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Was kostet der Strom in Frankreich?

Gefragt von: Irmtraud Römer  |  Letzte Aktualisierung: 18. Juni 2026
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Der Strompreis in Frankreich variiert je nach Quelle und Zeitpunkt, liegt aber tendenziell niedriger als in Deutschland, wobei aktuelle Zahlen um die 26 bis 29 Cent pro Kilowattstunde (kWh) für Haushalte liegen (Stand 2024/2025), während Börsenpreise schwanken und auch <0.10 €/MWh (also <10 Cent) erreichen können. Der regulierte Arbeitspreis für den blauen Tarif von EDF lag Anfang 2024 bei 25,16 Cent/kWh, zuzüglich Anschlusskosten.

Ist der Strom in Frankreich billiger als in Deutschland?

Während deutsche Haushalte 38,35 Ct/kWh zahlen, kostet Strom in Frankreich nur 26,64 Cent – rund 31 % weniger. Auch in den Niederlanden (23,42 Ct) liegt der Preis um mehr als 39 % unter dem deutschen Niveau. In Österreich zahlen Verbraucher 29,05 Cent pro kWh, was einem Unterschied von etwa 24 % entspricht.

Wer hat den höchsten Strompreis in Europa?

Deutschland hat durchweg die höchsten Strompreise in Europa für private Haushalte, gefolgt von Ländern wie Belgien, Dänemark und Irland, wobei die genauen Zahlen je nach Erhebungszeitpunkt und Quelle leicht variieren, aber Deutschland stets an der Spitze liegt, oft wegen hoher Steuern und Abgaben, aber auch aufgrund der allgemeinen Preisentwicklung.
 

Wie viel kostet Strom in Frankreich pro Kilowattstunde (kWh)?

Gemäß dem blauen Tarif von EDF, der als Referenzpreis auf dem Strommarkt dient, beträgt der Strompreis 0,2016 €/kWh in der Basisoption, 0,2146 €/kWh in den Spitzenzeiten und 0,1696 €/kWh in den Nebenzeiten .

Was kostet 1 kWh Strom in Deutschland?

Der Strompreis pro Kilowattstunde (kWh) in Deutschland liegt aktuell (Stand: Anfang Januar 2026) für Neukunden bei etwa 23 bis 25 Cent/kWh, während Bestandskunden oft deutlich mehr zahlen, teilweise über 30 Cent/kWh, da Preise stark variieren je nach Tarif, Anbieter, Region und Verbrauch. Die Grundversorgung ist meist teurer (um 44 Cent/kWh), aber durch Anbieterwechsel kann man viel sparen, da die günstigsten Tarife unter 20 Cent/kWh liegen können. 

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Wo gibt es die niedrigsten Strompreise weltweit?

Die billigsten Strompreise weltweit finden sich derzeit (Stand 2024/2025) in Ländern wie dem Iran (ca. 0,35 Cent/kWh) und dem Sudan (ca. 0,53 Cent/kWh), gefolgt von Äthiopien und Kuba, wobei die Preise dort unter einem Cent pro Kilowattstunde liegen. Diese extrem niedrigen Preise sind oft durch staatliche Subventionen und lokale Marktstrukturen bedingt, während der globale Durchschnitt deutlich höher ist und die Preise durch Krisen gestiegen sind.
 

Was sind die 10 größten Stromfresser im Haushalt?

Die größten Stromfresser im Haushalt sind oft alte oder ineffiziente Geräte wie Kühlschrank & Gefrierschrank, Wäschetrockner, Geschirrspüler und die Waschmaschine, gefolgt von Elektroherd und Beleuchtung, aber auch permanente Verbraucher wie Fernseher, PC & Router (Standby) sowie Heizungspumpen tragen erheblich bei; elektrische Heizungen für Warmwasser sind die absoluten Spitzenreiter, wenn vorhanden. Der Stromverbrauch hängt stark von Alter und Nutzung ab, aber diese Geräte dominieren die Energiebilanz. 

Was kostet 1 kWh Atomstrom in Frankreich?

