro pro Hektar.

Wie viel kostet 1 qm Ackerland im Saarland?

► Ackerland bleibt stabil. Kein Unterschied zwischen 2013 und 2019. Ein Quadratmeter kostet im Schnitt 1,10 Euro. Am teuersten mit 1,30 Euro sind der Regionalverband Saarbrücken und der Kreis Neunkirchen.

Ist Ackerland eine gute Geldanlage?

Ackerland ist jedoch keine Geldanlage für jedermann. „Das ist keine Anlageklasse, in die man mal eben mit 10.000 Euro einsteigt“, warnt Meller, der selbst Landwirt ist. In der Regel seien Investments erst ab mehreren Hunderttausend Euro sinnvoll – nicht zuletzt wegen der hohen Kaufpreise.

Kann ich geerbtes Ackerland verkaufen?

Um geerbtes Ackerland zu verkaufen, müssen Sie rechtliche Hürden wie das Grundstücksverkehrsgesetz (GrdstVG) beachten, das oft eine Genehmigung erfordert, sowie steuerliche Aspekte: Eine Spekulationssteuer entfällt meist bei mehr als 10 Jahren Besitz durch Erblasser und Erben, während Erbschaftssteuer, Gewerbesteuer oder Einkommensteuer je nach Betriebsvermögen/Privatvermögen relevant sind. Wichtig sind zudem die Eintragung ins Grundbuch, die Ermittlung des Marktwerts (oft durch Experten) und bei Erbengemeinschaften die Einigung aller Miterben. 

Warum kaufen Milliardäre Ackerland in den USA?

Milliardäre kaufen kein Ackerland, um es selbst zu bewirtschaften, sondern verpachten es. Durch den Kauf und die Verpachtung von Land an Landwirte erzielen sie regelmäßige Pachteinnahmen, während gleichzeitig die Immobilienwerte steigen . Noch besser: Viele erhalten staatliche Subventionen, wodurch Ackerland zu einer risikoarmen und gleichzeitig hochrentablen Investition wird.

Welchen Wert hat Ackerland in den USA?

Der Wert landwirtschaftlicher Immobilien in den Vereinigten Staaten, ein Maß für den Wert aller Grundstücke und Gebäude auf landwirtschaftlichen Betrieben, lag im Jahr 2025 durchschnittlich bei 4.350 US-Dollar pro Acre , ein Anstieg um 180 US-Dollar pro Acre (4,3 Prozent) gegenüber 2024. Der Wert von Ackerland in den Vereinigten Staaten lag im Durchschnitt bei 5.830 US-Dollar pro Acre, ein Anstieg um 260 US-Dollar pro Acre (4,7 Prozent) gegenüber dem Vorjahr.

Wie berechne ich den Wert von Ackerland?

Um den Wert von Ackerland zu ermitteln, kombiniert man amtliche Daten wie den Bodenrichtwert und die Bodenschätzung (Ackerzahl), die Bodenqualität und Ertragskraft widerspiegelhen, mit der Bewertung von Lage, Infrastruktur, aktuellen Marktpreisen und Pachtverträgen, idealerweise durch einen Gutachter für eine präzise Wertermittlung, da der Wert stark von regionalen Gegebenheiten abhängt.
 

Wie hoch ist die Steuer für Ackerland?

Landwirtschaftlich genutzte Flächen, wie Ackerland oder Grünland, werden begünstigt, um die Agrarwirtschaft zu unterstützen. Hier gelten besonders niedrige Steuermesszahlen, von etwa 0,16%.

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