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Was kostet die Wartung eines E-Autos?

Gefragt von: Ayse Sommer  |  Letzte Aktualisierung: 3. Mai 2026
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Typische Austauschteile sind – wie beim Verbrenner auch – Bremsen, Luftfilter oder Scheibenwischer. Laut R+V Versicherung kannst du für die Inspektion deines E-Autos mit ungefähr 100 € rechnen. Die Wartungskosten für E-Autos belaufen sich auf etwa 100-300 €, pro Wartungsintervall nach ein oder zwei Jahren.

Wie hoch sind die Wartungskosten für ein Elektroauto?

Die Wartungskosten für ein Elektroauto sind deutlich geringer (ca. 30-40% günstiger) als bei Verbrennern, da weniger verschleißanfällige Teile vorhanden sind. Eine Inspektion kostet meist zwischen 100 und 300 Euro, da Ölwechsel, Auspuffwartung und Zündkerzenentfall entfallen. Hauptkostenpunkte sind Bremsflüssigkeit, Filter und Software-Updates, wobei die Bremsen dank Rekuperation länger halten. 

Wie oft muss ein Elektroauto in die Inspektion?

Wie oft muss ein E-Auto zur Inspektion? Wie auch für Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor sind für Stromer regelmäßige Wartungsintervalle notwendig. Hersteller schreiben daher in der Regel ein- oder zweijährliche Wartungsintervalle vor, die eingehalten werden müssen, um den Garantieanspruch zu erhalten.

Haben Elektrofahrzeuge günstigere Wartungskosten?

Insgesamt kann die Ersparnis im Bereich der Wartungs- und Reparaturkosten im Vergleich zu Verbrennern bei rund einem Drittel liegen – die Wartung eines E-Autos ist also knapp 35 % günstiger als die Wartung eines Verbrenners.

Was kostet der TÜV 2025 für ein Elektroauto?

Der TÜV für ein E-Auto kostet 2025 in der Regel zwischen 80 und 110 € für die reine Hauptuntersuchung (HU), da die Abgasuntersuchung (AU) entfällt. Die Gesamtpreise für HU plus AU liegen bei Verbrennern meist zwischen 140-160 €, für E-Autos spart man durch den Wegfall der AU etwa 45-65 €. Preise variieren je nach Bundesland und Prüforganisation (TÜV Nord, Süd, DEKRA, GTÜ), wobei ein Preisvergleich lohnt. 

Wartung E-Auto: einfacher als von Verbrenner? | Unter Strom – Einfach Elektromobilität | 45 | ADAC

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Was passiert mit einem Elektroauto nach 8 Jahren?

In der Regel kann er für 8 – 10 Jahre als Antriebsbatterie genutzt werden. Nach dem Akkutausch sind noch weitere 10 – 12 Jahre im Second Life möglich. Danach wird die E-Auto-Batterie ins Recycling gegeben.

Wie hoch wäre die Kfz-Steuer für E-Autos?

Für E-Autos könnte die Kfz-Steuer ab 2025 etwa 50 bis 70 Euro pro Jahr betragen, wobei es von der Leistung des Fahrzeugs abhängt. Dieser Betrag wäre immer noch wesentlich geringer als bei einem vergleichbaren Benziner oder Diesel.

Warum kauft niemand gebrauchte E-Autos?

Neben den Batterieängsten zählen eine als zu gering empfundene Reichweite (47 Prozent), ein gefühlt erhöhtes Brandrisiko (34 Prozent) sowie fehlende Lademöglichkeiten (41 Prozent) zu den wichtigsten Vorbehalten gegenüber gebrauchten Stromern.

Warum sind Reparaturen bei Elektroautos so teuer?

Der nach wie vor bestehende Unterschied erkläre sich unter anderem dadurch, dass in Elektroautos mehr Technik verbaut sei, die Reparatur oftmals aufwendiger und Ersatzteile teils teurer seien. Das sei etwa der Fall, wenn der Akku getauscht werden müsse - meist das kostspieligste Bauteil bei E-Autos.