Preis für Atomstrom steigt ab 2026 um 67 Prozent auf 7 ct/kWh. Die Geschäftsführung des staatlichen Energieversorgers EDF und die französische Regierung haben sich am 14.11.2023 nach schwierigen Verhandlungen auf eine Anpassung der Strompreise für Strom aus Atomkraftwerken geeinigt.

Wie hoch ist der Strompreis in Frankreich?

In Frankreich liegt der reine Arbeitspreis im regulierten blauen Tarif von EDF seit dem Februar 2024 bei 25,16 Cent pro Kilowattstunde Strom. Dazu kommt noch – anders als in Deutschland - eine von der Anschlussleistung abhängige, jährliche Grundgebühr.

Wie viel Strom kaufen wir aus Frankreich pro Prozent?

Der häufig angeführte Atomstrom aus Frankreich machte 2024 nur 3,5 Prozent des deutschen Netto-Stromverbrauchs aus (Quelle).

Warum hat Deutschland die höchsten Strompreise der Welt?

Deutschland hat hohe Strompreise hauptsächlich wegen hoher Steuern und Abgaben, der Finanzierung der Energiewende (erneuerbare Energien, Netzausbau), teurerer fossiler Brennstoffe als Backup, gestiegener CO2-Preise und hoher Netzentgelte (Stromtransport), um Engpässe und den Ausbau zu decken – nicht primär wegen günstiger Erzeugung, sondern durch die gesamte Kostenstruktur, die den Verbraucher belastet.
 

Wer hat den billigsten Strom in Europa?

Der Durchschnittspreis für den günstigsten Strom liegt in den 20 untersuchten Ländern bei 347€/Jahr. Die folgenden Länder liegen über dem Durchschnitt: Litauen (424€), Italien (636€), Irland (682€), Finnland (374€), Belgien (454€), Österreich (522€) und Deutschland (667€).

Kann ich als deutscher Verbraucher Strom in Frankreich kaufen?

Verbraucherinnen und Verbraucher können ihren Stromanbieter in Frankreich frei wählen. Neben den traditionellen Anbietern EDF und GDF (bzw. den örtlichen Energieanbieter) können sie sich auch für andere Versorgungsunternehmen entscheiden.

Kann sich Deutschland selbst mit Strom versorgen?

Kann Deutschland sich selbst mit Strom versorgen? Ja. Grundsätzlich gilt: Deutschland kann sich selbst mit Strom versorgen. Tatsächlich wurde 2024 in Deutschland weniger Strom erzeugt als verbraucht wurde: Der Bedarf lag mit 457,8 Milliarden kWh um rund 26 Milliarden kWh höher als die Produktion.

Wie hoch ist der Strompreis in Österreich?

Der Strompreis in Österreich variiert je nach Anbieter, Region und Verbrauch, liegt aber aktuell (Stand Anfang 2026) meist zwischen rund 15 und über 20 Cent/kWh (netto) für den Arbeitspreis, wobei der Durchschnittspreis inklusive Steuern und Abgaben oft bei etwa 30 Cent/kWh liegt, aber auch stark schwankt, mit potenziellen Ersparnissen von über 400€ durch Anbieterwechsel. Die Preise können je nach Bundesland und Haushaltsgröße deutlich unterschiedlich sein, mit potenziellen Einsparungen von bis zu 60 % durch Tarifvergleiche.
 

Wie hoch sind die Strompreise in Frankreich?

Die Strompreise in Frankreich sind im EU-Vergleich oft niedriger, dank staatlicher Eingriffe und viel Atomstrom, aber sie steigen an, da Subventionen abgebaut werden; aktuelle Tarife liegen um die 20-30 Cent/kWh (inkl. Steuern), mit günstigeren Spot-Preisen (teils null oder negativ) bei viel erneuerbarer Energie, was zu großen Schwankungen führt, aber die durchschnittlichen Endkundenpreise sind vergleichsweise moderat.
 

Was kostet Atomstrom wirklich?

