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Was kostet den Arbeitgeber ein 520 Euro Job?

Gefragt von: Arno Pfeifer  |  Letzte Aktualisierung: 7. November 2026
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Ein 520-Euro-Job kostet den Arbeitgeber zusätzlich zum Gehalt rund 30-31 % an Pauschalabgaben, also etwa 156 € zusätzlich bei 520 € Lohn, bestehend aus 13 % Krankenversicherung, 15 % Rentenversicherung, 2 % Pauschalsteuer und den Umlagen U1 (Krankheit) und U2 (Mutterschutz); bei Privathaushalten sind die Sätze niedriger (z.B. 5 % RV, 5 % KV).

Was zahlt man als Arbeitgeber für einen Minijobber?

Die Beitragslastverteilung erfolgt aber nicht hälftig. Der Arbeitgeberanteil für einen Minijobber beträgt 15 Prozent, der Arbeitnehmeranteil auf 3,6 Prozent vom Arbeitsentgelt.

Was muss der Arbeitgeber bei einem 520 Euro Job zahlen?

Im Minijob liegen die Abgaben an die Minijob-Zentrale für gewerbliche Arbeitgeber insgesamt bei höchstens 31,17 Prozent. Die Arbeitgeber melden die Abgaben für alle Ihre Minijobber monatlich der Minijob-Zentrale mit dem Beitragsnachweis und bezahlen diese.

Ist ein Minijob für den Arbeitgeber teurer?

Für den gewerblichen Arbeitgeber sind Minijobs teurer als voll sozialversicherungspflichtige Beschäftigungsverhältnisse. Anstatt eines Arbeitgeberanteils von rund 20 Prozent des Bruttolohns für gesetzliche Sozialabgaben, muss er bei Minijobs rund 30 Prozent aufwenden.

Was kostet ein geringfügig Beschäftigter dem Arbeitgeber 2025?

Ist der Minijob die einzige Beschäftigung, dann gilt Steuerklasse 1 bis 5, je nach Gegebenheiten des Mitarbeiters. Für Sie als Arbeitgeber fallen 2025 Pauschalabgaben in Höhe von rund 31 % an: 13 % für die Krankenversicherung. 15 % für die Rentenversicherung.

5 Things EVERY SELF-EMPLOYED Person Should Know about Mini-Jobbers - 520 Euro Job (for employers)

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Wie viel kostet ein geringfügig Beschäftigter für den Arbeitgeber?

Ein Minijobber kostet den Arbeitgeber neben dem Lohn ca. 20–30 % zusätzliche Pauschalabgaben (15 % Renten-, 13 % Krankenversicherung, 2 % Pauschalsteuer + Umlagen U1/U2), was insgesamt oft rund 30 % der Lohnsumme ausmacht, plus einen kleinen Eigenanteil des Arbeitnehmers (3,6 % RV), der vom Arbeitgeber abgeführt wird. Für Minijobs im Privathaushalt sind die Abgaben günstiger (ca. 14,92 % für den Arbeitgeber). 

Welche Nachteile hat der Arbeitgeber bei einem Minijob?

Der Minijob wird oft als so einfach und günstig angepriesen. Für den Arbeitgeber ist er meist teuer, wenig flexibel, mit erhöhtem Dokumentationsaufwand verbunden und bringt oft Ärger, wenn die Minijober mehrere Beschäftigungen nebeneinander ausüben.

Was kostet mich ein Mitarbeiter im Minijob?

Daraus ergibt sich ein Mindestbeitrag von 32,55 Euro im Monat. Der Beitrag des Arbeitgebers oder der Arbeitgeberin beträgt auch in einem solchen Fall 15 Prozent des tatsächlichen Verdienstes. Die Minijobberin oder der Minijobber übernimmt die Differenz zum vollen Pflichtbeitrag, also bis 32,55 Euro.

Was zahlt der Arbeitgeberin die Rentenversicherung bei einem Minijob?

Der Arbeitgeberanteil zur Rentenversicherung bei einem gewerblichen Minijob beträgt pauschal 15 % des Brutto-Entgelts, während der Arbeitnehmer einen Eigenanteil von 3,6 % zahlt, was zusammen 18,6 % ergibt; bei Minijobs in Privathaushalten zahlt der Arbeitgeber 5 % und der Arbeitnehmer 13,6 %. Bei geringem Verdienst unter 175 €/Monat zahlt der Arbeitnehmer nur die Differenz, der Arbeitgeber zahlt aber den vollen 15%-Anteil (oder 5 % im Haushalt) aus der Mindestbemessungsgrundlage von 175 €. 