Warum haben Elektrofahrzeuge keine Zukunft?

Was viele nicht wissen, ist die Produktion eines solchen Autos in der Regel doppelt so rohstoffintensiv wie ein Auto mit Verbrennermotor. Elektroautos benötigen Batterien, die aus seltenen Rohstoffen wie Lithium, Platin oder Kobalt bestehen, während herkömmliche Autos viel Eisen oder Stahl verlangen.

Warum sind Inspektionen bei E-Autos so teuer?

Wartungs- & Inspektionskosten beim E-Auto:

Grund dafür ist, dass beim Stromer sehr viel weniger verschleißanfällige Teile verbaut sind als beim klassischen Verbrenner. Doch auch die Software will gewartet werden.

Wie hoch sind die Unterhaltskosten für ein Elektroauto?

Ein E-Auto ist im Unterhalt oft günstiger als ein Verbrenner, vor allem durch niedrigere Wartungs- (ca. 35 % günstiger) und Steuerkosten (bis Ende 2025 steuerbefreit), aber die Gesamtkosten hängen stark von Strompreis, Fahrleistung (15.000 km/Jahr) und Versicherung ab, was monatlich grob zwischen 300 und 800 € ausmachen kann – inklusive Strom, Wartung, Versicherung, Steuer und Wertverlust. 

Wie hoch ist der Verschleiß bei Elektroautos?

Elektroautos haben weniger Verschleißteile als Verbrenner, sind aber keinesfalls wartungsfrei. Der TÜV-Verband rät: Batterie, Bremsen und Reifen sollten regelmäßig überprüft werden. Denn es gibt einige Besonderheiten bei E-Autos, die es für optimale Sicherheit und Langlebigkeit zu beachten gilt.

Wie viele Jahre hält ein E-Auto-Akku?

Die Lebensdauer einer E-Auto-Batterie beträgt typischerweise 8 bis 15 Jahre oder 150.000 bis 300.000 km, wobei die Hersteller oft 8 Jahre/160.000 km Garantie geben, dass mindestens 70 % der Kapazität erhalten bleiben. Moderne Batterien halten oft deutlich länger, mit einem anfänglichen Kapazitätsverlust von ca. 5 % in den ersten 30.000 km, danach langsamerer Degradation, die über 300.000 km hinausgehen kann. Schonendes Laden (ideal 20-80 %, Level 2) und Vermeiden extremer Temperaturen verlängern die Lebensdauer erheblich.
 

Sind Elektroautos reparaturanfällig?

So mancher ist davon überzeugt, dass E-Autos weniger reparaturanfällig sind als Verbrenner. Eine US-Studie zeigt jetzt: Das Gegenteil ist der Fall. In Elektroautos stecken weniger Bauteile als in Verbrenner-Fahrzeugen. Also kann – zumindest theoretisch – auch weniger verschleißen und damit weniger kaputtgehen.

Wie oft muss ein E-Auto zum TÜV?

Ein Elektroauto muss genauso oft zum TÜV wie ein Verbrenner: Nach 3 Jahren erstmals zur Hauptuntersuchung (HU) und danach alle 24 Monate, also alle zwei Jahre. Der entscheidende Unterschied ist, dass die Abgasuntersuchung (AU) entfällt, da E-Autos keine Abgase haben, was die HU günstiger macht.
 

Was kostet ein Service für ein E-Auto?

Laut R+V Versicherung kannst du für die Inspektion deines E-Autos mit ungefähr 100 € rechnen. Die Wartungskosten für E-Autos belaufen sich auf etwa 100-300 €, pro Wartungsintervall nach ein oder zwei Jahren. Damit ist die Inspektion laut Bundesverkehrsamt im Schnitt etwa 35 bis 40 % günstiger als bei einem Verbrenner.

Warum kauft niemand Elektroautos?