Atomstrom ist teuer, die Kosten pro Kilowattstunde (kWh) liegen je nach Studie und Einberechnung (Betrieb, Bau, Entsorgung) oft zwischen 14 und 49 Cent, teilweise sogar höher, deutlich über den Kosten erneuerbarer Energien wie Wind (ca. 4-9 Cent/kWh) und Photovoltaik. Die hohen Preise entstehen durch massive Baukosten, lange Bauzeiten, ungeklärte Entsorgungskosten für radioaktiven Abfall (geschätzt auf 170 Mrd. Euro bis 2100) und die Notwendigkeit staatlicher Subventionen.
 

Warum ist der Strompreis in Frankreich so niedrig?

Strom ist in Frankreich oft günstiger als in Deutschland, weil der hohe Anteil an Kernkraft eine stabile Grundversorgung zu niedrigeren Kosten ermöglicht und der Staat durch Preisdeckel (Tarif規制) die Preisanstiege begrenzt, während Deutschland stärker von teuren fossilen Brennstoffen wie Gas abhängt. Zudem sind die Steuern und Abgaben in Deutschland deutlich höher, was den Preisunterschied weiter verstärkt. 

Wo ist der Strom am billigsten auf der Welt?

Die billigsten Strompreise weltweit finden sich derzeit (Stand 2024/2025) in Ländern wie dem Iran (ca. 0,35 Cent/kWh) und dem Sudan (ca. 0,53 Cent/kWh), gefolgt von Äthiopien und Kuba, wobei die Preise dort unter einem Cent pro Kilowattstunde liegen. Diese extrem niedrigen Preise sind oft durch staatliche Subventionen und lokale Marktstrukturen bedingt, während der globale Durchschnitt deutlich höher ist und die Preise durch Krisen gestiegen sind.
 

Was kostet in Deutschland 1 kWh?

Der Strompreis in Deutschland liegt aktuell (Stand Anfang Januar 2026) durchschnittlich bei etwa 40 Cent/kWh für Haushalte, wobei Tarife für Neukunden bei den günstigsten Anbietern um 23 Cent/kWh beginnen können; der Preis variiert stark je nach Anbieter, Region und Vertrag, ist aber nach wie像 immer noch sehr hoch im EU-Vergleich. 

Ist der Strompreis in Frankreich subventioniert?

Frankreich subventioniert seine Strompreise massiv, vor allem durch staatliche Eingriffe beim Kernkraft-Giganten EDF zur Deckelung der Preise für Verbraucher und Unternehmen, um die Kosten künstlich niedrig zu halten und eine Preisbremse bis Anfang 2025 zu ermöglichen, obwohl eine schrittweise Erhöhung des Atomstrompreises ab 2026 geplant ist und Milliarden-Subventionen für neue Erneuerbare Energien fließen. 

Was Kosten 10 Stunden Fernsehen an Strom?

Bei 10 Stunden sind das 1 kWh am Tag. Bei einem Strompreis von 30 Cent pro kWh kostet dich dieser Fernsehtag also 30 Cent. An 30 Tagen im Monat summiert sich das auf 9 Euro. Über ein Jahr kommen so über 100 Euro zusammen – nur fürs Fernsehen!

Was kostet 1 Stunde Backofen 200 Grad?

Eine Stunde Backofen bei 200 Grad kostet je nach Strompreis und Effizienz des Geräts etwa 15 bis 70 Cent, da der Verbrauch zwischen 0,8 und 2,2 Kilowattstunden (kWh) pro Stunde liegt, was bei aktuellen Strompreisen (ca. 30-40 Cent/kWh) zu diesen Kosten führt. Moderne, effiziente Geräte (Klasse A) verbrauchen weniger (ca. 0,8 kWh), ältere Modelle mehr (ca. 1,7 kWh). 

Welche 4 Geräte sind Stromfresser?

Was frisst am meisten Strom im Haushalt? Die größten Stromfresser im Haushalt sind Geräte, die dauerhaft oder mit hoher Leistung laufen. Dazu gehören alte Heizungspumpen (bis zu 800 kWh pro Jahr), Elektroherde (bis zu 450 kWh), Gefrierschränke (bis zu 415 kWh) und Wäschetrockner (bis zu 330 kWh).

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