Was kostet der große Kälteschein?
Gefragt von: Aloys Betz-Henning | Letzte Aktualisierung: 9. Februar 2026sternezahl: 4.6/5 (64 sternebewertungen)
Die Kosten für den großen Kälteschein (Kategorie I) liegen meist zwischen 1.000 € und 3.500 €, abhängig vom Anbieter, dem Umfang (inkl. brennbarer Kältemittel) und ob Prüfungsgebühren enthalten sind; oft sind es ca. 2.000 € bis 3.500 € für umfassende Lehrgänge, zuzüglich Mehrwertsteuer. Man kann mit Kosten um die 2.300 € rechnen, aber auch mit günstigeren Angeboten (ca. 1.160 €) oder teureren (bis 3.500 €).
Wie lange dauert der große Kälteschein?
Dauer und Kosten
Die Gesamtkosten für die Fortbildung "Fachkraft für umweltgerechte Tätigkeiten an ortsfesten Kälteanlagen, Klimaanlagen und Wärmepumpen (Kategorie I)" belaufen sich auf 1.160,- Euro, zuzüglich Prüfungsgebühr. Die "Kälteschein-Weiterbildung" dauert 40 Unterrichtsstunden.
Was darf ich mit dem großen Kälteschein?
Ein großer Kälteschein, auch als Kälteschein Kategorie 1 bekannt, berechtigt Fachkräfte, Arbeiten an Kälteanlagen und Wärmepumpen mit mehr als 3 kg fluorierten Treibhausgasen durchzuführen. Dazu zählen die Installation, Instandhaltung, Wartung und Außerbetriebnahme dieser Anlagen.
Wer darf den Kälteschein machen?
Kälteschein - Sachkunde nach der Kategorie I und II der Chemikalienklimaschutzverordnung (ChemKlimaSchutzV) Teilnehmerkreis: Ingenieure, Meister, Techniker sowie Gesellen mit abgeschlossener Berufsausbildung aus dem SHK-Bereich.
Wie lange ist ein Kälteschein gültig?
Aktuell besitzen die Sachkundenachweise eine Gültigkeit von 7 Jahren, nach Ablauf dieser Frist muss eine Rezertifizierung durchgeführt werden. Die nationale Chemikalien-Klimaschutzverordnung wird aktuell noch überarbeitet, dadurch kann es zu Änderungen kommen.
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Wie viel verdienen Kältetechniker?
Das Einstiegsgehalt als Kältetechniker liegt durchschnittlich bei 42.714 € brutto im Jahr. Das entspricht einem monatlichen Gehalt von 3.560 € brutto. Mit deiner Berufserfahrung steigen deine Chancen auf ein höheres Gehalt, da man oft auch mehr Verantwortung übernehmen kann.
Welche Kältemittel sind ab 2025 nicht mehr erlaubt?
Kältemittel mit GWP ≥ 2500 dürfen seit 2020 als Frischware nicht mehr für die Wartung und Instandhaltung von Kälteanlagen verwendet werden. Dies galt aber bisher nur für Anlagen mit einer Füllmenge ab 40 Tonnen CO2-Äquivalent (entspricht ungefähr 10 kg R404A). Die Ausnahme für kleine Anlagen entfällt ab 01.01.2025.
Ist ein Kälteschein für die Aufstellung einer Wärmepumpe notwendig?
Beim einfachen Aufstellen einer Wärmepumpen- oder Kälteanlage in Monoblockausführung ist auch weiterhin kein Kälteschein oder Sachkundenachweis notwendig. Anders verhält es sich bei Geräten in Split Ausführung, bei denen ein Kältekreis geschlossen wird.
Soll man im Winter die Klimaanlage immer laufen lassen?
Ja, man sollte die Klimaanlage im Winter regelmäßig laufen lassen, um die Dichtungen geschmeidig zu halten, Kältemittelverlust zu verhindern und Bakterienbildung zu vermeiden, was teure Reparaturen vorbeugt und beschlagene Scheiben schneller frei macht. Lassen Sie sie bei Temperaturen über ca. 5°C für mindestens 10 Minuten pro Monat laufen, idealerweise mit dem Gebläse auf niedrigster Stufe und der Kühlung an, um Feuchtigkeit zu entziehen, aber bei Minusgraden die Kühlfunktion aus, um Frostschäden zu verhindern.
Welche Kältescheine gibt es?
Der Kälteschein hat hauptsächlich die Kategorien I (Groß) und II (Klein), die sich nach der Menge und Art der Kältemittel unterscheiden und verschiedene Tätigkeiten erlauben, sowie spezialisierte Kategorien wie A1, A2 und E, die spezifische Sachkunde für Dichtheitsprüfungen, Wartung und Umgang mit Kältemitteln abdecken, wobei die F-Gas-Verordnung die Grundlage für diese Zertifizierungen bildet, die von der Installation bis zur Rückgewinnung reichen.
Was darf ich mit dem kleinen Kälteschein machen?
Gesetzliche Grundlage für den Kälteschein ist die Chemikalien-Klimaschutzverordnung. Sie schreibt vor, dass nur Fachkräfte mit dem Schein Arbeiten an Kälteanlagen, bei denen fluorierte Treibhausgase freigesetzt werden können, durchführen dürfen. Dazu zählen die Installation, Wartung, Reparatur und Außerbetriebnahme.
Wie lange ist der Sachkundenachweis gültig?