Die Hauptgründe gegen den Kauf eines elektrischen Autos sind ein zu hoher Preis und eine begrenzte Reichweite. Hinzu kommen eine zu lange Ladezeit und die mangelhafte Ladeinfrastruktur sowie die Unsicherheit wegen der gebrauchten Batterie. Abschreckend ist auch ein fast nichtexistierender Markt für gebrauchte E-Autos.

Sind E-Autos in der Versicherung teurer als Benziner?

Die Frage, ob die E-Auto-Versicherung teurer ist als die für Benziner, lässt sich nicht pauschal mit Ja oder Nein beantworten: Aktuell sind oft die Vollkaskoprämien für E-Autos teurer, da die Reparaturkosten höher ausfallen können und Versicherer höhere Risiken sehen. Früher gab es auch günstigere Tarife, doch die Preissteigerungen für E-Autos sind aktuell stärker (ca. 30 % vs. 25 % bei Verbrennern). Bei der gesetzlichen Haftpflicht sind die Unterschiede oft geringer, aber die hohen Anschaffungs- und Reparaturskosten, insbesondere für den Akku, treiben die Vollkaskoprämien nach oben. 

Warum lohnt sich ein Elektroauto nicht?

Die Strompreise sind viel zu hoch. Es gibt nicht genügend Ladesäulen. Die Stromnetze sind nicht auf E-Mobilität ausgelegt. E-Autos haben eine höhere Brandgefahr als Verbrenner.

Wie oft brennen E-Autos im Vergleich?

E-Autos brennen 60-mal seltener als Verbrenner

Aufgrund der Bedenken in weiten Teilen der Bevölkerung wurde dieses Thema inzwischen ausgiebig erforscht. Statistisch gesehen liegt die Brandgefahr eines Elektroautos bei 25 zu 1.000.000, bei Verbrennern indes bei 1.539 zu 1.000.000.

Warum wollen VW Händler keine E-Autos verkaufen?

Obwohl also durchaus schmerzhafte Bußen drohten, wolle VW nicht mehr Elektroautos verkaufen als unbedingt nötig, so die Greenpeace-Autoren. Denn mit Verbrennern lasse sich noch immer mehr Geld verdienen als mit reinen E-Autos. Schuld seien die derzeit noch höheren Produktions- und Rohstoffkosten für die Stromer.

Wie viel kostet eine Versicherung für ein E-Auto?

Die Kosten für eine E-Auto-Versicherung variieren stark, beginnen aber oft bei ca. 100 €/Jahr für die reine Haftpflicht (z.B. VW ID.3 bei VHV) und können für Vollkasko je nach Modell (z.B. Tesla, Audi e-tron) schnell 600 € bis über 1.000 €/Jahr erreichen, da E-Autos oft höhere Reparaturkosten und Anschaffungspreise haben, wobei Schutz für Ladekabel und Wallbox oft inklusive ist. Preise hängen stark von SF-Klasse, Modell (Typklasse), Fahrleistung und Region ab, wobei Vollkasko bei Neufahrzeugen empfohlen wird.
 

Ist ein E-Auto nach 10 Jahren von der Steuer befreit?

Nach 10 Jahren (bzw. nach Ablauf der 10-jährigen Befreiung ab Erstzulassung, maximal bis Ende 2035) fallen für Elektroautos wieder Kfz-Steuern an, allerdings reduziert sich der Betrag um 50 % des regulären Satzes, der sich nach Gewicht (zulässiges Gesamtgewicht) und CO₂-Ausstoß berechnet, wobei E-Autos hier einen deutlichen Vorteil haben. Die 10-jährige Befreiung gilt für reine E-Autos, die zwischen dem 18. Mai 2011 und dem 31. Dezember 2030 erstmals zugelassen wurden und endet spätestens am 31. Dezember 2035. 

Sind E-Autos noch von der Kfz-Steuer befreit?

Die Bundesregierung hat die Verlängerung der Kfz -Steuerbefreiung für reine Elektrofahrzeuge am 15. Oktober auf den Weg gebracht. Am 4. Dezember hat der Bundestag den Gesetzesentwurf beschlossen, am 19. Dezember folgte die Zustimmung des Bundesrats.