Sind Minijobber teurer als Festangestellte?

Für gewerbliche Arbeitgeber ist ein Minijobber deutlich teurer als ein festangestellter Mitarbeiter, die Abgabenlast kann bis zu 29,4% betragen. Für Arbeitgeber im Privathaushalt fallen die pauschalen Abgaben deutlich geringer aus, die maximale Belastung beträgt hier nur 12,94%.

Wird ein 520 Euro Job dem Finanzamt gemeldet?

Ein Minijob muss in der Regel nicht in der Steuererklärung angegeben werden.

Was kostet mich ein geringfügig Beschäftigter?

Für geringfügig Beschäftigte bezahlen Sie pauschalierte Beiträge zur Kranken- und Rentenversicherung in Höhe von 13,0 Prozent (KV) beziehungsweise 15,0 Prozent (RV) des Entgelts.

Wie viele Urlaubstage hat man im Minijob?

Auch Minijobber haben Anspruch auf bezahlten Urlaub, der sich nach der Anzahl ihrer regelmäßigen Arbeitstage pro Woche richtet, nicht nach den Stunden; gesetzlich sind es 24 Werktage bei einer 6-Tage-Woche, was sich auf 20 Tage bei 5 Tagen, 8 Tage bei 2 Tagen, etc. umrechnet (Formel: (Arbeitstage pro Woche * 24) / 6). Die Höhe des Urlaubsentgelts entspricht dem Durchschnittslohn der letzten 13 Wochen vor Urlaubsbeginn, und bei Nichterfüllung kann der Urlaub unter bestimmten Umständen ausgezahlt werden. 

Wer zahlt die Kranken- und Pflegeversicherung bei einem Minijob?

Bei einer geringfügigen Beschäftigung bis 556 Euro müssen Minijobber sich anderweitig krankenversichern. Erst ab einem Verdienst von 556 Euro führt der Arbeitgeber explizit Krankenversicherungsbeiträge ab und meldet den Minijobber bei einer Krankenkasse an, sofern noch keine Mitgliedschaft besteht.

Was zahlt der Arbeitgeber?

Der Arbeitgeber zahlt neben dem Bruttogehalt die sogenannten Lohnnebenkosten, die etwa 21-23 % des Bruttogehalts ausmachen und sich aus Beiträgen zur Sozialversicherung (Kranken-, Renten-, Arbeitslosen-, Pflegeversicherung) zusammensetzen, sowie die gesetzliche Unfallversicherung, Umlagen (z.B. für Krankheit) und ggf. weitere Leistungen wie Sachbezüge, die er direkt trägt. Er übernimmt die Hälfte der Sozialversicherungsbeiträge, wobei die Arbeitnehmerseite die Lohnsteuer und den Arbeitnehmeranteil der SV einbehält.
 

Was kostet mich ein Minijobber als Privatperson?

Geringere Abgaben für Minijobs im Haushalt

Als Arbeitgeber oder Arbeitgeberin im Privathaushalt zahlen Sie für einen Minijob mit Verdienstgrenze Abgaben von maximal 14,62 Prozent. Der Minijobber zahlt einen Beitrag zur Rentenversicherung in Höhe von 13,6 Prozent vom Verdienst.

Was zahle ich als Arbeitgeber für einen Minijobber?

Arbeitgeber zahlen beim Minijob pauschale Abgaben (ca. 31 % im Gewerbe, ca. 20 % im Privathaushalt) zuzüglich der Minijob-Verdienstgrenze, wobei die Hauptkosten die Pauschale Krankenversicherung (13 % gewerblich/5 % privat), Pauschale Rentenversicherung (15 % gewerblich/5 % privat) und Pauschalsteuer (2 %) sind, plus Umlagen (U1, U2) und Unfallversicherung, was die Gesamtkosten auf etwa 31-32 % des Bruttolohns (im Betrieb) summiert, zusätzlich zum Gehalt.
 

Wird bei einem 520 Euro Job in die Rentenkasse eingezahlt?

Alle 556-Euro-Minijobs (bis Dezember 2024 waren es 538-Euro-Minijobs, davor einige Jahre 520 und zuvor 450 Euro), die seit dem 1. Januar 2013 aufgenommen wurden, sind rentenversicherungspflichtig – außer sogenannte kurzfristige Minijobs.