Der Sachkundenachweis Pflanzenschutz ist unbegrenzt gültig. Er kann aber in begründeten Fällen durch die zuständigen Stellen der Bundesländer entzogen werden, zum Beispiel, wenn der Sachkundige nicht seiner Pflicht zur Fortbildung nachkommt oder wiederholt gegen pflanzenschutzrechtliche Bestimmungen verstößt.
Wie viel kostet eine 1h Klimaanlage?
Die konkreten Stromkosten für die Nutzung von einer Stunde Klimaanlage hängen vom Stromverbrauch des Geräts, der Anzahl der Geräte und dem Strompreis ab. Mobile Klimaanlagen verbrauchen durchschnittlich mehr Strom als Split-Anlagen. Rechne mit Stromkosten zwischen 0,50 € bis 2 € pro Stunde.
Wie merke ich, dass das Kältemittel fehlt?
Zu wenig Kältemittel in Klimaanlagen oder Wärmepumpen äußert sich durch mangelnde Kühl-/Heizleistung (nur warme Luft, schwache Heizung), ungewöhnliche Geräusche (Zischen, Gurgeln, Klopfen), Eisbildung am Verdampfer und erhöhte Temperaturen sowie Drücke im System, was zu höherem Stromverbrauch und möglichen Schäden am Verdichter führt.
Gibt es 2025 noch die EVU-Sperre für Wärmepumpen?
Die EVU-Sperre ist eine Regelung, nach der Energieversorgungsunternehmen (EVU) den Strombezug von Wärmepumpen reduzieren können, wenn eine Beschädigung oder Überlastung vom Stromnetz droht. Eine komplette Abschaltung der Wärmepumpe ist seit dem 1. Januar 2024 nicht mehr erlaubt.
Was ist das größte Problem bei einer Wärmepumpe?
Das größte Problem bei einer Wärmepumpe ist, dass sie nur so gut ist wie das Gebäude und die Planung, in die sie eingebaut wird. Wenn Haus, Heizsystem und Wärmepumpe nicht zusammenpassen, entstehen Komfortprobleme, hohe Kosten oder sogar Schäden.
Ist ein Smartmeter bei einer Wärmepumpe Pflicht?
Für bereits vorhandene Wärmepumpen besteht die Pflicht zum Einbau eines intelligenten Messsystems NICHT. Der Verbraucher muss nicht aktiv werden, um den vorgeschriebenen Einbau zu erwirken. Für die Installation des Messsystems ist der grundzuständige Messstellenbetreiber verantwortlich.
Ist R32-Kältemittel nach 2027 noch erlaubt?
Ab 2027 gibt es ein Verbot für neue Wärmepumpen und Klimaanlagen mit bestimmten Kältemitteln, die ein hohes Treibhausgaspotenzial (GWP) haben; R32 (GWP 675) ist für neue Monoblock-Geräte (<12kW) und Split-Geräte (<12kW) ab dem 1. Januar 2027 nicht mehr zugelassen, da der Grenzwert für diese Kategorien auf GWP < 150 bzw. GWP < 750 gesenkt wird. Für größere Split-Systeme und bestehende Anlagen ändert sich zunächst wenig, aber langfristig wird ein Ausstieg aus F-Gasen wie R32 angestrebt, wobei natürliche Kältemittel wie R290 (Propan) zunehmend relevant werden.
Was passiert, wenn Kältemittel aus einer Wärmepumpe austritt?
Was passiert, wenn Kältemittel aus der Klimaanlage austritt? Die modernen Klimageräte überwachen den Füllstand an Kältemittel. Hat dieser einen kritischen Stand erreicht, meldet das Gerät einen Fehler und stellt den Betrieb ein.
Kann ich R32 mit R290 ersetzen?
Ein direkter Umstieg von R32 auf R290 ist technisch nicht ohne Weiteres möglich, da R290 (Propan) hochentzündlich (A3) ist und spezielle, strengere Sicherheitsvorkehrungen und angepasste Systeme erfordert, während R32 als Übergangslösung dient, aber ab 2027 für Wärmepumpen reguliert wird, weshalb R290 als umweltfreundlichere Alternative gilt, insbesondere bei Monoblock-Geräten, wobei Hersteller spezielle R290-Anlagen entwickeln, die die Sicherheitsanforderungen (z.B. Abstände, Belüftung) erfüllen müssen.
Sind 80000 Euro Gehalt viel?
Ja, 80.000 € brutto im Jahr sind ein sehr gutes Gehalt in Deutschland; damit gehörst du zu den Top-Verdienern, oft zu den oberen 10 %, je nach Quelle sogar noch höher, und kannst als Single gut leben, Rücklagen bilden und bequem über die Runden kommen, da dies weit über dem Median liegt und du in die Spitzensteuerfällst. Ob es „gut genug“ für deine persönlichen Ziele ist, hängt von Lebensstil, Region und Kosten ab, aber absolut gesehen ist es ein sehr hohes Einkommen.
Was ist ein gutes Gehalt mit 40?
Mit zunehmender Berufserfahrung und nach einigen Sprüngen auf der Karriereleiter können 40-Jährige dann im Median mit einem Jahresgehalt von rund 57.000 Euro brutto rechnen. Also mit 4800 Euro monatlich. Bei Fachkräften mit Berufsausbildung liegt der Wert eher bei 48.000 Euro jährlich, also rund 4000 Euro im Monat.
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