Wie wirkt sich ein Minijob auf die Rente aus?

Ein Minijob wirkt sich positiv auf die Rente aus, da er Rentenansprüche schafft, die Beschäftigungszeit für die Wartezeit angerechnet wird und bei voller Rentenversicherungspflicht sogar Anspruch auf Erwerbsminderungsrente besteht, was die spätere Rente geringfügig, aber über die Jahre summiert, erhöht und die Zeit bis zum Renteneintritt verkürzt. Wer sich befreien lässt, verzichtet auf viele dieser Vorteile, insbesondere auf die volle Anrechnung der Zeit und den vollen Schutz, da nur der Arbeitgeberanteil zählt. 

Was kostet ein Minijob den Arbeitgeber 2025?

Für 2025 liegen die Arbeitgeberkosten beim Minijob (Verdienstgrenze 556 €/Monat) bei ca. 31,47 % des Verdienstes, inklusive pauschaler Beiträge zur Kranken- (13 %) und Rentenversicherung (15 %), Pauschalsteuer (2 %) und Umlagen (U1: 1,1 %, U2: 0,22 %), zuzüglich der Unfallversicherung. Bei Minijobs in Privathaushalten sind die Beiträge geringer (ca. 14,92 %). 

Wer zahlt die Krankenversicherung bei einem 520 € Job?

Beim 520-€-Minijob zahlt der Arbeitgeber einen Pauschalbeitrag von 13 % (gewerblich) oder 5 % (Haushalt) zur Krankenversicherung, woraus kein eigener Krankenversicherungsschutz entsteht; der Minijobber bleibt in der Regel über eine Familien- oder Hauptversicherung gedeckt oder muss sich selbst versichern und zahlt dann Beiträge, wenn er nicht familienversichert ist und der Pauschalbeitrag des AG nicht ausreicht.
 

Welche Kosten und Vorteile hat ein Minijob für einen privaten Arbeitgeber?

Ja, als Privatperson können Sie einen Minijobber (z.B. eine Haushaltshilfe) einstellen, müssen ihn aber zwingend über das Haushaltsscheckverfahren bei der Minijob-Zentrale anmelden, um Schwarzarbeit zu vermeiden und steuerliche Vorteile zu nutzen, was über die Website der Minijob-Zentrale oder telefonisch möglich ist und geringe Abgaben sowie Sozialversicherung für den Jobber ermöglicht.
 

Wie teuer ist ein Minijobber für den Arbeitgeber?

Ein Minijobber kostet den Arbeitgeber zusätzlich zum Lohn etwa 30 % des Verdienstes an Pauschalabgaben (Renten-, Kranken-, U1-Umlage und Pauschalsteuer), was bei der monatlichen Verdienstgrenze (aktuell ca. 538 € in 2024, in 2026 höher) ungefähr 160 € extra bedeutet, aber je nach Beschäftigungsart (Gewerbe vs. Privathaushalt) variiert; Privathaushalte zahlen weniger. Für einen gewerblichen Minijobber fallen ca. 31,4 % Abgaben an, für einen im Privathaushalt weniger. 

Wie viele Stunden muss man für 520 € arbeiten?

Um 520 € zu verdienen, müssen Sie je nach Stundenlohn unterschiedlich viele Stunden arbeiten: Bei 12 € Mindestlohn sind es rund 43,3 Stunden, bei 14 € wären es ca. 37 Stunden, aber bei höheren Löhnen (wie dem aktuellen Mindestlohn von 13,90 € ab 2026) sinkt die Stundenzahl entsprechend (ca. 37,4 Stunden für 520 €). Es gibt keine feste Wochenstundenzahl, die maximale Monatsstundenzahl hängt vom konkreten Stundenlohn ab, da die 520 € als Minijob-Grenze gelten.
 

Wer zahlt, wenn ein Minijobber krank wird?

Bei Krankheit zahlt der Arbeitgeber eines Minijobbers den Lohn für bis zu sechs Wochen weiter, wie bei regulären Angestellten auch; nach vier Wochen Beschäftigung besteht der Anspruch. Arbeitgeber können sich die Kosten für diese Lohnfortzahlung (Umlageverfahren U1) zu 80 % von der Knappschaft-Bahn-See erstatten lassen, was die Finanzierung absichert und die Zahlung für den Arbeitgeber planbar macht. Nach den sechs Wochen gibt es kein Krankengeld von der Krankenkasse, da Minijobber keine Beiträge dafür zahlen.